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Quoten: Zlatko-Effekt? "Promi Big Brother"-Auftakt so stark wie lange nicht

von Dennis Braun in News national
(10.08.2019, 09.42 Uhr)
RTL-"Fernsehmomente" und "Bones"-Marathon bei VOX halten sich wacker
"Promi Big Brother": Zlatko (m.) kurz vor seinem Einzug ins Zeltlager
Bild: Sat.1/Willi Weber
Quoten: Zlatko-Effekt? "Promi Big Brother"-Auftakt so stark wie lange nicht/Bild: Sat.1/Willi Weber

Jubel bei Sat.1: Die Auftaktshow zur diesjährigen Staffel von "Promi Big Brother" lief so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr und bescherte dem Bällchensender den glasklaren Tagessieg in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. 1,11 Millionen Menschen aus dieser Altersgruppe hatten den knapp vierstündigen Einzug eingeschaltet, damit standen hervorragende 18,2 Prozent zu Buche. Auch insgesamt lief es mit 2,29 Millionen (10,7 Prozent) rund. Die kurz zuvor bestätigte Tatsache, dass mit Zlatko Trpkovski ein "Big Brother"-Kultkandidat der ersten Stunde gewonnen werden konnte, dürfte den Quoten geholfen haben. Nun wird es interessant sein zu beobachten, wie sich die Tageszusammenfassungen gegen 22.15 Uhr schlagen. "Lass ma mache" mit Bülent Ceylan verzeichnete nach Mitternacht noch gute 11,4 Prozent in der Zielgruppe.

Größter Verfolger beim jungen Publikum war RTL, das sich mit einer Wiederholung von "Die schönsten Fernsehmomente Deutschlands" recht schadlos hielt und immerhin auf 12,0 Prozent bei 660.000 Zuschauern kam. Am Vorabend war darüber hinaus mal wieder "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" gefragt, das es mit 920.000 Soapfans auf tolle 18,3 Prozent brachte. Deutlich schwächer präsentierte sich ProSieben: Während "Jack Ryan: Schatten-Rekrut" zur Primetime 670.000 Jüngere unterhielt und zumindest 9,7 Prozent generierte, stürzte "Blood Diamond" im Anschluss auf katastrophale 5,5 Prozent ab.

Der Tagessieg beim Gesamtpublikum ging an eine Wiederholung der Krimiserie "Der Alte" im ZDF. 3,88 Millionen Zuschauer wurden gezählt, damit erreichte man tolle 15,4 Prozent. "Letzte Spur Berlin" hatte anschließend 550.00 Zuseher weniger, mit 12,8 Prozent muss man dennoch nicht unzufrieden sein. Beim Blick auf die Zielgruppen-Quoten allerdings sehr wohl, die lagen nämlich bei nur 4,2 und 4,0 Prozent.

Im Ersten konnte derweil nur die "Tagesschau" um 20.00 Uhr punkten, die 3,76 Millionen Menschen informierte, die 16,7 Prozent entsprachen. Die Wiederholung der Komödie "Harrys Insel" musste sich danach mit mauen 10,2 Prozent begnügen, lediglich 2,62 Millionen blieben dran - auch bei den 14- bis 49-Jährigen war angesichts 4,6 Prozent kein Staat zu machen. Die "Tagesthemen" und ein alter "Tatort" sorgten später noch für Gesamtreichweiten von 2,30 Millionen (8,9 Prozent) bzw. 2,39 Millionen (11,8 Prozent).

VOX setzte auf einen Marathon von "Bones - Die Knochenjägerin" und konnte sich im Laufe des Abends immer weiter steigern. Saßen zunächst nur 340.000 Zielgruppen-Zuschauer vorm Bildschirm, zog die Reichweite zwischenzeitlich auf 500.000 an. Zunächst waren zwar nur schwache 5,2 Prozent drin, später ging es aber auf bis zu 7,5 Prozent nach oben. Von solchen Werten konnte kabel eins nur träumen. "Elementary" kam trotz neuer Folge nicht über unbefriedigende 4,2 Prozent hinaus, ehe "Deception - Magie des Verbrechens" mit 3,9 und 3,6 Prozent unterging. Besser lief es für RTL II, wo "Zurück in die Zukunft II" zur besten Sendezeit 5,2 Prozent verzeichnete. "Bad Boys - Harte Jungs" steigerte sich nachfolgend auf gute 6,4 Prozent.

Ein großer Erfolg gelang indes Sport1, das als erster privater Free-TV-Sender ein DFB-Pokalspiel übertrug. Die Begegnung Borussia Dortmund gegen KFC Uerdingen zog dann auch 1,82 Millionen Fußballfans an, womit weit überdurchschnittliche 7,3 Prozent erzielt wurden. Bei den Werberelevanten betrug der Marktanteil ebenso hohe 7,2 Prozent, damit konnte man sowohl alle kleineren Privatsender wie auch die Öffentlich-Rechtlichen in die Schranken weisen.


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