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Privatsender bleiben mit Programmaufgüssen blass
"Friesland": Süher Özlügül (Sophie Dal, r.) und Henk Cassens (Maxim Mehmet)
ZDF/Willi Weber
Quoten: "Friesland" auf Augenhöhe mit WM-Achtelfinale/ZDF/Willi Weber

Das  WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Australien hat sich am gestrigen Samstagabend im Ersten den Tagessieg gesichert, allerdings denkbar knapp. Mit 4,71 Millionen Zuschauern wurde noch dazu die 5-Millionen-Marke deutlich verfehlt, der Marktanteil betrug dennoch sehr gute 18,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen war der Vorsprung auf die Konkurrenz ungleich größer, hier wurden mit 1,35 Millionen Fußballfans starke 25,4 Prozent eingefahren.

Eine Wiederholung des ZDF-Krimis  "Friesland" lag auf Augenhöhe mit dem Großturnier: 4,70 Millionen Menschen begaben sich ins "Haifischbecken" und sorgten für erfreuliche 18,7 Prozent, während man bei den Jüngeren mit guten 7,3 Prozent Platz 3 zur Primetime belegte. Der Thriller  "Ostfriesenangst" fesselte im Anschluss insgesamt 3,10 Millionen (14,1 Prozent), ehe das kurze  "heute journal" noch 1,84 Millionen (11,0 Prozent) informierte.

Die Privatsender zeigten fast durchweg kostengünstige Programmaufgüsse und konnten allesamt nicht überzeugen. Am besten lief es noch für ein Best of von  "Denn sie wissen nicht, was passiert" bei RTL, das 1,23 Millionen Gesamtzuschauer anzog und angesichts 8,4 Prozent in der Zielgruppe immerhin erster WM-Verfolger war. Über die Komödie  "Daddy's Home 2 - Mehr Väter, mehr Probleme!" lachten in Sat.1 zu Beginn der Primetime 890.000 ab drei Jahren,  "Promi Big Brother" steigerte sich zwei Stunden später auf 1,10 Millionen. Nichtdestotrotz stand mit 7,5 Prozent der zweitschwächste Wert der laufenden Staffel zu Buche, nachdem der Film zuvor nicht über 6,6 Prozent hinausgekommen war.

Gerade mal 550.000 Zuschauer konnten sich indes für eine Wiederholung vom  "Duell um die Welt" auf ProSieben erwärmen, bei den Zusehern zwischen 14 und 49 Jahren entsprach das unspektakulären 7,8 Prozent. Im Spielfilmduell zwischen VOX und RTL Zwei lag erstgenannter Sender vorne, dort brachte es  "Das Wunder von Manhattan" auf 6,4 Prozent und hatte mit 1,61 Millionen die höchste Gesamtreichweite aller Privatsender um 20.15 Uhr.  "Hulk" ging bei RTL Zwei hingegen mit sehr schwachen 2,2 Prozent baden, während ein Marathon von  "MacGyver" bei Kabel Eins zeitweise sogar an der 2-Prozent-Hürde scheiterte.


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