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Deutscher Fernsehpreis 2016: Die Gewinner

13.01.2016, 22.31 Uhr - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste in National
VOX räumt mit "Club der roten Bänder" und "Höhle der Löwen" ab
Bild: Deutscher Fernsehpreis
Deutscher Fernsehpreis 2016: Die Gewinner/Bild: Deutscher Fernsehpreis

Heute Abend fand die erste Verleihung des überarbeiteten "Deutschen Fernsehpreises" statt. Anstelle einer Fernsehgala wurden die Preise lediglich bei einem Branchentreff in den Düsseldorfer Rheinterrassen vergeben.

Die Mehrzahl der Preise konnten öffentlich-rechtliche Produktionen einheimsen - mit einer Ausnahme: Einer der größten Gewinner des Abends ist mit Sicherheit der Sender VOX, der in den Kategorien Beste Serie ("Club der roten Bänder"), Bestes Factual Entertainment ("Die Höhle der Löwen") und Beste Dokumentation/Reportage ("Asternweg - Eine Straße ohne Ausweg") abgeräumt hat. Jan Böhmermanns "Neo Magazin Royale" konnte sich in der Rubrik Beste Unterhaltung Late Night gegen "Circus HalliGalli" und "Ponyhof" durchsetzen, doch Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf gingen nicht leer aus: Sie erhielten den Preis für die Beste Unterhaltung Primetime mit "Joko gegen Klaas".

Jonas Nay erhielt die Auszeichnung als Bester Schauspieler, unter anderem für die Hauptrolle in "Deutschland 83". Ansonsten wurde die RTL-Serie auffallend wenig berücksichtigt. "Menschen bei Maischberger" wurde als Beste Talksendung geehrt, während "Die Anstalt" zur Besten Comedy/Kabarettsendung gekürt wurde.

Der Ehrenpreis ging an Enthüllungsjournalist Günter Wallraff, während der freiberufliche Filmemacher Hubertus Koch den Förderpreis in Empfang nehmen durfte.

Nachdem die Preisverleihung in den vergangenen Jahren nach oft nicht nachvollziehbaren Nominierungen und Preisträgern immer mehr gegen Null tendierte, wurde sie 2014 in ihrer bisherigen Form abgeschafft. Die vier Stifter (ARD, ZDF, RTL, Sat.1) haben den neuen "Deutschen Fernsehpreis" unter veränderter konzeptioneller Ausrichtung erarbeitet. So wurden die Preiskategorien für Regie, Buch, Kamera, Schnitt, Musik und Ausstattung zurückgeholt, die vor einigen Jahren aus fadenscheinigen Gründen abgeschafft wurden.

Die Highlights des "Deutschen Fernsehpreises" sind morgen (14. Januar) in einer halbstündigen Zusammenfassung um 21.45 Uhr auf Einsfestival zu sehen.

Alle Gewinner im Überblick:

Bester Fernsehfilm:
- "Altersglühen - Speed Dating für Senioren" (ARD/WDR/NDR)
- "Ein großer Aufbruch" (ZDF)
- "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)
- "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)
- "Zum Sterben zu früh" (ZDF/arte)

Beste Serie:
- "Club der roten Bänder" (VOX)
- "Deutschland 83" (RTL)
- "Weinberg" (TNT Serie)

Beste Schauspielerin:
- Iris Berben für "Das Zeugenhaus" (ZDF)
- Henriette Confurius für "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
- Maria Simon für "Silvia S. - Blinde Wut" (ZDF)
- Antje Traue für "Weinberg" (TNT Serie) und "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)
- Ina Weisse für "Ich will dich" (ARD/WDR/arte) und "Ein großer Aufbruch" (ZDF)

Bester Schauspieler:
- Charly Hübner für "Bornholmer Straße" (ARD/MDR/ARD Degeto/RBB) und "Der verlorene Bruder" (ARD/WDR/BR/MDR/ARD Degeto)
- Tobias Moretti für "Luis Trenker - Der schmale Grat der Wahrheit" (ARD/BR/ORF) und "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1) und "Das Zeugenhaus" (ZDF)
- Friedrich Mücke für "Weinberg" (TNT Serie) und "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)
- Jonas Nay für "Deutschland 83" (RTL) und "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
- Florian Stetter für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)

Beste Comedy/Kabarett:
- "Die Anstalt" (ZDF)
- "PussyTerror TV" (WDR)
- "Schorsch Aigner - Der Mann, der Franz Beckenbauer war" (ARD/WDR)

Beste Unterhaltung Primetime:
- "Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt" (ProSieben)
- "The Voice of Germany" (ProSieben/Sat.1)
- "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (VOX)

Beste Moderation Unterhaltung:
- Steven Gätjen für "Schlag den Raab" (ProSieben)
- Barbara Schöneberger für "Die 2 - Gottschalk & Jauch gegen ALLE" (RTL)
- Florian Silbereisen für "Die Besten im Sommer" und "Das Adventsfest der 100.000 Lichter" (ARD/MDR/ORF)

Beste Unterhaltung Late Night:
- "Circus HalliGalli" (ProSieben)
- "Neo Magazin Royale" (ZDF/ZDFneo)
- "Ponyhof" (TNT Glitz)

Bestes Factual Entertainment:
- "Die Höhle der Löwen" (VOX)
- "Das Jenke-Experiment" (RTL)
- "Kessler ist..." (ZDF/ZDFneo)

Beste Information: Berichterstattung zur Flüchtlingskrise:
- "An der Grenze - 24 Stunden an den Brennpunkten der Flüchtlingskrise" (N24)
- "Der Flüchtlingsreport" (ARD/hr/BR)
- Thementag Flüchtlinge bei RTL vom 31.08.15 (RTL)

Beste persönliche Leistung Information:
- Michel Abdollahi für seine Reportage "Im Nazidorf" und seine Straßenaktionen im "Kulturjournal" (NDR)
- Dunja Hayali für ihre Interviews bei der Erfurter AfD-Demonstration im "ZDF-Morgenmagazin" vom 29.10.15 (ZDF)
- Anja Reschke für Ihren "Tagesthemen"-Kommentar "Flüchtlinge - Hetze im Netz" vom 5.8.15 (ARD/NDR)

Beste Talksendung:
- "Hart aber fair" - "Jetzt reden die Helfer" vom 09.11.15 (ARD/WDR)
- "Markus Lanz" (ZDF)
- "Menschen bei Maischberger" (ARD/WDR)

Beste Dokumentation/Reportage:
- "Asternweg - Eine Straße ohne Ausweg" aus der Reihe "Die große Samstags-Dokumentation" (VOX)
- "Sie mussten die Hölle sehen - Auf der Flucht vor Boko Haram (RTL)
- "Todesflug MH 17 - Warum mussten 298 Menschen sterben?" aus der Reihe "Die Story im Ersten" (ARD/WDR/NDR)

Bester Sportjournalismus:
- "Geheimsache Doping. Im Schattenreich der Leichtathletik" und "Geheimsache Doping. Wie Russland seine Sieger macht" von Hajo Seppelt im Rahmen der ARD-"Sportschau" (ARD/WDR)
- "Die Story im Ersten": "Der verkaufte Fußball - Sepp Blatter und die Macht der FIFA" (ARD/WDR/SWR)
- "Sport Inside" (WDR)

Beste Regie:
- Lars Becker für "Zum Sterben zu früh" (ZDF/arte)
- Matti Geschonneck für "Ein großer Aufbruch" (ZDF) und "Das Zeugenhaus" (ZDF)
- Philipp Kadelbach für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)

Bestes Buch:
- Stefan Kolditz für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)
- Magnus Vattrodt für "Ein großer Aufbruch" (ZDF) und "Das Zeugenhaus" (ZDF)
- Anna Winger für "Deutschland 83" (RTL)

Beste Kamera:
- Ngo The Chau für "Zum Sterben zu früh" (ZDF/arte)
- Philipp Haberlandt und Frank Küpper für "Deutschland 83" (RTL)
- Martin Langer für "Ein großer Aufbruch" (ZDF)

Bester Schnitt:
- Ulf Albert für "Altersglühen - Speed Dating für Senioren" (ARD/WDR/NDR/Riva Filmproduktion GmbH)
- Heike Gnida für "Blochin" (ZDF)
- Bernd Schlegel für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)

Beste Musik:
- Jens Öttrich für "Club der roten Bänder" (VOX)
- Fabian Römer für "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
- Stefan Will und Marco Dreckkötter für "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)

Beste Ausstattung:
- Gabriele Binder (Kostüm) und Knut Loewe (Szenenbild) für "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
- Peri de Braganca (Kostüm) und Thomas Franz (Szenenbild) für "Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern" (RTL)
- Max Wohlkönig (Kostüm) und Matthias Müsse (Szenenbild) für "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)

Ehrenpreis:
- Günter Wallraff

Förderpreis:
- Hubertus Koch


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Leserkommentare

  • User_389305 schrieb am 16.01.2016, 09.12 Uhr:
    User_389305Spitzenidee, einen Fernsehpreis ohne Fernsehbeteiligung zu verleihen.