Die USA haben sich zu einem diktatorischen, dystopischen Polizeistaat entwickelt. Der Polizist Ben Richards wird in diesem mittels einer manipulierten Fernsehberichterstattung zu Unrecht beschuldigt, einen Massenaufstand auf blutige Art und Weise niedergeschlagen zu haben. Nach seiner Verurteilung wird er in einem Arbeitslager inhaftiert, aus dem er jedoch fliehen kann. Die Flucht endet allerdings schneller als gedacht für ihn und er findet sich in einer sadistischen und skrupellosen Fernsehspielshow namens "Running Man" wieder. Diese wird in einer abgeschirmten Trümmerlandschaft in Los Angeles ausgerichtet: das Jagdgebiet. Per Liveübertragung werden in dieser Spielzone die gepressten und hilflosen Teilnehmer von brutalen, bis an die Zähne bewaffneten Söldnern gejagt und müssen in verschiedenen Arenen um ihr Überleben kämpfen. Das Publikum wird von dem zynischen Moderator und Showerfinder Damon Killian angeheizt, der die Zuschauer auf den Ausgang der Hatz Wetten abschließen lässt. Doch Ben wird vom gejagten zum Jäger. Erfolgsdrehbuchautor Steven E. de Souza ("Nur 48 Stunden", "Stirb langsam") und Regisseur Paul Michael Glaser (bekannt als Darsteller von Dave Starsky in der Serie "Starsky & Hutch") lassen ihren 1987 erschienen dystopischen Sci-Fi-Actionfilm in den USA des Jahres 2017 spielen. Mittlerweile überholte die reale Zeit die Spielzeit des Films. Doch inhaltlich bleibt er aktueller denn je, sowohl politisch wie medienkritisch. Auch wenn viele Szenen dieses Actionkrachers nicht so gut alterten, wie die in anderen großen Erfolgen von Arnold Schwarzenegger in den achtziger Jahren - man denke an "Terminator" oder "Predator" - nimmt "Running Man" einen wunderbar tiefen Zug des Zeitgeists jener Jahre und deren Ängste vor der Zukunft. Von allem lebt der Film von der Lust am Exzess, seiner Exzentrik und im Besonderen von seiner brillanten Besetzung. Neben "Arnie" sind eine ganze Reihe damals sehr bekannter Wrestling-Stars wie Jesse Ventura oder Charles Kalani, jr. mit von der Partie und ebenso Charakterdarsteller Yaphet Kotto ("James Bond 007 - Leben und sterben lassen", "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt"). Die Rolle des quotengeilen "Running Man"-Moderators übernahm Richard Dawson, der hier seine eigene Karriere als gefragter Fernsehmoderator karikierte.
(rbb)
Regisseur Paul Michael Glaser standen 25 Millionen Dollar für die Inszenierung von "Running Man" zur Verfügung. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Steven E. De Souza, nach einem Roman von Richard Bachman (Pseudonym von Stephen King). In Kuba geboren, nach Venezuela ausgewandert, 1982 in die USA emigriert und punktgenau in Hollywood gelandet: Maria Conchita Alonso, die rassige Südamerikanerin. Ihre Karriere begann bereits in Venezuela Ende der 70er in diversen Soaps, doch der große Durchbruch kam erst 1984 mit dem Kinofilm "Moskau in New York" als Partnerin von Robin Williams. Ihr aktuelles Projekt: "Dark Moon Rising" (Buch und Regie: Dana Mennie). Vom Bodybuilder über den Actionhelden und schließlich zum Gouverneur: Das Leben von Arnold Schwarzenegger könnte einem Hollywood-Film entspringen. Doch der sich stets als starker Mann in der Öffentlichkeit präsentierende Schwarzenegger gibt sich zu Hause von seiner schwachen Seite. "Jeden Morgen um 6.45 Uhr bringe ich meiner Frau Kaffee ans Bett und wecke sie sanft", gestand der 61-Jährige vor einiger Zeit in einem Interview.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.
Der unschuldige Ben Richards (Arnold Schwarzenegger, l.) wird verurteilt, als Kandidat in der erfolgreichen TV-Show "The Running Man" mit dem rücksichtslosen Moderator Damon Killian (Richard Dawson, r.) aufzutreten - ein Todesurteil.
Weil er sich dem Befehl widersetzt hat, auf wehrlose Randalierer zu schießen, wird Ben (Arnold Schwarzenegger) als "Running Man" Kandidat aufgestellt. In der TV-Show wird er von blutrünstigen Gladiatoren verfolgt, die ihn töten wollen.
Um der brutalen Show und dem rücksichtslosen, totalitären Regime ein Ende zu machen, dreht Ben (Arnold Schwarzenegger, l.) mit Hilfe der schönen Amber (Maria Conchita Alonso, r.) den Spieß um und macht Jagd auf die Macher der TV-Show ...
Amerika, 2017: Das Land wird von einem totalitären Regime beherrscht. Verbrecher und Dissidenten werden in einer Fernsehshow vor laufender Kamera bis in den Tod gehetzt. Als sich Ben (Arnold Schwarzenegger) weigert, einem Befehl zu gehorchen, landet auch er als Kandidat in der Show ...
Ben (Arnold Schwarzenegger, vorne) gelingt es, während der blutigen Jagd den Spieß umzudrehen: Zusammen mit einer Rebellentruppe versucht er, den zynischen Moderator der unmenschlichen Fernsehsendung "The Running Man" zu entlarven ...
Amerika im Jahr 2017 - als sich der Polizeioffizier Ben Richards (Arnold Schwarzenegger, r.) weigert, wehrlose Menschen niederzuschießen, schickt man ihn als Todeskandidaten in die perverse und blutige TV-Show "The Running Man" ...
Der Polizist Ben Richards (Arnold Schwarzenegger) wird in einem dystopischen Staat zu Unrecht beschuldigt, einen Massenaufstand auf blutige Art und Weise beendet zu haben.