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HBO-Programmverantwortlicher Casey Bloys gibt zahlreiche Updates
Der Roy-Clan in "Succession"
HBO
Neuigkeiten zu "Succession", "Barry" und "Lovecraft Country"/HBO

Im Rahmen einer Presseveranstaltung stand Casey Bloys, der Programmverantwortliche bei HBO und HBO Max, amerikanischen Journalistenfragen Rede und Antwort.

Dabei wurden auch der Starttermin für  "Mare of Easttown" und die weitere Besetzung für die neue Staffel  "In Treatment - Der Therapeut" verkündet (TV Wunschliste berichtete), sowie auf die Herangehensweise bezüglich weiterer Spin-Offs zu  "Game of Thrones" und dem  "Harry Potter"-Franchise (TV Wunschliste berichtete) eingegangen, die neuen Animtionsserien  "Clone High" und  "Velma" angekündigt und nicht zuletzt enthüllt, dass die "Game of Thrones"-Altstars Pedro Pascal und Bella Ramsey die Hauptrollen in der Game-Adaption  "The Last of Us" übernehmen (TV Wunschliste berichtete).

Reboot-eritis?

Bloys wurde unter anderem auf die Vielzahl an Reboots bei HBO und HBO Max angesprochen - darunter eben "In Treatment" mit neuer Hauptfigur, die  "Sex and the City"-Fortsetzung  "And Just Like That..." (TV Wunschliste berichtete) sowie ein frischer Anlauf im  "True Blood"-Franchise mit  "Riverdale"-/ "Chilling Adventures of Sabrina"-Showrunner Roberto Aguirre-Sacasa.

Der Programm-Manager wollte die Beobachtung als solche aber nicht stehen lassen und verwies darauf, dass Reboots mehr (journalistische) Aufmerksamkeit erhalten, als die zahlreichen neuen Serien, was zu einer verzerrten Wahrnehmung führe: Das ist etwas, dessen ich mir bewusst bin, Reboots sind etwas, was wir überall in der Unterhaltungsindustrie sehen. Da liegt eine starke Power drin, mit Nostalgie und der emotionalen Verbindung der Menschen zu hantieren, aber ich will davon nicht zu viel bringen. Mir ist wichtig, dass wir originelle Geschichten erzählen, was wir in unserem Programm nie vergessen wollen, daher muss man (Reboots gegen komplett neue Serien) immer ausbalancieren.

Succession und Barry

Das Familien-Drama  "Succession" und die Dramedy  "Barry" sind aktuell die mit Emmys überhäuften Aushängeschilder bei HBO. Beide wurden von der Corona-Pandemie aus dem Plan gebracht: Eigentlich sollten beide mit den Dreharbeiten im März bzw. Frühjahr 2020 beginnen. Nun sind die Dreharbeiten endlich angelaufen. Bei "Succesion" hofft Bloys, dass es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt - was letztendlich aber auch von der Entwicklung der Pandemie am Drehort New York und den Auswirkungen der Impfbemühungen abhängt - und die dritte Staffel im letzten Quartal 2021 bei HBO zur Ausstrahlung kommen kann.

Bei "Barry" hatte sich Hauptdarsteller Bill Hader bei einem Auftritt in der Talk-Show  "Late Night with Seth Meyers" bei seinem alten  "Saturday Night Live"-Kollegen dahingehend geäußert, dass die Produzenten während der erzwungenen Pandemie-Drehpause schon die Drehbücher für Staffel vier geschrieben hatten. Bloys kommentierte, dass HBO keine Serien verlängere, bevor die jüngste Staffel mit der Ausstrahlung begonnen habe - andererseits würde er, wenn er denn dem Wetten zugeneigt sei, auf eine spätere Verlängerung von "Barry" für Staffel vier wetten.

Offene Fortsetzungen

Mit  "True Detective" hat HBO schon länger ein Miniserien-Franchise, bei dem regelmäßig wieder die Frage nach einer Forsetzung aufkommt - auch wenn der ursprüngliche Serienschöpfer Nic Pizzolatto mittlerweile einen Rahmenvertrag bei 20th Television unterschrieben hatte. Bloys bestätigte gegenüber Deadline, dass man mit Autoren verhandle und auf der Suche nach einem passenden Ansatz für eine vierte Staffel sei.

Ähnliches gilt für eine zweite Staffel von HBOs Miniserien-Erfolg  "Lovecraft Country". Allerdings arbeiten hier wohl Showrunnerin Misha Green und ihr Team an einer neuen Geschichte um die (überlebenden...) etablierten Figuren, nachdem in der ersten Staffel eine Buchvorlage von Matt Ruff umgesetzt wurde. Bloys zeigte sich optimistisch, dass die Suche nach einer neuen Ausrichtung der Handlung erfolgreich wird und eine zweite Staffel bestellt wird.

Abgeblasen

Bei solchen Fragestunden kommen Journalisten auch immer wieder auf einst angekündigte Projekte zu sprechen, von denen man dann nichts mehr gehört hatte. Und meist ist die Antwort der Verantwortlichen: Das Projekt wird nicht mehr realisiert. Das gilt diesmal für:

  • "Vegas High": Eine Coming-of-Age-Serie über die Jugend eines Mädchens in den 1990ern im Spannungsfeld zwischen der Glücksspiel-Metropole Las Veags und ihren Wurzeln in der Mormonen-Kultur. Newcomerin Raegan Rozas, Jordana Spiro und Josh Andrés Rivera hatten die Hauptrollen in einem Serienpiloten.
  • "QualityLand" basierend auf dem dystopischen Roman von Marc-Uwe Kling um eine Menschheit in der nahen Zukunft, die mit der eigenen Bequemlichkeit zu ringen hat.  "Silicon Valley"-Ko-Schöpfer und Animations-Legende Mike Judge ( "Beavis und Butt-Head") entwickelten das Drehbuch.
  • "A5", Miniserie ebenfalls von Mike Judge, geht um einen Genetiker, der das Gen entdeckt hat, dass seine Träger unweigerlich "zum Arschloch" macht, verbunden mit den (satirischen) Fragen, warum diese unsere Kultur beherrschen und ob es ein Heilmittel gibt.

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