ZUR ERÖFFNUNG DER NEUEN HFF MÜNCHEN Samstag, 10.09.2011 bis Mittwoch, 14.09.2011 Am 15. September 2011 findet die feierliche Eröffnung der neuen Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) durch den Bayerischen Ministerpräsidenten statt. Mit dem Umzug von Giesing in den Neubau im Museumsviertel Maxvorstadt erhält die 1967 gegründete, renommierte Filmhochschule ein neues repräsentatives Gesicht. Grund genug für das Bayerische Fernsehen, das von Anfang an mit der HFF und ihren Studierenden zusammengearbeitet hat, zurückzublicken auf die Geschichte der Filmhochschule, auf ihre erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen - und vor allem auf die Filme, die den Ruf der HFF international begründet haben. Am Samstag, den 10. September, widmet sich "Von München nach Hollywood" der Geschichte der Filmhochschule und stellt die bekanntesten HFF-Absolventen und ihre Karrieren vor. In neuen Interviews kommen dabei u. a. Roland Emmerich, Florian Henckel von Donnersmarck, Caroline Link, Dominik Graf, Doris Dörrie und Marcus H. Rosenmüller zu Wort. Ergänzt wird der Dokumentarfilm durch eine Werkschau, die die Kreativität der Filmhochschule an der Isarmetropole und ihrer Absolventen eindrucksvoll demonstriert. Zu sehen sind fünf herausragende Fernseh- und Kinofilme von HFF-Absolventen, dokumentarisch wie fiktional: Sönke Wortmanns mitreißende Fußball-Hommage "Das Wunder von Bern", Dominik Grafs mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneter "Polizeiruf 110: Er sollte tot", Marcus H. Rosenmüllers poetischer Heimatfilm "Beste Zeit", Luigi Falornis und Byambasuren Davaas Oscar-nominierter Dokumentarfilm "Die Geschichte vom weinenden Kamel" sowie die Fernseh-Premiere des in Koproduktion mit dem BR entstandenen Dokumentarfilms "Das Lied von den zwei Pferden", der einen Einblick in die mongolische Nomadenkultur bietet. Noch weiter, sogar "Bis ans Ende der Welt", reist Wim Wenders, der in den 60er-Jahren zu den ersten Studenten der HFF zählte. Am Mittwoch, den 14. September, stehen zum Abschluss vier originelle Kurzspielfilme von HFF-Studenten auf dem Programm - die meisten davon Abschlussfilme, alle preisgekrönt und alle in Zusammenarbeit mit dem BR entstanden: Florian Gallenbergers mit dem Oscar für den besten Kurzfilm ausgezeichneter Diplomfilm "Gestohlene Träume", Caroline Links Liebesfilm "Sommertage", Sebastian und Florian Henckel von Donnersmarcks historischer Thriller "Der Templer" sowie Sönke Wortmanns komödiantische Bestandsaufnahme des eigenen Regiestudiums "Drei D". Termine und Titel: 10.09.2011, 20.15 Uhr Das Wunder von Bern Spielfilm, Deutschland 2003 Regie: Sönke Wortmann 10.09. 2011, 22.10 Uhr Deutsche Erstausstrahlung Von München nach Hollywood Dokumentarfilm, Deutschland 2011 Regie: Martin Kowalczyk 10.09.2011, 22.55 Uhr Deutsche Erstausstrahlung Das Lied von den zwei Pferden Dokumentarfilm, Deutschland 2009 Regie: Byambasuren Davaa 10.09.2011, 00.20 Uhr Bis ans Ende der Welt Spielfilm, Deutschland/Frankreich/Australien 1991 Regie: Wim Wenders 13.09.2011, 21.45 Uhr Polizeiruf 110: Er sollte tot Kriminalfilm, Deutschland 2006 Regie: Dominik Graf 13.09.2011, 23.25 Uhr Die Geschichte vom weinenden Kamel Dokumentarfilm, Deutschland 2003 Regie: Byambasuren Davaa und Luigi Falorni 14.09.2011, 21.45 Uhr Beste Zeit Fernsehfilm, Deutschland 2007 Regie: Marcus H. Rosenmüller 14.09.2011, 23.40 Uhr Gestohlene Träume (Quiero ser) Kurzspielfilm, Deutschland/Mexiko 1999 Regie: Florian Gallenberger 14.09.2011, 00.15 Uhr Sommertage Kurzspielfilm, Deutschland 1989 Regie: Caroline Link 14.09.2011, 01.00 Uhr Der Templer Kurzspielfilm, Deutschland 2002 Regie: Sebastian und Florian Henckel von Donnersmarck 14.09.2011, 01.15 Uhr Drei D Kurzspielfilm, Deutschland 1988...
(BR Fernsehen)
Mit einem Budget von 7,3 Millionen Euro erfüllte sich Sönke Wortmann einen lang gehegten Traum und erzählt eine bewegende Familiengeschichte aus dem Ruhrgebiet der 50er-Jahre vor dem Hintergrund des unvergessenen Finales der Fußball-WM 1954 in Bern - einer der herausragenden Momente deutscher Nachkriegsgeschichte. Echte Kicker und digitale Tricks sorgen für authentische Weltmeisterstimmung. In den Hauptrollen sind Peter Lohmeyer und sein Sohn Louis Klamroth zu sehen. / Peter Lohmeyer stand zuletzt für die neue "Heidi"-Verfilmung des Schweizer Regisseurs Alain Gsponer ("Lila, Lila") vor der Kamera. In der Adaption von Johanna Spyris Kinderbuchklassiker spielt er den Butler Sebastian. Die kleine Heidi lernt ihn kennen, als sie von ihrem Großvater aus den Bergen in die große Stadt geschickt wird. Dort soll sie sich mit der an den Rollstuhl gefesselten Klara anfreunden - doch Heidi zieht es bald zurück in die Alpen. Als Titelfigur steht Anuk Steffen in ihrer ersten Rolle vor der Kamera, die beim Dreh erst zehn Jahre alt war. Auch für Isabelle Ottmann, die Darstellerin der Klara, ist es der erste Kinofilm. Neben ihnen sind namhafte Schauspieler wie Bruno Ganz als Almöhi, Maxim Mehmet als Klaras Vater Herr Sesemann und Katharina Schüttler als das strenge Fräulein Rottenmeier zu sehen. Der Film wird voraussichtlich am 3. Dezember in den Kinos starten.
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Nur zögernd überwindet Richard (Peter Lohmeyer, l.) seine Verschlossenheit und erzählt seinem Sohn Matthias (Louis Klamroth, r.) stockend von den schlimmen Erlebnissen während der Kriegsgefangenschaft ...
Während ihr Mann fort war, hielt Mutter Lubanski (Johanna Gastdorf, r.) sich und ihre Familie mit den Einkünften aus ihrer kleinen Gastwirtschaft über Wasser. Extra zur Fußball-Weltmeisterschaft hat sie einen Fernsehapparat angeschafft und damit nicht nur ihrem fußballbegeisterten Sohn Matthias (Louis Klamroth, l.) eine Freude bereitet ...
Matthias (Louis Klamroth) fühlt sich von seinem Vater anfangs völlig unverstanden und abgelehnt. Er versucht sogar von zu Hause auszureißen, was für den fußballverrückten Jungen fatale Folgen hat ...
Elf Jahre war Richard Lubanski (Peter Lohmeyer) in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Endlich wieder in der Heimat, fällt ihm die Ankunft im Alltag lange Zeit sehr schwer.
Mit viel Fußballverstand und einer Spur Schlitzohrigkeit hat Trainer Sepp Herberger (Peter Franke) seine Elf bis ins Endspiel der Fußball-WM 1954 geführt.
Die deutsche Fußballnationalmannschaft reist als Außenseiter zur Weltmeisterschaft in die Schweiz - und sorgt dort für eine faustdicke Überraschung ...
"Aus, aus, aus, das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!" Millionen Deutsche erfahren in diesem Moment die unglaubliche Nachricht von Kommentator Herbert Zimmermann (Andreas Obering).
Richard Lubanski (Peter Lohmeyer, r.) bereitet seinem Sohn Matthias (Louis Klamroth, l.) die größte Freude seines Lebens: Sie fahren zusammen zum WM-Endspiel nach Bern!
Richard (Peter Lohmeyer, l.) hat seinen Sohn in den Zug geschmuggelt. Endlich kann Matthias (Louis Klamroth, M.) seinem großen Idol Helmut Rahn (Sascha Göpel, r.) zum Titel und zu seinen entscheidenden Toren gratulieren.
4. Juli 1954, Wankdorfstadion in Bern: Die Kapitäne Fritz Walter (Knut Hartwig, r.) und Ferenc Puskas (Henrik Bemboom, l.) führen ihre Mannschaften auf das Feld.
Mit einem kleinen Trick verschafft Richard Lubanski (Peter Lohmeyer, r.) sich und seinem Sohn Matthias (Louis Klamroth, l.) Einlass in den Weltmeister-Zug ...
Matthias' (Louis Klamroth, l.) Vorbild und Vaterfigur ist der junge Essener Fußballer Helmut Rahn (Sascha Göpel, r.), der den Jungen als Taschenträger und Maskottchen gern um sich hat.
1954: Matthias Lubanski (Louis Klamroth, l.) und seine Freunde leben in einem Arbeiterviertel in Essen und vertreiben sich die Zeit am liebsten mit Straßenfußball. Wie so viele Kinder dieser Zeit, wächst Matthias ohne Vater auf, der seit Jahren in Kriegsgefangenschaft ist ...
Schöne Hochzeitsreise! Von seiner Zeitung überraschend zur WM entsandt, verbringt der junge Sportjournalist Paul Ackermann (Lucas Gregorowicz, r.) mit seiner Frau Annette (Katharina Wackernagel, l.) seine Flitterwochen nicht in Marokko, sondern in der Schweiz. Wider Erwarten entdeckt Frau Ackermann dabei ihr Herz für den Fußball...
Es ist so weit: Vater Lubanski kommt nach Jahren aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft nach Hause. Seine Frau Christa (Johanna Gastdorf, M.) und ihre Kinder Ingrid (Birthe Wolter, r.), Bruno (Mirko Lang, 2.v.r.) und Matthias (Louis Klamroth, 3.v.l.) erwarten mit unterschiedlichen Gefühlen die Ankunft des Zuges ...
Die deutsche Fußballauswahl um ihren Torhüter Toni Turek (Jo Stock) hat es überraschend bis ins WM-Endspiel geschafft! Doch da warten die übermächtigen Ungarn ...