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ZDF punktet mit den "Tricks der Lebensmittelindustrie", ARD-Serien siegen
"Wer stiehlt mir die Show?": (v. l.) Anke Engelke, Mark Forster, Riccardo Simonetti und Joko Winterscheidt
ProSieben/Florida TV / Anna Thut
Quoten: "Wer stiehlt mir die Show?" endet hervorragend, "Undercover Boss" floppt völlig/ProSieben/Florida TV / Anna Thut

Die bislang mit Abstand erfolgreichste Staffel von  "Wer stiehlt mir die Show?" auf ProSieben endete am gestrigen Dienstagabend mit gewohnt tollen Quoten. 1,89 Millionen Menschen hatten eingeschaltet, darunter 1,30 Millionen aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Der Marktanteil betrug fantastische 21,0 Prozent und lag damit sogar noch etwas höher als der ohnehin schon extrem starke Staffelschnitt von genau 20 Prozent. Eine Fortsetzung dürfte also längst beschlossene Sache sein. Vom tollen Vorlauf profitierte auch die Ekel-Gameshow  "Balls - für Geld mach ich alles", die sich im Anschluss trotz Verlusten bei überdurchschnittlichen 12,1 Prozent hielt.

Ob die mittlerweile elf Jahre alte RTL-Doku-Soap  "Undercover Boss" allerdings noch einmal verlängert wird, darf bezweifelt werden: Die letzte Ausgabe der aktuellen zwölften Staffel tat sich gegen die Konkurrenz extrem schwer und blieb bei 540.000 jungen Zuschauern und miesen 7,6 Prozent hängen. Auch insgesamt sah man angesichts 1,50 Millionen nur die Rücklichter der Kollegen aus Unterföhring.  "RTL Direkt" und eine Wiederholung von "Undercover Boss" kamen im weiteren Verlauf ebenfalls nicht über enttäuschende 7,1 und 6,7 Prozent hinaus.

Als meistgesehene Sendung des Tages in allen Altersgruppen ging die  "Tagesschau" im Ersten hervor: Insgesamt waren 5,69 Millionen Zuschauer (18,6 Prozent) und 1,48 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren (20,4 Prozent) dabei. Das Finale der dritten Staffel von  "Die Heiland: Wir sind Anwalt" brachte es zur Primetime auf 4,99 Millionen Gesamtzuschauer und sehr gute 16,2 Prozent, für  "In aller Freundschaft" blieben danach noch 4,74 Millionen (16,4 Prozent) dran. In der Zielgruppe standen ebenfalls erfreuliche 7,9 und 8,4 Prozent zu Buche. Gefragt waren tagsüber darüber hinaus wieder die Olympia-Übertragungen, so sahen etwa bis zu 3,68 Millionen den Triumph der Rodlerinnen Natalie Geisenberger und Anna Berreiter.

Überraschend stark bei den Jüngeren lief es für die  "ZDFzeit"-Reportage  "Die Tricks der Lebensmittelindustrie - Milka, Oreo, Philadelphia": Mit 810.000 Zusehern und 11,8 Prozent musste man sich einzig Joko Winterscheidt und seinen Kandidaten geschlagen geben. Die Gesamtreichweite lag bei 3,64 Millionen (11,8 Prozent), was deutlich mehr ist, als man sonst von der Reihe gewohnt ist. Das half auch  "frontal" ein wenig auf die Beine, das nachfolgend genau drei Millionen (10,3 Prozent) vorm Bildschirm hielt, ehe das  "heute journal" wieder kräftig auf 3,82 Millionen und 15,2 Prozent zulegte. Am erfolgreichsten waren aber bereits am Vorabend  "Die Rosenheim-Cops" unterwegs, die vor 4,39 Millionen (15,6 Prozent) ermittelten.

Ziemlich mau schlugen sich einmal mehr die US-Krimis in Sat.1: Zwar kam  "Navy CIS" beim Gesamtpublikum mit genau zwei Millionen Zuschauern noch vor ProSieben und RTL durchs Ziel, bei den Werberelevanten standen jedoch lediglich 6,7 Prozent zu Buche. Für  "Navy CIS: L.A." ging es im Anschluss bereits auf 5,5 Prozent nach unten, ehe zwei Folgen von  "Bull" ebenso unbefriedigende 5,3 und 4,8 Prozent erzielten. Nicht zufrieden sein kann auch Schwestersender Kabel Eins, wo  "Meine Frau, unsere Kinder und ich" nur 3,4 Prozent generierte. Die Wiederholung von  "Shanghai Knights" steigerte sich im Folgenden immerhin leicht auf 4,2 Prozent.

In beiden Fällen musste man sich aber hinter RTL Zwei einordnen, das mit einer neuen Folge von  "Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?" und einem Aufguss von  "Armes Deutschland - Deine Kinder" jeweils solide 5,1 Prozent einfuhr. Nur ein wenig höher, genauer gesagt bei durchwachsenen 5,7 Prozent, lag der Marktanteil der VOX-Show  "Hot oder Schrott". Eine alte Ausgabe sorgte später mit 7,6 Prozent dann für glückliche Gesichter in Köln.


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Leserkommentare

  • User 845200 schrieb am 09.02.2022, 11.24 Uhr:
    Also eigentlich schaue ich mir die Einschaltquoten nicht an, Aber jetzt wo ich sie mir zum ersten mal anschaue, verstehe ich sie nicht.
    Zitat: "Insgesamt waren 5,69 Millionen Zuschauer (18,6 Prozent) und 1,48 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren (20,4 Prozent) dabei. Das Finale der dritten Staffel von "Die Heiland: Wir sind Anwalt" brachte es zur Primetime auf 4,99 Millionen Gesamtzuschauer und sehr gute 16,2 Prozent, für "In aller Freundschaft" blieben danach noch 4,74 Millionen (16,4 Prozent) dran."
    5,69 Millionen Zuschauer = 18,6 Prozent
    1,48 Millionen Zuschauer = 20,4 Prozent
    4,99 Millionen Zuschauer = 16,2 Prozent
    4,74 Millionen Zuschauer = 16,4 Prozent
    Wo kommen denn die Prozentzahlen her?
    Das verstehe ich nicht?
  • krawallo schrieb am 09.02.2022, 12.10 Uhr:
    Verstehe ich auch nicht, auch nicht wer da die Meßgruppe sein soll, aber das ist wohl ein anderes Thema. Aber wer 14 - mind. 20jährige zur werberelavanten Gruppe im linearen Fernsehen zählt, die eh alles vorher schon gestreamt haben, was sie sehen wollen und Ü50 ausblenden, werden schon wissen was sie tun (?!?). Interessante Sendungen werden ja auch daraufhin abgesetzt, da sie unter der Woche ab 2300Uhr schlechte Quoten haben (das könnte ja vielleicht auch an den schulpflichtigen und arbeitenden Menschen im Alter von 14-49 liegen, aber was weiß ich schon). Teilweise wird ja auch schon ab 3 Jahren gezählt, was dann bei einer 2000Uhr-Tagesschau anscheinend auch sehr wichtig ist. Für mich ist es halt nur ein Indikator, ob eine Sendung bald abgesetzt, ins Nachtprogramm verschoben oder zu einem anderen Sender transferiert wird und man sich auf Programmänderungen einstellen muss, ob nun sinnvoll oder nicht. Letztendlich müsste man ja auch die Gruppen betrachten (ARD, One, Dritte - ZDF, Neo, Info - RTL-Gruppe - SAT1/Pro7-Gruppe), wenn man linear auf Reichweiten schaut, um ein aussagekräftiges Gesamtbild zur zumindest überdenkenswerten Werberelvanz zu erhalten.
  • Vektor schrieb am 09.02.2022, 13.37 Uhr:
    Die Prozentzahlen geben den Anteil an, den die Sendung an allen zu dieser Zeit Fernsehenden in der entsprechenden Altergruppe hat. Bei gleichbleibender Millionenzahl steigt also am späten Abend die Prozentzahl, weil nicht mehr so viele Leute vor dem Fernseher sitzen.
    Schränkt man auf "14 bis 49", sind es absolut natürlich weniger, weil ja nur ein Teil der "Gesamtzuschauer" betrachtet wird.
  • User 845200 schrieb am 09.02.2022, 21.53 Uhr:
    @krawallo:
    Gott sei Dank bin ich nicht allein mit meinem Unverständnis und sehe es genau wie du.
    @Vektor:
    Okay, wenn man bei jeder Uhrzeit von einem anderen Anteil an Gesamtzuschauern ausgeht, dann erklären sich diese unlogischen Prozentwerte natürlich.