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Format von "Sex and the City"-Schöpfer Darren Star
Lily Collins als "Emily in Paris" - und bei Netflix
Netflix
Netflix sichert sich Serie "Emily in Paris" mit Lily Collins/Netflix

Die neue Serie von  "Sex and the City"-Schöpfer Darren Star hat ein neues Zuhause - und es kommt passenderweise recht international daher. Netflix hat sich die Rechte an der zehnteiligen Dramedy  "Emily in Paris" gesichert, die ursprünglich beim amerikanischen Paramount Network hätte laufen sollen. Ab Herbst soll sie bei dem Streaming-Riesen zu sehen sein.

Das halbstündige Format sollte gemeinsam mit Stars populärer Comedy  "Younger" und der neuen Adaption  "First Wives Club" eine Serien-Schiene für vorwiegend weibliches Publikum bilden. Allerdings gab man bei Paramount diese Pläne recht schnell wieder auf, sodass "Younger" bei seinem Sender TV Land blieb und "First Wives Club" beim Kabelsender BET landete. Genau wie das Paramount Network, so sind auch TV Land und BET Teil des Viacom-Konzerns.

 "Emily in Paris" handelt von einer jungen Amerikanerin aus dem US-amerikanischen Mittleren Westen (Lily Collins,  "The Last Tycoon"), die für einen Traumjob in die europäische Metropole zieht. Sie soll die amerikanische Sicht der Dinge bei einer französischen Marketing-Firma mit an den Tisch bringen. Da ist der Clash der Kulturen quasi vorprogrammiert - auch auf privater Ebene.

In weiteren Hauptrollen sind Ashley Park, Philippine Leroy-Beaulieu, Lucas Bravo, Samuel Arnold, Camille Razat, Bruno Gouery und  "Grey's Anatomy"-Veteranin Kate Walsh zu sehen. Produziert wurde die erste Staffel bereits im vergangenen Jahr vor Ort in Paris und an anderen Orten Frankreichs. Darren Star fungiert als Showrunner und Executive Producer. Der Schöpfer legendärer Serien wie  "Beverly Hills, 90210",  "Melrose Place" und "Sex and the City" hat für "Emily in Paris" erneut auf Kostümdesignerin Patricia Field zurückgegriffen, die auch bereits die Outfits für Carrie und Co. kreierte. Hinter dem Format stehen Jax Media und MTV Studios.


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Leserkommentare

  • Bernd_Redakteur schrieb am 14.07.2020, 15.15 Uhr:
    @Sentinel2003: Hm. Als jemand der hier beruflich in den Artikeln häufig "vorwiegend für ein weibliches Publikum" schreibt, habe ich dazu eine gemischte Meinung. "Vorwiegend" ist halt ein statistischer Begriff, mit 60 Prozent weiblichen Zuschauern und 40 Prozent männlichen ist das ja schon "erfüllt". Ich tendiere mit meinem Seriengeschmack definitiv Richtung Serien, die ein "ausgegliches" Publikum oder eben "eher weibliches" ansprechen.

    Daneben ist der Grund für das "freiwerden" dieser Serie, dass Paramount Network um seine (eher auf Männer abzielende) Flaggschiffserie "Yellowstone" eben jetzt auf das "vorwiegend männliche" Publikum schielt.
  • Sentinel2003 schrieb am 14.07.2020, 13.52 Uhr:
    Beispiel: "Working Mom's"! Da geht es im Frauen und das Kinder kriegen und die Probleme im Alltags Leben....ich habe schon viele Kritiken gelesen, das auch Männer das Ding sehen können, da die Serie total gut gemacht ist!! Und, auf facebook haben schon einige, viele Männer sich die Serie angesehen und empfinden die als richtig gut!
  • Sentinel2003 schrieb am 14.07.2020, 13.50 Uhr:
    Wenn ich immer lese, dass diese oder jene Serie VORWIEGEND NUR für das weibliche Publikum sein sollen, kriege ich IMMER nen Hals!! Ich habe noch nirgends gelesen, dass diese oder jene Serie NUR für Männer sind!

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