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1001

Loriot

D, 1976–1978

Loriot
  • Platz 15841001 Fans
  • Serienwertung5 54254.67von 39 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

6 Folgen Originalfassung
14 Folgen überarbeitete Fassung
Deutsche TV-Premiere: 08.03.1976 (ARD)
Sketch-Comedy
6-tlg. Comedyreihe von und mit Vicco von Bülow alias Loriot.
Wie lange hat das Ei denn gekocht? Die Herrenboutique in Wuppertal. Herr Müller-Lüdenscheid. Zwei Erwachsene und ein Riesenschnauzer. Zweites Futur bei Sonnenaufgang. Ein Klavier, ein Klavier! Es saugt und bläst der Heinzelmann. Dann macht es puff, alle Bäume und Kühe fallen um, und das ist immer ein großes Hallo. Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wann ich ins Bett zu gehen habe. Schmeckt's?
Die meisten bekannten Loriot-Sketche hatten in dieser Sendereihe Premiere: Der Lottogewinner, Herren im Bad, Die Steinlaus, Die Jodelschule, Die Hoppenstedts, Die Nudel, Der Kosakenzipfel usw. Zweimal im Jahr produzierte Loriot für Radio Bremen eine 45-minütige Sendung mit Real- und Zeichentrickszenen, die hauptsächlich den Alltag karikierten, teilweise auch Medien und Politik. Dabei wurden weniger einzelne Personen als vielmehr auffällige Verhaltensweisen parodiert: Bundestagsreden mit vielen Halbsätzen, die nie zu Ende geführt werden und in der Summe ohnehin keinen Inhalt ergeben, und Reporter, die durch unvorhergesehene Antworten ihrer Interviewpartner aus dem Konzept gebracht werden, aber trotzdem hartnäckig an demselben festhalten. Dennoch kamen auch reale Politiker vor: Helmut Schmidt, Franz Josef Strauß und Herbert Wehner waren mal als Zeichentrickfiguren zum Originalton zu sehen, mal umgekehrt mit realen Bildern, aber neu synchronisiert. Die Alltagsszenen versetzten Menschen in peinliche Situationen, lebten von der gnadenlosen Überzeichnung von Eigenarten und der Absurdität des Augenblicks. Eine Besonderheit an Loriots Sketchen war, dass sie in vielen Fällen ohne Schlusspointe auskamen.
Die männliche Hauptrolle spielte Loriot meistens selbst, in unterschiedlichster Maskierung. Ständige Sketchpartnerin war Evelyn Hamann in allen weiblichen Hauptrollen. Unvergessen ihr ist Solo, in dem sie als Fernsehansagerin den Inhalt einer englischen Serie zusammenfassen soll und über die Namen Gwyneth Molesworth, Lady Hesketh-Fortescue und Nether Addlethorpe stolpert. Loriot hatte als Partnerin ursprünglich eine kleine, untersetzte Frau gesucht. Niemand nahm ihm je übel, nicht an dieser Vorstellung festgehalten zu haben. Ebenfalls regelmäßig dabei war Heinz Meier. Ihm überließ Loriot die Rolle des Lottogewinners Erwin Lindemann ("Ich heiße Erwin Lottemann ..." - "Wie heißen Sie?") und spielte selbst den Regisseur, der ihn interviewte. Weitere Sketchpartner: Rudolf Kowalski (z. B. als Heinzelmann-Staubsaugervetreter), Edgar Hoppe (als Anzug- und Bettenverkäufer), Ingeborg Heydorn, Bruno W. Pantel u. a. In den Zeichentrickszenen mit den Knollennasenmännchen synchronisierte Loriot alle Rollen selbst.
Loriots Steinlaus, auf deren Nahrungsbedarf der Einsturz ganzer Häuser zurückzuführen ist, und die er als Bernhard Grzimek in der zweiten Sendung ausführlich porträtierte, schaffte es bis ins klinische Wörterbuch "Pschyrembel". Der Eintrag dazu war zunächst ein Scherz im Jahr 1983 und verschwand in der nächsten Auflage wieder. Nach Protesten wurde die Steinlaus ("Petrophaga lorioti") später wieder verzeichnet. Der halbseitige Artikel beinhaltet eine Fotografie ihrer Auswirkungen (zu sehen ist eine Schuttzerkleinerungsmaschine auf einer Großbaustelle) und die Loriot-Zeichnung der Steinlaus an sich.
Die Sendungen dauerten 45 Minuten und waren mit römischen Zahlen von Loriot I bis VI durchnummeriert. Die erste Sendung trug zudem den Titel "Loriots sauberer Bildschirm".
Das Fernsehlexikon*, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.
Fortsetzung von Cartoon (D, 1967)

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Im TV

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

  • liki schrieb am 14.10.2011, 00.00 Uhr:
    Hallo an alle Fans, die sich hier auf so wundervolle Art und Weise zu unserem Liebling Loriot und auch unserer Herzdame Evelyn Hamann geäußert haben. Ihr habt mir -jeder von Euch auf seine Weise mit den bekannten Zitaten, Sketchen und Erinnerungen- aus dem Herzen gesprochen und ich kann einfach -auch von meiner Seite aus- nur noch sagen: Danke Evelyn (die Dame sei zuerst genannt:-), Danke Loriot, Ihr werdet in meinem Herzen und in meiner Erinnerung weiterleben und ich bin Euch so unendlich dankbar, dass Ihr mein Leben mit Euerm Schaffen so froh und bunt gemacht habt:-)
    Und Euch Fans hier danke ich sehr für Eure netten Beiträge, hat viel Spaß gemacht, sie zu lesen:-)))
    LG liki
  • Kathrin schrieb am 25.08.2011, 00.00 Uhr:
    Auch ich bin mit Loriots Sketchen aufgewachsen und sie haben mir eine Menge Freude bereitet.. Ruhe in Frieden Loriot..
    Ich habe hier noch einen schönen Blogeintrag gefunden, vielleicht möchtet ihr euch ihn ja auch mal anschauen: sprachwelten.blogspot.com/2011/08/humori
  • Hartmut schrieb am 23.08.2011, 00.00 Uhr:
    Liebe Loriot-Fans,

    soeben las ich, dass Loriot verstorben ist.
    Er hat m.E. mit seinem einzigartigen Humor uns Deutschen einen Spiegel vorgehalten und uns auf liebevolle, aber punktgenaue Weise unsere Schwächen und Eigenarten aufgezeigt.
    Das Ganze war immer in Komik verpackt, wenn man aber mal über die einzelnen teilweise grotesken Szenen nachgedacht hat, dann kam zumindest mir immer wieder der Gedanke "eigentlich hat er Recht, so sind wir auch"...

    Danke Loriot