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2658

Weissensee

D, 2010–2018

Weissensee
 Serienticker
  • Platz 5922658 Fans  65%35% jüngerälter
  • Serienwertung5 162684.67Stimmen: 45eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche TV-Premiere: 14.09.2010 (Das Erste)
Weiterer Titel: Weissensee - Eine Berliner Liebesgeschichte
Familienserie
Volkspolizist Martin Kupfer (Florian Lukas) hat sich in Julia Hausmann (Hannah Herzsprung) verliebt. Die Tochter einer staatskritischen Liedermacherin wird ebenso wie ihre Mutter von der Stasi beobachtet. Jener Behörde, in der Martins Bruder und sein Vater wichtige Posten innehaben. Die Konstellation für einen handfesten Familienkonflikt mit staatsdienstlichen Auswirkungen könnte nicht besser sein. Im Laufe der Serie spitzen sich auch die innerfamiliären Probleme zu, während rundherum das gesamte politische System der DDR immer mehr ins Wanken gerät.
Cast & Crew
Serienguide
ARD
Eine Familienserie, die in den 80er-Jahren in der DDR spielt: Martin Kupfer und Julia Hausmann verlieben sich und stellen ihre Familien damit vor große Probleme. Schließlich ist Martin Volkspolizist, sein Bruder und sein Vater arbeiten beim Ministerium für Staatssicherheit. Julias Familie hingegen ist der DDR gegenüber kritisch eingestellt - ein Umstand, der nicht nur Martins und Julias Liebe vor Probleme stellt. Nach großem Quotenerfolg und Nominierungen unter anderem für Grimme- und Fernsehpreis beschloss Das Erste, eine weitere Staffel der DDR-Serie zu bestellen. Die zweite Staffel spielt fünf Jahre nach der ersten.
Hruska/Evermann 2008-2013

Weissensee Streams

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Im TV

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • User 1685837 schrieb am 02.09.2021, 20.12 Uhr:
      Hallo
      Ich bin der Meinung, man sollte die Serie weiterführen...
      Falk muss nicht tot sein... Vielleicht ist es so, dass der Rettungswagen kommt und sie Falk zurückholen können, oder? Auch, dass Dunia tot sei... kann ein Gerücht sein, oder?. Diese Serie ist eine der wenigen, die mich von Anfang bis Ende, an jede Minute gefesselt haben. Diese Serie zeigte nicht nur die Machenschaften der Stasi, sondern auch, wie es nach der Öffnung im Lande zuging. Sehr interessant fand ich, wie man es geschafft hat, den Falk zu hassen und am Ende doch Sympathien für ihn entwickeln. Eine super Story. Ich fand des sehr sehr stark, dass er am Ende seine EX-Frau schützen wollte. Auch die Katja hat sich super gemacht. Mit ihrem Humor gibt es nochmal richtig Pepp in der Serie. Auch Claudia... ein Muss in dieser Serie. Denkt bitte dran... bei Dallas ist Bobby nach Monaten wieder auferstanden. Mich würde interessieren ob Falk sich wirklich gewandelt hat und sein neues Glück findet... Versöhnung von Falk und (Stief)Vater wäre schön...um nur 2 Gründe von vielen zu nennen. Die Serie ist es auf jeden Fall wert. Der Falk hat so bissel was von J.R. Ewing. Die ganze Serie, so einen kleinen Touch von Dallas, obwohl es ne ganz andere Story ist. Gebt euch Mühe. und gebt die Serie eine Chance. Diese Serie hält locker noch paar Staffeln... MFG aus Mecklenburg
    • Celine Steffan schrieb am 09.06.2021, 12.33 Uhr:
      Hallo zusammen,
      wir sind Alina und Celine und studieren Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Für unser aktuelles Forschungsprojekt suchen wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Gruppendiskussion, auf die folgende Punkte zutreffen:
      - vor 1960 geboren
      - Berliner:innen, die von 1980-1989 in Ost-Berlin gewohnt haben
      - haben die ARD Produktion Weissensee vollständig gesehen
      Falls all diese Punkte auf Sie zutreffen und Sie bereit sind, in einer gemischten Gruppe von Ihren Erfahrungen in Ost-Berlin und ihren Einstellungen gegenüber der Serie Weissensee zu erzählen, freuen wir uns sehr auf eine Nachricht von Ihnen.
      Die Gespräche werden Ende diesen Monats online stattfinden und etwa 60 Minuten in Anspruch nehmen. Weitere Details besprechen wir bei Interesse. Melden Sie sich hierzu bitte unter folgender Mailadresse: DDRFORSCHUNG@web.de
      Vielen Dank im Voraus!
      Alina Weide und Celine Steffan
    • Studienrath schrieb am 29.05.2021, 09.11 Uhr:
      Viel ist meinen Vorgängern nicht mehr hinzuzufügen. Aber ein wenig doch.
      Für mich, der ich erst jetzt alle vier Staffeln „in einem Rutsch“ gesehen habe: ganz, ganz, großes Kino.
      Eine gute und mutige Darstellung der DDR. Sicher, ein Ausschnitt, eine Perspektive, aber deswegen nicht falsch. Im Gegenteil: Beeindruckend gute Recherche, manchmal wichtige Details einfach so nebenbei erzählt. Eine Freude, sich die Serie anzusehen. Nur weil man es nicht so erlebt hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass es nicht so war.
      Am Anfang hatte ich mich etwas geärgert, weil ich dachte, mit Hans Kupfer soll das Narrativ des „menschlichen“ Stasioffiziers bedient werden. Ich sah trotzdem weiter und hatte mich schlussendlich geirrt.
      Aus der Anonymität heraus kann ich freimütig bekennen, selten bei einer Serie so oft Tränen in den Augen gehabt zu haben wie bei den ersten zwei Staffeln. Lag es daran, dass ich selbst meine ersten 27 Jahre in der DDR – am Silbersee – verbrachte, inklusive 18 Monate politscher Haft? Ich weiß es nicht. Erstens ist die Liebesgeschichte so unendlich traurig und zweitens beschlich mich wohl eher ein Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht, wie ich es momentan seit über einem Jahr erlebe. Fühle. Selbst in der DDR musste man nicht nachweisen, dass man gesund ist und Ländergrenzen (zu DDR-Zeiten Bezirksgrenzen) wurden auch nicht geschlossen. Das trauten sich noch nicht einmal Honecker und Genossen.
      Auch wenn hier irgendwer schrieb, es sei alles erzählt, würde ich mir eine weitere Staffel wünschen. Vielleicht beginnend mit Regierungsbeteiligung der Linken. Der Partei, die sich über „SED“, „PDS“ „Linkspartei.PDS“ zur „DIE LINKE“ wandelte (Dr. Karl Holluba vor dem Berliner Landgericht an Eides statt, dass DIE LINKE rechtsidentisch mit den vorangegangen Parteien sei).
      Mit dem kurzzeitigen Berliner Staatssekretär Andrej Holm, der vergaß, dass er beim MfS eine Verpflichtungserklärung unterschrieb.
      Oder der Tatsache, dass der linke Berliner Kultursenators Lederer für die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen verantwortlich ist, die u.a. für die Aufarbeitung des DDR-Unrechtsstaates mit verantwortlich zeichnet. Wir erinnern uns? SED … DIE LINKE! Wen wundert es, dass Hubertus Knabe zu unbequem war, zu viele Fragen zum verschwundenen SED-Vermögen stellte und schlussendlich von Lederer mit fadenscheinigen Begründungen entlassen wurde.
      Wiederholt sich Geschichte? Es bleibt spannend.
      Danke für diese tolle Serie!
      • User 1685837 schrieb am 02.09.2021, 20.14 Uhr:
        Top Text... da schließe ich mich an.
        MFG