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Die Waltons

Die Waltons

(The Waltons)USA, 1972 – 1981
Die Waltons
 Serienticker
  • Platz 331 1989 Fans    49% 51% ø Alter: 45-55 Jahre
  • Serienwertung 5 0764 4.53 Stimmen: 83 eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 12.01.1975 (ZDF)
John und Olivia Walton leben mit ihren sieben Kindern John-Boy, Mary Ellen, Jim-Bob, Jason, Erin, Ben und Elizabeth sowie Johns Eltern Sam (im Original: Zeb) und Esther während der Zeit der Depression in Waltons Mountain, gelegen in den Blue Ridge Mountains im ländlichen Jefferson County, Virginia. Ihren Lebensunterhalt erarbeiten sie sich in ihrem eigenen Sägewerk, das John und sein Vater führen. Die Familie hält immer zusammen, egal was kommt, und zeigt, daß man mit Liebe und Toleranz besser leben kann. John-Boy, der älteste Sohn, der Schriftsteller werden wollte, solange er denken kann, erzählt die Geschichte der Waltons aus seiner Sicht und hält sie in Gedichten und Geschichten in seinem Tagebuch fest. Später bekommt er von seiner Lehrerin Miß Hunter künstlerische Hilfe. Sie erkennt schon früh sein Talent, das John-Boy auf dem College erweitert und das es ihm ermöglicht, mit dem Blue Ridge Chronicle seine eigene Lokalzeitung herauszugeben.
Als Miß Hunter den Gemeindepfarrer Matthew Fordwick heiratet, wird John-Boy eifersüchtig, da er selbst für seine Lehrerin schwärmt. Später kauft ein Verleger John-Boys Roman und der junge Mann zieht nach New York. Die Männer der Gemeinde treffen sich regelmäßig an Ike Godseys Billardtisch. Er und seine strenge Frau Corabeth besitzen einen Kolonialwarenladen mit Tank- und Poststelle und bilden einen wichtigen Mittelpunkt der Bewohner von Waltons Mountain. Corabeth hat Schwierigkeiten mit dem Landleben und fühlt sich immer zu Höherem berufen. Weil ihre Ehe kinderlos bleibt, adoptieren sie eine Tochter.
Dann gibt es noch die Baldwin-Schwestern, die von ihrem verstorbenen Vater das Rezept zum Schnapsbrauen geerbt haben. Die beiden altjüngferlichen Damen betrachten das Gebräu allerdings eher als reine Medizin, die den Menschen schmeckt und sie heilt. Zu Beginn der sechsten Saison verändert sich die heile Welt in Waltons Mountain: Der Krieg beginnt, und Jason, John-Boy, Jim-Bob und Ben sind beim Militär. John-Boy wird in Europa mit seiner Maschine abgeschossen und liegt eine Zeitlang im Koma. Olivia bekommt Tuberkulose und wird zur Behandlung in ein Sanatorium eingeliefert. Noch nicht ganz gesund, kehrt sie zurück und wird Krankenschwester, um ihren Sohn John-Boy im Hospital zu pflegen.
Großmutter Walton erleidet einen Schlaganfall und Grandpa Walton stirbt (die echte Krankheit von Ellen Corby bzw. der Tod von Will Geer wurden in die Serie eingebaut). Jason verlobt sich mit Toni Hazleton. Mary Ellens Ehemann Curtis Willard stirbt ein Jahr nach der Hochzeit bei dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor. Mary Ellen zieht ihr Baby alleine groß und verliebt sich in den Studenten Jonesy. Als der totgeglaubte Curtis plötzlich wiederauftaucht, muß sie sich schweren Herzens entscheiden - für Jonesy.
Später verkauft John Walton sein Sägewerk an seinen Sohn Ben und zieht mit Olivia nach Arizona. Die Serie basiert auf dem Buch Spencer's Mountain nach eigenen Kindheitserinnerungen des Produzenten Earl Hamner, das als Sommer der Erwartung 1963 mit Henry Fonda, Maureen O'Hara und James MacArthur in den Hauptrollen fürs Kino verfilmt wurde. Der Film lief erstmals am 8.5.1976 im ZDF. Doch Hamner war mit dem Ergebnis nicht zufrieden. 1972 gab es mit dem TV-Film The Homecoming - A Christmas Story einen neuen Versuch: Patricia Neal spielte die Mutter, Andrew Duggan den Vater, Ellen Corby und Edgar Bergen die Großeltern und Richard Thomas den John-Boy. Obwohl der Film (er wurde nicht in Deutschland ausgestrahlt) nicht als Pilotfilm für eine Serie gedacht war, wurde er aufgrund der großen Zuschauerresonanz zu einem solchen: Wenige Monate später startete in den USA die Serie.
In den achtziger Jahren lebte die Serie in regelmäßigen Abständen in 90minütigem TV-Movies mit der Originalbesetzung wieder auf. Inzwischen gibt es in Earl Hamners Heimatstadt Schuyler/Virginia, direkt gegenüber seinem Geburtshaus, ein beliebtes Walton Museum.
aus: Der neue Serienguide
Cast & Crew
Fernsehlexikon
Die Waltons
Bild: Warner
221 tlg. US-Familienserie von Earl Hamner, Jr. ("The Waltons"; 1972-1981).
Die Familie Walton lebt zur Zeit der Depression in den 30er Jahren in Walton's Mountain in den Blue Ridge Mountains im US-Bundesstaat Virginia. Der autoritäre John Walton (Ralph Waite) und seine gottesfürchtige Frau Olivia (Michael Learned) sind die Eltern von sieben Kindern. Es sind dies der älteste Sohn John-Boy (Richard Thomas; ab der siebten Staffel: Robert Wightman), ein herzensguter Kerl, der gern Schriftsteller werden würde und die Erlebnisse der Familie niederschreibt; die älteste Tochter Mary-Ellen (Judy Norton; ab der vierten Staffel hieß sie Judy Norton-Taylor); der sensible Jim-Bob (David W. Harper); Ben (Eric Scott), der oft in krumme Geschäfte verwickelt wird; die hübsche Erin (Mary Elizabeth McDonough); der musikalische Jason (Jon Walmsley); und Nesthäkchen Elizabeth (Kami Cotler).
Die eigentlichen Familienoberhäupter sind die grantigen Großeltern Grandpa Sam (Will Geer) und Grandma Esther (Ellen Corby). Während die Familienmitglieder ihren Alltag bewältigen, lieben sich alle unentwegt und sehr. Das geringe Einkommen der Waltons stammt aus dem Sägewerk, das John und Sam gemeinsam führen.
Andere Bewohner des Orts sind Ike Godsey (Joe Conley), der Besitzer des örtlichen Gemischtwarenladens, seine Frau Corabeth (Ronnie Claire Edwards) und die von ihnen adoptierte Aimée (Rachel Longaker); die Baldwin-Schwestern Mamie (Helen Kleeb) und Emily (Mary Jackson), zwei alte Jungfern, die zu Hause nach dem Rezept ihres Vaters Whisky schwarzbrennen, aber keine Ahnung haben, was das Zeug eigentlich ist und es für "Medizin" halten; Reverend Matthew Fordwick (John Ritter) und die Lehrerin Rosemary Hunter (Mariclare Costello), die irgendwann heiraten; sowie Sheriff Ep Bridges (John Crawford).
Im Lauf der Jahre gibt John-Boy seine eigene Lokalzeitung heraus, veröffentlicht schließlich einen Roman und zieht nach New York. Mary-Ellen heiratet Dr. Curtis Willard (Tom Bower), bringt Sohn John Curtis (Michael und Marshall Reed) zur Welt und wird Krankenschwester. Curtis kommt später im Zweiten Weltkrieg ums Leben. Jason wird Pianist in einem Lokal, Ben hilft John-Boy bei dessen Zeitung und der Familie im Sägewerk und heiratet Cindy Brunson (Leslie Winston). Erin wird Sekretärin. Im Krieg sind alle vier Söhne beim Militär. Grandpa stirbt, Grandma wird sehr krank, und Olivia bekommt Tuberkulose, weshalb sie die Familie verlassen und im Sanatorium bleiben muss. Ihre Cousine Rose Burton (Peggy Rea) zieht mit ihren Enkeln Serena (Martha Nix) und Jeffrey (Keith Mitchell) in den Walton-Haushalt.
Grandpa Sam hatte im amerikanischen Original den Namen Zeb. Die Botschaft der Waltons war unmissverständlich: Die Zeiten können hart sein, aber wenn Familien zusammenhalten und die Frauen und Kinder das tun, was die Männer und Väter ihnen sagen, und wenn alle sich nur genug lieb haben, kommt man schon durch.
Die sentimentalen Erlebnisse wurden aus der Sicht des schreibenden John-Boy geschildert (im Original sprach sie Earl Hamner, Jr., auf dessen Leben die Geschichten beruhten). Während des Abspanns jeder Folge hörte man einen abschließenden moralischen Kommentar von ihm, jede Serienfolge endete anschließend damit, dass im Haus das Licht ausging und sich die Familienmitglieder gegenseitig eine gute Nacht wünschten. Konkret z. B. in Folge 69: "Gute Nacht, Jason." - "Gute Nacht, Jason. Gute Nacht, John-Boy." - "Gute Nacht, Mary Ellen. Gute Nacht, Ben." - "Gute Nacht, Jim Bob. Gute Nacht, Ben." - "Gute Nacht, Erin." - "Gute Nacht, Ben. Gute Nacht, Mary Ellen." - "Gute Nacht, Ma. Gute Nacht, Daddy." - "Gute Nacht, allesamt."
Jede Episode dauerte 50 Minuten. Die Waltons liefen anfangs sonntags um 18.15 Uhr, dann samstags, im 14-täglichen Wechsel mit Bonanza, und wurden eine der beliebtesten Familienserien im deutschen Fernsehen und trotz des Sendeplatzes - zeitgleich mit der ARD-Sportschau - ein Straßenfeger, mit dem eine ganze Generation aufwuchs, die sich noch heute gut daran erinnert. 117 einstündige Folgen zeigte das ZDF, Sat.1 später elf und Pro Sieben weitere 69.
Die letzten 22 Folgen, die bis dahin noch nie im bundesweiten Free-TV zu sehen gewesen waren, zeigte Kabel 1 im Herbst 2004, fast 30 Jahre nach dem Serienstart. Anfang des Jahres hatte der Sender mit einer Komplettwiederholung begonnen, der ersten Free-TV-Ausstrahlung seit vielen Jahren, und dafür noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt: Die Original-Walton-Darsteller Michael Learned, Judy Norton, Mary Beth McDonough, Kami Cotler, Eric Scott, John Walmsley und David Harper traten zum Start in Stefan Raabs TV Total beim Muttersender Pro Sieben auf.
Nach dem Ende der Serie entstanden rasch noch drei Fernsehfilme, die 3sat 1991 zeigte. Zwei weitere Filme aus den Jahren 1993 und 1995 liefen 1996 auf Pro Sieben, ein letzter von 1997 war bisher nur im Pay-TV zu sehen.
Die erste Staffel ist auf DVD erhältlich.
Das Fernsehlexikon, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  • LuckyVelden2000 (geb. 1963) schrieb am 25.01.2018, 07.00 Uhr:
    LuckyVelden2000Trost für alle Waltons Fan: Bei uns in Deutschland gibt es ja die Folge 24 und 25 An Easter Story nicht auf DVD, nicht mal als Bonus, nur in der Englischen Box ohne Deutschen Untertiteln, der Trost wer diese Folge gerne sehen möchte kann diese Folge bei Amazon Prime Video kaufen für 2,49 Euro und kann sie sich dann über den PC diese Folge mit deutschen Untertiteln anschauen.
    Lohnt sich.
    Wünsche Euch dabei viel SpaßAntworten
  • Hausgraus (geb. 1971) schrieb am 02.06.2018, 12.23 Uhr:
    HausgrausHallo!
    Ich würde mir diese beiden Episoden trotz dem nicht bei Amazon Prime Video kauften und ansehen.
    Wenn deutschsprachige Fernsehsender wie das ZDF. oder auch die privaten Sender wie Pro7, Sat1 Kabel1 usw diese beiden Episoden nicht einkaufen, synchronisieren und in ihren Fernsehprogramm senden, weil in den Episoden das Thema Nationalsozialismus behandelt wird, ist das nicht nur beschämend sondern auch peinlich.
    Deutschland (Das untergegangene Deutsches Reich) hat sich von der Reichsgründung am 18. Januar 1871 bis zu der Kapitulation am 08. Mai 1945 nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Auch ohne die Herrschaft Adolf Hitlers und den Nationalsozialisten in der Zeit zwischen dem 18. Januar 1871 und dem 09. November 1918 , der Abdankung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. aus den Haus Hohenzollern zu Sigmaringen war der Ruf des deutschen Volkes keine guter. Die deutschen galten bei andere Völkern als arrogant und hochnäsig. Das haben sie unteranderem auch der deutschen Regierung, einschließlich dem deutschen Kaisern und Bismarck und ihrem Auftreten, Haltung und ihrer Einstellung zu verdanken.
    Was Untertitel Betriff, ist das widerlichste Methoden Filme usw. eines bestimmtes Landes in anderen Länder zu präsentieren und das Beispiel der Niederlande und Schweden ist auch keine tolle Methode, die damit ihre Bevölkerung zwingen will, Sprachen wie englisch, französisch, spanische usw zu lernen.Antworten
  • Thinkerbelle (geb. 1964) schrieb am 03.06.2018, 12.20 Uhr:
    ThinkerbelleDie nicht gezeigten Episoden haben nichts mit Nationalsozialismus zu tun. Mutter Walton bekommt darin Polio. Wieso die Folgen nicht gezeigt wurden weiß ich nicht. Vielleicht weil es ne Doppelfolge war und man das nicht wollte, dass die Handlung auf 2 Folgen aufgeteilt wurde? Aber in den 70er Jahren war das noch üblich nicht alle Folgen amerikanischer Serien hier zu zeigen. Die Leute tickten damals noch anders. Einerseits wurden Folgen weg gelassen, die Proteste erzeugt hätten, andererseits kannte man damals nichts anderes als Bevormunduung. Und gekürzt wurde oft nur, damit die Serie ins Programmschema passt.Antworten
  • Hausgraus (geb. 1971) schrieb am 10.06.2018, 23.34 Uhr:
    HausgrausDas Thema Nationalsozialismus war hier auch von mir nur als Beispiel angeführt worden. Wobei dieses Thema in etlichen U.S.-Fernsehserien in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren behandelt wurde, wie auch in der Original-Star-Trek-Serie aus den späten sechziger Jahren, die ja eine reine Science Fiction-Serie ist.
    Aber wenn es in den dieser Doppelfolge das Thema Kinderlähmung (Polio) geht, war das ZDF aber anscheinend immer noch heikel, da Polio durchaus tödlich enden kann. Egal ob ein Erwachsener oder ein Kind dieser Krankheit bekommt.
    Tödlich deshalb weil diese Lähmung das Muskelgewebe im Körper befällt und das auch der Herzmuskel sein.Antworten
  • Thinkerbelle (geb. 1964) schrieb am 11.06.2018, 13.53 Uhr:
    ThinkerbelleMutter Walton hatte Polio und starb fast daran in dieser Folge, aber in späteren Folgen war davon nichts mehr zu sehen und es wurde auch nicht erwähnt. Wahrscheinlich hat man es deswegen weg gelassen. Oder weil es ein 2-Teiler war.
    Ich bin in den 1960ern und 70ern gegen Polio geimpft worden, deswegen hat man die Folgen sicher nicht übergangen. Denn sie hätten schön die Notwendigkeit von solchen Impfungen gezeigt, und eventuelle Impfverweigerer doch noch zum Nachdenken gebracht.Antworten

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  • LuckyVelden2000 (geb. 1963) schrieb am 27.11.2017, 00.23 Uhr:
    LuckyVelden2000Nein leider nur in den USA die 6 Spielfilme auf DVD und auch als Komplettbox mit der Serie.
    In Deutschland gibt es bisher nur die komplette SerieAntworten

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  • User 1270509 schrieb am 30.08.2017, 21.08 Uhr:
    User 1270509Hallo zusammen. Kann mir Jemand sagen, wo ich die 6 Spielfilme auf Deutsch kaufen oder downloden kann? Vielen Dank für Eure Hilfe.Antworten

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