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"Die Höhle der Löwen" holt Zielgruppen-Sieg, "The Biggest Loser"-Spin-Off geht in Sat.1 unter
Linda Zervakis und Matthias Opdenhövel präsentieren "Zervakis & Opdenhövel. Live."
ProSieben/Michael de Boer
Quoten: "Zervakis & Opdenhövel. Live." landet hinter "Indiana Jones" von 1989/ProSieben/Michael de Boer

Keine guten Nachrichten für ProSieben: Nachdem das neue Journal  "Zervakis & Opdenhövel. Live." in der vergangenen Woche bereits einen enttäuschenden Start hingelegt hat, ging es gestern sogar noch weiter bergab. Lediglich 450.000 Zuschauer schalteten die zweistündige Live-Sendung ab 20.15 Uhr ein. Dies entsprach einem mauen Gesamtmarktanteil von 1,7 Prozent. Aus der jungen Zielgruppe waren 290.000 14- bis 49-Jährige dabei, die gerade mal für 4,1 Prozent reichten - viel zu wenig für ProSieben, dessen aktueller Monatsschnitt bei 8,2 Prozent liegt. Zudem verhagelte das Magazin auch noch der anschließenden Folge von  "Uncovered" mit Thilo Mischke die Quoten, die auf kümmerliche 3,6 Prozent fiel. Angesichts dieser Zahlen bleibt abzuwarten, wie lange das mit viel Hoffnung und Prestige gestartete Projekt noch in der derzeitigen Form auf dem aktuellen Sendeplatz verharren wird.

Dass es allerdings noch ein Stück schlechter geht, bewies eine Tür weiter Schwestersender Sat.1, wo das Spin-Off  "The Biggest Loser - Family Power Couples" weiterhin auf keinen grünen Zweig kommt. Insgesamt waren zwar mit einer Reichweite von 650.000 mehr Zuschauer als bei ProSieben zu finden, doch davon waren nur 210.000 aus der werberelevanten Zielgruppe, so dass in dieser Altersklasse ein mieser Marktanteil von 3,2 Prozent heraussprang. Damit lagen die beiden großen ProSiebenSat.1-Sender hinter der kleinen Schwester Kabel Eins, wo der Filmklassiker  "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" aus dem Jahr 1989 von 1,42 Millionen Menschen verfolgt wurde. Satte 7,5 Prozent kamen in der jungen Zielgruppe zustande.

Gut lachen hatte auch Konkurrent VOX:  "Die Höhle der Löwen" steigerte sich auf den besten Zielgruppen-Marktanteil seit fast einem Jahr: Überragende 17,5 Prozent bescherten der Gründershow den Primetime-Sieg in der Zielgruppe. Insgesamt schalteten 2,18 Millionen Menschen ein. Die große Schwester RTL brachte es zeitgleich mit einem "Danke-Special" des Quiz-Dauerbrenners  "Wer wird Millionär?" auf 3,45 Millionen Zuschauer. In der jungen Zielgruppe wurden solide 11,8 Prozent erreicht. Weniger gefragt waren im Anschluss  "RTL Direkt" mit 9,2 Prozent sowie die Wahl-Sondersendung  "Am Tisch mit Olaf Scholz" mit 8,6 Prozent.

RTL Zwei ging mit einer Doppelfolge der  "Wollnys" in den Montagabend, die es bei Reichweiten zwischen 600.000 und 620.000 auf mittelmäßige 5,0 Prozent in der Zielgruppe schaffte. Im Anschluss versagte überraschend  "Love Island" und fiel mit einer Reichweite von nur noch 390.000 und einem Zielgruppen-Marktanteil von 3,5 Prozent auf den schlechtesten Wert seit Bestehen der Sendung.

Die meisten Zuschauer sammelte am Montagabend die  "Tagesschau" um 20 Uhr ein, die von 5,26 Millionen Menschen bei 19,7 Prozent Marktanteil gesehen wurde. Danach suchten allerdings viele Zuschauer das Weite, als die Dokumentation  "Wege zur Macht. Deutschlands Entscheidungsjahr" den Wahlkampf der drei Kanzlerkandidaten nachzeichnete. 2,25 Millionen Zuschauer bei 8,1 Prozent blieben übrig. Der Polittalk  "Hart aber fair" konnte sich um 21.30 Uhr wieder auf 3,21 Millionen Zuschauer bei 13,6 Prozent steigern. Erfolgreicher unterwegs war zur Primetime das ZDF, wo das Gesellschaftsdrama  "Auf dünnem Eis" von 4,09 Millionen Menschen bei 14,8 Prozent gesehen wurde.


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Leserkommentare

  • Spooky78 (geb. 1978) schrieb am 21.09.2021, 14.42 Uhr:
    Nach den miserablen Quoten der ersten Ausgabe war meine Vermutung, dass man ZOL noch bis zur (vorgezogenen) Winterpause durchzieht und dann einfach einschlafen lässt. Aber bei den aktuellen Zahlen wird die Sendung vermutlich nach der nächsten Folge bereits abgesetzt oder zumindest auf eine Slot nach 22:00 Uhr verschoben. Da gehört ein solches Format auch hin. ZOL hätte das Zeug, zu einem anspruchsvollen TV-Total-Nachfolger zu werden. Dafür müsste man natürlich am Konzept feilen und den beiden Moderatoren mehr Spielraum geben. Ich plädiere für eine (politische) Late-Night-Show mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, dazu vielleicht noch ein wenig Sport, aber keine B-Promis, Musiker, Schauspieler etc., die nur ihre neuen "Projekte" bewerben. Auch keine alberne Band, dafür täglich wechselnde Comedians/Kabarettisten mit einem tagesaktuellen Stand-Up oder einem Einspielfilm à la heute-show-Außenreporter. Die beiden Moderatoren könnten sich auch wochenweise abwechseln und jeweils eigene Schwerpunkte setzen (z.B. Opti mit Sport). Das würde für mehr Abwechslung sorgen und die Bandbreite der Themen erhöhen. Also quasi eine Mischung aus Stern-TV, ZDF Magazin Royale und Maischberger. Da würde ich einschalten.
  • Flapwazzle (geb. 1984) schrieb am 22.09.2021, 10.47 Uhr:
    Deine Ideen klingen zwar gut, aber sind für ProSieben deutlich zu teuer. Denn gerade TV Total konnte sich dadurch so lange täglich halten, dass es eben letztlich Künstler, Filme und Musiker "vermarktete". Aber träumen darfst Du natürlich...
  • Spooky78 (geb. 1978) schrieb am 22.09.2021, 14.42 Uhr:
    Ich denke nicht, dass ein solches Konzept an den Kosten scheitern würde. Für P7 ist ZOL ein Prestigeprojekt, mit dem man einen Imagewechsel verknüpfen und neue Zielgruppen erschließen will. Die U30-Generation, bisher das Kernklientel des Senders, wandert immer mehr zu Online-Formaten und Streaming-Diensten ab. Also muss man versuchen, die Älteren zu erreichen - und das geht nur über Qualität. Außerdem dürften die Gagen für die von mir genannten Protagonisten (Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler, etc. und ggf. Profisportler) überschaubar sein, sofern man nicht gerade Barack Obama oder Christiano Ronaldo in der Sendung haben will.