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Das Fernsehjahr 2016 im Rückblick - Teil 2
(30.12.2016)
Zeit zu Reisen
Zeitreisen sind - nicht zuletzt dank
Für das kommende Jahr steht noch
Networks und Studios und ihre Stars
Über die Jahrzehnte hinweg gab es einen stetigen Wandel in der Beziehung zwischen den Sendern und den zum selben Medienkonzern gehörenden Produktionsstudios. Zeitweise hatte der Gesetzgeber eingegriffen und wegen Monopolbedenken einer engen/ausschließlichen Zusammenarbeit einen Riegel vorgeschoben. In den Zeiten, wo den Networks die Zuschauer abhanden kommen, versuchen Medienunternehmen ihre Sender und Studios wieder enger zu verzahnen, um profitable Serien zu starten - die unabhängigen Studios haben dank "Peak TV" aber nicht über Auftragsmangel zu klagen, die Marktstellung der großen Sender hat deutlich abgenommen. Die Sender, einst die Stars der Medienunternehmen, fungieren nur noch als Steigbügelhalter, die neuen Serien der Studios einen Push zum Abheben in die internationalen und die On-Demnad-Märkte helfen.
Bei FOX etwa wurde das Führungsteam des Produktionsstudios 20th Century Fox Television (Dana Walden und Gary Newman) im vergangenen Jahr zu den Programmchefs gemacht. Bei ABC beerbte die von ABC Studios kommende Channing Dungey im Frühjahr den Briten Paul Lee. Bei CBS steht über allem CBS Corp-Boss Leslie Moonves, der auf eigene Art dafür sorgt, dass es bei Studio und Sender Synergieeffekte gibt: CBS kann sich meist als Co-Produzent in die Projekte drängen, die der Sender auszustrahlen gedenkt. Und bei The CW laufen sowieso nur Serien der Mutterfirmen CBS und Warner Bros.
Interessant war im letzten Jahr zu beobachten, dass ABC und CBS zwei Stars halten wollten und ihnen daher gleich neue Projekte gaben. ABC verpflichtete Hayley Atwell nach dem absehbaren Ende von
Bemerkenswert auch, dass ABC trotz des wieder mal absehbaren Endes von "Conviction" die Darsteller bisher nicht freigegeben hat. Will man Attwell vielleicht wieder in eine Situation bringen, wo sie in der Pilot-Season nur Angebote von ABC annehmen kann?
Die internationalen Öffentlich-Rechtlichen
Überall auf der Welt müssen sich die öffentlich-rechtlichen Sender die Sinnfrage stellen lassen. Umso mehr, wenn sie es mit konservativen Regierungen zu tun haben, die den Wählern auf diese Art Steuer- oder Gebührengelder sparen wollen und sowieso die Meinung vertreten, dass die Privatwirtschaft das Fernsehgeschäft schon regeln kann. Zudem arbeiten bei den öffentlich-rechtlichen häufig eher liberal eingestellte Intellektuelle, die mit einem konservativen Weltbild meist kollidieren.
Das galt lange Zeit in Kanada für den Sender CBC. Der unterlag über Jahre starkem Spardruck. Dann verlor man auch noch die in Kanada wichtigen Hockey-Rechte, weil die Privatwirtschaft dank weitreichender Auswertungsmöglichkeiten auch einen ganz anderen Wert in den Rechten sah und mehr Geld auf den Tisch legen konnte. Mit der Wahl eines (sozial-)liberalen Premiers, Justin Trudeau, hat der Sender aktuell wieder Hoffnung auf etwas freiere Entfaltung.
Anders die BBC, die einer recht düsteren Zukunft entgegenblickt. Einerseits wurde ihr in diesem Jahr die Last aufgebürdet, die Folgen der finanziellen Freistellung für Haushalte mit Rentnern von der "Rundfunk-Steuer" zu tragen (bisher hatte die Rentenkasse der BBC dieses Geld in Höhe von jährlich 650 Millionen Pfund überwiesen). Dazu hat die BBC zwei wichtige Manager an die Privatwirtschaft verloren. Beiden wird die jahrelange hohe Qualität von BBC-Serien angerechnet. Eine davon, Polly Hill, wurde sogar direkt vom großen Konkurrenten ITV abgeworben, der in Sachen Dramaserien eine längere Durststrecke hatte. Auch die Erfolgs-Show
Weiterhin steht für die BBC zu befürchten, dass die "Rundfunk-Steuer" von der Regierung in eine "Rundfunk-Gebühr" umgewandelt wird. Dadurch wären die Sanktionen im Fall einer Nichtzahlung deutlich geringer und der BBC drohen Einnahmeverluste wegen sinkender Zahlungsmoral.
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