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FerienSerien: "Outcast"

Dieser Artikel ist Teil unserer Artikel-Reihe FerienSerien.
Mit der Serienadaption der
Worum geht es in "Outcast"?
Kyle Barnes (Patrick Fugit) ist ein junger Mann mit einer problembeladenen Vergangenheit: Als Kind musste er miterleben, wie seine Mutter von einem Dämonen besessen wurde. Viele Jahre später kehrt er nach einer gescheiterten Ehe in sein Heimatstädtchen Rome in West Virginia zurück und zieht in das verlassene Haus, in dem er seine schwere Kindheit durchlebt hat. Schnell holt ihn die Vergangenheit ein, als er vom örtlichen Pfarrer, Reverend Anderson (Philip Glenister), im Fall eines kleinen Jungen um Hilfe gebeten wird, der ebenfalls besessen zu sein scheint.

Während Kyle versucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, ereignen sich in der Kleinstadt immer wieder ähnliche Fälle, in denen er mit Anderson als Exorzistenteam eingreifen muss. Es deutet sich aber auch an, dass hinter all den rational nicht erklärbaren Ereignissen etwas Größeres steckt, bei dem der von seinem Schicksal getriebene Kyle eine Schlüsselrolle einnehmen könnte.
Hintergründe
Wie schon bei "The Walking Dead" fungiert Robert Kirkman auch bei dieser Comicadaption als ausführender Produzent. Er schrieb auch das Drehbuch zur Pilotfolge. Anders als bei der erfolgreichen Zombiegeschichte aus seiner Feder entstanden die Drehbücher ungefähr zeitgleich mit den ersten Heften der Comicreihe. Die Autoren haben also weniger Ausgangsmaterial, so dass die beiden Fassungen eher parallel erzählte eigenständige Geschichten, basierend auf der gleichen Prämisse, sind. Als Showrunner dient Chris Black, der unter anderem schon bei
Patrick Fugit, der die Hauptrolle des Kyle spielt, hatte seinen Durchbruch als junger Reporter im Musikfilm "Almost Famous". Seinen Ko-Exorzisten Philip Glenister kennt man vor allem aus britischen Serien, so als rauhen Cop aus
Für wen ist "Outcast" zu empfehlen?
Die Serie bietet eine ähnliche Mischung wie schon Kirkmans Zombie-Erfolgsshow. Wer deren Verquickung von teils drastischen Splatterszenen mit einer langsamen Erzählweise und stilleren Charaktermomenten mag, wird wahrscheinlich auch an "Outcast" Gefallen finden. So folgt auf die recht drastischen Exorzismussequenzen in der Pilotfolge eine wesentlich ruhigere zweite Episode, die den Fokus mehr auf Kyles Vergangenheit legt. Dieser Wechsel setzt sich auch in den beiden nächsten Folgen fort.
Wer Horrorfilme und -serien nur wegen des Splatters guckt, wird sich hier wohl schnell langweilen, ebenso wenig ist die Serie aber Zuschauern mit schwachen Nerven oder einer niedrigen Ekelgrenze zu empfehlen. Abgesehen von den etwas unausgegorenen Drehbüchern hat die Serie inszenatorisch und schauspielerisch eine hohe Qualität. Hervorzuheben sind hier vor allem Wrenn Schmidt (
Verfügbarkeit
Im deutschsprachigen Raum sind die neuen Episoden der am 3. Juni gestarteten Serie jeweils einen Tag nach US-Erstausstrahlung montags um 21.00 Uhr auf dem Pay-TV-Kanal Fox zu sehen. Parallel sind sie auch über Amazon, Sky Go und Sky on Demand abrufbar. Daneben erscheinen die Folgen auch als Kaufvideo in den einschlägigen Online-Shops.
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von Marcus Kirzynowski









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