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2453

Dick und Doof

(Laurel & Hardy) 
USA, 1921–1951

Dick und Doof
  • Platz 11682453 Fans  82%18% jüngerälter
  • Serienwertung5 01444.65Stimmen: 109eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche TV-Premiere: 17.07.1970 (ZDF)
Comedy
Die Solokünstler Stan Laurel und Oliver Hardy hatten ihren großen Durchbruch als Produzent Hal Roach sie als Duo zusammenführte. Seit 1927 brachten der schmale Laurel und der mehr als stämmige Hardy die Zuschauer mit Slapstick-Abenteuern und untrüglichem Sinn für Situationskomik zum Lachen. In ihren Filmen schlitterten sie, meist von einer Ungeschicklichkeit Stans ausgelöst, von einer Katastrophe in die nächste. Und während Stan erst nur verzweifelt grinste, nestelte Olli bereits nervös an seiner Krawatte, bevor er einen seiner berühmten Wutanfälle bekam und Stan fassungslos und fratzenschneidend weinte.
Gemeinsam drehten sie über 130 Kurz- und Langspielfilme und wurden damit zum erfolgreichsten Komikerpaar der Filmgeschichte. Noch heute beeinflussen ihre Darstellungen das Comedy-Genre. Der 1892 als Sohn eines Anwalts geborene Oliver Hardy starb 1957. Schauspieler-Sohn Stan Laurel (*1890) überlebte seinen Partner, zu dem er auch privat ein herzliches Verhältnis hatte, um acht Jahre. "Die Welt hat einen genialen Komiker verloren. Ich habe meinen besten Freund verloren." (Stan Laurel zum Tod von Oliver Hardy).
(Premiere)
Cast & Crew
Fernsehlexikon
STUDIOCANAL
98-tlg. US-Slapstickreihe.
Weit mehr als 100 Kurz- und Spielfilme hatten die amerikanischen Komiker Stan Laurel und Oliver Hardy produziert, die nur in Deutschland als Dick (Hardy) und Doof (Laurel) bekannt wurden. Einige davon hatten es auch ins Fernsehen geschafft, vor allem in Reihen wie Es darf gelacht werden und Spaß muss sein. Nachdem ZDF-Redakteur Gert Mechoff, Synchron-Autor und -Regisseur Heinz Caloué und Sprecher Hanns Dieter Hüsch gemeinsam bereits den dänischen Stummfilmkomikern Pat & Patachon zu neuem Glanz im fernsehfreundlichen 25-Minuten-Format verholfen hatten, nahmen sie sich die gleiche Methode auch für die Filme von Laurel und Hardy vor.
Die konkrete Vorgehensweise unterschied sich je nach vorhandenem Material. Manche bereits synchronisierte Tonfilme musste Caloué nur kürzen oder in mehrere Fortsetzungsgeschichten aufteilen. Stummfilme wurden meist mit Hanns Dieter Hüsch als ironischem Kommentator und Sprecher aller Rollen synchronisiert - mit allen Freiheiten, die dem Witz dienten: Manche Stummfilmgags erzielten eine bessere Wirkung, wenn sie unkommentiert stehen blieben, andere Stellen wurden zusätzlich mit bissigem Kommentar aufgewürzt. Manchmal wurden die Filme aber auch mit mehreren Sprechern vertont - mit Walter Bluhm als Laurel und Bruno W. Pantel als Hardy. Wenn frühere Synchronisationen verwendet wurden, waren als Hardys Stimmen noch Arno Paulsen und Gerd Duwner zu hören (Verhandlungen mit Duwner waren an dessen Honorarforderungen gescheitert).
Nicht selten waren die fertigen 25 Minuten eine Collage aus Szenen ganz verschiedener Filme. Einmal gelang es Caloué sogar, aus einem in der Steinzeit spielenden Film ("Flying Elephants") und einem, der im 20. Jh. angesiedelt ist ("Putting Pants On Philip"), einen einzigen Film zusammenzuschnipseln - aber vielleicht sollte man besser sagen: Er tat es; ob es ihm "gelang", darüber gingen die Meinungen auseinander. Caloué verteidigte sich, dass das meiste, was er wegschnitt, ohnehin nur "Füllmaterial" gewesen sei: Langatmige Autofahrten und Spaziergänge flogen raus, und es blieb das Wesentliche - fliegende Torten, stolpernde Menschen, Finger im Auge, zu Bruch gehende Einrichtung, Staub. Und mittendrin: Stan und Ollie in Anzug und Melone. "Schau, was du wieder angerichtet hast, Stan", wurde Ollies oft gehörter Satz, wenn Stans Tölpelhaftigkeit wieder größere Sachschäden verursacht hatte. Und dann gab es immer noch einen Schutzmann, der den beiden hinterherlief, und eine hysterische alte Frau.
Geprägt wurden die entstehenden neuen Fassungen nicht zuletzt durch die Musik. In den meisten Fällen zeichneten dafür Fred Strittmatter als Komponist, Quirin Amper jr. als Arrangeur und Komponist und Jiri Kanzelsberger als Musikregisseur verantwortlich. Das Puzzle- und Synchronisations-Prinzip von Caloué und Mechoff reflektierte die Formulierung im Vorspann: "... frisch aufpoliert von ...". Dieses Prinzip prägte über die nächsten 15 Jahre weite Teile des ZDF-Vorabendprogramms. Es wurde für weitere Reihen mit Schwarz-Weiß-Slapstick-Szenen benutzt, darunter Väter der Klamotte, Spaß mit Charlie und Männer ohne Nerven, aber auch für Zeichentrickklassiker wie Mein Name ist Hase, Schweinchen Dick und Die schnellste Maus von Mexiko.
Dick und Doof fanden ihren festen Sendeplatz freitags am Vorabend und bis zu 16 Millionen Zuschauer. Weitere Varianten ihrer Filme liefen unter den Titeln Zwei Herren dick und doof, Lachen Sie mit Stan und Ollie und Meisterszenen mit Stan Laurel und Oliver Hardy.
Das Fernsehlexikon*, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

Dick und Doof Streams

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Im TV

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • Kunstliebhaber schrieb am 30.10.2021, 23.12 Uhr:
      Weihnachten hoffe ich kommen die beiden wieder, ein bisschen spaß muss sein.
    • Kunstliebhaber schrieb am 25.08.2021, 17.44 Uhr:
      Hallo zusammen
      Möchte aus platzgründen die komplette Serie.
      Bin im Besitz der Einzel DVDs von Ton und Stummfilme: dick und doof, laurel und Hardy. Bei der vorliegenden Serie hab ich nicht alle folgen der Einzel DVDs gefunden. Gibt es vielleicht andere Titel?
      Bitte höflichst um Hilfe,
      Vielen Dank im Voraus.
    • zumbleistift schrieb am 17.05.2021, 19.21 Uhr:
      Bei den TV-Terminen am 17.05.21 sind zwei Filme vergessen worden, um 13:45 F 78 "Hollywood Party" und um 16:35 Uhr F 91 "Sternschnuppen".

    Bildergalerie zu "Dick und Doof"

    • Der große Knall
      Bild: © ServusTV
    • Lange Leitung
      Bild: © PLURIMEDIA (RKO Radio Pictures)