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Quoten: Stefan Raab profitiert von starkem Dschungelcamp, "TV total" leidet darunter

von Glenn Riedmeier in News national
(28.01.2026, 11.13 Uhr)
Staffel-Bestwert für "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"
"Die Stefan Raab Show" begleitet das diesjährige Dschungelcamp
RTL/Julia Feldhagen
Quoten: Stefan Raab profitiert von starkem Dschungelcamp, "TV total" leidet darunter/RTL/Julia Feldhagen

Seit Freitag ist RTL im Dschungelfieber und räumt seine Primetime täglich für die aktuelle Staffel von  "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" frei - und das bislang mit gewohntem Erfolg. Am gestrigen Dienstag sahen 4,45 Millionen Menschen bei 19,1 Prozent Gesamtmarktanteil zu, was einen neuen Staffel-Rekord darstellt. Noch besser lief es in der jungen Zielgruppe: 1,59 Millionen 14- bis 49-Jährige bescherten RTL satte 31,9 Prozent.

Die anschließende  "Stunde danach" konnte ab 22.30 Uhr noch 2,03 Millionen Zuschauer halten, mit einem Zielgruppen-Marktanteil von 27,8 Prozent. Zu später Stunde meldete sich dann erstmals auch Stefan Raab zur Stelle, der von dem Dschungelhype ebenfalls profitieren konnte. Mit dem ersten Dschungel-Spezial seiner  "Stefan Raab Show" unter dem Titel "Die halbe Stunde nach der Stunde danach" erreichte er live um 23.30 Uhr noch 1,08 Millionen Zuschauer. Dank 360.000 14- bis 49-Jährigen waren in der Zielgruppe noch weit überdurchschnittliche 19,1 Prozent drin - ein Wert, von dem Raab mit den regulären Ausgaben seiner wöchentlichen Show im vergangenen Jahr weit entfernt blieb.

Des einen Freud' ist des anderen Leid: Stefan Raabs Intimfeind Sebastian Pufpaff litt erheblich darunter, dass er direkt gegen das RTL-Dschungelcamp antreten musste. Für  "TV total" entschieden sich gestern nur 790.000 Zuschauer - und insbesondere die Jüngeren fehlten, weshalb es für die Comedyshow um 20.15 Uhr nur für 6,7 Prozent in der Zielgruppe reichte. Der nachfolgende  "TV total Stand-up Club", wovon es sich um eine Wiederholung von 2025 handelte, brach um 21.25 Uhr dann völlig ein und kam nur noch auf 390.000 Zuschauer sowie miese 3,8 Prozent. Eine Wiederholung der Show  "Fake News" katapultierte ProSieben danach mit nur noch 2,3 Prozent gar in den Nischensender-Bereich.

Doch auch den anderen Privatsendern machte das überstarke Dschungelcamp zu schaffen. In Sat.1 blieben neue Folgen von  "Navy CIS" und  "Navy CIS: Origins" bei unterdurchschnittlichen 3,2 und 2,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen. Immerhin allerdings: Das ältere Publikum schaltete ein, weshalb die US-Crime-Serien auf insgesamt 1,09 Millionen bzw. 880.000 Zuschauer kamen.  "FBI: Special Crime Unit" hielt um 22.10 Uhr noch 710.000 Zuschauer (2,3 Prozent 14-49J.),  "FBI: Most Wanted" um 23.05 Uhr 500.000 Zuschauer (4,4 Prozent 14-49J.).

Die Sender der zweiten Reihe setzten durch die Bank auf Wiederholungen. VOX zeigte seinen Dauerbrenner  "Hot oder Schrott: Die Allestester", der sich mit 630.000 Zuschauern und 5,2 Prozent in der Zielgruppe begnügen musste. Für  "Hartz und herzlich" bei RTL Zwei entschieden sich 340.000 Zuschauer bei mauen 3,0 Prozent in der Zielgruppe. Kabel Eins strahlte den Filmklassiker  "Was Frauen wollen" mit Mel Gibson aus und erreichte damit 680.000 Menschen sowie 5,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Die meistgesehene Sendung des Tages war allerdings nicht das Dschungelcamp, sondern die 20-Uhr-Ausgabe der  "Tagesschau", die im Ersten von 4,88 Millionen Menschen bei 20,2 Prozent Gesamtmarktanteil verfolgt wurde. Für ein anschließendes  "ARD extra" zum Thema "Antisemitismus in Deutschland" blieben 3,43 Millionen Zuschauer bei 13,8 Prozent dran. Exakt diesen Marktanteil hielt danach auch die erste neue Folge von  "In aller Freundschaft", die von 3,42 Millionen Menschen gesehen wurde. Eine weitere neue Folge steigerte sich um 21.15 Uhr sogar auf 3,78 Millionen Zuschauer und 16,1 Prozent. Mit 6,7 und 7,9 Prozent lief die Serie wegen der starken Dschungel-Konkurrenz in der jungen Zielgruppe schwächer als gewohnt.

Das ZDF musste sich um 20.15 Uhr mit 2,84 Millionen Zuschauern und 11,4 Prozent für  "BesserEsser: Die Tricks von Aldi" begnügen.  "frontal" fiel um 21 Uhr gar auf 1,84 Millionen Zuschauer bei 7,7 Prozent. Auch das jüngere Publikum war mit Marktanteilen von 7,6 und 6,8 Prozent nur bedingt vertreten. Am Vorabend holte der Mainzer Sender deutlich höhere Reichweiten, da er sich auf seine Krimi-Dauerbrenner verlassen konnte:  "SOKO Köln" sahen um 18 Uhr 3,47 Millionen Zuschauer, die starke 20 Prozent holten.  "Die Rosenheim-Cops" kamen um 19.25 Uhr dann gar auf 3,61 Millionen Zuschauer bei 16,1 Prozent.



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Leserkommentare

  • Torsten S schrieb am 28.01.2026, 13.04 Uhr:
    Eigentlich habe ich, zumindest die ersten 20 Minuten, von TV-Total ganz gerne gesehen habe. Ja, nur die ersten 20 Minuten, mit den Patzernausschnitten aus der vergangenen Woche. Mehr Pupaff kann ich nicht ertragen. Doch langsam ist auch diese kurze Zeit nicht mehr so lustig. Pupaff ist nun mal ein schlechter Moderator, weshalb auch alle andere seiner Formate floppten und das macht sich nun erheblich auch bei TV-Total bemerkbar. Wenn er jeden Gag, jeden Patzerausschnitt nochmal elenlang erklären und ausreizen muss. Und wenn es keine Ausschnitte gibt, werden irgendwelche dümlichen Gags (in diesen Falle die mit Merz) selber erstellt! Peinlicher geht es nicht mehr und es wird immer Schlimmer bzw. Schlechter. 
    Mich würde ja mal interessieren, da die Quoten (wenn kein Dschungel läuft) noch ganz gut sind, wieviele Zuschauer auch nur die ersten Minuten schauen, bis sie bei dem ersten Werbeblock dann auch wegschalten. Aber das wird leider nicht gemessen.