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TV-Kritik/Review: "Starfleet Academy": Die College-Kids des "Star Trek"-Universums
von Bernd Krannich(15.01.2026)

Bei Paramount+ ist heute die neue "Star Trek"-Serie
Für "Star Trek" ist "Starfleet Academy" nach zwei weiteren Serien um junge "Kadetten" -
Vom Ton her erwartet die Zuschauer in "Starfleet Academy" in etwa das, was man nach den vorherigen Serien der Ära Kurtzman gewohnt ist: In die Abenteuer wird eine dem Ernst der Lage nicht immer angemessene Menge Humor gemischt, die Figuren sind sehr modern gehalten und für Altfans von "Star Trek" gibt es eine nahezu unüberschaubare Menge an Easter Eggs, Referenzen zur umfangreichen Geschichte des Franchises.

Paramount+ hat vorab zur Sichtung sechs Folgen zur Verfügung gestellt. Auffällig ist, dass die beiden Episoden, die tatsächlich weitgehend Weltraumabenteuer sind, am besten funktionieren, während die drei, die tiefer in die Geschichten einzelner Hauptcharaktere eintauchen, sich eher ziehen. Dabei hilft es nicht, dass die Standardfolgen mit einer Laufzeit von knapp einer Stunde daherkommen - die Serienpremiere weiß ihre 75 Minuten Spielzeit hingegen ordentlich zu füllen.
Die Laufzeit und ebenso die Überladenheit der Szenerie mit Hintergrund - viele Szenen spielen in einer weitläufigen "Halle", die als Sammelpunkt der Kadetten fungiert - führen zur Kritik, dass die Macher sich voll in das Mögliche gestürzt haben, ohne zu fragen, was wirklich sinnvoll ist.

Willkommen im 32. Jahrhundert
In "Star Trek: Discovery" wurde etabliert, dass in der weit entfernten Zukunft eine interstellare Katastrophe rund um die für Warp-Antriebe wichtigen Dilithiumkristalle nicht nur die Raumschiff-Flotten stark dezimiert hatte, sondern auch die Raumfahrt zwischen den besiedelten Planeten weitgehend zum Erliegen kam. Die konnten sich alleine kaum noch verteidigen und versanken für über ein Jahrhundert in Isolation und Abschottung, allerorten tauchten Piraten und lokale Warlords auf. In "Discovery" wurde das technische Problem zwar gelöst, der Schaden für die Galaxis und ihre Bewohner lässt sich aber nur langsam bereinigen. Die Föderation hat daher beschlossen, die alte Sternenflottenakademie in San Francisco neu zu begründen.
Flottenadmiral Charles Vance (Oded Fehr) hat als Leiterin Nahla Ake (Holly Hunter) im Auge, die die Sternenflotte aber 15 Jahre zuvor über den Zwiespalt von Recht und Gerechtigkeit verlassen, durch den der Junge Caleb Mir tief gefallen war. Vance ködert Ake damit, dass man nun eben jenem Caleb eine neue Chance geben könne, der sich die letzten 15 Jahre als Gauner durchgeschlagen hatte, um seine verschollene Mutter wiederzufinden: Gerade ist Caleb einer befreundeten Spezies als Dieb ins Netz gegangen - ihm droht ein harsches Gefängnis, oder eben als "Alternativ-Bestrafung" der Eintritt in die Sternenflotte. So gibt die bereits 421-jährige Ake ihren aktuellen Job als Kindergärtnerin auf Bajor auf und tauscht ihn gegen den Job als Dekan der Sternenflottenakademie, ihren alten Captains-Rang (ausgeübt auf dem Akademie-Schiff USS Athena) und, man kann es nicht anders zusammenfassen, einen frischen Kindergarten.

Wie in jeder "Star Trek"-Serie setzt der Captain den Ton: Nahla Ake ist gleichzeitig ein erfahrener Offizier, aber auch ein unorthodox auftretender Captain. Sie bleibt gerne barfuß, fläzt sich in ihren Captains-Sessel und nutzt im Turbolift die Sitzbänke auch mal, um sich hinzulegen. Ihr Führungsstil ist weitgehend antiautoritär und etwa im Vergleich mit Kathryn Janeway aus
Die Kadetten
Erwähnt wurde bereits Protagonist Caleb Mir, der vom unglaublich muskulösen Sandro Rosta porträtiert wird. Er tritt als unabhängiger Rebell auf, dem sein unsteter Lebensweg schon zahllose Fähigkeiten vermittelt hat. Sein "Gegenstück" ist die Betazoide Tarima Sadal (Zoë Steiner): Sie wurde in eine altehrwürdige Familie geboren, die aktuell auch das gewählte planetare Oberhaupt stellt, und droht als Quasi-Prinzessin unter der Last dessen, was von ihr erwartet wird, erdrückt zu werden. Sie macht sich selbst Druck, nicht zuletzt wegen unklar bleibender, aber überstarker, mentaler Kräfte.

In der zweiten Reihe bekriegen sich die beiden Kadetten Genesis Lythe (Bella Shepard) und Darem Reymi (George Hawkins) um die Führungsrolle ihrer Gruppe: Sie ist die Tochter eines Admirals, er entstammt einer Familie, in der man entweder gewinnt oder zum Pariah wird. Beide sind Alpha-Tiere.
Das zentrale Kadetten-Sextett wird durch den Klingonen Jay-Den Kraag (Karim Diané) und Series Acclimation Unit (genannt SAM; dargestellt von Kerrice Brooks) komplettiert. Kraag will trotz seiner Herkunft die Laufbahn eines Heilers einschlagen, während SAM der erste photonische Kadett der Akademie ist: Sie entstammt einer Spezies, die einst als dienstbare Hologramme erschaffen wurde, Unabhängigkeit erlangte und nun durch SAM prüfen will, ob ein friedlicher, gleichberechtigter Kontakt mit "den Körperlichen" möglich ist. Dazu wurde sie vier Monate zuvor generiert. Mit ihrem geradezu unmenschlichen Dauergrinsen ist SAM sicherlich der Nerv-Charakter der Serie, der Kes und Naomi Wildman aus "Voyager" um Weiten schlägt.
Die Nebenfiguren

Designierter Bösewicht der Serie ist Emmy-Gewinner Paul Giamatti als Nus Braka. Einst hatte Nahla Ake dem Piraten den Weg in eine Strafkolonie geebnet. Seitdem ist er nicht nur von einem Hass auf Ake beseelt, sondern auch auf alles, wofür sie und die Föderation stehen. Mittlerweile gehört er zu einem unklar definierten, einflussreichen Verbrechersyndikat, das seinen kleinen Machtbereich vor der Föderation schützen will. Und, wie gesagt, es gibt auch noch persönliche Rachegelüste.
Unter Nahla Ake dient der bekannte Holo-Doc (Robert Picardo) der USS Voyager, der seit mehr als 800 Jahren im Einsatz ist. Eingangs der Serie wird er eher spärlich ins Licht gesetzt. Seine lange Lebenszeit - und damit wohl auch die zahllosen Verluste - haben ihn schroff werden lassen; freundlich-aufdringliche Kontaktversuche seiner "photonischen Artgenossin" SAM blockt er zumindest harsch ab. Die Aufsicht über die Kadetten hat Lura Thok (Gina Yashere): Sie entstammt einer Verbindung von Klingonen und Jem'Hadar. Der Charakter ist Dr. Cox aus
Als Computerstimme des Digital Dean of Students fungiert Late-Night-Host Stephen Colbert: Im Prinzip sind das die verwalterischen Durchsagen, die die Kadetten im Tagesverlauf auf wichtige Angelegenheiten hinweisen. Für Auflockerung sorgen aber immer wieder abstruse Durchsagen, die auf Missgeschicke der Kadetten deuten.
Unter den wiederkehrenden Nebenfiguren stechen diverse Mitglieder des War College hervor, mit denen sich die Protagonisten immer wieder messen. Zu denen gehört auch der Dekan dieser Einrichtung, der von Raoul Bhaneja porträtiert wird.
Ein halbes Dutzend durchwachsener Versuche

Wie erwähnt wurden der Presse vorab sechs der zehn Folgen der ersten Staffel zugänglich gemacht. Davon zählen die am Donnerstag veröffentlichten ersten beiden Episoden zu den dreien, die den besten Gesamteindruck hinterlassen.
Während die ganze Serie im Hintergrund und mit den kleinen Details mit Ostereiern angereichert ist, die das alte Fanherz dann doch höher schlagen lassen, hapert es in den vordergründigen Handlungen immer mal wieder an innerer Logik. Die meisten Folgen ziehen sich zudem unnötig in die Länge: Während früher in 45 Minuten ein spannendes Weltraumabenteuer mit einer "Moral" zum Nachdenken abgeliefert wurde, wird in "Starfleet Academy" in einer Stunde zu viel auf der Stelle getreten - dabei werden die moralischen Angelegenheiten und die Fragen nach "dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" ermüdend ausgebreitet. Wie bei allen "Trek"-Serien ist aller Anfang etwas zäh und viele Fragen, die die Zuschauer sehr interessieren - etwa alles zu SAM als neuartiger Kreatur - werden auf die lange Bank geschoben. Schwierig ist dabei mittlerweile ja auch, dass eine Staffel nur noch zehn Folgen hat statt 22 und daher jede enttäuschende Episode stärker ins Gewicht fällt.
Insgesamt würde ich urteilen: Kann man sehen, muss man aber nicht.
Die Ära Kurtzman am Scheideweg
Im Zuge der Pressearbeit zu "Star Trek: Starfleet Academy" hat sich der "Star-Trek-Fernseh"-Chef Kurtzman auch zum Stand der Dinge geäußert, nachdem Paramount sich im letzten Jahr mit Skydance vereinigt hat: Dadurch wurden zahlreiche Strukturen verändert, Posten neu besetzt und insbesondere ist nun David Ellison Konzernchef - dessen Skydance Pictures die Kinofilme des Franchises seit
Kurtzman ist gerade dabei, die frühzeitig bestellte zweite Staffel von "Starfleet Academy" fertigzustellen (ebenfalls zehn Folgen), gerade abgedreht wurde auch das Finale von
Kurtzman hatte demnach noch kein direktes Treffen mit Ellison. Auch, wenn Kurtzman unter vielen Fans sehr schlecht wegkommt, ist er doch einer, der in der Riege der US-Ausnahmeproduzenten mitspielt, in der Angebot und Nachfrage dafür sorgen, dass sie um Fünf-Jahres-Verträge verhandeln können. Von den neuen, direkten Vorgesetzten habe er allerdings gute Rückmeldungen zu "Starfleet Academy" erhalten, kommentierte Kurtzman kürzlich - in seinen Augen wird es nicht seine letzte neue "Trek"-Serie sein. Denn er gab auch an, weitere Serienideen für "Star Trek" in der Schublade zu haben. Nicht zuletzt die von Tawny Newsome ("Lower Decks") mitentwickelte "Trek"-Comedy - für die laut Newsome vor dem Jahreswechsel das Drehbuch abgegeben wurde und wo man nun auf eine Entscheidung des Studios wartet, ob es weitergeht.
Apropos Tawny Newsome: Sie fungiert bei "Starfleet Academy" nicht nur als eine Produzentin, sondern hat auch am Drehbuch zur fünften Folge mitgeschrieben und tritt in der an Easter Eggs vollgeladenen Episode auch wieder "real" vor die Kamera (allerdings anders als bei "Strange New Worlds" nicht als Mariner).
Zusammenfassend: Altfans, die schon mit "Star Trek: Strange New Worlds" zuletzt Probleme hatten, sollten diese "Star Trek"-Serie vielleicht einfach auslassen. Wer sich schon immer gewünscht hatte, dass The CW neben den ganzen DC-Superheldenserien des Arrowverse endlich mal was für "Star Trek" macht, ist hier richtig gut aufgehoben. Alle anderen müssen sich selbst ein Bild machen, ob das Gute das Schlechte aufwiegen kann - nach Folge 4 hat man wohl genug gesehen, um sich entscheiden zu können.
Ab dem 15. Januar wird die zehnteilige Auftaktstaffel von "Star Trek: Starfleet Academy" beim Streaming-Dienst Paramount+ veröffentlicht.
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Leserkommentare
Phantomias schrieb am 21.01.2026, 06.43 Uhr:
Star Trek war und ist schon immer Divers, oder wie erklärt ihr euch den ersten Kuss zwischen einem Weißen und einer Farbigen im TV sonst? Oder Datas Nachkomme, der sich sein Geschlecht ausgesucht hat?!? Oder Riker (?), der sich in eine Non-Binäre Person verliebt hat, oder war das ein anderer Trek-Charakter?
Da wird wieder ein Gewese drum gemacht...T'Pring schrieb am 21.01.2026, 15.50 Uhr:
Da ist was dran.User 195149 schrieb am 19.01.2026, 16.11 Uhr:
Es ist nicht dieses veralbererserchen Lower Decks ...Phantomias schrieb am 21.01.2026, 06.19 Uhr:
ver... was bitte?!?User 195149 schrieb am 19.01.2026, 16.06 Uhr:
Serie bislang sehr gelungen. Punkt. ... - mehr ist und gibt's nicht.Zeus2001 schrieb am 19.01.2026, 02.02 Uhr:
Kurz und knapp, bin begeistert und das als FAN der ersten Stunde, bin mit allen Serien groß geworden. Frisch und viel Fanservice. Verstehe manche Kritiken nicht, aber was soll es, einfach nicht schauen wenn es einem nicht gefällt. Punkt
Diese ständige Nörgelei an allem und jedem, bevor man es überhaupt geschaut hat. Lange bevor ein Film oder Serie zu sehen ist.
Bei Star Wars und vielen anderen großen Franchises leider für manche untragbar das man neue Wege geht. Vor allem wird dann jedes Forum und Bewertungsplattformen geflutet mit diesen Kommentaren.Cugel schrieb am 19.01.2026, 08.09 Uhr:
Also zusammengefasst: Wer nicht Ihrer Meinung und genauso unkritisch ist, soll doch bitte still sein. Das hätten Sie wohl gerne ?T'Pring schrieb am 17.01.2026, 09.00 Uhr:
Habe jetzt die erste Folge geschaut und fand es bisher gar nicht so schlimm wie erwartet.
Definitiv mal hochwertiger als SECTION31 und gefälliger als DISCOVERY.
Aber ich will mich mal nicht zu früh freuen.
Eigentlich ganz froh das es wieder Trek gibt.
Wenn ich auch erstmal als "Pirat in die See steche".
Wann ging es gleich mit STRANGE NEW WORLDS (unterm Strich mein Favorit bei "NEW TREK") weiter?
Dann würde ich mir das Ganze, wenn es nicht allzu schlimm im weiteren Verlauf werden sollte, als Bundle original im Stream geben.FilmOnkel schrieb am 17.01.2026, 07.53 Uhr:
Tja...wie immer scheiden sich bei Star Trek Serien die Geister. Ich hätte es mir aber auch nicht anders vorstellen können. Ich kenne sie alle, angefangen bei TOS bis heute. Jede Serie war aber der jeweiligen Ära in der sie gedreht wurde naturgemäß angepasst. Sei es gesellschaftlich als auch technisch und sogar politisch. Was mich immer generell an Serien nervt, ist die Tatsache das man sich oftmals im klein klein der einzelnen Charaktäre verliert. Wenn zum Teil ganze Folgen vom Leben einzelner Protagonisten handeln und sich dies in weiteren Folgen so oft wiederholt, das letztlich der eigentliche Handlungsstrang auf der Strecke bleibt oder man bringt Musicaleinlagen oder Muppetpuppen ins Franchise. In der letzten Staffel von Strange New Worlds gefiel mir das überhaupt nicht.
Manche hier üben ständig Kritik am Witz und der Komik die dem ein oder anderen wohl stören. Es sei einmal erwähnt das dies wohl der einzig beständige "Rote Faden" ist, den alle bisherigen Star Trek Serien inne hatten.
Die ersten beiden Folgen von Starfleet Academy gefielen mir eigentlich ganz gut. Jetzt noch eine saubere Storyline und es könnte was werden.deCamps schrieb am 16.01.2026, 20.27 Uhr:
Sorry. Was ich noch nicht beantworten konnte, vor allem wenn ich in den letzten Tagen unzählige Kritiken las, sollte ich einsteigen und die ersten zwei Episoden ansehen? Als Kind stieg ich u.a. mit Hans Dominik und Jules Verne in die Welt der Science-Fiction ein.
.
Mit unseren Kindern waren wir auch mit meiner Frau im ersten Film dabei. Wobei die Kinder einige Zeit drangeblieben sind und ich bis heute. In meiner Bibliothek befinden sich gut und gerne ca. 700 Bücher aus der Welt der Science-Fiction. Sorry. Waren einige Reminiszenzen eines 86-Jährigen.BigApple schrieb am 22.01.2026, 17.18 Uhr:
"unzählige Kritiken [...] sollte ich einsteigen und die ersten zwei Episoden ansehen?"
Soll das ein anderer entscheiden? Weniger Kritiken lesen, dafür lieber Folge starten und sehen, ob's einem selbst gefällt.deCamps schrieb am 16.01.2026, 20.11 Uhr:
Was mich in den letzten 15 Jahren immer mehr stört, ist, dass Serien einerseits mit Männer- und Frauenrollen jeder Korpulenz, jeder Farbe, jeder Größe, jeden Alters usw. vollgestopft werden größtenteils ohne Rücksichtnahme auf die Rolle die sie in Homogenität zum Drehbuch oder verfilmten Buch, spielen sollten. Die Darstellung sollte zur Rolle, zum Inhalt und zur Person passen.
.
Persönlich habe ich kein Problem damit, da ich 6 Jahrzehnte während meiner Geschäftstätigkeiten mit allen nur denkbaren Menschen im Kontakt (Geschäft, Betrieb, Messen, Reisetätigkeit usw.) gestanden bin. Hat mich nie beeindruckt. Letztendlich war für mich der Mensch, mit dem ich kommuniziert habe, entscheidend. Wie @Chewie u.a. sinngemäß hier ausgeführt hat.
.
Fakten. Das, was wir tagtäglich zu sehen und hören bekomme in der Privatwirtschaft und Öffentlichkeit, schaut halt anders aus.DerGlotzer schrieb am 16.01.2026, 11.35 Uhr:
Nach den ersten beiden Folgen halte ich es als ST-Altfan der ersten Stunde wie ein Vorredner: Ich schaue mir die Serie an und das wars dann auch. Aber auch nur da es eine Realserie ist. Als Animationsserie, wie zwei andere, wäre die mir wahrscheinlich egal, auch wenn es, wie im Artikel angemerkt, viele "Ostereier" als ST-Referenz gibt. Auch die jeweiligen Figuren haben noch nicht allzu viel Eindruck hinterlassen. Angesichts des Caleb frage ich mich aber auch, welche Anforderungen es für die Sternenflottenakademie gibt, nu ja.
Die erste Folge war actionreich, die zweite mehr persönlich geprägt. Dabei gab es für mich aber auch durchaus lustige Momente. Könnte also bis jetzt nicht sagen, dass sie mir gar nicht gefällt.
Auch wenn Discovery hier sehr ambivalent beurteilt wird, könnte ich mir den einen oder anderen Gastauftritt daraus, also dem Schiff oder der Crew um Burnham, gut vorstellen. Immerhin war das ein maßgeblicher Faktor bei der Neugründung der Sternenflotte und Burnham wurde ja auch noch befördert etc. Und da parallel zur Handlungszeit müsste das Schiff ja noch aktiv auf Missionen unterwegs sein.BigApple schrieb am 16.01.2026, 03.51 Uhr:
Die 1. Folge gefällt mir, was hauptsächlich an den beiden Hauptfiguren liegt (Caleb und die Kanzlerin). Mit Lense Flares und Nervensägen hat man sich zurückgehalten, dafür aber den Aktionanteil erhöht (siehe Anfang der Folge).
Apropos Review...
Kindergarten... Teenager...?
Wer braucht denn hier eine Brille?
Die Hauptfigur Caleb ist in den 20ern (der Darsteller ist 26), genau wie viele seiner Mitstreiter eher Twens sind.Grummler schrieb am 15.01.2026, 22.41 Uhr:
Bin Trekkie der ersten Stunde und fand auch schon Discovery super. Bisher 2 tolle Folgen, super Charaktere, gerne mehr.Tom_Cat schrieb am 15.01.2026, 22.19 Uhr:
Jeder Trekkie macht doch drei Kreuzchen, wenn diese unsägliche Ära Alex Kurtzmann vorbei ist. Wird es danach besser? In der heutigen Zeit lernt man leider nur, dass aus Mist noch mehr Mist kommt.Phantomias schrieb am 21.01.2026, 06.28 Uhr:
Es widerspricht dir ein Trekkie...Batman schrieb am 15.01.2026, 17.30 Uhr:
überflüssig, interessiert keinen, falsche Ära ... mit dieser Serie ist Star Trek erstmal wieder durch ... Teenie Soap im WeltallPhantomias schrieb am 21.01.2026, 06.27 Uhr:
Welche Ära hättens denn gerne. Wieder back to TNG/DS9/VOY/LD? Oder doch lieber TOS? Oder ENT?
Überflüssig ist JEDE Serie und JEDER Film.
Wen was interessiert kannst du auch nicht im Ansatz beurteilen.
Ich (Trekkie seit der Ausstrahlung von "Raumschiff Enterprise" im ZDF) bin interessiert, und werd der Serie eine Chance geben.Ich-bin-ich schrieb am 15.01.2026, 16.52 Uhr:
Erste Folge 2,5/10 Sterne
Zweite Folge 4,5/10
Brauch ich die Serie? Nein, schau ich die Serie ja, schau ich sie mehrfach? Nein. Hab ich mir die rollennamen bisher gemerkt? Nein. Schau ich die Serie zu Ende wahrscheinlich ja.
Was mich jetzt schon wieder stört zwar abgeschlossenes Thema in Folge zwei aber der große Bogen insgesamt…
Albern war die Verehrung vom Doktor in einer Szene…
Hört sich jetzt evtl sehr kritisch an, aber das muss man auch sein dürfen, bin ohne viel Erwartung dran gegangen und die zweite Folge war ja auch besser. Aber da ich auf syfy jetzt auch nochmal die erste Staffel tng sehe da war ja auch nicht vieles perfekt und sogar hölzern (aber die Bücher waren da schon gut im großen und Ganzen)… also lasst uns jetzt erstmal den Rest abwarten…
Wobei ich mehr Hoffnungen auf einer legency oder janeway Serie hätte…
Was mir aber bis auf die letzten 5 Sekunden sehr gut gefällt das animierte Intro (falls man das so nennen kann) zu 60 Jahre Star Trek (aber ja die Discovery muss ja drin sein)Torsten S schrieb am 15.01.2026, 15.21 Uhr:
Habe die ersten beiden Folgen gesehen und gefallen mir NICHT! Eigentlich bin ich ein Star Trek Fan und empfinde Strange New Worlds als bisher beste ST-Serie. Doch schon Discovery war nach dem Zeitsprung nur noch Verwirrend und (ich muss es so sagen) Schlecht!
Das macht diese neue Serie auch nicht besser, die zu einer Zeit spielt, die man als Fan eher nicht mag. Nach der Förderation! Zwar war die Idee, einer Starfleet Academy ganz gut, aber nicht zu der Zeit. Man hätte sie in der bekannten Zeit ansiedeln sollen, wo man einige tolle Cameos hätte einbauen können. Doch so... Optisch gut und stark an SNW gehalten reicht es nicht, dass ich weiter dabei bleibe. Für mich ein Flop, wie Discovery.ReCon schrieb am 15.01.2026, 09.03 Uhr:
Kein Kadett divers-geschlechtlich? Das überrascht mich jetztPhantomias schrieb am 21.01.2026, 06.30 Uhr:
Ach Mist, muss dann der Schwule in unserer örtlichen FFW wieder aufhören?User 195149 schrieb am 19.01.2026, 16.05 Uhr:
Ohhh Mann - alles soooooooooo unglaublich wichtig! ;I(ReCon schrieb am 16.01.2026, 19.57 Uhr:
In 1000 Jahren sollte doch weder die Geschlechtsidentität noch die sexuelle Ausrichtung noch irgendein Problem sein. Noch nicht mal einer besondern Erwährung wert. Deswegen hat es mich geärgert, daß es bei dem Charakter aus Discovery extra nochmal erklärt wurde - zB die Pronomenverwendung. Dieses Gespräch würde doch gar nicht mehr stattfinden.
Auch fände ich es wünschenswert, wenn es nicht gleich beim ersten Auftreten der Person vollständig thematisiert und erklärt würde. Das kann man mal 3 Folgen später tun wenn nötig.
Im echten Leben weiß man es ja auch nicht immer gleich.
DIe Storys sind dann allemal auch wichtigerChewie schrieb am 16.01.2026, 12.37 Uhr:
Er war ärgerlich, weil ihm diese Frage bereits viel zu oft gestellt wurde. Wenn du da jetzt irgendwie Homophobie andeuten möchtest:Nein, das ist nicht der Grund.Bernd Krannich schrieb am 16.01.2026, 12.03 Uhr:
@Chewie: "Ich hab ihn dann mal spasseshalber gefragt, ob es denn auf seiner Wache auch ein homosexuelles Mitglied gibt - (...)Er hat dies sehr ärgerlich verneint."
Liegt da der Mangel an (offen auftretenden) Homosexuellen da nicht vielleicht eher daran, dass die sich in so einem Umfeld nicht willkommen fühlen würden!?!Chewie schrieb am 16.01.2026, 10.43 Uhr:
Also, in diesem Zusammenhang möchte ich mal ein kleines Reallife-Beispiel bringen, meinetwegen nennt es auch anekdotische Evidenz: Vor einem halben Jahr hat ein neuer Kollege bei uns angefangen, der nebenbei bei der Freiwilligen Feuerwehr ist. Ich hab ihn dann mal spasseshalber gefragt, ob es denn auf seiner Wache auch ein homosexuelles Mitglied gibt - weil es ja eigentlich in jeder modernen Feuerwehr-Serie so dargestellt wird. Er hat dies sehr ärgerlich verneint.
Mir geht diese übertriebene Political correctness oder auch Wokeness ein wenig auf den Zeiger, weil einem mit dem Vorschlaghammer eine bestimmte Weltanschauung eingehämmert werden soll, die so übertrieben im RL gar nicht stattfindet.
Anderes Beispiel: In manchen Serien tauchen Frauen mit Kopftuch auf (z.B. 911) und das wird als progressiv angesehen. Im Iran hingegen kämpfen Frauen darum, KEIN Kopftuch mehr tragen zu müssen! Und manchmal sterben sie auch deswegen...Ekowon schrieb am 16.01.2026, 06.46 Uhr:
Was bitteschön ist daran vernünftig, wenn man versucht, dem Zuschauer eine Ideologie wieder und wieder mit dem Holzhammer einzutrichtern? Und zudem noch schlecht geschrieben und gespielt. Die Produzenten haben ja zugegeben, das sie politisieren wollen. Damit ist bereits jeder Zuschauer abgesprungen, der Immun ist gegen diese Art von Unterhaltung.
Das Ergebnis ist dann immer dasselbe. Ein Großteil des Stammpublikums lehnt dies ab, die Verfechter der Ideologie bejubeln es, ein neues Publikum das angesprochen werden soll wird naturgemäß nicht erreicht und die Abrufzahlen sind mies.
Und wessen Schuld ist es dann? Laut den Produzenten ist es das toxische (männliche) Publikum, welches dann gerne und schnell in die rechte Ecke geschoben wird.
So schafft sich die Unterhaltungsindustrie nur selber ab.
Die Lösung wäre ganz simpel. Einfach wieder gute Drehbücher mit guten Stories ohne zu politisieren. Dann spielt auch die sexuelle Ausrichtung der Charaktere keine Rolle.
Aber leider habe ich so meine Zweifel, das die Verantwortlichen Ideologen auch nur ein kleines bisschen lernfähig sind.Torsten S schrieb am 15.01.2026, 15.22 Uhr:
Andere Probleme habt ihr nicht?Platony schrieb am 15.01.2026, 14.35 Uhr:
Und du bestimmst was eine "vernünftige Erzählung" ist? Das bleibt bei fiktiver Literatur immer noch den Autoren überlassen.T. Buch schrieb am 15.01.2026, 14.28 Uhr:
Das hat nichts mit Modern oder Ewiggestrig zu tun. Bei einer vernünftige Erzählung sollte die Sexualität nie essentiell für den Charakter sein, außer es ist der Handlungsstrang. Dies wird seit Jahren überall übermäßig eingesetzt. Sowas darf und muss kritisiert werden, ohne das Schießen auf den Aufzeiger. Der Schütze zeigt sonst schell, wes Geistes Kind er ist.Platony schrieb am 15.01.2026, 13.32 Uhr:
Ewiggestrige wieder am Lamentieren. Herrlich.Bernd Krannich schrieb am 15.01.2026, 11.24 Uhr:
Tja, ich weiß, ihr wollt euch hier nur über Leute lustig machen, die nicht so wie ihr seid. Aber man sollte wenigstens die Begriffe korrekt verwenden. "Divers" meint non-binär. Es wird in der Serie nicht explizit gesagt, ich gehe aber mal davon aus, dass SAM geschlechtslos ist. Die meisten Charaktere haben nicht auf der Stirn stehen, welche sexuelle Orientierung sie haben, ob sie letztendlich hetero-, bi- oder homosexuell sind. Aber ja, angedeutet werden eine lesbische und eine schwule Romanze, ebenso ein Hetero-Pärchen. Und es gibt Beziehungen über Spezies-Grenzen hinweg sowie Personen mit Wurzeln in verschiedenen Spezies - etwa Lura Thok, Nus Braga und Nahla Ake.Flapwazzle schrieb am 15.01.2026, 11.06 Uhr:
Die KI weiß es besser:In der Serie "Star Trek: Starfleet Academy" (Stand Januar 2026) sind mehrere Charaktere als homosexuell oder Teil der LGBTQ+-Community identifiziert:Jay-Den Kraag (Karim Diané): Ein prominenter neuer Charakter, der als „queerer, pazifistischer Klingone“ beschrieben wird.Jett Reno (Tig Notaro): Die aus Star Trek: Discovery bekannte Ingenieurin kehrt zurück. Sie ist eine lesbische Frau und wurde bereits in ihrer Ursprungsserie als solche etabliert.Lura Thok (Gina Yashere): Es gibt Hinweise darauf, dass die von Gina Yashere gespielte Ausbilderin Teil eines neuen weiblichen Paares in der Serie sein könnte.
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