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110

Musikantenstadl

A/D/CH, 1981–2016
Musikantenstadl
  • 110 Fans   80% 20%ø Alter: 55-65 Jahre
  • Serienwertung1 94011.42Stimmen: 24eigene Wertung: -

Serieninfos & News

210 Ausgaben
Deutsche Erstausstrahlung: 16.04.1983 (ARD)
Weitere Titel:
Stadlshow
Silvesterstadl
Silvester-Stadlshow (2015)
Mit seiner großen Eurovisions-Musikshow begeistert der gebürtige Linzer Karl Moik ab 1981 regelmäßig ein Millionenpublikum. Die Sendung wird in Sport- und Mehrzweckhallen des gesamten deutschsprachigen Raums produziert und präsentiert volkstümliche Musik aus aller Welt. Zwischen den Darbietungen führt Moik kurze Gespräche mit den Künstlern und besonderen Menschen der gastgebenden Städte und wird bis 1991 auch durch komödiantische Einlagen des sehr populären Erich Mathias „Hias“ Mayer unterstützt. Im Jahre 2006 ernennen die Senderverantwortlichen Schlagersänger Andy Borg zum neuen Moderator des „Stadls“. Borg moderiert die Sendung bis 2015. Die aufwendig produzierte Show gastiert unter anderem auch in Moskau (1988), Toronto (1994), Melbourne (1995), Kapstadt (1996), Orlando (1998), in Peking (1999) sowie in Dubai (2001).
Fortsetzung als Die Silvestershow mit Jörg Pilawa (D/A/CH, 2017)
Cast & Crew
Fernsehlexikon
Musikantenstadl
Bild: ARD
Große Samstagabendshow mit Karl Moik und zahlreichen Gästen aus der Volksmusik, die ihre Lieder vortragen, während das Publikum schunkelt und mitklatscht.
Karl Moik gastierte mit dem Stadl in wechselnden Städten in Österreich und Deutschland. Die Reihe war bereits 1981 im Österreichischen Fernsehen ORF gestartet. Ab 1983 übernahm die ARD die Live-Show (anfangs noch samstagnachmittags) und hatte damit jahrzehntelangen Erfolg. Eine Ausgabe jedes Jahr produzierte nun der NDR.
Bis 1991 war Hias (Erich Mathias Mayer) als Maskottchen und ständiger Lustigkeitspartner Moiks dabei. Dann gab es Knatsch, weil Hias angeblich als Nachfolger Moiks im Gespräch war, während dieser Krach mit dem Unterhaltunsgchef des ORF hatte, und die beiden trennten sich. Hias' eigene BR Show "Hofbräuhaus" wurde nach nur drei Folgen abgesetzt. Erstmals 1989 und ab 1992 jährlich wurde am 31. Dezember der stundenlange Silvesterstadl bis kurz nach Mitternacht gezeigt. Im Rahmen des Silvesterstadls 1999 wurde Dagmar Berghoff auf dem Hamburger Rathausmarkt als Tagesschau-Sprecherin verabschiedet.
1988 machte der Stadl erstmals eine größere Reise und gastierte als erste westliche Fernsehshow im Moskau. Ab 1994 folgten weitere Gastspiele auf allen Kontinenten, u. a. 1994 in Kanada, 1995 in Australien, 1996 in Südafrika (Moik überreichte Nelson Mandela eine Sachertorte), 1998 in Florida und 1999 in China. Die Sendung wurde auf dem Platz vor dem Mittagstor in Peking aufgezeichnet und erreichte bei der Ausstrahlung im Chinesischen Fernsehen 600 Millionen Zuschauer, was nicht verwunderlich ist, denn die Chinesen hatten ja keine Ahnung, wer Stefanie Hertel und Stefan Mross sind.
Die Sendung aus Dubai kurz nach dem 11. September 2001 wollten ORF und ARD zunächst nicht ausstrahlen, und Moik drohte mit Rücktritt. Die Verantwortlichen ließen diese Gelegenheit verstreichen. Beim Gastspiel in Rostock sorgte Moik noch für Völkerverständigung und brachte alpenländische Blaskapellen mit norddeutschen Heimatsängern zusammen.
Im April 2004 geriet er dann nach einem Wutanfall in die Schlagzeilen. Patrick Lindner hatte im Musikantenstadl sein Lied "Bella Italia" in italienischer Sprache gesungen. Moik polterte scheinbar erzürnt: "Ich lad' dich ein nach Wien, und was singst du? Von den Spaghettifressern!" Lindner grinste verlegen und entschuldigte sich beim Publikum für den Moderator, während Moik weiterzeterte. In der Beichte bei Beckmann führte er diesen Aussetzer später auf die starke Medikamentierung in der Nachsorge seiner Not-Bypass-OP zurück, die während des Karnevals in Köln durchgeführt werden musste. Beckmann schenkte ihm daraufhin einen Korb mit italienischen Spezialitäten.
Nie ein Freund unnötiger Bescheidenheit, schätzte Moik seinen Einfluss so ein: "Volksmusik hat's vor mir gegeben und wird's nach mir geben. Aber ich habe den Stil verändert. Ich habe die Volksmusik aus dem so genannten Bierzeltmief herausgebracht." Zur Show kam eine eigene Zeitschrift auf den Markt, die "Stadlpost".
Das Fernsehlexikon, Stand: 2005
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  •  
  • User 102978 schrieb am 07.10.2018, 08.51 Uhr:
    User 102978hallo,
    ich suche folgen bis 2009.
    ich habe schon über 50 folgen ab 1989.
    gruss anro1298@gmx.netAntworten

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  •  
  • Manfred_aus_Piesendorf (geb. 2000) schrieb am 24.11.2016, 16.24 Uhr:
    Manfred_aus_PiesendorfMan hätte doch für diesen einzigen Stadl als Moderator Andy Borg nehmen können. Da wären sicher mehr Zuschauer dabei!!Antworten

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  •  
  • Manfred (geb. 1962) schrieb am 13.09.2015:
    ManfredDer letzte Musikantenstadl mit Andy Borg vom 27.06. 2015 hatte 4,4 Mio Zuschauer. Das konnte gestern (12.09.) nicht einmal die ZDF Sendung "Der Quiz-Champion" im ZDF mit 4,14 Mio Zuschauern toppen. Die Stadlshow kam leider nur auf 2,46 Mio Zuschauer. Selbst Pro7 mit "Schlag den Raab" hatte 600 000 Zuschauer mehr(5,2 Mio.)
    Auch eine Francine Jordi und ein Alexaner Mazza werden diese Sendung nicht mehr in die Top-Quoten von 7,53 Mio im Jahre 1994 katapultieren können. Woran könnte es demnach liegen, das die Einschaltquoten nicht nur des Musikantenstadels so massiv eingebrochen sind? An Andy Borg wird es sicher nicht gelegen haben . WARUM dennoch dieser Quotenschwund ?
    Als der Musikantenstadl vor 34 Jahren startete, gab es im deutschen Fernsehen gerade einmal fünf Programme (DDR1 und DDR2 im Osten sowie ARD, ZDF und die dritten Programme der Landesrundfunkanstalten der ARD im Westen). Heute gibt es so viele Sender bzw.Programme, das es an manchen Abenden schwer fällt zu entscheiden, was in der Familie gesehen wird. Und die Jugend heute hat, wo immer er/sie sich auch befindet, mehr Interesse am Internet als zu Hause eine Rentnersendung zu sehen.
    Weiterhin denke ich, das die Sofagespräche viele Jüngere nicht interessieren werden.
    Mein Fazit nach der ersten Sendung: Erstens: Diese "NEUE" Stadlshow ist beim Publikum gnadenlos durchgefallen (Siehe Kommentare bei T-Online). Zweitens: Aus dem Musikantenstadel ist eine Informationssendung geworden. Ob das dem Zuschauer auf Dauer gefällt wird die Zukunft zeigen. Und Drittens: Die Einschaltquoten, von der heute eine Sendung abhängig ist, entscheidet über das Überleben dieser traditionellen Sendung.
    Übrigens: Wenn ich die Ehrlich Brothers auch für geniale Zauberkünster halte, was haben diese mit Musik zu tun? Und ihr Motorradtrick wurde auch schon mehrmals gezeigt. Also nicht wirklich Neues.Antworten

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