New York in naher Zukunft. Manhattan ist eine abgeriegelte Gefängnisinsel. Als der US-Präsident nach einem Flugzeugabsturz dort geortet wird, soll ihn der verurteilte Ex-Soldat Snake Plissken herausholen. Eine implantierte Sprengkapsel zwingt ihn, die Mission binnen 24 Stunden zu erfüllen. In den Ruinen trifft er auf den mächtigen Duke, der den Präsidenten als Druckmittel nutzt. Während Plissken um sein Leben kämpfen muss, bleiben ihm nur wenige Stunden für die aussichtslos scheinende Mission. New York in naher Zukunft: Das einstmals pulsierende Manhattan ist eine hermetisch abgeriegelte Gefängnisinsel. Da die Verurteilten sich selbst überlassen sind, regiert in der düsteren Ruinenstadt die Gewalt. Als der US-Präsident (Donald Pleasence) nach einem Flugzeugabsturz dort geortet wird, setzt Einsatzleiter Hauk (Lee Van Cleef) alles auf eine riskante Karte: Ein verurteilter Verbrecher, der einstige Kriegsheld Snake Plissken (Kurt Russell), soll den Präsidenten im Alleingang herausholen. Um den Erfolgsdruck zu erhöhen, lässt Hauk in Plisskens Halsschlagader eine Sprengkapsel implantieren, die binnen vierundzwanzig Stunden entschärft werden muss. Nach seiner Landung in Manhattan findet Plissken heraus, mit wem er es zu tun bekommt: Der Unterweltherrscher Duke (Isaac Hayes) will das Leben des Präsidenten gegen die Freilassung seiner Gang tauschen. Auch Dukes Berater Brain (Harry Dean Stanton) möchte diese Chance nutzen. Während Plissken schon bald auf Leben und Tod kämpfen muss, bleiben ihm nur wenige Stunden für seine aussichtslos scheinende Mission. Kultregisseur John Carpenter drehte mit kleinem Budget den Science-Fiction-Klassiker, der eine düstere Endzeitvision aus Sicht der frühen 1980er-Jahre zeichnet und die im Jahr 1997 spielt. Hauptdarsteller Kurt Russell katapultierte sich mit "Die Klapperschlange" in die erste Riege der Actionstars: Seine Figur des Snake Plissken - ein zynischer Einzelkämpfer mit Augenklappe, Schlangen-Tattoo und Maschinenpistole - steht in einer Reihe mit Mel Gibsons "Mad Max" oder Arnold Schwarzeneggers "Terminator". Filmelemente wie ein drohender Atomkrieg zwischen den USA, Russland und China oder die Landung eines Flugzeugs auf dem Dach des World Trade Center erscheinen aus heutiger Sicht geradezu unheimlich. Die Nebenrollen sind mit Lee Van Cleef, Ernest Borgnine, Donald Pleasence und Harry Dean Stanton sowie Soullegende Isaac Hayes hochkarätig besetzt.
(MDR)
John Carpenter schrieb das Script für "Die Klapperschlange" schon Mitte der 70er Jahre, inspiriert vom 60er-Jahre-Science-Fiction-Roman "Planet of the Damned" von Harry Harrison und unter dem Einfluss des Watergate-Skandals. Aber den Studios war das Drehbuch zu düster und zu gewalttätig, keiner wollte den Film umsetzen. Das änderte sich nach dem Erfolg von Carpenters "Halloween - Die Nacht des Grauens" (1978). Carpenter erhielt sogar ein Film-Budget von sieben Millionen Dollar, das für ihn bis dato größte. Sowohl der Film als auch die Rolle des Snake Plissgen sind für Kurt Russell von all seinen eigenen Arbeiten die ihm liebsten. Das Modell der Stadt wurde für den Film "Blade Runner" (1982) übermalt und wieder benutzt. Die Fortsetzung "Flucht aus L.A.", die eher als Neuverfilmung bezeichnet werden kann, wurde 1996 von John Carpenter verfilmt. An Drehbuch und Produktion war diesmal auch Hauptdarsteller Kurt Russel beteiligt. Der Erfolg von "Die Klapperschlage" konnte aber nicht wiederholt werden.
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