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5270

Nesthäkchen

D/CH/A, 1983
  • Platz 525270 Fans  28%72% jüngerälter
  • Serienwertung4 04774.18Stimmen: 132eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 25.12.1983 (ZDF)
Annemarie Braun ist die Jüngste von drei Geschwistern. Als Nesthäkchen wird die Sechsjährige von der ganzen Familie sehr verwöhnt. Besonders hingezogen fühlt sie sich zu ihrem Kindermädchen Lena. Annemarie ist zwar störrisch, hat aber ein weiches Herz. Langsam wird sie selbständig und erlebt ihre ersten Abenteuer. Die Serie entstand nach dem Roman von Else Ury.
aus: Der neue Serienguide
In der auf der gleichnamigen Romanreihe von Autorin Else Ury basierenden Serie werden typische Themen aus der Welt eines kleinen Mädchens auf sehr humorvolle und liebevolle Weise erzählt. Tolle Ausstattung und großartige Schauspieler tragen dazu bei, dass das „Nesthäkchen“ für das ZDF zum einem großen Erfolg wird und als Klassiker der 80er-Jahre in die deutsche Fernsehgeschichte eingeht.
gezeigt bei Sonntags Nach-Tisch (D, 1984)
gezeigt bei ZDF-Ferienprogramm für Kinder (D, 1979)
Cast & Crew
Fernsehlexikon
Universum Film
6 tlg. dt. Jugendserie von Justus Pfaue und Klaus Landsittel nach den Romanen von Else Ury, Regie: Gero Erhardt.
Berlin, Anfang des 20. Jh.: Die sechsjährige Annemarie (Kathrin Toboll; in späteren Jahren: Anja Bayer) ist das jüngste Mitglied der Familie Braun und wird von Vater Ernst (Christian Wolff) entsprechend verwöhnt. Er ist Arzt, und die Familie nebst Personal wohnt idyllisch in einem prunkvollen Haus. Es sind dies Mutter Elisabeth (Doris Kunstmann), Annemaries Brüder Klaus (Florian Baier; später: Patrick Janovsky) und Hans (Oliver Schlicht; später: Pascal Breuer), Oma Gerda (Helma Seitz), und mit ihnen Kindermädchen Lena (Susanne Uhlen), Köchin Hanne (Hilde Berndt) und Stubenmädchen Frieda (Belle Schupp). Wilhelm (Ekkehardt Belle) ist Lenas Freund.
Der Kleinen fehlt es an nichts, und genau das ist natürlich das Problem. Der Vater lässt ihr jedes vorlaute Wort durchgehen, denn sie ist ja so süß mit ihren Zöpfen und den rosa Schleifchen im blonden Haar. Die meiste Zeit spielt sie mit ihren Puppen, es geht aber auch um viele andere Themen aus dem Leben eines Kindes: Ferien auf dem Land - sie verbringt sie bei Onkel Heinrich (Willy Harlander) und Tante Käthe (Dagmar Hessenland) in Bayern, wo der Onkel Senator ist - Streiche unter Geschwistern, Freundschaften. Vor allem zu Lena entwickelt Annemarie eine besondere Beziehung. Lena ist es auch, die die Eltern davon überzeugt, Annemarie in einen Kindergarten zu schicken, den auch Prinz Poldi (Marc Manuel Kunstmann) besucht, damit sie sich mit Gleichaltrigen umgeben kann und nicht immer nur mit Erwachsenen zusammen ist.
Annemarie wird langsam älter und selbstständiger, kommt in die Schule und wird wenig später schwer krank. Im Krankenhaus kämpft sie gegen Scharlach, anschließend wird sie zur Erholung für längere Zeit in ein Kinderheim nach Amrum geschickt. Sie findet neue Freunde, genießt das Leben. Doch plötzlich muss sie sich mit der harten Realität auseinander setzen, als der Erste Weltkrieg ausbricht.
Insgesamt zehn "Nesthäkchen"-Romane veröffentlichte die Autorin Else Ury. Die erfolgreiche ZDF-Weihnachtsserie verarbeitete nur Inhalte aus den ersten vier Bänden. In den Büchern wurde Nesthäkchen anschließend erwachsen, heiratete, bekam ihrerseits Kinder und Enkelkinder und feierte ihre Goldene Hochzeit.
Die sechs einstündigen Folgen liefen zwischen den Feiertagen im Vorabendprogramm und erreichten bis zu zwölf Millionen Zuschauer. Später wurde die Serie auch in zwölf halbstündigen Folgen wiederholt. Nesthäkchen war die erste größere Regiearbeit von Gero Erhardt, dem Sohn von Heinz Erhardt. Die Titelmusik stammte von Christian Bruhn. Die Serie ist auf DVD erschienen.
Das Fernsehlexikon*, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  • Cornelia Juchert (geb. 1969) schrieb am 19.04.2020, 13.26 Uhr:
    Die Serie liebe ich sehr, weil ich das „Nesthäkchen“ (in der Nachkriegsversion) gerne gelesen habe und die Verfilmung die damalige Atmosphäre prima umsetzt. Allerdings finde ich die Besetzung mit Anja Bayer nicht gelungen. Denn wer die Bücher gelesen hat weiß, dass Annemarie bis ins hohe Alter auch als schelmisch etc. beschrieben wird. Anja wirkt viel zu ernst und melancholisch. Kathrin passt besser zur Literaturvorlage. Eine ältere Schauspielerin vom Typ Kathrin hätte entschieden besser gepasst.
    Was meint ihr?
  • Cornelia Juchert (geb. 1969) schrieb am 19.04.2020, 14.15 Uhr:
    Das geht ausdrücklich nicht gegen die sympathische Anja, man hätte die Rolle einfach nur ein wenig temperamentvoller und spitzbübischer anlegen sollen.

    Übrigens finde ich es auch total schade, dass die übrigen Bände nicht auch noch verfilmt wurden.

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  • Mioni (geb. 1986) schrieb am 14.12.2019, 05.52 Uhr:
    Läuft gerade im Fernsehen. Habe ich noch nie gesehen geschweige denn gehört. Ist aber süß gemacht.

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  • Stefan_G (geb. 1963) schrieb am 17.07.2019, 22.19 Uhr:
    Hab ich bis jetzt noch nie geseh'n!
    Hoffentlich wirds mal auf "zdf_neo" ausgestrahlt...
  • Svenja T. schrieb am 15.12.2019, 02.15 Uhr:
    Läuft gerade -- Mitte Dezember -- bei ZDFneo im Ultrafrühfernsehen, zusaätzlich sind die Folgen in der Mediathek zu sehen/ zu haben. Als 1963 geborener Mann dürfte Dir dieser mit kariösem Raffinadezucker, Gagaschaum und Gerontentrief angesetzte Käse allerdings nicht sonderlich zusagen. ,)
  • Martina (geb. 1978) schrieb am 17.12.2019, 21.31 Uhr:
    Komische Beschreibung für diesen Kinderklassiker.
  • Svenja T. schrieb am 18.12.2019, 06.37 Uhr:
    Naja, als Kinderklassiker (für die nicht so hohlen Mitgeschöpfe) würde ich eher die 1960er/ 1970er Ausgaben von Pippi Langstrumpf bezeichnen, oder Michel/ Lena aus Lönneberga, alles von der Augsburger Puppenkiste, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, Yao, Daktari, etc.
    Halt Dinge, die einem noch zu formendem Hirn etwas (bei)bringen, zu Wachstum anregen, nicht so einen dumpfen, nichtsnutzigen Käse; Du ahnst, was ich meine?
  • Martina (geb. 1978) schrieb am 18.12.2019, 20.26 Uhr:
    Nicht wirklich. Es ist eine schöne Serie für Kinder im Grundschulalter, wo den Kindern mal die Lebenwirklichkeit von Kindern vor 100 Jahren näher gebracht wird. Die Serie hat viele lehrreiche Themen: Freundschaft, Verlust, Fehler und Konsequenzen, Schwierigkeiten des Älterwerdens > Entwicklung vom Kindergartenkind zum Schulkind etc. Klar ist Annemarie zwischenzeitlich mega nervig, aber das sind Kinder nun mal mitunter.
    Sicherlich ist alles Geschmackssache, aber Deine Wortwahl finde ich jedenfalls ungerechtfertigt und geschmacklos.
    Was man nun aus Deinen genannten Serien so Tolles lernen soll, erschließt sich mir auch nicht.

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