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"Promi Big Brother"-Start 2017: Ein Form...

"Promi Big Brother"-Start 2017: Ein Format auf der Suche nach sich selbst

von Glenn Riedmeier (11.08.2017)
Fünfte Staffel mit neuem Konzept ab heute in Sat.1
Die Bewohner 2017
Bild: Sat.1/Weychardt/Weber/Zauritz
"Promi Big Brother"-Start 2017: Ein Format auf der Suche nach sich selbst/Bild: Sat.1/Weychardt/Weber/Zauritz

Heute Abend ist es mal wieder soweit: Bei Sat.1 startet die mittlerweile fünfte Staffel des Reality-Events "Promi Big Brother". Nach der inhaltlich und quotentechnisch enttäuschenden Vorjahresstaffel ist für den Bällchensender ist ein Erfolg wichtiger als je zuvor. Aus diesem Grund traf man zahlreiche konzeptuelle Veränderungen. So verzichtet Sat.1 auf das Live-Publikum in den täglichen Sendungen. Lediglich im Finale am 25. August können Zuschauer vor Ort sein. Neben dem bislang unverzichtbaren 24-Stunden-Livestream fällt darüber hinaus die beliebte "Late Night Show" bei sixx weg. Stattdessen werden die bisherige Webshow und das sixx-Format zu einer gemeinsamen Sendung verschmolzen.

Jochen Schropp führt künftig zusammen mit Jochen Bendel durch die tägliche Hauptsendung um 22.15 Uhr in Sat.1. Allerdings melden sie sich nicht mehr aus einem Studio. Stattdessen moderieren sie an unterschiedlichen Plätzen in unmittelbarer Nähe zum Big-Brother-Haus. Jochen Bendel wird zudem als Duell-Master fungieren für die deutlich aufwendigeren Spiele, die in diesem Jahr in einer großen Arena stattfinden. Den Wunsch nach anspruchsvollen Matches wie in den glorreichen "Big Brother"-Zeiten der Staffeln 4 bis 6 haben die Fans in den letzten Jahren immer wieder geäußert. Bleibt zu hoffen, dass sie nach den Ankündigen von "Promi Big Brother" nicht enttäuscht werden.

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Melissa Khalaj und Aaron Troschke begrüßen die Zuschauer auf PromiBigBrother.de direkt im Anschluss an die täglichen Sendungen bei Sat.1, präsentieren exklusives Material, schalten live ins Haus und interviewen ausgeschiedene Bewohner. Bereits 30 Minuten vor der Tageszusammenfassung melden sie sich zum interaktiven "Promi Big Brother - Warm Up" auf der offiziellen Facebookseite zur Sendung. Auf der Webseite können die Fans außerdem einen Newsticker, ganze Folgen, Highlight- und Bonus-Clips, Interviews mit Bewohnern sowie ein Sendungsarchiv erwarten.

Und dennoch täuschen die Änderungen nicht über den Eindruck hinweg, dass Sat.1 und Endemol an vielen Ecken auf Sparflamme kochen. Dies wird auch beim Blick auf diesjährige Kandidatenauswahl deutlich. Abgesehen von wenigen Ausnahmen muss man schon viel guten Willen beweisen, um die Bewohner als prominent zu bezeichnen. Denn neben "Lindenstraße"-Schauspieler Willi Herren, "Caught in the Act"-Mitglied Eloy de Jong und Dschungelcamp-Veteranin Sarah "Dingens" Knappik zählen auch "Eis am Stiel"-Schauspieler Zachi Noy, Fitness-Bloggerin Maria "Yotta" Hering, Medien-Berater (und Ex von Jenny Elvers) Steffen von der Beeck, Luxuslady Claudia Obert, Ex-"Bachelor"-Kandidatin Evelyn Burdecki, Modedesignerin Sarah Kern, Performancekünstlerin Milo Moiré, Mister Germany 2017 Dominik Bruntner sowie Selfmade-Millionär Jens Hilbert zu den Bewohnern. Man muss sich nicht schämen, wenn man von der Mehrzahl noch nie etwas gehört hat.

Jochen Bendel und Jochen Schropp
Jochen Bendel und Jochen Schropp (Bild: Sat.1/Saumweber/Krüger)

Neben den Kandidaten spielt allerdings auch eine wichtige Rolle, wie der Ablauf und das grundlegende Konzept des Formats umgesetzt werden. Sat.1 verließ sich zuletzt zu sehr auf die Zutaten der zurückliegenden Staffeln. Das althergebrachte Prinzip "Arm gegen Reich" mit Luxusbereich und Keller wurde zu oft wiedergekäut und führte zu Ermüdungserscheinungen. Sogar einige Bewohner wünschten sich nichts sehnlicher, als endlich aus dem Haus gewählt zu werden, weil sie sich dermaßen langweilten. Bezüglich der Bereiche im Haus hat Sat.1 im Vorfeld der neuen Staffel keine Äußerungen getätigt, allerdings wäre der Sender gut beraten, auch diesbezüglich an den Stellschrauben zu drehen.

Weshalb "Big Brother" international immer noch hervorragend funktioniert, sich in Deutschland aber so schwer tut, ist leicht erklärt. Identisch ist nämlich nur der Name und das grundlegende Beobachten von Menschen in einem Haus. Davon abgesehen unterscheiden sich die Umsetzung und die Produktion drastisch. Das sogenannte "Promi Big Brother" ist letztendlich ein halbgarer Abklatsch von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Dafür spricht die identische Laufzeit von zwei Wochen und das Herauswählen der Kandidaten ab Woche 2. Zudem ist elementarer Bestandteil der deutschen Version ganz offensichtlich, die Prominenten "leiden" sehen zu wollen. Der Zuschauer wird Zeuge davon, wie die Kandidaten immer lethargischer werden und an ihre körperlichen Grenzen gebracht werden.

Das britische Vorbild "Celebrity Big Brother" ist hingegen durchschnittlich drei bis vier Wochen auf Sendung (aktuell läuft bereits die 20. Staffel) und orientiert sich stärker am Prinzip der Normalo-Staffeln. Alle Bewohner gemeinsam in einem großflächigen, luxuriösen Haus mit angeschlossenem Garten und Swimming Pool. Konflikte werden nicht durch eine Arm/Reich-Schere provoziert, sondern durch eine Reihe an Tasks und geheimen Missionen, denen sich die Bewohner im Verlauf ihres Aufenthalts stellen müssen. Der Grundgedanke hinter dem Format, nämlich dass es sich um ein soziales Experiment handelt, ist deutlich stärker ausgesprägt.

In Großbritannien und den Vereinigten Staaten haben die Macher längst erkannt, dass man die Bewohner nicht einfach sich selbst überlassen darf, sondern gekonnt Impulse gesetzt werden müssen - sei es in Form von psychologischen Spielchen, sportlichen Wettkämpfen oder auch geheimen Challenges. Dinge, die es teilweise in der Vergangenheit auch in Deutschland gegeben hat. Erst durch ausgeklügelten Input öffnen sich die Bewohner und geben bislang verborgene Charaktereigenschaften von sich preis. Parallel ergeben sich interessantere Gespräche und neue Gruppenkonstellationen. In Deutschland wurde dagegen der Fokus in den letzten Jahren leider auf das gelenkt, worauf vor allem die BILD-Zeitung abzielt: Liebeleien und nackte Tatsachen unter der Dusche. So lange diese Szenen hierzulande im Vordergrund stehen, wird "Big Brother" sein Schmuddelimage wohl nie los.

Einen ausführlichen Vergleich zwischen "Promi Big Brother" und "Celebrity Big Brother" hat TV Wunschliste bereits vor einiger Zeit gezogen.

Leserkommentare

  • 4ever schrieb via tvforen.de am 13.08.2017, 22.07 Uhr:
    4everDas Produkt ist komplett schlecht: Schlechte, langweilige Moderation, langweilige "C"-Promis (Ausnahme: Willi, Zachi und unsägliche von der Beeck), ganz miese Inszenierung. Sofort absetzen, diese K.....e. Traurig, dass es noch Menschen gibt, die sich diesen Quatsch antun.
  • Der_Alex schrieb am 13.08.2017, 00.42 Uhr:
    Der_AlexDas mit dem IBES-Abklatsch stimmt natürlich und in diesem Jahr ist es leider besonders schlimm.
  • Glenn_Riedmeier schrieb am 12.08.2017, 13.27 Uhr:
    Glenn_RiedmeierEs ist richtig, dass die zurückliegende Normalo-Staffel die bislang schwächste war und vor allem mit dem Konkurrenten "Love Island" zu kämpfen hatte. Mit durchschnittlich 1,2 Millionen Zuschauern war sie aber kein Flop. Die Quoten variieren bei BBUK stark, 2016 waren es durchschnittlich 1,6 Mio., 2015 etwas schwächer 1,4 Mio. Die letzte Celebrity-Staffel holte durchschnittlich 2,4 Mio. Zuschauer. Für den Sender Channel 5 ist das alles über Senderschnitt. Mir ging es aber ohnehin hauptsächlich um den inhaltlichen Vergleich. CBB hat ein eigenes Konzept, während unser PBB ein IBES-Abklatsch ist.
  • Der_Alex schrieb am 11.08.2017, 23.16 Uhr:
    Der_AlexDer Autor hat wohl nicht mitbekommen, dass "Big Brother" besonders in dem von ihm hervorgehobenen Großbritannien eben nicht "hervorragend funktioniert". Die Quoten sind dort total gesunken und beim Sender herrschte so sehr Panik, dass die Sendungen zum Teil wild hin- und hergeschoben worden sind.