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Besondere Ehrung für Caren Miosga
Grimme-Preis 2021: Ausgezeichnet werden u. a. "Unorthodox", "Die Carolin Kebekus Show" und Caren Miosga
Anika Molnar/Netflix/WDR/Ben Knabe/NDR/Thorsten Jander
Grimme-Preise 2021 für "Unorthodox", "Parlament", Kebekus und "Männerwelten"/Anika Molnar/Netflix/WDR/Ben Knabe/NDR/Thorsten Jander

Die Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen  "Grimme-Preise" sind bekanntgegeben worden. Insgesamt 16 nominierte Produktionen und Einzelleistungen werden mit dem renommierten Preis ausgezeichnet. Zudem vergibt die Marler Gruppe einen Publikumspreis. Caren Miosga wird für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Die Verleihung ist für den 27. August 2021 vorgesehen.

Ausgezeichnet in der Kategorie Fiktion des 57. Grimme-Preises werden die ZDF-Serie "Drinnen - Im Internet sind alle gleich", die die Jury als "ein Meisterstück in Sachen Minimalismus" bezeichnet, und der mitreißend inszenierte Fernsehfilm "Wir wären andere Menschen". Ebenfalls mit dem Grimme-Preis geehrt wird die ARD-Miniserie "Für immer Sommer 90" mit ihrer innovativen Erzählstruktur sowie die europäische Co-Produktion "Parlament" mit ihren "drolligen bis geistreichen Dialogen". Auch das Netflix-Drama "Unorthodox" wird ausgezeichnet, eine der Jury zufolge mutige, aber auch Mut machende Serie, "die in jeder Minute ihrer vier Folgen zu überzeugen weiß". Die Miniserie mit Shira Haas ist in diesem Jahr die einzige ausgezeichnete Produktion eines Streamingdienstes.

In der Kategorie Unterhaltung gehen die diesjährigen Grimme-Preise an die 15-minütige "Männerwelten"-Ausstellung aus der Reihe "Joko & Klaas LIVE", die einmal mehr der Ungewissheit des Fernsehpublikums mit gesellschaftlich relevanten Belangen begegnete, sowie an das 3sat-Format "Noch nicht Schicht", eine "televisionäre Wundertüte" mit Sebastian Pufpaff. "Die Carolin Kebekus Show" wird ebenfalls ausgezeichnet - nicht jedoch bloß für ihren "Brennpunkt" zum Rassismus im Alltag, sondern für die gesamte erste Staffel, die "durch eine wunderbare Mischung aus Humor und Relevanz" besticht.

Für ihre Besondere Journalistische Leistung wird die Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim ausgezeichnet. Als Moderatorin von "Quarks - Corona in 5 Minuten" und ihres funk-Formats "maiLab" wird Nguyen-Kim "für ihre sowohl wissenschaftlich hochkompetente als auch breitenwirksame Informationsvermittlung zum Thema Corona" geehrt. Einen Spezial-Preis erhält zudem WDR-Journalistin Isabel Schayani für ihre Interaktions- und Vermittlungsleistung im Rahmen ihrer kompetenten, empathischen und singulären Berichterstattung aus Moria. Schayani sei eine Stimme der Menschen in den Geflüchtetenlagern von Moria gewesen.

Darüber hinaus zeichnet die Jury der Kategorie Information & Kultur den ZDF-Film "Der Ast, auf dem ich sitze" über das System hinter Steuersündern und Briefkastenfirmen, die WDR-Dokumentation "Loveparade - Die Verhandlung" über die juristische Aufarbeitung einer tödlichen Massenpanik und den 60-Minüter "Vernichtet: Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust" über die Lebensgeschichte der jüdischen Familie Labe aus dem brandenburgischen Glambeck zu Zeiten des Holocausts aus. Der Publikumspreis der Marler Gruppe geht an die arte-Dokumentation "Afghanistan. Das verwundete Land", zu der die Jury meint: "Wir fühlen uns als mündige Zuschauer*innen ernst genommen!"

Mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Kinder & Jugend werden der Kurzfilm "Masel Tov Cocktail" über das Leben als Jude in Deutschland und die Folge "Wir kriegen ein Baby" der WDR-Reihe "Die Sendung mit dem Elefanten" geehrt, die die Geburt als Familienereignis kindgerecht erklärt. Einen Spezial-Preis erhält Mina-Giselle Rüffer für ihre herausragende Darstellung der "Nora" in Staffel 5 der funk-Serie "DRUCK", in der sie in ihrer komplexen Rolle ein hohes Identifikationspotenzial für die Zielgruppe der Sendung liefere.

Die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbands geht in diesem Jahr an Fernsehjournalistin und "tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga. "Ein Höchstmaß an Präzision und Hartnäckigkeit" erkennt der Preisstifter, der ihre "bestechende Kombination aus Sachlichkeit, Stringenz und charmanter, wohldosierter Ironie" ebenso lobt wie ihre souveräne Gesprächsführung in Interviews. Miosga stehe für Qualität, Vertrauen und Glaubwürdigkeit und habe sich in herausragender Weise um das Medium verdient gemacht. DVV-Präsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer meint: Als Anchor-Woman der Tagesthemen verschafft sie uns insbesondere mit ihren Interviews den bestmöglichen Überblick und das nötige Verständnis für das rasante und komplexe Geschehen in Deutschland und in der Welt.

Zum Grimme-Preis-Jahrgang 2021 meint Grimme-Direktorin Frauke Gerlach zusammenfassend:

Das Preisjahr 2021 offenbart einen kreativen Schub und zeigt bemerkenswert, was das Fernsehen der Gegenwart leisten kann. Die Formate, der Einsatz audiovisueller Techniken und die Bandbreite der Dramaturgien sind vielschichtig, aktuell und variationsreich. Bekannte Stereotype werden an vielen Stellen aufgebrochen, gewohnte Pfade verlassen und Bewährtes weiterentwickelt.

Die Verleihung des 57. Grimme-Preises soll am 27. August 2021 in Marl stattfinden. Jo Schück wird die Veranstaltung moderieren. In der Zwischenzeit veröffentlicht das Grimme-Institut Interviews mit den Juryvorsitzenden und ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträgern auf seinem YouTube-Kanal.

Die Preisträger und Nominierten in der Übersicht:

Preisträger der Kategorie Fiktion

Außerdem nominiert in der Kategorie Fiktion waren:

Preisträger der Kategorie Information & Kultur

Außerdem nominiert in der Kategorie Information & Kultur waren:

Preisträger der Kategorie Kategorie Kinder & Jugend

Außerdem nominiert in der Kategorie Kinder & Jugend waren:


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