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"The Muppets" mit Puls, "Undateable" gescheitert, "Supergirl" hat Aufwind
Die fünf englischsprachigen US-Broadcast-Networks
Upfronts 2016: Die jüngsten Überlebensprognosen der US-Serien

Zwischen dem 16. und 19. Mai verkünden die fünf großen US-Broadcast-Networks, was bei ihnen zwischen September 2016 und Mai 2017 ausgestrahlt wird. Dabei stehen neben den neuen Serienbestellungen - die FOX am gestrigen Mittwoch mit "24: Legacy" und "Star" eröffnet hat (wunschliste.de berichtete) - auch zahllose Entscheidungen über die Verlängerung und Absetzung aktuell laufender Serien an.

Wir von wunschliste.de haben bereits eine Übersicht erstellt, was offiziell verlängert wurde, was keine Chance mehr hat und wie es für die Serien dazwischen aussieht hier geht es zur aktualisierten Übersicht. Gerade in der letzteren Kategorie kann man natürlich unterschiedlicher Ansicht sein, und so blicken wir nun über den Rand und fassen zusammen, was das US-Branchenmagazin Variety zu den Wackelkandidaten zu sagen hat.

ABC
Wenig Chancen werden der Musik-Comedy "Galavant" eingeräumt, auf die wegen schlechter Quoten und dem Abgang des Befürworters Paul Lee als Senderchef niemand mehr einen Pfifferling setzt. Auch "Marvel's Agent Carter" sieht man nicht als Verlängerungskandidat, was auch dadurch deutlich wurde, dass Hauptdarstellerin Hayley Atwell bei ABC eine neue Serienhauptrolle erhalten hat (wunschliste.de berichtete). Ähnliches gilt wohl im übertragenen Sinn für "American Crime". Hier berichtet Variety, dass Showrunner John Ridley vom Sender ziemlich direkt die Wahl erhalten habe, sich für eine Fortsetzung der Miniserien-Anthologie oder seinen neuen Serienpiloten "Presence" (wunschliste.de berichtete) zu entscheiden - und dabei wohl auf das neue Projekt setzte.

Je 50:50 sieht man die Chancen für "The Muppets" und "Castle". Bei "Castle" sei durch die jüngst verkündete Trennung von den Hauptdarstellerinnen Stana Katic und Tamala Jones (wunschliste.de berichtete) der finanzielle Spielraum geschaffen worden, die Serie trotz der Quoten fortzuführen. Auch die Puppen-Serie sei trotz ihrer mauen Quoten noch nicht aus dem Rennen.

Die Drama-Serien "The Catch" und "The Family" haben demnach zu schwache Quoten für eine Verlängerung, während die Fachleute des Branchenmagazins "Nashville" und "Last Man Standing" als recht sichere Verlängerungskandidaten ausmachen. "Dr. Ken" und "The Real O'Neals" seien echte Wackelkandidaten. Bei solchen ist es für Sender immer auch eine Bauchgefühlentscheidung, ob man lieber auf neue Piloten setzt oder bestehende Projekte verlängert.

CBS
Der Sender hat die meisten seiner Entscheidungen schon vorab verkündet (wunschliste.de berichtete) und das Rückgrat des Programms verlängert. Als recht wahrscheinlicher Absetzungskandidat gilt für Variety hier "Rush Hour": Die Programmplaner zögerten lange, die Serie ins Programm zu bringen, und die mauen Quoten gäben ihnen keinen Grund, neues Vertrauen in die Serie zu finden. Auch die Krankenhausserie "Code Black" hat sich eher weniger gut geschlagen und lief daher nur für eine kurze Staffel mit 18 Folgen. Insbesondere seien schlichtweg andere Serien eher Verlängerungskandidaten.

Anders als "Rush Hour" hat "Odd Couple" das mangelnde Vertrauen und den späten Einsatz mit ordentlichen Quoten Lügen gestraft. Ebenso wie die Comedy "Life in Pieces" gilt sie als Fortsetzungskandidat (Gegen "Life in Pieces" spricht eigentlich nur, dass die Serie nicht von CBS sondern von 20th Century Fox TV hergestellt wird, was sie wirtschaftlich etwas weniger attraktiv macht).

Nachdem das "Supergirl"-Crossover mit "The Flash" von CBS' Halbschwester The CW beiden Serien in den Quoten gut tat, sehen die Aussichten für "Supergirl" wieder klar positiv aus - auch wenn die Serie bei weitem kein Hit im eigentlichen Sinn ist.

Anders "Criminal Minds". Bei dem langjährigen Hit spielt eine wichtige Rolle, dass ABC Studios der "Hauptproduzent" ist, weswegen die Serie für CBS etwas weniger lukrativ ist. Allein daher sei die Serie damals nicht mit den anderen Aushängeschildern verlängert worden. Auch bei Variety geht man davon aus, dass bei der Verlängerung von "Criminal Minds" in einem Aufwasch über das Spin-Off "Criminal Minds: Beyond Borders" mitverhandelt wird. Sollte ABC Studios den Kollegen bei CBS ein "gutes Angebot" machen, dürften beide Serien verlängert werden. Sollte ABC mit harten Bandagen verhandeln, könnte CBS das über die Nichtverlängerung von "Beyond Borders" abstrafen (und dafür eine Pilotepisode in Serie gehen lassen, bei der CBS alleine die Rechte hält oder eine Serie mit bessere Konditionen verlängern).

Ein Kandidat wäre "Limitless", das nach anfänglich ordentlichen Quoten mittlerweile ein bisschen im Niemandsland hängt - es fehlt am Buzz, den einzig die seltenen Auftritte von Filmdarsteller und Produzent Bradley Cooper bringen.

Von der äußeren Form her spricht einiges gegen "CSI: Cyber": Der bereits wieder besiegelte Abschied von Ted Danson (wunschliste.de berichtete) und die gegenüber der ersten Staffel laut Variety um 36 Prozent gesunkenen Quoten. Trotzdem: Die Serie wurde gut ins Ausland verkauft und eine Fortsetzung um 13 Folgen könnte vielleicht drin sein.

FOX
FOX, das pro Tag eine Stunde weniger Primetime-Programm landesweit sendet als ABC, CBS und NBC, hat schon viele Entscheidungen getroffen. Während die Spezialisten "Cooper Barrett's Guide to Surviving Life" als deutlichen Absetzungskandidaten ausmachen, glauben sie den FOX-Lippenbekenntnissen, nach denen "Sleepy Hollow" trotz schlechter Quoten und der Tatsache, dass eine Hauptdarstellerin zuletzt auf eigenen Wunsch aus der Serie geschrieben wurde, fortgesetzt wird.

Die von FOX eigentlich als neuer Doppelschlag geplanten "Männer-Comedies" "Grandfathered" und "The Grinder" sind weitestgehend gescheitert. Die Variety-Journalisten sehen aber aus wirtschaftlichen Gründen "The Grinder" als möglichen Überlebenskandidat unter den beiden: Diese Serie wird vom Schwesterstudio 20th Century Fox TV alleine hergestellt, während bei "Grandfathered" noch ABC als Ko-Produzent "mitverdient" und somit die langfristigen Einnahmen schmälert.

NBC
Der US-Sender NBC hat die meisten seiner Kernformate ebenfalls bereits peu à peu verlängert. Die Variety-Autoren weisen darauf hin, dass "Truth Be Told" und "The Player" zwar noch nicht "offiziell" eingestellt wurden, aber der Umgang des Senders mit den Formaten eine ebenso deutliche Sprache wie die mangelhaften Quoten sprechen und die Absetzung nur Formsache sei.

Laut Variety wurden Cast und Crew von "Undateable" nicht näher spezifizierten Quellen zufolge vergangene Woche darüber informiert, dass die Serie nach der "Live-Staffel" nicht fortgesetzt würde. Auch schlechte Karten hat "Telenovela". Einzig übergeordnete Überlegungen könnten das zuschauerschwache Format in eine zweite Staffel retten: Wenn NBC sich Latina-Star Eva Longoria auf Biegen und Brechen gewogen halten will.

Während sich die Verantwortlichen bei NBC noch die weitere Quotenentwicklung bei der Sitcom "Crowded" anschauen werden und es zu früh für eine Einschätzung ist, hat "Mysteries of Laura" (aka "Detective Laura Diamond") zuletzt an Boden gewonnen und wird demnach wahrscheinlich für eine weitere, zumindest kurze Staffel zurückkehren.

Variety schweigt sich leider über "Heartbeat" komplett aus. Allerdings sind dessen schwache Quoten auf dem "Laura Diamond"-Sendeplatz mit der Hauptgrund, warum es für diese Serie optimistischer aussieht. Auch über "The Carmichael Show" schweigen sich die Autoren aus.

Ebenfalls fehlt in der Aufführung The CW. Das allerdings mit einigem Recht, hat der Sender doch bis auf Neustart "Containment" für alle Formate bereits Entscheidungen getroffen. Und dabei eigentlich schon mehr Programmplätze für die kommende Season gefüllt, als man hat. Es werden also nicht alle verlängerten Serien "volle Staffeln" mit 22 Folgen erhalten können. Aber eine Aussicht für "Containment" kann man unter diesen Umständen nicht geben. Zumal vorab sowieso etwas unklar blieb, ob es sich zunächst um eine in sich abgeschlossene Miniserie handeln soll, bei der sich Staffel zwei einer gänzlich neue Geschichte widmen würde.


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