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ProSieben-Spezial gefragt, "Comeback oder weg?" bei RTL nicht Primetime-tauglich
"Fack ju Göhte": Zeki (Elyas M'Barek, l.) und Referendarin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth, r.)
Bild: 2013 Constantin Film Verleih
Quoten: "Fack ju Göhte"-Sieg beschert "Akte"-Relaunch tollen Auftakt/Bild: 2013 Constantin Film Verleih

Das war fast schon abzusehen: Gegen verhältnismäßig harmlose Konkurrenz konnte Sat.1 am Montagabend mit der x-ten Wiederholung der Schulkomödie "Fack ju Göhte" den ungefährdeten Tagessieg bei den 14- bis 49-Jährigen einfahren. 1,21 Millionen Zuschauer aus dieser Altersgruppe ließen sich unterhalten, das entsprach weit überdurchschnittlichen 16,3 Prozent. Der tolle Vorlauf verhalf auch der runderneuerten "Akte" mit Claudia von Brauchitsch zu einem Spitzen-Auftakt. 760.000 Jüngere blieben noch dran, der Marktanteil hielt sich bei überzeugenden 15,3 Prozent. Der Plan des Bällchensenders, dem Magazin zum Relaunch die größtmögliche Aufmerksamkeit zu spendieren, ist somit aufgegangen - nun muss sich das langjährige Format in den kommenden Wochen auch ohne derartige Schützenhilfe behaupten.

Größter Verfolger zur Primetime war zunächst ProSieben, das mit einer 15-minütigen Spezialsendung zu den großflächigen Bränden im Amazonas-Regenwald 850.000 werberelevante Zuschauer informierte und gute 11,7 Prozent erzielte. Zwei Wiederholungen von "The Big Bang Theory" mussten sich danach mit nur noch 8,5 und 8,7 Prozent begnügen, das Staffelfinale von "Mom" kam später sogar nicht über miese 7,4 und 7,6 Prozent hinaus. Nachdem sich "TBBT" wieder auf zweistellige Werte gesteigert hatte, ging "The Orville" mit 6,8 Prozent völlig unter.

Leidtragender der Sat.1-Stärke war derweil RTL, wo das eigentlich am Vorabend beheimatete Format "Comeback oder weg?" mit seinem "Sommerspektakel" nur 9,5 Prozent bei 720.000 jungen Zuschauern generierte. Weitere Primetime-Einsätze dürften damit erstmal vom Tisch sein. "Extra" konnte es im Anschluss nicht ansatzweise mit der "Akte" aufnehmen und blieb bei 10,2 Prozent hängen. Um 17.30 Uhr startete die neue Vorabendsoap "Herz über Kopf" übrigens enttäuschend: Nur 210.000 Zuschauer waren dabei, damit kam man auf maue 7,3 Prozent.

Gesamtsieger wurde indes Das Erste mit der "Tagesschau" um 20.00 Uhr, die 4,26 Millionen Zuschauer (17,1 Prozent) zählte und auch beim jungen Publikum angesichts 12,7 Prozent gefragt war. Danach sah es allerdings weit weniger rosig aus: Die Komödie "Vorwärts immer!" wurde von nur noch 2,81 Millionen Menschen gesehen, die Marktanteile gingen auf insgesamt 10,6 und 6,8 Prozent in der Zielgruppe zurück. Die "Exclusiv"-Reportage "Kriegsverbrecher in Deutschland: Jagd auf Assads Schergen" markierte dann mit indiskutablen 4,1 Prozent den bitteren Tiefpunkt des Abends, ehe die "Tagesthemen" zwar auf 7,6 Prozent zulegen, damit aber auch nichts mehr retten konnten.

Deutlich erfolgreicher lief es bei den öffentlich-rechtlichen Kollegen vom ZDF: Das Drama "Balanceakt" lag um 20.15 Uhr mit 3,85 Millionen Gesamtzuschauern und sehr guten 14,5 Prozent vor der Konkurrenz, bei den 14- bis 49-Jährigen sprangen allerdings lediglich 5,5 Prozent heraus. Beim anschließenden "heute journal" schalteten nur 30.000 Zuseher ab, der Marktanteil kletterte sogar auf 15,7 Prozent. Die Actionkomödie "The Nice Guys" brachte es im weiteren Verlauf jedoch auf nur noch 10,3 Prozent bei 1,61 Millionen Filmfans.

So gar nicht nach Wunsch schlugen sich die VOX-Formate. Eine Wiederholung von "Hot oder Schrott: Die Allestester" konnte nicht viel reißen und musste sich mit durchwachsenen 6,3 Prozent in der Zielgruppe begnügen, für die letzte Folge von "Endlich kapiert?!" ging es anschließend auf richtig schwache 4,0 Prozent zurück - Fortsetzung höchst fraglich. Auch RTL II wird in Anbetracht der erreichten 5,0 Prozent seiner Doku-Soap "Konny Goes Wild!" nicht gerade die Sektkorken knallen lassen, zumal sich "Reality Alarm!" mit 4,4 Prozent noch schwerer tat. kabel eins hatte mit seinen Filmen dagegen leichtes Spiel: Sowohl "Das A-Team" als auch "Romeo Must Die" bewegten sich mit sehr guten 7,6 und 7,9 Prozent weit über dem Senderschnitt.


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