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'Deutscher Fernsehpreis' für "Auf der Flucht"

03.10.2013, 12.44 Uhr - Jens Dehn/TV Wunschliste in Medien
Umstrittene Doku-Soap von ZDFneo preiswürdig
"Auf der Flucht": Prominente Zeitgenossen spielen Flüchtlingsschickale nach
Bild: ZDF/Jonas Dress
'Deutscher Fernsehpreis' für "Auf der Flucht"/Bild: ZDF/Jonas Dress

Zum 15. Mal wurde am Mittwochabend in Köln der "Deutsche Fernsehpreis" verliehen. Bei den Preisträgern dominieren in diesem Jahr erneut die öffentlich-rechtlichen Sender. Als bester Mehrteiler wurde die ZDF-Produktion "Unsere Mütter, unsere Väter" ausgezeichnet, bester Fernsehfilm wurde "Operation Zucker" von der ARD.

Sehr umstritten ist die Auszeichnung für "Auf der Flucht - das Experiment". In dem Format von ZDFNeo bereisen mehr oder weniger prominente Zeitgenossen wie Mirja du Mont Krisengebiete auf der ganzen Welt und wollen so auf die Schicksale echter Flüchtlinge und Asylsuchender aufmerksam machen. Bereits vor der Ausstrahlung gab es heftige Kritik von Menschenrechtsorganisationen (wunschliste.de berichtete).

Die für den 'Deutschen Fernsehpreis' nominierte RTL II-Soap "Berlin - Tag & Nacht" ging dagegen ebenso leer aus wie unter anderem auch die RTL-Comedy "Christine. Perfekt war gestern!", der ARD-Vorabendkrimi "Hubert und Staller", die Mehrteiler "Das Adlon. Eine Familiensaga" und "Der Turm", die Sat.1-Show "The Voice Kids", Stefan Raabs Polit-Talk "Absolute Mehrheit", Olli Dittrichs Satire "Frühstücksfernsehen" und die "heute-show".

Der 'Deutsche Fernsehpreis' wird seit 1999 gemeinschaftlich von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die Verantwortlichkeit für die Ausrichtung wechselt unter den Sendern reihum. In diesem Jahr war Sat.1 federführend. Kritik kam bereits im Vorfeld auf, weil der Sender die Ausstrahlung der Preisverleihung kurzfristig in den späteren Abend verlegt hatte. Gesendet wird die Aufzeichnung nun am Freitag, 4. Oktober, zwischen 22.15 Uhr und 1.25 Uhr (wunschliste.de berichtete). Moderiert wurde die Show von dem "Promi Big Brother"-erprobten Duo Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn.

In der neunköpfigen Jury saßen unter anderen die Schauspieler Barbara Auer und Michael Kessler sowie Regisseur Miguel Alexandre. "In diesem Jahr hat die Jury mit ihren Preisentscheidungen einen großen Bogen geschlagen: Von fiktionalen Ausnahmeprojekten in Mehrteiler und Fernsehfilm über klassisches Qualitätsfernsehen in Information, Dokumentation, Reportage und Sport bis hin zu innovativen Formaterweiterungen in Serie, Comedy, Dokutainment und Show", so die Produzentin Christiane Ruff, die der Jury vorsaß.

Die Preisträger 2013:

Bester Fernsehfilm "Operation Zucker" (ARD)

Bester Mehrteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" (ZDF)

Beste Serie "Zeit der Helden" (SWR/ARTE)

Bester Schauspieler Matthias Brandt u.a. für "Polizeiruf 110" (ARD)

Beste Schauspielerin Susanne Wolff für "Mobbing" (ARD)

Beste Dokumentation "Hudekamp - Ein Heimatfilm" (NDR)

Beste Reportage "Staatsgeheimnis Bankenrettung" (ARTE/RBB)

Beste Information "auslandsjournal XXL" (ZDF)

Beste Sportsendung "Sport Inside" (WDR)

Beste Unterhaltung Show "Got to Dance" (Sat.1/ProSieben)

Beste Unterhaltung Doku / Dokutainment "Auf der Flucht - Das Experiment" (ZDFNeo)

Beste Comedy "Götter wie wir" (ZDFkultur)

Besondere Leistungen Götz George und Jan George, Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm, Richard David Precht

Förderpreis Leonard Carow

Publikumspreis 'Beste Nachrichtensendung' "heute journal" (ZDF)


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Leserkommentare

  • Spenser schrieb via tvforen.de am 05.10.2013, 14.39 Uhr:
    SpenserUnd ich dachte, dass die Kultserie aus den 60gern mit David Janssen "posthum" nochmale einen Preis abstaubt ^^
  • Manfred_aus_Piesendorf schrieb am 05.10.2013, 12.32 Uhr:
    Manfred_aus_PiesendorfNach diesen ausführlichen Informationen brauche ich mir die Preisverteilung nicht anzusehen, herzlichen Dank dafür, keine von meinen Lieblingssendungen wurde nominiert,
  • Paula Tracy schrieb via tvforen.de am 05.10.2013, 00.43 Uhr:
    Paula TracyWie funktioniert das eigentlich mit der Nominierung? Reichen die Sender Vorschläge ein, oder kommt die Jury selbst drauf?

    Mich interessiert, wie man um alles in der Welt darauf kommt, eine abgekupferte, also alles andere als innovative Serie wie "Christine", die gerade erst angelaufen ist und bei der man noch gar nicht wissen kann, wie sie sich letzten Endes entwickelt, für den deutschen Fernsehpreis zu nominieren. Mir ist klar, dass es nicht viel neues gibt, aber man muss doch wirklich keine Kopie einer erfolgreichen amerikanischen Comedy nominieren. Sicher ganz nett anzusehen, aber absolut nichts besonderes.

    Meine Vermutung ging dahin, dass RTL die Serie eingereicht hat als Vorschlag nach dem Motto: "Diana Amft ist immer gut, war sie ja auch in 'Doctors Diary', das wird auch hier klappen".

    Bemerkenswert, dass die Privatsender so gut wie leer ausgingen.