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Deutsche Fernseh-Tiefpunkte im Rückblick
TV-Flops 2019
TV-Flops 2019: Von "Bachelor in Paradise" über "Survivor" bis "Alles oder Nichts"

Wo Licht ist, ist meist noch mehr Schatten. Nach dem Jahresrückblick und den TV-Tops 2019 soll es jetzt darum gehen, auf welche Flops so mancher Fernsehmacher in diesem Jahr am liebsten verzichtet hätte. Und welche Formate haben die meisten Zuschauer schon wieder verdrängt? Wir erinnern an die nennenswertesten Flops des deutschen TV-Jahres 2019.

Eine Dauer-Baustelle ist seit Jahren das Tagesprogramm diverser Sender. RTL und Sat.1 suchen weiterhin händeringend nach erfolgversprechenden Alternativen für die inzwischen ungeliebten Scripted Realitys. Problem: Die bereits vergraulten Zuschauer können nur mühsam wieder zurückgewonnen werden. Geklappt hat dies mit diversen Versuchen auch im Jahr 2019 nicht. Mit  "Alles oder Nichts",  "Freundinnen - Jetzt erst recht" und  "Herz über Kopf" floppten gleich drei Ansätze, eine neue Daily-Soap in Deutschland zu etablieren. Und auch die restlichen Bemühungen waren bislang nicht von Erfolg gekrönt. Sat.1 gab nach einem Jahr sein Vorabendmagazin  "Endlich Feierabend!" auf, während sich  "Genial daneben - Das Quiz" auch nach mehr als 300 Folgen nach wie vor im schwachen einstelligen Bereich bewegt.

Einer der kostspieligsten Primetime-Flops ging auf das Konto von VOX: Nach nur wenigen Wochen musste sich der Sender eingestehen, dass auch der fünfte Versuch,  "Survivor" mit viel Werbeaufwand in Deutschland doch noch zu einem Hit machen zu wollen, gescheitert ist. Auch ProSieben fiel mehrfach mit Showversuchen auf die Nase. Weder die Physical Gameshows  "Superhero Germany" und  "Renn zur Million ... wenn Du kannst!" konnten überzeugen noch  "Die Live-Show bei dir zuhause" oder  "Farids Magische 13".

Die Versuche von RTL, Sat.1 und VOX, neue deutsche Serien zu etablieren, sind ebenfalls weitgehend gescheitert.  "Die Klempnerin",  "Beck is back!",  "Einstein" und  "Der Bulle und das Biest" sind Geschichte. Auch  "Das Wichtigste im Leben" blieb bei VOX hinter den Erwartungen zurück.

Diese und noch mehr TV-Flops des Jahres in der ausführlichen Bilderstrecke:

Die Flops des Jahres 2019

Das Jahr begann in Sat.1 mit einer Absetzung. Nach nur 50 Folgen hat der Sender seine glücklose Daily-Soap "Alles oder Nichts" vorzeitig aus dem Programm genommen. Bereits die Auftaktfolge enttäuschte mit nur 5,8 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe. In den Folgewochen ging es kontinuierlich bergab - in der letzten Phase sogar dauerhaft unter 2 Prozent. Schlechter lief in den vergangenen Jahren keine Sat.1-Sendung am Vorabend - selbst
Das Jahr begann in Sat.1 mit einer Absetzung. Nach nur 50 Folgen hat der Sender seine glücklose Daily-Soap "Alles oder Nichts" vorzeitig aus dem Programm genommen. Bereits die Auftaktfolge enttäuschte mit nur 5,8 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe. In den Folgewochen ging es kontinuierlich bergab - in der letzten Phase sogar dauerhaft unter 2 Prozent. Schlechter lief in den vergangenen Jahren keine Sat.1-Sendung am Vorabend - selbst  "Mila" und  "Newtopia" stürzten nicht derart ab. Von "Alles oder Nichts" wurden insgesamt 105 Folgen produziert, wobei die restlichen 55 Folgen nur noch online und im Pay-TV gezeigt wurden. Sat.1/Tobias Unger

Auch RTL versuchte es ab Herbst 2018 mit einer neuen Daily-Soap namens "Freundinnen - Jetzt erst recht". Doch auch nach 159 gezeigten Folgen wollte sich kein Erfolg auf dem Sendeplatz um 17 Uhr einstellen. Tief einstellige Marktanteile in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren die Regel. Ein Aufwärtstrend war nie zu erkennen, weshalb sich RTL gegen eine Fortsetzung entschied.
Auch RTL versuchte es ab Herbst 2018 mit einer neuen Daily-Soap namens "Freundinnen - Jetzt erst recht". Doch auch nach 159 gezeigten Folgen wollte sich kein Erfolg auf dem Sendeplatz um 17 Uhr einstellen. Tief einstellige Marktanteile in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren die Regel. Ein Aufwärtstrend war nie zu erkennen, weshalb sich RTL gegen eine Fortsetzung entschied. MG RTL D/Frank W. Hempel

RTLs Soap-Versuch Nummer 2 heißt "Herz über Kopf". Als sogenannte "Crimenovela" - eine Mischung aus Telenovela und Krimiserie - übernahm sie Ende August den Sendeplatz um 17.00 Uhr. "Der perfekte Nachmittags-Cocktail aus Romance, Crime und Humor - emotional, spannend und berührend, aber auch immer mal wieder für einen Lacher gut!", lautete die Beschreibung. Doch im Schnitt kamen nur weniger als sechs Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe zustande. Deshalb zieht RTL vorzeitig einen Schlussstrich und kündigte das Ende an. Nur noch bis 7. Februar 2020 bleibt die Serie im Programm, bevor eine völlig neue Daytime ohne fiktionale Serien an den Start geht.
RTLs Soap-Versuch Nummer 2 heißt "Herz über Kopf". Als sogenannte "Crimenovela" - eine Mischung aus Telenovela und Krimiserie - übernahm sie Ende August den Sendeplatz um 17.00 Uhr. "Der perfekte Nachmittags-Cocktail aus Romance, Crime und Humor - emotional, spannend und berührend, aber auch immer mal wieder für einen Lacher gut!", lautete die Beschreibung. Doch im Schnitt kamen nur weniger als sechs Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe zustande. Deshalb zieht RTL vorzeitig einen Schlussstrich und kündigte das Ende an. Nur noch bis 7. Februar 2020 bleibt die Serie im Programm, bevor eine völlig neue Daytime ohne fiktionale Serien an den Start geht. TVNOW/Gregorowius

Es war eines der aufwendigsten und teuersten Projekte von VOX in diesem Jahr: Doch nach nur wenigen Wochen musste sich der Sender eingestehen, dass sein Versuch, "Survivor" mit viel Werbeaufwand in Deutschland doch noch zu einem Hit machen zu wollen, gescheitert ist. Den Auftakt wollte nicht mal eine Million Zuschauer sehen und den Primetime-Sendeplatz musste die Abenteuershow nach nur zwei Wochen wegen ernüchternder Quoten aufgeben. Bis Mitte Dezember strahlte VOX die restlichen Folgen der insgesamt 13-teiligen Staffel nach 23 Uhr aus. Für das international erfolgreiche Format - in den USA laufen seit 2000 jährlich zwei Staffeln bei CBS - war es in Deutschland nun der fünfte fehlgeschlagene Versuch, die Formatidee erfolgreich zu lancieren.
Es war eines der aufwendigsten und teuersten Projekte von VOX in diesem Jahr: Doch nach nur wenigen Wochen musste sich der Sender eingestehen, dass sein Versuch, "Survivor" mit viel Werbeaufwand in Deutschland doch noch zu einem Hit machen zu wollen, gescheitert ist. Den Auftakt wollte nicht mal eine Million Zuschauer sehen und den Primetime-Sendeplatz musste die Abenteuershow nach nur zwei Wochen wegen ernüchternder Quoten aufgeben. Bis Mitte Dezember strahlte VOX die restlichen Folgen der insgesamt 13-teiligen Staffel nach 23 Uhr aus. Für das international erfolgreiche Format - in den USA laufen seit 2000 jährlich zwei Staffeln bei CBS - war es in Deutschland nun der fünfte fehlgeschlagene Versuch, die Formatidee erfolgreich zu lancieren. TVNOW/Richard Hübner

Nachdem RTL seit Jahren Bauern und Schwiegersöhne verkuppelt, wollte der Sender dies nun auch in der Schlagerszene tun, doch
Nachdem RTL seit Jahren Bauern und Schwiegersöhne verkuppelt, wollte der Sender dies nun auch in der Schlagerszene tun, doch  "Schlager sucht Liebe" entpuppte sich als Rohrkrepierer. Zwei Wochen lang hielt RTL durch, bevor das Format den Vorabendsendeplatz räumen musste und die restlichen Folgen am Sonntagvormittag versendet wurden. Allzu schade ist es um das Format nicht. Zudem blieb unklar, welche Zielgruppe man mit der Sendung eigentlich ansprechen wollte. Für Trashfans war sie nicht trashig genug, für Schlagerfans nicht interessant genug. Abgesehen von Moderatorin Beatrice Egli, die selbst nur wenig in Erscheinung trat, wirkten überwiegend wenig bekannte Schlagerkünstler mit, die selbst bei Genre-Experten nur für Fragezeichen sorgten und die Sendung vermutlich vor allem dazu nutzen wollten, um bekannter werden. Mit  "Ich find Schlager toll" erhielt Beatrice Egli im Herbst ein Format, das deutlich besser zu ihr passt. MG RTL D/Bernd-Michael Maurer

Nach einer noch halbwegs soliden Auftaktstaffel im vergangenen Jahr entwickelte sich die zweite Staffel von
Nach einer noch halbwegs soliden Auftaktstaffel im vergangenen Jahr entwickelte sich die zweite Staffel von  "Bachelor in Paradise" zum Totalausfall. Offensichtlich ist selbst hartgesottenen Trashfans dieser Kuppelshow-Ableger eine Nummer zu viel gewesen. Zumeist kamen weit unterdurchschnittliche einstellige Marktanteile in der werberelevanten Zielgruppe zustande. Mit dem anschließenden  "Bachelor in Paradise - Der Talk" vergraulte RTL weitere Zuschauer, weshalb er nach vier Folgen abgesetzt wurde und fortan nur noch bei TVNOW zu sehen war. RTL/TVNOW

Mit "Die Live-Show bei dir zuhause" wurde
Mit "Die Live-Show bei dir zuhause" wurde  "Das ProSieben Auswärtsspiel" in abgewandelter Form zurückgebracht. Doch das von Steven Gätjen und Matthias Opdenhövel moderierte Format begeisterte nur ein überschaubares Publikum: War die erste Ausgabe bereits mit 7,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe ernüchternd, fiel die zweite Folge trotz kurzfristigem Schraubens am Konzept auf noch miesere 5,9 Prozent herab. Eine Fortsetzung der Show dürfte sich daher erledigt haben. ProSieben/Jens Hartmann

Ein Jahr lang hat sich Sat.1 darum bemüht, das Vorabendmagazin "Endlich Feierabend!" auf dem täglichen Sendeplatz um 18 Uhr zu etablieren, doch Ende Juli war Schluss. Die Quoten des von
Ein Jahr lang hat sich Sat.1 darum bemüht, das Vorabendmagazin "Endlich Feierabend!" auf dem täglichen Sendeplatz um 18 Uhr zu etablieren, doch Ende Juli war Schluss. Die Quoten des von Daniel Boschmann und Annett Möller moderierten Formats waren nur an wenigen Tagen zufriedenstellend. Tatsächlich dümpelte "Endlich Feierabend!" meist bei um die 5 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe herum. Sat.1/Andre Kowalski

Ein echtes Phänomen ist, wie lange Sat.1 schon an "Genial daneben - Das Quiz" festhält. Mehr als 300 Folgen hat der Vorabendableger des Comedyquiz
Ein echtes Phänomen ist, wie lange Sat.1 schon an "Genial daneben - Das Quiz" festhält. Mehr als 300 Folgen hat der Vorabendableger des Comedyquiz  "Genial daneben" mit Hugo Egon Balder, Wigald Boning und Hella von Sinnen bereits auf dem Buckel. Und das, obwohl sich die Show nahezu unbeweglich auf einem schwachen Quoten-Niveau von unter 5 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe befindet. Sat.1/Willi Weber

Nach dem Erfolg von
Nach dem Erfolg von  "Ninja Warrior Germany" bei RTL wollte auch ProSieben ins Genre der Physical Gameshow einsteigen. Doch "Superhero Germany" wurde zu einem großen Flop am Samstagabend. Nachdem die Auftaktshow bereits nur 7,2 Prozent in der Zielgruppe holte, stürzte das Format mit Patrick Esume im Verlauf der Staffel auf katastrophale 3,8 Prozent herab. Eine Fortsetzung ist ausgeschlossen. ProSieben/Willi Weber

Ein weiterer Physical-Gameshow-Versuch von ProSieben war "Renn zur Million... wenn Du kannst!" mit
Ein weiterer Physical-Gameshow-Versuch von ProSieben war "Renn zur Million... wenn Du kannst!" mit Daniel Aminati, Rebecca Mir und Kommentator Elmar Paulke. Doch auch diese, am Dienstagabend gezeigte Show konnte nicht überzeugen und interessierte im Schnitt weniger als eine Million Zuschauer. Im Verlauf der ersten und aller Voraussicht nach einzigen Staffel stürzte der Zielgruppen-Marktanteil von 8,5 auf 5,6 Prozent. ProSieben/J. Essink/W. Weber

Als Fehlschlag entpuppte sich
Als Fehlschlag entpuppte sich  "Top Chef Germany" mit Eckart Witzigmann. In der deutschen Adaption der internationalen Kochshow traten keine Laien oder Promis gegeneinander an, sondern erfahrene Profi-Köche. Doch das Format fiel am Mittwochabend komplett durch: Im Schnitt erzielte die sechsteilige Kochshow nur 5,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe - viel zu wenig, selbst für Sat.1. Sat.1/Frank Zauritz

Mit "Das Wichtigste im Leben" wagte sich VOX an das Genre der Familienserie heran, die mit
Mit "Das Wichtigste im Leben" wagte sich VOX an das Genre der Familienserie heran, die mit Jürgen Vogel und Bettina Lamprecht in den Hauptrollen auch prominent besetzt war. Kamen die ersten Folgen noch auf eine Reichweite von mehr als einer Million Zuschauer, fielen die Reichweiten der restlichen Episoden kontinuierlich. In der Zielgruppe kam die gesamte erste Staffel auf durchschnittlich 6,2 Prozent Marktanteil - eine ernüchternde Bilanz. MG RTL D/Martin Rottenkolber

VOX und
VOX und  "Law & Order: Special Victims Unit" - das ist mittlerweile keine Liebesbeziehung mehr. Jahrelang wurde die Crime-Serie traditionell am Freitagabend ausgestrahlt. Doch nachdem die Quoten allmählich sanken, wurde die Serie ziemlich stiefmütterlich behandelt. Mehrfache Sendeplatzwechsel auf den späten Samstag- und Mittwochabend sowie mehrwöchige Ausstrahlungsunterbrechungen erwiesen der Serie einen Bärendienst. Die noch übriggebliebenen Fans fanden den Serienklassiker im Programm nur noch mit großer Mühe - entsprechend sanken die Quoten und Marktanteile immer weiter auf bis zu katastrophale 3 Prozent in der Zielgruppe. TVNOW / © 2018 Universal Network Television LLC. All Rights Reserved.

"Die Klempnerin" lautete der Serien-Versuch von RTL, Crime und Comedy miteinander zu verknüpfen.
"Die Klempnerin" lautete der Serien-Versuch von RTL, Crime und Comedy miteinander zu verknüpfen. Yasmina Djaballah verkörperte die Polizeipsychologin Mina Bäumer, die neu bei der Essener Polizei anfängt. Als "Seelenklempnerin" unterstützt sie die Ermittler auf äußerst unkonventionelle Weise bei deren Einsätzen und Kriminalfällen. Doch die Serie tat sich nicht nur inhaltlich schwer, sondern fand auch ihr Publikum nicht. Nach nur einer Staffel, die im Schnitt 10,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte, beendete RTL die Eigenproduktion. MG RTL D/Frank Dicks

Auf immerhin zwei Staffeln brachte es "Beck is back!" mit
Auf immerhin zwei Staffeln brachte es "Beck is back!" mit Bert Tischendorf. Doch auch diese Serie konnte sich nicht über dem RTL-Senderschnitt halten, weshalb die Quoten alles andere als zufriedenstellend waren. Durchschnittlich erreichten die zwischen Februar und April gezeigten Folgen 11,3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. MG RTL D/Daniela Incoronato

Noch ein RTL-Serienflop: Die zweite Staffel der Comedy
Noch ein RTL-Serienflop: Die zweite Staffel der Comedy  "Beste Schwestern" mit Mirja Boes und Sina Tkotsch zeigte RTL zwischen Januar und März donnerstags um 21.45 Uhr. Im Umfeld von  "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" konnte die Serie anfangs zwar punkten, doch insgesamt kamen die neuen Folgen nicht über 12 Prozent hinaus. Die Erfolgsaussichten waren für RTL nicht mehr ersichtlich, weshalb der Sender auf eine weitere Fortsetzung verzichtete. MG RTL D/Guido Engels

Nach längerer Pause versuchte es RTL Zwei noch einmal mit der Ausstrahlung von
Nach längerer Pause versuchte es RTL Zwei noch einmal mit der Ausstrahlung von  "Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.": Doch die Free-TV-Premiere der vierten Staffel wurde nach anhaltend schwachen Quoten vorzeitig abgebrochen. Am Samstagabend kam die Serie um die Abenteuer von Phil Coulson (Clark Gregg) und seinem Team nur auf ungenügende Einschaltquoten und stürzte auf bis zu 1,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe ab. RTL Crime/ABC

Nicht alle Shows mit Ganzkörperkostümen wurden 2019 ein Erfolg: Nach nur einer Folge zog RTL Zwei Konsequenzen aus dem schwachen Start der schrägen Gameshow
Nicht alle Shows mit Ganzkörperkostümen wurden 2019 ein Erfolg: Nach nur einer Folge zog RTL Zwei Konsequenzen aus dem schwachen Start der schrägen Gameshow  "Wild im Wald". Da sich lediglich 480.000 Zuschauer für die erste Folge erwärmen konnten, musste das von Sonja Zietlow moderierte Format umgehend den Primetime-Sendeplatz räumen. Die restlichen Folgen wurden nach 23.00 Uhr versendet. RTL Crime/ABC

Anfang des Jahres hat ProSieben eine neue Musikshow ausgestrahlt, von der bedauerlicherweise kaum jemand Notiz nahm. In
Anfang des Jahres hat ProSieben eine neue Musikshow ausgestrahlt, von der bedauerlicherweise kaum jemand Notiz nahm. In  "My Hit. Your Song." interpretierten unbekannte Bands Cover-Versionen großer Hits bekannter Künstler - und dies jeweils in unterschiedlichsten Musikstilen. Jeannine Michaelsen moderierte die Show, bei der unter anderem Olly Murs, Sido, DJ BoBo und Pur mitwirkten. Doch die drei gezeigten Ausgaben kamen nur auf knapp eine Million Zuschauer sowie mäßige 8,1 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe. Eine Fortsetzung erscheint daher unwahrscheinlich. ProSieben/Benedikt Müller

Lange hat es gedauert, bis es
Lange hat es gedauert, bis es  "Game of Clones - Ein Klon zum Verlieben" auf die Bildschirme geschafft hat. Umso schneller verschwand die seltsame Kuppelshow wieder aus dem Programm. Das Dating-Format basierte auf dem pseudo-wissenschaftlichen Ansatz herauszufinden, ob Mann stets auf den gleichen Typ Frau steht. Der jeweilige Single-Kandidat entwarf das Aussehen seines Wunschpartners vorab am Computer und gab seine Wünsche an. Basierend darauf wurden potenzielle Partnerinnen gecastet und dementsprechend als "Klone" gestylt. Nach zwei von vier geplanten Ausgaben mit desaströsen Einschaltquoten und 2,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe zog RTL Zwei vorzeitig den Stecker. RTL Zwei

Die Erfahrung, dass auch Streamingdienste nicht zwangsläufig Heilsbringer sind, mussten die Beteiligten von
Die Erfahrung, dass auch Streamingdienste nicht zwangsläufig Heilsbringer sind, mussten die Beteiligten von  "Skylines" machen. Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung der ersten Staffel des Netflix-Hiphop-Dramas wurde bekannt, dass die Serie nicht fortgesetzt wird. "Es geht halt um Zahlen bei Netflix, leider, immer mehr... und offensichtlich weniger um das, was die Zuschauer sehen wollen", teilte der enttäuschte Hauptdarsteller Edin Hasanović mit. Netflix

Bei
Bei  "Mysterious Mermaids" zeigte sich ein altbekanntes ProSieben-Serienproblem: Gelang der Auftakt mit 1,12 Millionen jungen Zuschauern und 12,7 Prozent Marktanteil solide, stürzte die Serie im weiteren Verlauf der Staffel in die Tiefe. Die vier finalen Folgen wurden als Marathon an einem Abend gezeigt und kamen nur noch auf schwache 7,9 Prozent. Freeform

Im Frühjahr strahlte VOX die erste Staffel der US-Krankenhausserie
Im Frühjahr strahlte VOX die erste Staffel der US-Krankenhausserie  "New Amsterdam" aus. Doch als neues  "Grey's Anatomy" entpuppte sie sich nicht. Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 1,10 Millionen Zuschauern und 5,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lässt sich nur ein ernüchterndes Fazit ziehen. NBC

Eigentlich war
Eigentlich war  "Outlander" bislang aus Quotensicht einer der wenigen Lichtblicke für VOX. Doch die vierte Staffel stürzte Anfang 2019 auf enttäuschende Werte. Insbesondere den letzten gezeigten Episoden der Fantasyserie ging die Puste aus, die mit unter 5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe deutlich unter den Erwartungen lagen. Starz

Im Frühjahr zeigte RTL Zwei die dritte Staffel von
Im Frühjahr zeigte RTL Zwei die dritte Staffel von  "Fear the Walking Dead". Doch das Spin-Off zur Zombieserie  "The Walking Dead" geriet mit nur 1,4 Prozent Zielgruppen-Marktanteil völlig unter die Räder. Aus diesem Grund verbannte RTL Zwei die restlichen Folgen von 23 Uhr auf 1 Uhr nachts, wo fortan die Free-TV-Premieren tief in der Nacht ihr Nischendasein fristeten. Richard Foreman Jr/AMC

Kurzen Prozess machte VOX mit dem spanischen Serien-Import
Kurzen Prozess machte VOX mit dem spanischen Serien-Import  "Perfect Life". Nach einem katastrophalen Start vor nur 590.000 Zuschauern und ungenügenden 3,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe nahm VOX die Serie nach nur einer Woche mit sofortiger Wirkung aus dem Programm. Während eine erneute TV-Ausstahlung zweifelhaft erscheint, wurden immerhin alle acht Folgen der Serie bei TVNOW für zahlende Kunden im Premium-Bereich veröffentlicht. TVNOW/© Telefónica Audiovisual Digital SLU

Nach drei Jahren setzte RTL Zwei die Ausstrahlung von
Nach drei Jahren setzte RTL Zwei die Ausstrahlung von  "The Shannara Chronicles" mit der zweiten Staffel fort. Doch die Free-TV-Premiere erreichte nur ein überschaubares Publikum. Mit Zielgruppen-Marktanteilen von zwei und weniger Prozent geriet die Fantasyserie am Samstagabend zum Totalflop. Spike

Einen langen Atem bewies Sat.1 mit "Einstein". Obwohl die Crime-Comedyserie mit
Einen langen Atem bewies Sat.1 mit "Einstein". Obwohl die Crime-Comedyserie mit Tom Beck schon in den ersten beiden Staffeln nur mittelprächtig lief, verlor der Sender die Hoffnung nicht. Doch nachdem die dritte Staffel in diesem Jahr noch einmal quotentechnisch abgab und auf unter sieben Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und eine Gesamtreichweite von unter 1,5 Millionen fiel, wurde das Aus beschlossen. Sat.1/Martin Bauendahl

Deutlich kürzer war der Geduldsfaden im Fall von "Der Bulle und das Biest". Mit der Krimiserie mit einem Herrchen-Hund-Duo im Mittelpunkt wollte Sat.1 an goldene
Deutlich kürzer war der Geduldsfaden im Fall von "Der Bulle und das Biest". Mit der Krimiserie mit einem Herrchen-Hund-Duo im Mittelpunkt wollte Sat.1 an goldene  "Kommissar Rex"-Zeiten anknüpfen. Doch das Gegenteil trat ein: Im Schnitt erreichte die Serie mit Jens Atzorn 1,73 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. In der Zielgruppe blieb sie bei mauen 6,3 Prozent Marktanteil hängen. Nach einer Staffel war daher Schluss. Sat.1/Christoph Assmann

Mit
Mit  "F4LKENB3RG - Mord im Internat?" schickte RTL Zwei ein eigenproduziertes Jugenddrama an den Start, das von einem Mord im Internat handelt. Doch die sechsteilige Staffel blieb im Schnitt bei mauen 4,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hängen. RTL Zwei

Anfang des Jahres brachte Sat.1 das Format
Anfang des Jahres brachte Sat.1 das Format  "Dancing on Ice" zurück ins deutsche Fernsehen. Ähnlich wie bei  "Let's Dance" stellen sich Prominente zusammen mit Spitzensportlern der Herausforderung und buhlen als Hobby-Eiskunstläufer um die Gunst der Jury. Schon im Herbst war die zweite Staffel zu sehen, die jedoch nicht mehr an den Erfolg der ersten anknüpfen konnte. Waren Anfang 2019 im Schnitt 9,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe drin, fiel die Show in der zweiten Staffel auf bis zu 7,0 Prozent herab. Sat.1/Marc Rehbeck

Mit
Mit  "Meine Klasse - Voll das Leben" wollte Sat.1 auf den Zug der RTL-Zwei-Serie  "Krass Schule - Die jungen Lehrer" aufspringen. Doch die Scripted Reality über den alltäglichen Wahnsinn an einer Gesamtschule in Frankfurt am Main kam überhaupt nicht an. Zumeist blieb der Marktanteil in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen bei unter fünf Prozent. Daher zog Sat.1 vorzeitig den Schlussstrich. Sat.1/Guido Engels

Im Herbst wurde eine Rubrik der
Im Herbst wurde eine Rubrik der  "Faisal Kawusi Show" als eigenständiges Format ausgekoppelt. Doch  "Das Quiz, für das Jörg Pilawa keine Zeit mehr hatte" war vom Pech verfolgt. Nachdem der Auftakt noch für 8,8 Prozent Marktanteil reichte, ging es in Woche 2 auf 6,7 Prozent abwärts. Anschließend musste die Faisal Kawusis Show mit dem lustigen Titel den Freitagabend räumen und wurde auf den späten Sonntagabend verlegt. Dort sackte sie schließlich mit 4,1 Prozent komplett ab. Sat.1/Willi Weber

Haben die Deutschen im Jahr 2019 noch Lust auf eine neue Gerichtsshow? Diese Frage hat sich RTL gestellt und mit
Haben die Deutschen im Jahr 2019 noch Lust auf eine neue Gerichtsshow? Diese Frage hat sich RTL gestellt und mit  "Gerichtsreport Deutschland" das ausgestorben geglaubte Genre zurückgebracht. Die ernüchtende Antwort lautet: Nein, allzu viele Menschen haben ein derartiges Format nicht vermisst und ihr Urteil per Abschaltknopf schnell gefällt. Bereits die erste Folge sahen nur 490.000 Zuschauer, in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kam ein mieser Marktanteil von 7,0 Prozent zustande. Auch die weiteren Folgen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Die Konsequenz: Nach der fünften von 20 geplanten Folgen zog RTL den Stecker und schickte das Format vorzeitig auf den Fernsehfriedhof. TVNOW

Janine Kunze präsentierte im Frühjahr das RTL-Nachmittagsformat  "Vorher Nachher - Dein großer Moment". Im Mittelpunkt der Doku-Soap standen Veränderungen. Dabei konnte es sich um den persönlichen Look und die eigene Figur, aber auch um eine Renovierung der Wohnung oder den Wunsch nach einem Gartenparadies handeln. Doch die Quoten fielen schnell ins Bodenlose und holten unter 7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, weshalb die Sendung vorzeitig abgesetzt wurde. TVNOW/Guido Schröder

In
In  "Der Traumjob bei Jochen Schweizer" suchte Jochen Schweizer eine/n neue/n Geschäftsführer/in für sein Firmenimperium. ProSieben ließ die ungewöhnliche Castingshow lange in der Schublade - offenbar aus gutem Grund. Nach einem schwachen Auftakt mit nur 7,9 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe ging es schnell auf durchschnittlich 5,4 Prozent herab. ProSieben brachte das Format schließlich in Doppelfolgen zu Ende. ProSieben/Richard Hübner

Obwohl bereits die erste Staffel von
Obwohl bereits die erste Staffel von  "Get the F*ck out of my House" kein Überflieger war, gab ProSieben eine zweite Staffel in Auftrag - und die fiel komplett durch. Im Schnitt waren nur 700.000 Zuschauer für die Realityshow zu begeistern. In der jungen Zielgruppe kamen miese 5,8 Prozent Marktanteil zustande. Eine weitere Fortsetzung bleibt dem deutschen Fernsehen daher sicherlich erspart. ProSieben

Anfang des Jahres startete RTL Zwei die Doku-Soap
Anfang des Jahres startete RTL Zwei die Doku-Soap  "Ausgezogen - Die Stripper-WG". Darin sollten die Zuschauer erfahren, was sich zwischen heißen Bühnenshows, ausgelassenen Junggesellenabschieden und feuchtfröhlichen Ladies-Nights im Alltag von Strippern abspielt. Auf allzu viel Interesse stieß das Format jedoch nicht: Die Marktanteile in der Zielgruppe betrugen zwischen mittelmäßigen 5,2 und richtig miesen 2,2 Prozent. RTL Zwei

 "Die Spezialisten - Im Namen der Opfer" wird nicht mehr ins ZDF-Programm zurückkehren. Im Frühjahr endete die Serie mit der vierten Staffel. Als Grund für die Entscheidung nannte das ZDF die Einschaltquoten des Krimis, die nicht mit jenen anderer Vorabendserien mithalten konnten. Durchschnittlich schalteten in diesem Jahr 3,32 Millionen Zuschauer ein, die einem Marktanteil von 11,8 Prozent entsprachen. Es stellte sich eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr ein, doch dies reichte dem ZDF offenbar nicht. ZDF/Richard Hübner

Anfang des Jahres versuchte es Sat.1 am Vorabend mit einer Erfindershow. Doch
Anfang des Jahres versuchte es Sat.1 am Vorabend mit einer Erfindershow. Doch  "Wie genial ist das denn?!" hielt nur drei Wochen lang durch, bevor das von Meltem Kaptan und Philipp Hageni moderierte Format wegen schlechter Quoten vorzeitig abgesetzt wurde. Die Marktanteile in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schwankten zwischen schwachen 2 und 4 Prozent. Sat.1 kündigte eine Fortsetzung auf einem anderen Sendeplatz an - dies ist bisher jedoch nicht geschehen. Sat.1

Noch mehr Sat.1-Vorabendfrust: Aus unerfindlichen Gründen brachte der Sender das schon einmal gefloppte Format
Noch mehr Sat.1-Vorabendfrust: Aus unerfindlichen Gründen brachte der Sender das schon einmal gefloppte Format  "Promis Privat" über das frei erfundene Privatleben von Gestalten wie Cathy Lugner, Melanie Müller oder Julian F. M. Stoeckel zurück. Auch diesmal floppte die als "Endlich Feierabend!"-Ersatz fungierende Scripted Reality um 18 uhr kolossal und wurde vorzeitig abgesetzt. Dies gilt auch für  "Nächste Ausfahrt Liebe", laut Sat.1 "Deutschlands erste Auto-Dating-Show", und das Lügendetektor-Experiment  "Ungelogen". Im September gestartet, war für beide Sendungen nach zwei Wochen das Ende bereits wieder gekommen. Sat.1

Auch Kabel Eins versuchte sein Glück mit einem neuen Vorabend. Bei
Auch Kabel Eins versuchte sein Glück mit einem neuen Vorabend. Bei  "Quiz mit Biss" handelte es sich um die "erste und einzige Rate-Show im deutschen Fernsehen, in der es ausschließlich ums Essen geht". Nach einem wenig erbaulichen Auftakt mit nur 4,0 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe ging es für die Sendung mit Madita van Hülsen und Sebastian Lege immer weiter bergab. Zuletzt waren nur noch im Schnitt 2,9 Prozent drin. Nach vier Wochen war die Geduld von Kabel Eins am Ende - und das "Quiz mit Biss" wurde zum Schwestersender sixx abgeschoben, wo die restlichen Folgen am späten Samstagabend versendet wurden. Kabel Eins/Bene Müller

Zur Primetime schickte ProSieben im Sommer den Magier
Zur Primetime schickte ProSieben im Sommer den Magier Farid auf Sendung. Doch selbst ein Mentalist kann keine guten Quoten herbeizaubern: Mit Zielgruppen-Marktanteilen von anfangs 8,3 Prozent bis am Ende 5,7 Prozent war für "Farids Magische 13" kein Blumentopf zu gewinnen. ProSieben/Robert Maschke

Steven Gätjen und das ZDF - das ist eine Kombination, die nur selten erfolgversprechend ist. Das änderte sich auch im Fall von
Steven Gätjen und das ZDF - das ist eine Kombination, die nur selten erfolgversprechend ist. Das änderte sich auch im Fall von  "Sorry für alles" nicht. Die erste Ausgabe der Versteckte-Kamera-Show wollten gerade mal 1,91 Millionen Menschen sehen, das entsprach völlig enttäuschenden 7,0 Prozent Gesamtmarktanteil. Die zweite Ausgabe konnte diese Werte gar noch unterbieten: 1,51 Millionen Zuschauer und 5,7 Prozent sind das traurige Ergebnis. Sorry, Steven Gätjen. ZDF/Sascha Baumann

Wenige Wochen nach dem "Sorry für alles"-Flop bekam auch
Wenige Wochen nach dem "Sorry für alles"-Flop bekam auch Judith Williams den Gätjen-Effekt zu spüren. Die  "Höhle der Löwen"-Investorin wagte sich auf ungewohntes Terrain und präsentierte am Mittwochabend als Moderatorin die neue ZDF-Musik-Überraschungsshow  "Mein Lied für Dich". Zum Auftakt fielen die Quoten mit 2,13 Millionen Zuschauern äußerst enttäuschend aus. Auch die zweite Folge blieb trotz Minimal-Aufwind mit 2,36 Millionen Zuschauern weit hinter den Erwartungen zurück. ZDF/André Kowalski

Die RTL-Doku-Soap
Die RTL-Doku-Soap  "Mensch Papa! - Väter allein zu Haus" sollte zeigen, "wo Deutschlands Männer stehen, wenn es um Haushalt und Kindererziehung geht". In dem Sozialexperiment wurden fünf Väter zwei Tage lang allein mit Kindern und Haushalt gelassen. Die Frauen der Männer beobachten währenddessen, wie sie sich schlagen, und kommentieren die "Hausmann-Fähigkeiten" des jeweiligen Vaters. Lief es für das Nachmittagsformat Anfang des Jahres noch gut, sanken die Quoten im Herbst rapide auf unter 7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Die Sendung läuft nach wie vor - die Frage ist allerdings, wie lange noch. MG RTL D

Ein weiterer Flop am RTL-Nachmittag war
Ein weiterer Flop am RTL-Nachmittag war  "Ran an den Speck - Familien nehmen ab". Acht Familien mit Übergewicht sagten ihren angefutterten Kilos den Kampf an. Um so viel wie möglich abzuspecken, hatten sie 90 Tage Zeit. Detlef Steves und Ernährungsberaterin Silke Kayadelen standen ihnen unterstützend zur Seite. Nachdem es nach drei Wochen aus Quotensicht nicht zulegen konnte, entledigte sich der Kölner Sender des Formats vorzeitig. TVNOW/RedSeven

Da RTL Zwei mit "Krass Schule" zumindest halbwegs erfolgreiche Quoten in der ganz jungen Zielgruppe einfährt, testete der Münchner Sender im Sommer drei Wochen lang das ähnlich gelagerte Scripted-Reality-Format
Da RTL Zwei mit "Krass Schule" zumindest halbwegs erfolgreiche Quoten in der ganz jungen Zielgruppe einfährt, testete der Münchner Sender im Sommer drei Wochen lang das ähnlich gelagerte Scripted-Reality-Format  "Krass Abschlussklasse". Dieses kam jedoch überhaupt nicht an und fiel mit einer durchschnittlichen Gesamtreichweite von 130.000 Zuschauern und nur 3,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen völlig durch. RTL Zwei/Jakob Legner

Selbst RTL-Zwei-Zuschauer lassen sich offenbar nicht alles vorsetzen. Mit
Selbst RTL-Zwei-Zuschauer lassen sich offenbar nicht alles vorsetzen. Mit  "Chartbreaker - Die Casting-Soap" wollte der Sender die beiden Genres Castingshow und Scripted Reality miteinander verschmelzen. Praktisch: Auf diese Art muss man nicht auf möglichst dramatische Szenen hinter den Kulissen hoffen - man kann sie schließlich nach Lust und Laune schreiben und inszenieren. Doch das Format wurde mit nur knapp 3 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe und einer überschaubaren Reichweite von 200.000 Zuschauern zum Totalausfall. Nach sieben von 15 geplanten Folgen war der Spuk vorbei. RTL Zwei

Nach dem vorzeitigen Aus von "Chartbreaker - Die Casting-Soap" traf es wenig später auch
Nach dem vorzeitigen Aus von "Chartbreaker - Die Casting-Soap" traf es wenig später auch  "Ibiza Diary". Die geskriptete Trashserie, in der unter anderem Natascha Ochsenknecht sowie "junge Talente und bekannte Gesichter aus der Model- und Social Media-Branche" mitspielten, flog ebenfalls am RTL-Zwei-Nachmittag vorzeitig aus dem Programm. RTL Zwei/Sebastian Heberlein

RTL-Zwei-Nachmittagsflop Nummer 3: War die erste Staffel von
RTL-Zwei-Nachmittagsflop Nummer 3: War die erste Staffel von  "Workout - Muskeln, Schweiß & Liebe" 2018 noch einer der wenigen Lichtblicke, ging die geskriptete Doku-Soap diesmal völlig unter. Nur wenige Zuschauer interessierten sich für die Leistungssportler, die sich einem Wettbewerb auf Fuerteventura stellten, um auf der Insel einen Job als Personal Trainer zu ergattern. Nachdem der Zielgruppen-Marktanteil auf zwei Prozent gerutscht war, landete das Format vorzeitig auf dem Abstellgleis. RTL Zwei

Nach fünf Staffeln endete im April
Nach fünf Staffeln endete im April  "Dr. Klein". Die ZDF-Vorabendserie mit ChrisTine Urspruch in der Titelrolle war aus Quotensicht schon länger kein Überflieger mehr. Zuletzt waren zwischen zweieinhalb und drei Millionen Zuschauer dabei. Mit Simon BöerMai Duong Kieu und Joshua Grothe, die in der fünften Staffel als neue Hauptdarsteller zur Serie hinzugestoßen waren, erhoffte man sich neuen Aufschwung. Doch dieser blieb letztendlich aus. ZDF/Markus Fenchel

In
In  "Fahri sucht das Glück" ging  "jerks."-Hauptdarsteller Fahri Yardım auf Reisen, um herauszufinden, welche Glückskonzepte Menschen auf der Welt verfolgen. So erfuhr der Schauspieler beispielsweise, dass man in Tokio Frauen zum Kuscheln mieten kann und weshalb sich Menschen für Schönheitsoperationen nach Rio de Janeiro begeben. Nach einem bereits enttäuschenden Auftakt mit nur 7,0 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe ging es bei der zweiten Folge auf 6,3 Prozent herab. Daraufhin zog ProSieben vorzeitig die Reißleine. Zwei weitere Folgen waren noch geplant, für die 2020 ein neuer Sendeplatz gesucht werden soll. ProSieben

Der 16.10-Uhr-Sendeplatz ist im Ersten weiterhin eine Baustelle. Wirklich erfolgreich war in diesem Jahr keines der diversen getesteten Formate. Ein besonders hartes Schicksal ereilte
Der 16.10-Uhr-Sendeplatz ist im Ersten weiterhin eine Baustelle. Wirklich erfolgreich war in diesem Jahr keines der diversen getesteten Formate. Ein besonders hartes Schicksal ereilte  "Hallo Schatz - Vom Plunder zum Prachtstück". Die Upycling- bzw. Trödelshow mit Oliver Petszokat und Victoria Beyer blieb mit nur rund einer halben Million Zuschauer ein Ladenhüter. Das veranlasste die ARD zur Absetzung: Nach 13 von 30 geplanten Folgen verlor das Format seinen Nachmittagssendeplatz und wurde am Samstagvormittag zu Ende gezeigt. WDR/Julian Huke

Mit
Mit  "Herrlich ehrlich - Kennst du dein Kind?" wagte sich VOX auf überraschendes Terrain, denn als Sender für Gameshows ist VOX nicht unbedingt bekannt. Geklappt hat das Experiment nicht wirklich. In der von Mirja Boes moderierten Familien-Spielshow traten zwei Familien in sehr persönlichen Spielrunden gegeneinander an. Alles drehte sich um Fragen wie: Welche Eltern können am besten einschätzen, wie sich ihr Kind fühlt? Wird das eigene Kind flunkern, wenn es seine Situation dadurch verbessert? Nach einem bereits enttäuschenden Start mit nur 4,6 Prozent in der Zielgruppe fiel der Marktanteil am Ende auf sehr schwache 3,4 Prozent. Das Format war durchaus sympathisch - hätte sich aber eher für den Vorabend anstatt in der umkämpften Dienstags-Primetime geeignet. TVNOW/Stefan Gregorowius

Der Castingshow-Ableger
Der Castingshow-Ableger  "The Voice Senior" lief bereits 2018 nicht berauschend, bei der diesjährigen zweiten Staffel folgte der endgültige Absturz. Starteten die neuen Folgen noch mit knapp zehn Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe, rauschte die Show zum Finale auf völlig enttäuschende 5,4 Prozent. Insgesamt bleibt die Erkenntnis, dass sich die junge Zielgruppe allem Anschein nach bedauerlicherweise nicht für Sänger im besten Alter interessiert. Die Gesamtreichweite des Finales fiel mit 1,62 Millionen Zuschauern ebenfalls äußerst enttäuschend aus. Sat.1/André Kowalski

Tim Mälzer ist für VOX eigentlich ein Erfolgsgarant, wenn man etwa an die tollen Quoten von  "Kitchen Impossible" denkt. Doch mit seiner neuen Kochshow  "Ready to beef" fiel er auf die Nase. Ob es am ungünstigen Sendeplatz lag? Denn VOX zeigte das Format freitags zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, wo üblicherweise US-Serien zu sehen sind. Mit knapp einer halben Million Zuschauer und Zielgruppen-Marktanteilen zwischen 3,4 und 5,1 Prozent kann VOX nicht zufrieden sein. Weiter geht es dennoch: Die zweite Staffel soll vorab bei TVNOW veröffentlicht werden. TVNOW/Pervin Inan Sertas


 

Über den Autor

  • Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier ist Jahrgang '85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. "Bim Bam Bino", "Vampy" und der "Li-La-Launebär" waren ständige Begleiter zwischen den "Schlümpfen", "Familie Feuerstein" und "Bugs Bunny". Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. "Ruck Zuck" oder "Kaum zu glauben!". Auch für Realityshows wie den Klassiker "Big Brother" hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie "Die Harald Schmidt Show" und "PussyTerror TV", hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie "Eine schrecklich nette Familie" und "Roseanne", aber auch schräge Mysteryserien wie "Twin Peaks" und "Orphan Black". Seit Anfang 2013 ist er bei TV Wunschliste vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.

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Leserkommentare

  • Brigidde schrieb am 04.02.2020, 09.17 Uhr:
    Ach ja, früher hab ich wenigstens ab u. zu mal eine Serie im Free TV entdeckt - aber wie schon geschrieben wurde - die meisten sind irgendwann einfach nicht mehr gesendet worden oder ins Nachtprogramm verschwunden. Das hab ich ständig bei Pro 7 erlebt. Für mich ein absolutes No Go - dadurch hab ich auch irgendwann die Lust daran verloren, eine Serie überhaupt im Free TV anzufangen.
  • Brigidde schrieb am 04.02.2020, 09.13 Uhr:
    Ich gehöre auch zu denen, die das Free TV verloren hat und das eigentlich schon vor vielen, vielen Jahren. Ich konnte mit diesen ganzen Doku-Soaps und Reality TV noch nie etwas anfangen u. ein Krimi-Fan bin ich auch nicht. Dadurch ist schon vor vielen Jahren das Free TV für mich absolut uninteressant geworden, hab mir lieber Filme/Serien gekauft oder geliehen. Vor ca. 2 Jahren hab ich dann Netflix für mich entdeckt u. das ist für mich perfektes Fernsehen - nämlich ohne Werbung und wann ich selbst gucken will. Dazu find ich die Auswahl schön gemischt, man bekommt nicht nur 0815 Filme/Serien zu sehen, die auch mal im Free TV landen, sondern auch vieles, was man sonst niemals zu Gesicht bekommen würde. Genau SO hab ich mir Fernsehen immer vorgestellt. Ich weiss nicht mal, WANN ich das letzte Mal überhaupt ins Free TV reingeguckt hab...
  • User 1267928 schrieb am 28.12.2019, 18.18 Uhr:
    Ich schaue fast gar kein Privat-Fernsehen mehr.
    Und falls doch, nehme ich die Sendung auf, um mir die Werbung zu ersparen. Die ewigen Einblendungen sind nervig genug.
    Leider ist es bei Serien speziell bei Vox meist so, dass nach 2 Episoden die weiteren ohne Hinweis ins Nachtprogramm verschoben werden und die letzten dann gar nicht mehr gezeigt werden.

    Abgesehen von einigen Filmen und Serien (problem s.o.) ist das restliche Programm unerträglich.
    Wenn in 2022 die Privatsender die Sendungen in SD einstellen und nur noch gegen Geld zu sehen sind, werde ich sie nicht vermissen.
  • Marcus Cyron schrieb am 27.12.2019, 22.46 Uhr:
    Ich kann das so nicht teilen - aber wohl vor allem deshalb, weil ich eh mittlerweile fast kein Fernsehen im klassischen Sinn mehr schaue. Ich gehöre zu diesen verlorenen Zuschauern, von denen im Text die Rede ist. Und ich habe auch gar nicht vor, mich zurückerobern zu lassen. Das was mir wichtig ist, TV-Serien, kann ich auch anders sehen, per Streaming, DVD/BluRay etc. Einzig Nachrichten und Verwandtes sind im Fernsehen für mich noch von Belang. Aber da sicher nicht auf den Privaten.
  • mynameistv schrieb am 27.12.2019, 10.47 Uhr:
    Ganz ehrlich? Ich empfand das gesamte TV-Jahr 2019 als neuen Tiefpunkt. Ganz besonders, bei den privaten, was das Niveau und die Anhäufung von Werbung betrifft. 
    Eine einzige Peinlichkeit. Und noch peinlicher ist...dass bei einigen Sendungen genug Zuschauer einschalteten. 
 

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