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Eine Vorschau auf die TV-Saison 2013/14
Bild: NBC

Die fünf großen US-Networks ABC, CBS, FOX, NBC und The CW haben ihre Pilotfilm-Bestellungen zur kommenden TV-Saison 2013/14 abgeschlossen. Bis zum Frühjahr werden insgesamt 98 Pilotfilme produziert. Um einen Platz im Programm ringen somit zwölf Serienprojekte mehr als im Vorjahr. Zeit für eine Zwischenbilanz: Welche Serien wurden bereits verlängert? Welche Serien wurden frühzeitig eingestellt? Wie steht es um jene Serien, über die noch nicht entschieden worden ist? Welche Pilotfilme sind am vielversprechendsten? An dieser Stelle fassen wir den aktuellen Stand der Dinge beim US-Network NBC zusammen.

Mit der dritten Staffel von "The Voice" und dem neuen Endzeitdrama "Revolution" ist NBC glänzend in die Saison 2012/13 gestartet. Doch inzwischen ist Ernüchterung eingekehrt. NBC ist im Network-Ranking wieder auf den vierten Platz zurückgefallen. Nicht zuletzt die schwachen Quoten der fiktionalen Serien, die fast alle von einer Absetzung bedroht sind, haben daran ihren Anteil.

Schon vor dem Saisonstart kündigte NBC den Abschied von zwei langjährigen Zugpferden an: "30 Rock" wurde bereits im Januar beendet, "The Office" folgt im Mai. Bei zwei neuen Serien wurde früh der Stecker gezogen: "Animal Practice" wurde nach acht Folgen, "Do No Harm" sogar nach lediglich zwei Folgen vom Sendeplan gestrichen.

Richtig zufrieden sein kann NBC zur Zeit nur mit "Grimm" und "Revolution". Da NBC nicht das komplette Programm austauschen kann, haben auch "Parenthood", "Law & Order: SVU" und "Chicago Fire" gute Chancen auf eine Fortsetzung. Von der schwachen Gesamtlage könnten auch zwei Kritikerlieblinge mit zahlenmäßig kleiner, aber treuer Fanschar profitieren: "Community" und vor allem "Parks and Recreation", das seit dem 'Golden Globes'-Auftritt von Hauptdarstellerin Amy Poehler auch bei den Quoten wieder zulegen konnte.

Darüber hinaus haben im Comedybereich lediglich noch "Go On" und "The New Normal" eine realistische Chance auf eine Verlängerung - allerdings sind die Quoten zuletzt stark gesunken. Auch "Whitney" ist noch nicht ganz aus dem Rennen. Kaum weitergehen dürfte es für "Guys with Kids" und "1600 Penn". Und "Up All Night" hat spätestens seit dem Ausstieg von Christina Applegate, die der geplanten Umwandlung der Comedyserie in eine klassische, vor Publikum produzierten Sitcom kritisch gegenüber stand, keine Zukunft mehr.

Ein sicherer Kandidat für eine Absetzung ist auch der im Januar gestartete Thriller "Deception", bei dem es überraschen würde, wenn die erste Staffel überhaupt noch vollständig gezeigt wird. Das Musical-Drama "Smash" kehrte nach längerer Bildschirmpause mit schwachen Quoten zurück und wird es ebenfalls schwer haben, seinen Platz im Sendeplan über den Sommer hinaus zu verteidigen.

Um die aktuellen Problemzonen zu bekämpfen, hat NBC 26 Pilotfilme (15x Comedy, 11x Drama) bestellt. Zu den Serienprojekten im Dramabereich zählt der Western "Hatfields & McCoys", für den bislang lediglich Virginia Madsen gecastet wurde. Eine gleichnamige Miniserie mit Kevin Costner hatte dem History Channel im vergangenen Jahr zu sensationellen Quoten verholfen. Geplant ist außerdem ein Remake der 1960er Jahre-Serie "Der Chef" ("Ironside") mit Blair Underwood als Police Detective Robert T. Ironside. Mit "Wonderland", einer modernen Version von "Alice im Wunderland", beteiligt sich NBC am aktuellen Märchen- und Mystery-Hype.

Auf dem Sektor der halbstündigen Serien hält NBC an seinen Workplace-Comedy-Formaten fest. Gedreht wird unter anderem der Pilot "Assistance" mit Krysten Ritter. Zudem entwickelt NBC eine US-Version der aktuellen britischen Comedy "Gates", in deren Mittelpunkt exzentrische Eltern stehen, die täglich beim Abholen ihrer Kinder vor den Toren einer Grundschule aufeinander treffen. Christina Ricci spielt in "Girlfriend in a Coma" eine Frau, die nach 17 Jahren aus dem Koma erwacht und feststellt, dass sie eine Tochter (Miranda Cosgrove) hat. Minnie Driver und David Walton sind in "About a Boy" zu sehen, einer Adaption des Romans von Nick Hornby, der bereits für das Kino mit Hugh Grant verfilmt worden ist. Die Hauptrollen in weiteren Comedy-Piloten spielen unter anderem Ellie Kemper ("The Office"), Jessica Simpson, Mike O'Malley, Sean Hayes und Parker Posey.

Direkt in Serie - ohne den Umweg über einen Piloten - geht eine noch namenlose Comedyserie mit Michael J. Fox, die vage auf seinem eigenen Leben basiert. Fox spielt einen Familienvater aus New York, der an Parkinson erkrankt ist.

Die Serienpläne der US-Networks:

Teil 4: FOX

Teil 3: The CW

Teil 2: CBS

Teil 1: ABC


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