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Show-Irrsinn: Sender, stoppt den XXL-Wahn!

von Glenn Riedmeier (29.08.2018)
Weshalb weniger manchmal mehr ist
"Denn sie wissen nicht, was passiert" und "Time Battle" duellierten sich am Samstagabend
Bild: MG RTL D / Frank Hempel / ProSieben / Willi Weber
Show-Irrsinn: Sender, stoppt den XXL-Wahn!/Bild: MG RTL D / Frank Hempel / ProSieben / Willi Weber

Betrachtet man die aktuelle Landschaft deutscher Primetime-Shows, so stellt man vor allem eines fest: sie sind ellenlang - viel zu lang! Alleine am vergangenen Samstag (25. August) sind drei Shows gegeneinander angetreten, die allesamt mindestens eine Länge von drei Stunden besaßen: "Verstehen Sie Spaß?" (bis 23.30 Uhr im Ersten), "Denn sie wissen nicht, was passiert" (bis 0 Uhr bei RTL) und der bereits wieder abgesetzte Flop "Time Battle - Kämpf um deine Zeit!" (bis 23.15 Uhr auf ProSieben). Auf den großen deutschen Sendern gibt es mittlerweile kaum noch Samstagabendshows unter 180 Minuten - das ist tatsächlich der neue Richtwert.

Es stellt sich die Frage nach dem Warum, denn in den meisten Fällen ist diese Überlänge nicht gerechtfertigt, da die wenigsten Showkonzepte über mehrere Stunden hinweg tragen bzw. wirklich unterhaltsam sind. Aktuelles Beispiel: "Time Battle". Grunsätzlich ist es zu begrüßen, dass ProSieben optimistisch und voller Tatendrang neue Shows an den Start bringt, anstatt komplett auf Sitcom-Konserven zu vertrauen. Zudem verzichtete "Time Battle" auf Promis und gab unverbrauchten Moderatoren eine Chance, anstatt auf "die immergleichen Gesichter" zu setzen - was allgemein häufig bemängelt wird. Doch die neue Showhoffnung erlitt Quoten-Schiffbruch, erntete miese Kritiken und wurde nach nur einer von vier geplanten Ausgaben abgesetzt.

Janin Ullmann und Christian Düren präsentierten "Time Battle" (Bild: ProSieben/Willi Weber)

Nur wenig Show-Konzepte sind für das XXL-Format geeignet

Dabei ist das Konzept an sich nicht schlecht gewesen: Zweier-Teams treten in einem Wechsel aus Quiz und Aktionsspielen an, um gemeinsam möglichst viel Geld zu erspielen. In einem körperlich anspruchsvollen Geschicklichkeitsspiel erspielt einer der beiden Zeit, die sein Partner anschließend in einem Quizteil benötigt. Dies kann durchaus unterhaltsam sein und funktionieren - in einem 45-minütigen Format wie beispielsweise bei "Die perfekte Minute", nicht aber in Gestalt einer aufgeblähten zweieinhalbstündigen Ewigkeitsshow am Samstagabend, in der die wiederkehrenden Spielelemente schnell ermüden. Wenn man es dennoch wagt, müssen zumindest die Moderatoren Schwung in die Sache bringen - doch Janin Ullmann und Christian Düren blieben blass.

Etwas anders verhält es sich bei "Denn sie wissen nicht, was passiert", der neuen RTL-Spielshow mit den Unterhaltungsgrößen Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger. Die drei Showhasen werden gemeinsam ins eiskalte Wasser geworfen, denn erst zu Beginn der jeweiligen Folge entscheidet sich, wer von ihnen moderieren und völlig unvorbereitet durch die Show führen muss. Die anderen beiden treten als Team gegen ein anderes prominentes Duo in mehreren Spielrunden an. Die Teams spielen für zwei zufällig ausgeloste Publikumskandidaten, die 50.000 Euro gewinnen können. Gerade die zweite Ausgabe mit Oliver Pocher und Pietro Lombardi war äußerst unterhaltsam - und dennoch mit fast vierstündiger Bruttolaufzeit rund zwei Stunden zu lang. Je später der Abend, umso mehr ließ sowohl die Motivation der Promis als auch die Begeisterungsfähigkeit des Studiopublikums spürbar nach. Der Gipfel des Irrsinns ist schließlich, dass diese viel zu lange Show auch noch im wöchentlichen Rhythmus gezeigt wird - anstatt sie als besonderes Event einmal im Quartal auszustrahlen. Es hatte schon seinen Grund, weshalb "Wetten, dass..?" nicht sechs Wochen in Folge, sondern über das Jahr verteilt lief.

Oliver Pocher und Pietro Lombardi spielten gegen Barbara Schöneberger und Günther Jauch. Thomas Gottschalk moderierte diese Ausgabe. (Bild: MG RTL D/Frank Hempel)

Es ist bemerkenswert, dass der Trend der XXL-Shows ein rein deutsches Phänomen ist. Während bei uns auch Casting- und Tanzshows wie "The Voice of Germany" oder "Let's Dance" durchaus drei bis vier Stunden lang dauern, beschränken sich die britischen und amerikanischen Pendants auf völlig ausreichende 90 bis 120 Minuten pro Folge. Die US-Kinder-Gripsshow "Genius Junior" ist mit 42-minütigen Folgen halb so lang wie die kürzlich gefloppte deutsche RTL-Adaption "Einstein Junior", die mit überflüssigen Einspielfilmen und unpassenden Parodien von Max Giermann unnötig in die Länge gezogen wurde. Die Liste könnte problemlos fortgeführt werden, denn nahezu jede Show-Adaption aus dem Ausland wird für den deutschen Markt maßlos ausgedehnt - man erinnere sich etwa an den Gottschalk-Flop "Little Big Stars" aus dem vergangenen Jahr.

Stefan Raab revolutionierte den Samstagabend

Doch warum sieht die Show-Landschaft im Jahr 2018 überhaupt so aus? These: Hätte es "Schlag den Raab" nie gegeben, wäre diesbezüglich wohl vieles anders verlaufen. Es war eine Revolution, als Stefan Raab im Herbst 2006 erstmals bis weit nach Mitternacht in seiner neuen Show antrat. Bis dahin galt "Wetten, dass..?" als das Maß aller Dinge - und die Zuschauer bemängelten es, wenn Gottschalk wieder einmal überzog und nicht pünktlich um 22.30 Uhr fertig war - aus heutiger Sicht regelrecht putzig. Denn seit dem Siegeszug von "Schlag den Raab" haben die anderen Sender (Private und Öffentlich-Rechtliche) nachgezogen und nicht nur ihre neuen Shows diesem Maßstab angepasst, sondern auch Schritt für Schritt ihre bestehenden Formate verlängert - selbst der Klassiker "Verstehen Sie Spaß?" dauert heute eine Stunde länger bis 23.30 Uhr.

Stefan Raab revolutionierte mit "Schlag den Raab" die Samstagabendshow. (Bild: ProSieben/Willi Weber)

Die lange Laufzeit von "Schlag den Raab" war konzeptuell begründet, denn bis zur letzten Sekunde war stets offen, wer am Ende gegen 1 Uhr nachts als Sieger vom Platz geht. Bei den meisten anderen Formaten ist die XXL-Dauer hingegen nicht gerechtfertigt. Es handelt sich schlichtweg um Zeitverschwendung ohne Mehrwert für den Zuschauer. In Casting- und Competitionshows wird die Verkündung der ausgeschiedenen Kandidaten etwa bis zur Unerträglichkeit hinausgezögert. "Schlag den Raab" war dagegen stimmig, hatte eine klare Dramaturgie und einen Spannungsbogen, zwischen den abwechslungsreichen Spielen traten Musicacts auf - und nicht zuletzt war die Show live! Viel zu oft verkennen die Sender den um ein Vielfaches größeren Reiz einer großen Show, wenn sie live ausgestrahlt wird. Denn als Zuschauer wird man dadurch unmittelbar Teil dessen, was in genau in diesem Moment passiert.

Dies haben inzwischen auch die Macher von "Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt" erkannt, das seit letztem Jahr live über die Bühne geht. Der Wettkampf zwischen Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf wird dadurch noch spannender und die nach wie vor unterschätzte Jeannine Michaelsen kann mit ihren ausgefallenen Moderationen und Schachtelsätzen zwischen den abwechslungsreichen Spielen glänzen. Eine weitere positive Ausnahme sind die Live-Event-Shows von und mit Florian Silbereisen im Ersten. Die aufwendig gestalteten Auftritte von mehr als 20 Künstlern in Deutschlands größten Hallen machen den "Schlagerbooom" und Co. für Fans zu echten Happenings und lassen die drei Stunden wie im Flug vergehen.

Vielfalt? Fehlanzeige

Doch von diesen wenigen Ausnahmen abgesehen wird heutzutage allgemein viel zu selten hinterfragt, ob ein Konzept wirklich für eine drei- bis vierstündige Show geeignet ist. Dabei ist bemerkenswert, dass sich parallel zur Verlängerung der Shows eine zunehmende Eintönigkeit im Ablauf breitgemacht hat. Klassiker wie "Am laufenden Band", "Einer wird gewinnen", "Geld oder Liebe" oder eben auch "Wetten, dass..?" boten in rund zwei Stunden eine facettenreiche Mischung aus unterschiedlichen Spielen, Showeinlagen, Gesprächen mit Talkgästen und Musikauftritten aus aller Welt. Heute sitzen dagegen drei Stunden lang Promis hinter ihren Pulten, um eine Quizfrage nach der anderen beantworten. Auch bei "Denn sie wissen nicht, was passiert" und "Time Battle" folgt stur eine Spielrunde nach anderen. Vielfalt, Showeinlagen oder Abwechslung - Fehlanzeige.
Die vier Moderatoren der "Wetten, dass..?"-Geschichte: Frank Elstner, Thomas Gottschalk, Wolfgang Lippert und Markus Lanz (Bild: ZDF/Svea Pietschmann)

RTL setzte früher noch auf einen gestaffelten Show-Samstag. Damalige Erfolgsformate wie "Die 100.000,- Mark Show" oder "Traumhochzeit" besaßen eine Netto-Laufzeit von 90 Minuten. Den restlichen Samstagabend bestückte man lange Zeit im Anschluss mit "Wie bitte?!" und "RTL Samstag Nacht". Heutzutage scheint eine derartige Programmplanung nahezu ausgestorben zu ein. Anstatt mehrere kürzere Formate hintereinander zu zeigen, wird lieber eine Show über Stunden hinweg ausgedehnt - ob sinnvoll oder nicht.

Der Grund ist schnell erklärt: Es geht mal wieder um die Einschaltquote. Denn nicht nur aus ökonomischer Sicht ist es für den Sender günstiger, eine lange Show anstelle von zwei kürzeren Shows produzieren zu lassen. Üblicherweise lassen sich zu späterer Stunde leichter höhere Marktanteile erzielen, so dass sich über die Gesamtlaufzeit einer langen Show hinweg ein höherer Durchschnittsmarktanteil ergibt. Anders gesagt: "Hinten raus wird die Quote gemacht" - selbst wenn sich zu diesem Zeitpunkt schon viele Zuschauer in einem ausgelaugten Zustand befinden. Zudem umgehen die Sender die Gefahr, dass bei einer im Anschluss gezeigten kürzeren Show die Zuschauer verloren gehen.

Weniger ist manchmal mehr

Dass es auch anders geht, beweist der Blick ins Ausland. "Ant & Dec's Saturday Night Takeaway" aus dem Hause ITV ist die erfolgreichste klassische Samstagabendshow Großbritanniens, die von bis zu acht Millionen Menschen gesehen wird. In knapp 70 Minuten bietet das Duo Anthony McPartlin und Declan Donnelly eine temporeiche Bandbreite an Show-Inhalten, die die meisten deutschen Formate nicht einmal in drei Stunden erreichen. Daher wäre es mehr als wünschenswert, dass sich auch die deutschen Fernsehmacher mal wieder an die alte Faustregel "Weniger ist manchmal mehr" erinnern würden, anstatt von ihren Zuschauern immer mehr Sitzfleisch abzuverlangen.

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Leserkommentare

  • Elcheline schrieb am 07.09.2018, 01.04 Uhr:
    ElchelineGanz ehrlich ihr lieben tv sender die nicht auf zuschauer hören. Macht euch lieber gedanken darum das ihr uns samstags eine lange durststrecke zumutet um dan an einen samstag 3 bis 5 shows zu zeigen. Wir zuschauer nicht wissen was wir schauen sollen und ihr sender euch somit unnötig gegenseitig vernichtet und shows dann absetzt. Sollen wir alle 3 tv geräte haben um alles zu sehen? Nein das ist nicht der zuschauers aufgabe.
    Eure aufgabe ist das, ihr müsst aber noch soviel lernen. Aber ihr wollt nicht lernen weil wir zuschauer euch egal sind. Es i reicht doch wenn 2 shows laufen und auch wieder live shows. 2 shows samstags alle sind dann glücklich ihr mit eischaltquoten und wir zuschauer haben samstags immer eine show zu schauen. Es geht so einfach warum so schwer machen. Die langen shows ist ein muss für einen samstag vorallem wenn sie live sind.
  • Blue7 schrieb am 30.08.2018, 21.22 Uhr:
    Blue7Warum diskutiert man nur über den XXL Show Wahn. Serien werden doch auch maseen versendet. Alle 3 Folgen am Stück oder eine Staffel an 2 Abenden. Sorry mehr als 2 Folgen pro Woche schaue ich nicht. Gibt genug Sender welche Serien zeigen oder VOD Dienste, da habe icb schlicht weg keine Zeit den ganzen Abend mit einer Serie zu verbringen, denn die Woche draus kommen ja von 3-4 anderen Serien schon wieder neue Folgen.
  • faxe61 schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 20.43 Uhr:
    faxe61Gut geschrieben und beschrieben, Glenn.

    Es fehlen Live-Verstaltungen, wo man dann auch die Sendezeit überziehen darf und sollte.
    Das TV steckt dabei mal wieder in den alten Strukturen und Sendezeiten fest.

    Ich bin gespannt, was Böhmermann aus der freien Zeit rausholt. Das ist schon mal ein lobenswerter Versuch.

    "Am Freitag, 2. November, wird eine neue Ausgabe von "Lass dich überwachen! Die Prism is a Dancer Show" ausgestrahlt. Los geht es im Anschluss an die "heute-show" um 23.00 Uhr - die Laufzeit des Specials ist nicht festgelegt. Das ZDF gönnt Böhmermann so viel Sendezeit, wie er für die Sendung benötigt."
    https://www.tvforen.de/read.php?1,1502122
  • U56 schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 19.51 Uhr:
    U56VT 5081 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > U56 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Schlimmer finde ich, wenn wie auch nächsten
    > > Samstag, zwei oder drei dieser Shows
    > gleichzeitig
    > > laufen. Damit nehmen sich die Sender auch nur
    > > gegenseitig die Zuschauer weg.
    >
    > Ist das nicht eh (aus Sicht der beteiligten
    > Sender) Sinn und Zweck der ganzen Aktion? ;-)

    Es kommt darauf an, wann die Zuschauerzahl insgesamt gesehen am höchsten ist. Wenn die Shows gleichzeitig laufen oder wenn sie an unterschiedlichen Tagen gezeigt werden. Zuschauerfreundlich ist das, was momentan passiert, jedenfalls nicht.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 19.44 Uhr:
    U56BlackOak schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und was hat Lombardi immer wieder in solchen Quiz
    > Dingern verloren? #Pausenclown ?

    Das frage ich mich auch. In Quizsendungen hat er bewiesen, dass er strohdoof ist. Vielleicht macht es ihm nichts aus, sich zu blamieren. Aber warum er immer wieder genommen wird, ist mir ein Rätsel.
  • VT 5081 schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 19.20 Uhr:
    VT 5081U56 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schlimmer finde ich, wenn wie auch nächsten
    > Samstag, zwei oder drei dieser Shows gleichzeitig
    > laufen. Damit nehmen sich die Sender auch nur
    > gegenseitig die Zuschauer weg.

    Ist das nicht eh (aus Sicht der beteiligten Sender) Sinn und Zweck der ganzen Aktion? ;-)

    Andererseits: Wenn in weiterer Folge die Zuschauerzahlen überall nicht passen sollten, hätten sich solche "epischen" Sendungen dann vielleicht wieder erledigt.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 16.41 Uhr:
    U56An dem XXL-Wahn stört mich am meisten, dass ich "Das aktuelle Sport-Studio" dann immer aufnehmen muss. Wenn so eine Drei-Stunden-Show interessant genug ist, bin ich auch nach 23 Uhr noch aufmerksam genug, der Sendung zu folgen. Problematisch ist für mich eher die Zeit zwischen 18 und 19 Uhr. Dann habe ich meistens mein Tagestief und falle während "Gefragt – Gejagt" mehrmals in den Sekundenschlaf. ;)

    Trotzdem bin ich auch dafür, die XXL-Shows gegen jeweils zwei 90-Minuten-Shows zu ersetzen. Schlimmer finde ich, wenn wie auch nächsten Samstag, zwei oder drei dieser Shows gleichzeitig laufen. Damit nehmen sich die Sender auch nur gegenseitig die Zuschauer weg.
  • User 1331625 schrieb am 30.08.2018, 16.34 Uhr:
    User 1331625Von den erwähnten Shows kann man eigentlich Verstehen sie Spass ansehen, auch mir kommt vor die Sendung zieht sich (viel zu lange)
  • Blitzbirne schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 16.09 Uhr:
    BlitzbirneGanz meine Meinung.
    Volle Zustimmung!
  • BlackOak schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 14.25 Uhr:
    BlackOakUnd was hat Lombardi immer wieder in solchen Quiz Dingern verloren? #Pausenclown ?
  • Sentinel2003 schrieb am 30.08.2018, 13.27 Uhr:
    Sentinel2003Das hat sich bei mir auch gewandelt, seit Tommy "Wetten, daß"? nicht mehr moderiert und es Stefan Raab in der Glotze nicht mehr gibt! Da Gucke ich lieber aif Amazon und Netflix zig Filme oder Serien Folgen, als unendlich lange Shows!!

    Schrott RTL ist da ja auch fast schon ein Muster Beispiel geworden, wie aus einenm ehemaligen Sender, der mal viel mehr Filme gebracht hat, fast schon ein blöder Show Sender geworden ist!!
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 13.06 Uhr:
    HelmprobstDem Gesagten kann ich mich zu 100 Prozent anschliessen: leider ist es zur Qual geworden, die XXL-Shows in der ARD anzusehen, selbst wenn man sie inhaltlich interessant findet.

    "Klein gegen Gross", "Frag doch mal die Maus" usw. wären unterhaltsamer, wenn sie 2 Stunden nicht überschreiten würden. Und: es fehlen die Pausen. Knapp 3,5 Stunden eine Sendung wie "Gefragt - Gejagt" ohne Musikact (oder Zauberer/Comedy oder Ballett o.ä.) ist bei aller Liebe schlicht nicht leistbar was die Konzentration angeht.

    Sehr schön merkt man das auch immer beim "Quiz-Champion": da läuft in der Regel am Donnerstag eine 90-minütige Folge und dann am Samstag die 3-Stunden-Version. Wenn man da mal vergleicht, bei welcher Sendung man konzentrierter und entspannter selbst miträt ohne auf die Uhr zu schauen, wünscht man sich lieber 6 x 90 Minuten alle 4-6 Wochen statt die beiden Marathons zwei- oder dreimal im Jahr.

    Ebenfalls schöner wäre es, wenn die Shows dann auch live gesendet werden würden. Das erhöht den Event-Charakter, und das es geht beweist ja Pro7. Nehmen wir Pilawas "Spiel für Dein Land": geriet zwar auch etwas langwierig, hat mich aber mehr angesprochen als das nun angekündigte Nachfolgeformat "Ich weiss alles", das - entgegen Herrn Pilawas Ankündigung - leider in meinen Augen nichts von einer traditionellen Samstagabendshow a la "Einer wird gewinnen" hat, weil die wesentlichen Charakteristika eben fehlen.

    Es ist furchtbar, dass insbesondere die ARD hier den Fehler gemacht hat, den Privaten hinterherzujagen was die Ästhetik von Unterhaltungsshows angeht. Besonders stören mich dabei immer die insbesondere in den NDR-Produktionen alle paar Minuten eingestreuten Teaser auf den weiteren Verlauf der Sendung, die einfach nur Sinn machen würden vor einer Werbepause, aber nicht inmitten eines Spielverlaufs...

    Bleibt zu hoffen, dass ein Verantwortlicher Redakteur dies hier liest oder Pro7 mit gutem Beispiel vorangeht und wieder zu kürzeren Live-Shows übergeht (Eltons neue Show soll 'nur' bis ca 23:00 Uhr gehen), was die Öffentlich-Rechtlichen dann kopieren.

    Schön ist aber immerhin, dass die gegenwärtigen Samstagabendshows immer noch so leidenschaftlich diskutiert und kritisiert werden. Immerhin das haben sie noch mit ihren grossen Vorbildern der 70er und 80er Jahre gemein...
  • Argus schrieb via tvforen.de am 30.08.2018, 10.36 Uhr:
    ArgusWirklich ein Irrsinn... "Verstehen Sie Spass" habe ich kürzlich in 3 Fernsehabende aufgeteilt, "Wer weiss denn sowas" in 2 Abende und von der Gottschalk/Schöneberger/Jauch-Show habe ich am Wochenende nur die ersten 90 Minuten gesehen - ohne Bedürfnis, die weiteren 2 Stunden irgendwann nachzuholen.
  • mynameistv schrieb am 30.08.2018, 00.31 Uhr:
    mynameistvWurde Time Battle nicht nach zwei Ausgaben gestoppt?
    Ich bin nun mal jemand, der nicht mehr jedes Wochenende ausgeht. Ich schau mir auch ganz gerne mal einen Film an. Aber welche Sender bieten denn noch Filme an? Kaum einer. Es war viel schöner, als ein Mal im Monat Wetten, dass... lief. Das war noch ein Samstagabendereignis.
    Und jetzt?.RTL: DSDS bzw. Supertalent. ProSieben: Schlag den....., Beste Show der Welt, usw. Und irgendwann wurden die Shows länger und länger. Und nun laufen auf Sender, wie Vox und RTL2 auch noch Dokus! Was soll der Blödsinn? Wer schaut sich Samstagabends Dokus an?!?!?! Auf Kabel 1 die xte Wiederholung von Serien, auf Disney Channel entweder Star Wars Serien oder die xte Wiederholung von 101 Dalmatiner...und man darf natürlich nicht vergessen, die Überflutung von Werbung. Ja. Die Sender finanzieren sich dadurch. Aber alle 15 Minuten, Werbung vor und nach der Werbung, während des Films (eine emotionale Szene, in der Menschen starben...da muss doch gleich auf die nächste Show hingewiesen werden mit fröhlich umher hampelnden Showmastern, die man schon kurz zuvor in irgendwelchen Werbespots sah), in der Ecke der ständige blickende Hinweis aif Promi Big Brother...und die Sender wundern sich über immer weniger Zuschauer, was Netflix und Co. freut. Und womit gehen sie dagegen an? Mit noch mehr Shows, noch mehr Werbung, noch mehr Dokus...........
    Und die DVB-T-Zuschauer müssen jetzt auch noch dafür zahlen, dass sie mit Werbung und den ganzen anderen Schrott zugeballert werden (Juhuuu!!! 72 Euro oder so im Jahr ,damit man die geilen Schnallen von Parship in HD sehen kann, die eigentlich Parship nicht nötig haben sollten, ihr armen und verzweifelten Tropfe, die darauf reinfallen und sonst such mit Werbung zugeballert werden. Die Leute werden echt dazu gezwungen, für die Werbung zu zahlen!!!!!! Und man wird dazu gezwungen HD zu nutzen. Ob man will oder nicht! Juhuuuu!!!!!).
    DAS nenne ich eher Zwangsgebührverarsche, als die GEZ!
  • Irena schrieb am 29.08.2018, 21.24 Uhr:
    Irena Diese Sendungen sind nur so lange, weil tonnenweise Werbung geschaltet wird. DAS ist so mega langweilig, dass ich mir diese Sendungen gar nicht mehr ansehe. Überall wird man (in der Schweiz) mit den gleichen Spots zugeballert, ich kann das alles nicht mehr ertragen. Zudem zahlen wir saftige Gebühren für ein Fernsehen, das einfach nur noch Mist bringt. Es heisst ja UNTERhaltung, damit die grosse Masse schön unten bleibt. Schade, wirklich schade!
  • Hitparadenfan schrieb via tvforen.de am 29.08.2018, 20.09 Uhr:
    HitparadenfanEndlich mal ein zutreffender Bericht. Diese XXL-Sendungen schaue ich mir schon gar nicht mehr an.
  • tiefra schrieb via tvforen.de am 29.08.2018, 19.33 Uhr:
    tiefraDieser Artikel ist mir aus Herzen gesprochen ! Die Samstagabendshows kann man nicht mehr sehen, auf Grund ihrer Länge. 90 min. früher waren Top. Alle was länger als 2 Stunden geht ist Flop!
  • Tom_Cat schrieb am 29.08.2018, 17.47 Uhr:
    Tom_CatDieser deutsche Show Wahn geht mir schon länger auf den Sack.
    Früher gab es Samstag Abend gute Spielfilme. Heute nur noch konstant auf ZDF Neo ab 20:15 Uhr.
    Ich schaue auch lieber Filme und Dokus, statt Shows mit zu vielen Möchtegern Promis.
 

Über den Autor

  • Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier ist Jahrgang '85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. "Bim Bam Bino", "Vampy" und der "Li-La-Launebär" waren ständige Begleiter zwischen den "Schlümpfen", "Familie Feuerstein" und "Bugs Bunny". Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. "Ruck Zuck" oder "Kaum zu glauben!". Auch für Realityshows wie den Klassiker "Big Brother" hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie "Die Harald Schmidt Show" und "PussyTerror TV", hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie "Eine schrecklich nette Familie" und "Roseanne", aber auch schräge Mysteryserien wie "Twin Peaks" und "Orphan Black". Seit Anfang 2013 ist er bei TV Wunschliste vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.