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Das Fernsehjahr 2018 im Rückblick: Von "Echo"-Skandal bis Sachsenklinik-Jubiläum

von Glenn Riedmeier
(25.12.2018/ursprünglich erschienen am 19.12.2018)

Deutsche Serien 2018

Netflix und Prime Video investieren in deutsche Eigenproduktionen

Pastewka
Pastewka Amazon/Minestrone TV

Bis vor wenigen Jahren galten deutsche Serien zwar als erfolgreich im nationalen Fernsehen, doch kaum als konkurrenzfähig mit den Qualitätsserien des internationalen Markts. Dies hat sich inzwischen geändert. Netflix und Amazon verfügen inzwischen über ambitionierte deutsche Eigenproduktionen. Noch im Dezember 2017 ging die vielbeachtete erste deutsche Netflix-Serie  "Dark" an den Start, seit wenigen Wochen ist die Crime-Serie  "Dogs of Berlin" im Angebot. Äußerst gelungen ist die Prestigeserie  "Parfum": Hierzulande wurde die recht freie Interpretation des Roman-Klassikers von Patrick Süskind bei ZDFneo ausgestrahlt, international wird sie dank einer Kooperation bei Netflix verbreitet. Für Nachschub sorgt Netflix bereits und hat im Oktober gleich fünf neue deutsche Serien bestellt.

Auch Prime Video hat mit deutschen Produktionen nachgelegt. So brachte der Streamingdienst die Comedyserie  "Pastewka" zurück, die zuvor bei Sat.1 beheimatet war. Die achte Staffel kam erwachsener, freizügiger und dramatischer daher - doch die meisten Fans waren angetan. Anfang 2019 wird die neunte Staffel veröffentlicht. Nicht fortgesetzt wird hingegen die erste deutsche Prime-Video-Serie  "You Are Wanted". Der Hacker-Thriller von und mit Matthias Schweighöfer endete nach der zweiten Staffel. Drei Jahre nachdem die historische Prestigeserie  "Deutschland 83" bei RTL zu sehen war, veröffentlichte Prime Video im Oktober die Fortsetzung  "Deutschland 86". Nur wenige Wochen später folgte mit dem Crime-Thriller  "Beat" die nächste deutsche Eigenproduktion des Streamingdienstes.

Von "Babylon Berlin" bis "Das Boot" - Aufwändige Serien im Pay-TV

Das Boot
Das Boot Sky

Nicht zu vernachlässigen ist der Einfluss von Sky auf die deutsche Serienlandschaft. Nachdem die aufwändige historische Romanverfilmung  "Babylon Berlin" vor einem Jahr im Pay-TV gezeigt wurde, folgte im Herbst die Free-TV-Premiere im Ersten. Das Interesse war vor allem zum Start groß: 7,8 Millionen Zuschauer verfolgten die ersten drei Folgen linear im Fernsehen - im Schnitt waren bei den insgesamt 16 Folgen der ersten beiden Staffeln 4,92 Millionen Menschen dabei. In der ARD-Mediathek wurden zusätzlich mehr als zehn Millionen Video-Abrufe gezählt. Die Dreharbeiten zur zwölfteiligen dritten Staffel laufen bereits, die Ende 2019 bei Sky starten soll. Doch "Babylon Berlin" ist längst nicht die einzige deutsche Sky-Serienproduktion. Mit Spannung wurde die Serienadaption des Kultfilms  "Das Boot" erwartet. Im November war es so weit - und der Bezahlsender verkündete den reichweitenstärksten Start einer deutschen Sky-Eigenproduktion. Eine zweite Staffel ist beschlossene Sache. Mit dem Apokalypse-Drama  "Acht Tage" und der Crime-Serie  "Der Pass" stehen die nächsten deutschen Sky-Serien für 2019 bereits in den Startlöchern.

Der Pay-TV-Sender TNT Serie zeigte im Herbst die zweite Staffel seines prestigeträchtigen Gangster-Dramas  "4 Blocks" und schickte mit  "Hackerville" einen internationalen Cybercrime-Thriller an den Start. Schwestersender TNT Comedy beeindruckte mit der morbiden Miniserie  "Arthurs Gesetz", während der umgetaufte Telekom-Dienst MagentaTV in seiner ersten Eigenproduktion  "Deutsch-Les-Landes" etwas zu sehr in der Klischeekiste wühlte.


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Leserkommentare

  • Mariofan98 (geb. 1998) schrieb am 31.12.2018, 21.25 Uhr:
    Ich sags nur so, zurzeit wo seit der ECHO-Abschaffung der Straßenrap die Singlecharts komplett zerstört wegen unserer schlechten Regeln vor allem die vierzehn Top 10-Hits von Capital Bra kann es sein das 2019 der Nachfolgepreis wegen des Straßenrap-Massakers in den Singlecharts auch abgeschafft wird nach nur einem Jahr und dann wird wohl der Bundesverband der Musikindustrie schuld daran sein weil die sich nach der ECHO-Abschaffung weigerten erneut die Regeln zu ändern.
 

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