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Quoten: "Alarm für Cobra 11" kehrt erfolgreich zurück, "Kiss Bang Love" mit desaströsem Primetime-Start

von Dennis Braun in News national
(15.09.2017, 09.28 Uhr)
"Hirschhausens Quiz des Menschen" siegt über "Klartext, Frau Merkel!"
Paul Renner (Daniel Roesner, l.) und Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) in "Alarm für Cobra 11"
Bild: RTL / Gordon Mühle
Quoten: "Alarm für Cobra 11" kehrt erfolgreich zurück, "Kiss Bang Love" mit desaströsem Primetime-Start/Bild: RTL / Gordon Mühle

Am gestrigen Donnerstagabend starteten neue Folgen des RTL-Actionklassikers "Alarm für Cobra 11". Zum Auftakt stellte die langlebige Serie wieder ihre Stärke unter Beweis: Mit 1,43 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren und sehr guten 14,9 Prozent sicherte man sich den eindeutigen Sieg in der Zielgruppe - etwas stärker war am Vorabend nur "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Auch die Gesamtreichweite von 2,69 Millionen (9,3 Prozent) dürfte für die Kölner zufriedenstellend sein. Zwei Wiederholungen der sieben Jahre alten Krimiserie "Countdown - Die Jagd beginnt" konnten im Anschluss dagegen überhaupt nicht mithalten und fielen auf miese 9,3 und 10,0 Prozent.

Mit diesen Zahlen wäre ProSieben noch gut bedient gewesen, lief dort im Abendprogramm doch überhaupt nichts zusammen. Das Dating-Format "Kiss Bang Love", das man nun in die Primetime verfrachtet und im Stile von "Der Bachelor" aufgemotzt hat, versagte mit nur 6,6 Prozent bei den Werberelevanten völlig. Gerade mal 600.000 Menschen waren dabei, und auch anschließend sah es für "red." und "Mein erstes Mal" mit 6,6 und 4,4 Prozent geradezu desaströs aus. Es wäre schon überraschend, sollte das Line-Up in der kommenden Woche noch genau so auf Sendung gehen.

Schwestersender Sat.1 startete mit 860.000 jungen Zuschauern und 9,3 Prozent für "Criminal Minds: Beyond Borders" noch ordentlich in den Abend, eine weitere neue Folge tat sich mit lediglich 8,0 Prozent aber deutlich schwerer. Das Mutterformat "Criminal Minds" steigerte sich dann plötzlich deutlich auf 10,4 Prozent, ehe "Profiling Paris" mit mauen 7,3 Prozent für den Tiefpunkt des Abends sorgte.

Primetimesieger beim Gesamtpublikum wurde indes Das Erste mit "Hirschhausens Quiz des Menschen", das mit 4,42 Millionen fast exakt so viele Menschen erreichte wie vor sieben Tagen. Der Marktanteil betrug starke 15,0 Prozent und fiel auch in der Zielgruppe mit 9,0 Prozent überzeugend aus. Für das Politmagazin "Monitor" ging es im Anschluss jedoch rapide bergab auf nur noch 2,83 Millionen Zuschauer und 10,3 Prozent.

Die insgesamt meistgesehene Sendung des Tages war allerdings überraschend das "heute journal" im ZDF, bei dem sich um 21.45 Uhr 4,62 Millionen Menschen (17,0 Prozent) informierten. Zuvor musste sich "Klartext, Frau Merkel!" der ARD-Quizshow geschlagen geben, mit 3,81 Millionen Zusehern und 12,9 Prozent lief es für die Mainzer aber dennoch ordentlich und obendrein besser als am Dienstag, als SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz von den Bürgern befragt wurde. Beim jungen Publikum setzte man sich mit 9,3 Prozent dafür gegen die öffentlich-rechtliche Konkurrenz durch, bei den Nachrichten standen später sogar hervorragende 10,8 Prozent zu Buche. "Maybrit Illner" musste sich nachfolgend mit einer Gesamtreichweite von 2,26 Millionen Zuschauern (11,4 Prozent) begnügen.

Zweigeteilt verlief der Abend für RTL II. Eine weiteres "Hochzeitsspezial" des "Frauentauschs" versagte in der Primetime zunächst mit schwachen 3,7 Prozent - nach einer mehrwöchigen Pause versucht man es in Grünwald ab Oktober mit "Renovierungsspezials" des langlebigen Formats. "Love Island" konnte sich nach einem kleinen Durchhänger am Mittwoch nun wieder auf solide 5,8 Prozent steigern. Kein durchschlagender Erfolg, aber zumindest ein Wert über dem derzeitigen Senderschnitt. 380.000 14- bis 49-Jährige saßen ab 22.15 Uhr vor dem Bildschirm.

Ebenfalls ordentlich schlug sich VOX mit seinen Spielfilmen. Die Komödie "Der Zoowärter" sahen zunächst 690.000 junge Menschen, bei "Riddick - Überleben ist seine Rache" waren es im Anschluss noch 390.000. Die Marktanteile betrugen immerhin 7,2 und 7,4 Prozent. Auch kabel eins setzte am Donnerstagabend durchgehend auf Filme, kann mit den erzielten 4,3 und 4,8 Prozent für "Der Flug des Phoenix" und "Outbreak: Lautlose Killer" jedoch weniger zufrieden sein.


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Leserkommentare

  • Spenser schrieb via tvforen.de am 17.09.2017, 01.13 Uhr:
    SpenserOh je....wenn Profiling Paris so mies läuft, dürfen wir auf eine weitere Staffel wohl nicht hoffen. Kennt man leider ja, denn wirds das wohl gewesen sein. ich denke, es liegt daran, dass Chloe nicht mehr dabei ist. Man hätte dann die serie wohl auch besser absetzen sollen. Die Quoten zeigen es ja sehr deutlich.
  • serieone schrieb am 15.09.2017, 18.58 Uhr:
    serieoneDas freut mich mal wieder für ProSieben. ProSieben hat die Zuschauer schon zu oft verärgert. Nun gibt es die Quittung von den Zuschauern.
  • Kate schrieb via tvforen.de am 15.09.2017, 10.23 Uhr:
    KateEs ist kein Wunder, dass das Beyond Borders schwächelt. Die gestrige Folge war Staffel- und Serienfinale in einem.
    Außerdem war es mit Abstand die furchtbarste Folge der Serie. Die Serie hat grundsätzlich ihre Schwächen. Anders als viele Kritiker liegt mein Hauptproblem nicht darin, dass man den Amis Angst vor der großen weiten Welt macht, sondern in dem nervtötenden Heilsbringer-Konzept, dass die USA immer überlegen ist, etc.
    Ignoriert man das, so hat die Serie Spaß gemacht, auch weil man viele verschiedene Länder gesehen hat und das Team sehr sympathisch besetzt war.

    Die Folge gestern war ein Albtraum. Zum einen war die Handlung für eine Folge viel zu lang und wirkte dadurch sehr unspektakulär.
    Doch vor allem hat mich der Pathos und die Heldenverklärung massiv gestört. Das Team, das für mich bisher glaubhaft auch außerhalb der Arbeit befreundet war, blieb völlig außen vor, hat nicht mal versucht zu retten. Die beiden Geiseln fügen sich in ihre Rollen und am Ende ist alles gut, inklusive riesiger Familie mit Gebeten und amerikanischer Flagge.

    Obwohl Hotch und sein Team die Welt öfters vor Terroristen gerettet haben, so viel Pathos hatten die nie nötig.