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TV-Kritik/Review: "Star Trek: Lower Decks": Die Fähnriche aus dem Schiffsbauch müssen sich erst noch beweisen
von Gian-Philip Andreas(17.08.2020)

Kirk, Picard, Sisko, Janeway, Archer, Burnham - an sie und an ihre engsten Crew-Mitglieder denken sowohl beinharte Trekkies als auch Gelegenheitsgucker zuallererst, wenn es um die Geschichten der zahlreichen Filme und Serien aus dem mittlerweile fünfeinhalb Dekaden alten Star-Trek-Franchise geht. Kein Wunder, schließlich zirkulieren nahezu alle Handlungslinien um sie - und um ihre mal mehr, mal weniger profilierten Gegner. Doch was ist mit den Leuten aus der zweiten, dritten, gar zehnten Reihe? Zahllose Statisten und Statistinnen in meist roten Starfleet-Uniformen geistern seit Jahrzehnten im Hintergrund durch
Doch wie genau sieht ihr Leben aus? Was sind ihre Träume und Ambitionen? Verfolgen sie ehrgeizige Karrieren, wollen sie eines Tages ebenfalls auf einer Brücke stehen wie Janeway oder Archer? Oder sind sie eigentlich ganz zufrieden an ihrer Stelle im Schiffsbauch? Diesen Fragen ging erstmals die
Es ist also eine schöne und vor allem interessante Sache, dass dieser Spin nun weiterverfolgt wird. Produzent Alex Kurtzman, der seit "Star Trek: Discovery" die Erweiterung des Star-Trek-Universums auf der Streaming-Plattform "CBS All Access" vorantreibt und dabei dem Marvel Cinematic Universe hinterhereifert, achtet zwar darauf, dass sich alle neu entstehenden Stoffe an den Kanon der von Gene Roddenberry erfundenen Erzählwelt halten, doch er fördert gezielt alternative Herangehensweisen. Nach der gelungenen Rückkehr von Patrick Stewart als gealterter

Die Antwort darauf ist leider nicht annähernd so spannend, wie manche befürchtet, andere erhofft haben.
Im Mittelpunkt stehen vier "ensigns" (deutsch: Fähnriche) der Starflotte. Der rebellischen Beckett Mariner (Stimme: Tawny Newsome aus

Die vier Protagonisten schieben ihren Dienst nicht etwa auf der Enterprise oder der Voyager, sondern auf der U.S.S. Cerritos, einer Art Versorgungsschiff, das nicht den

Die ersten beiden, bereits gelaufenen Episoden (von zehn) lassen noch nicht allzu viel an Schlüssen zu, einige Merkmale kann man allerdings bereits festhalten. In jeder Episode scheint es einen Ausflug auf die von der Cerritos per "Second Contact" angesteuerten Planeten zu geben, auf denen auch lustige neue Alien-Spezies herumlaufen (so die schweinchenartigen Galardonians im Piloten oder die echsenartigen Anabaj, die sich als verführerische, junge, menschliche Frau tarnen). In den ersten Folgen besteht das Ausflugsteam jeweils aus Mariner und Boimler, was sicher den Zweck erfüllen soll, Gegensätzlichkeit dieser Figuren herauszuarbeiten, aber auch die dahinterstehende Freundschaft wird deutlich. Mariner dient sich als Mentorin Boimlers an, dabei scheint ihre mysteriöse Vergangenheit durch: Offenbar wurde sie jüngst in die Lower Decks zurückversetzt und hatte vorher schon ganz andere Ebenen erklommen. In Zukunft dürfte sich dann, hoffentlich, aber auch mehr um Tendi und Rutherford gekümmert werden. Zweite Konstante der ersten Folgen: Etwas Fremdartiges schmuggelt sich in die Cerritos ein. In der Pilotepisode ist dies - huch! - ein aggressives Virus, das alle Infizierten zu wütenden Zombies macht, in der zweiten Folge ist es eine kugelförmige energetische Masse. Im temporeichen Zusammenwirbeln dieser kruden Elemente zeigt sich McMahans "Rick and Morty"-Humor am ehesten: Da gibt's etwa eine Riesenspinne, die Boimler in ihr anusförmiges Maul saugt, Sauforgien mit Klingonen, Massagen am offenen Herzen und Simulationstrainings, bei denen Rutherford zum Amüsement seines Vorgesetzten immer mehr Kinder ins Weltall hinaussaugen lässt.

Diesen teilweise sehr witzigen Absurditäten steht allerdings ein relativ konventioneller Rest entgegen: Die Serie ist amüsant, auf jeden Fall, aber nie so, dass man sich sonderlich lang daran erinnern würde. Die Protagonisten haben Potenzial und sind fraglos markant, doch man nimmt die Szenen etwas achselzuckend hin: Ein wirklich relevanter Neueintrag in die Star-Trek-Annalen ist dies sicher nicht. Die Animation des renommierten Trickstudios Titmouse (auf deren Konto die sehenswerten Netflix-Serien
Dieser Text basiert auf der Sichtung der ersten beiden Episoden von "Star Trek: Lower Decks".
"Star Trek: Lower Decks" wird in den USA wöchentlich bei CBS All Access ausgestrahlt. Eine deutsche Heimat wurde noch nicht verkündet.
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Leserkommentare
hfrmobile schrieb am 22.10.2021, 19.06 Uhr:
Eine Serie nur aufgrund der Pilot-Episode zu bewerten ist schwierig, wenn nicht sogar anmaßend. Jetzt nachdem die zweite Staffel komplett und gesehen ist, bekommt sie von mir:
5/5 SterneJemand, der das als Kinderserie bezeichnet, nur weil Zeichentrick, der irrt gewaltig und hat keine einzige Episode gesehen.TomK schrieb am 23.09.2020, 12.19 Uhr:
Bin gespannt ... und auf jeden Fall dabei.Peter123 schrieb am 19.08.2020, 11.12 Uhr:
Kinderserie...ohne mich!Doctor64 schrieb am 18.08.2020, 23.56 Uhr:
Ich mag die ersten beiden Folgen, schon allein weil sie besser sind als zuerst erwartet. Natürlich ist es gewöhnungsbedürftig, aber nach dem Reinfall der Discovery ist, nicht die schlechteste aktuelle Star Trek Serie.Phantomias schrieb am 18.08.2020, 07.59 Uhr:
Diese Einschätzung der ersten beiden Episoden der Serie fällt weit wohlwollender aus, als die der gesamten ersten Staffel TNG. Also, wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich mir das auf jeden Fall einmal anschauen :-)
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