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Deutscher Fernsehpreis 2019: Neun Nominierungen für "Das Boot", sechs für "Bad Banks"

von Dennis Braun in News national
(18.12.2018, 12.41 Uhr)
Auch "Gladbeck", "Ku'damm 59" und "4 Blocks" im Rennen
"Das Boot": (v.l.) August Wittgenstin, Rick Okon, Tom Wlaschiha, Vicky Krieps, Lizzy Caplan
Bild: Sky
Deutscher Fernsehpreis 2019: Neun Nominierungen für "Das Boot", sechs für "Bad Banks"/Bild: Sky

Am Donnerstag, 31. Januar 2019, wird zum 20. Mal der von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen - und ist erstmals seit 2014 wieder komplett zeitversetzt im Fernsehen zu sehen, bei One um 22.30 Uhr. Als Moderatorin der Gala fungiert zum vierten Mal in Folge Barbara Schöneberger, an ihrer Seite führt Steffen Hallaschka durch den Abend. Nun gab die 14-köpfige Jury unter Leitung von Wolf Bauer die Nominierten in den Fiction-Kategorien bekannt.

Die größten Hoffnungen darf sich dabei die Prestigeserie "Das Boot" von Sky machen, sie ist mit gleich neun Nominierungen in ebenso vielen Kategorien im Rennen. Dahinter folgt die ZDF-Produktion "Bad Banks", die insgesamt sechsmal bedacht wurde und in der Kategorie "Beste Drama-Serie" neben "Das Boot" gegen das TNT-Format "4 Blocks" antritt, das in diesem Jahr bereits drei Preise abräumen konnte. Auch in den Kategorien "Beste Regie" und "Bestes Buch" treffen "Das Boot" und "Bad Banks" aufeinander.

Als eine der wenigen Privatsender-Produktionen tritt "Der Staatsfeind" von Sat.1 in der Kategorie "Bester Mehrteiler" gegen "Gladbeck" von der ARD und die ZDF-Reihe "Ku'damm 59" an. Wie schon in diesem Jahr ist zudem die ProSieben-/maxdome-Koproduktion "jerks." als "Beste Comedy-Serie" nominiert, hat mit "Arthurs Gesetz" (TNT Comedy) und "Der Tatortreiniger" (NDR) allerdings namhafte Konkurrenz. Um den Titel "Bester Schauspieler" ringen unter anderem Jonathan Berlin, Thomas Schmauser und Tom Wlaschiha, während beispielsweise Désirée Nosbusch, Vicky Krieps und Anna Schudt auf eine Auszeichnung als "Beste Schauspielerin" hoffen.

Jury-Vorsitzender Wolf Bauer über die Veränderungen der Fernsehbranche: "Durch neue Player am Markt, die Vervielfältigung des Programmangebots und die zunehmende Fragmentierung des Zuschauermarktes ist nicht nur die Bandbreite des Erzählens größer geworden, auch die Ausdifferenzierung in den fiktionalen Genres hat deutlich an Qualität zugenommen. Der Trend zu hochwertigen Serien und horizontalem Erzählen hält weiterhin an, und die Anerkennung aus dem Ausland zeigt, dass deutsches Fernsehen auch international große Strahlkraft besitzt. (...)" In diesem Zuge erscheint es umso erstaunlicher, dass außer "jerks." (allerdings als Koproduktion mit ProSieben) kein einziges fiktionales Format von Streaming-Giganten wie Netflix oder Prime Video nominiert wurde.


Die Nominierungen im Überblick:

Beste Drama-Serie:
- "4 Blocks" (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television)
- "Bad Banks" (ZDF/Arte/Letterbox Filmproduktion/IRIS Productions)
- "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Beste Comedy-Serie:
- "Arthurs Gesetz" (TNT Comedy/goodfriends Film)
- "jerks." (ProSieben/maxdome/Talpa Germany)
- "Der Tatortreiniger" (NDR/LetterboxFilmproduktion)

Bester Fernsehfilm:
- "Aufbruch in die Freiheit" (ZDF/Relevant Film)
- "Rufmord" (ZDF/Arte/Hager Moss Film)
- "Unser Kind" (ARD/WDR/Heimatfilm)

Bester Mehrteiler:
- "Gladbeck" (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
- "Ku'damm 59" (ZDF/UFA Fiction/ZDF Enterprises)
- "Der Staatsfeind" (SAT.1/H & V Entertainment)

Beste Schauspielerin:
- Paula Beer für "Bad Banks" (ZDF/Arte/Letterbox Filmproduktion/IRIS Productions)
- Vicky Krieps für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
- Désirée Nosbusch für "Bad Banks" (ZDF/Arte/Letterbox Filmproduktion/IRIS Productions)
- Anna Schudt für "Aufbruch in die Freiheit" (ZDF/Relevant Film)
- Rosalie Thomass für "Rufmord" (ZDF/Arte/Hager Moss Film)

Bester Schauspieler:
- Jonathan Berlin für "Die Freibadclique" (ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/Ziegler Film/MIA Film) und "Kruso" (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction)
- Sascha Alexander Geršak und Alexander Scheer für "Gladbeck" (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
- Thomas Schmauser für "Der große Rudolph" (ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)
- Albrecht Schuch für "Der Polizist und das Mädchen" (ZDF/Sperl Film für Wiedemann und Berg), "Gladbeck" (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film) und "Kruso" (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction)
- Tom Wlaschiha für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Beste Regie:
- Viviane Andereggen für "Rufmord" (ZDF/Arte/Hager Moss Film)
- Andreas Prochaska für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
- Christian Schwochow für "Bad Banks" (ZDF/Arte/Letterbox Filmproduktion/IRIS Productions)

Bestes Buch:
- Oliver Kienle mit Jana Burbach und Jan Galli für "Bad Banks" (ZDF/Arte/Letterbox Filmproduktion/IRIS Productions)
- Mizzi Meyer für "Der Tatortreiniger" (NDR/Letterbox Filmproduktion)
- Tony Saint und Johannes W. Betz für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Beste Kamera:
- Jakub Bejnarowicz für "Parfum" (ZDFneo/Constantin Film/MOOVIE)
- Frank Lamm für "Bad Banks" (ZDF/Arte/Letterbox Filmproduktion/IRIS Productions)
- David Luther für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schnitt:
- Ueli Christen für "Gladbeck" (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
- Ueli Christen und Karin Hartusch für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
- Bernd Schlegel für "Parfum" (ZDFneo/Constantin Film/MOOVIE)

Beste Musik:
- Annette Focks für "Die Freibadclique" (ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/Ziegler Film/MIA Film)
- Matthias Weber für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
- Stefan Will für "Fremder Feind" (ARD/WDR/Schiwago Film)

Beste Ausstattung:
- Birgitta Lohrer-Horres (Kostümbild) und Markus Dicklhuber (Szenenbild) für "Arthurs Gesetz" (TNT Comedy/goodfriends Film)
- Martina Müller (Kostümbild) und Jana Karen (Szenenbild) für "Der große Rudolph" (ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)
- Chattoune (Kostümbild) und Nick Palmer (Szenenbild) für "Das Boot" (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)


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