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Internationale Fernseh-Höhepunkte im Rückblick
Die internationalen TV-Tops 2019
TV-Tops 2019 international: Vom "Big Bang Theory"-Finale zur "Simpsons"-Langlebigkeit und "Unbelievable"

Nach dem traditionellen Jahresrückblick wollen wir nun tiefer ins Detail gehen. Welche Sendungen haben 2019 die Kritiker und Zuschauer begeistert, gute Quoten und Auszeichnungen erzielt? TV Wunschliste präsentiert eine Auswahl nennenswerter Tops des internationalen TV-Jahres 2019.


Sie laufen und laufen - und weder Wind, Wetter noch der Verkauf ihres Produktionsstudios kann sie stoppen:
Sie laufen und laufen - und weder Wind, Wetter noch der Verkauf ihres Produktionsstudios kann sie stoppen:  "Die Simpsons" haben in diesem Jahr die Verlängerung bis zur 32. Staffel erhalten, was die Abenteuer der gelben Familie bis über die 700. Episode bringen wird. Sicher, Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie haben ihren Quotenhöhenpunkt schon lange hinter sich. Aber am eigenen Langlebigkeitsrekord wird die gelbe Familie noch lange weiter arbeiten - seit 2018 ist man bereits die episodenstärkste fiktionale Primetimeserie. FOX

Im Herbst 2019 konnte sich
Im Herbst 2019 konnte sich  "Law & Order: SVU" die Krone als "alleinige, staffelreichste Dramaserie" sichern, als das Format von Dick Wolf in seine 21. Staffel ging - und die Mutterserie  "Law & Order" sowie  "Rauchende Colts" übertraf. Auch Mariska Hargitay stellte dabei in der Rolle als Olivia Benson einen ähnlichen Rekord auf - und strafte alle Unkenrufe Lügen, die mit dem Ausstieg von Christopher Meloni nach Staffel zwölf die Serie am Ende sahen. NBC

Kaum etwas macht Fans glücklicher als ein rundes Serienende nach einigen guten Staffeln und bevor sich die Serie totgelaufen hat. Man kann von
Kaum etwas macht Fans glücklicher als ein rundes Serienende nach einigen guten Staffeln und bevor sich die Serie totgelaufen hat. Man kann von  "The Big Bang Theory" insgesamt halten, was man mag, aber der Serie ist es nach zwölf Staffeln gelungen, ein rundes Serienende zu präsentieren, mit dem die meisten Fans glücklich sein dürften - und zu einer Zeit vom Sender zu gehen, als man noch Quotenkönig gewesen ist. Auf dem Weg dahin wurden noch zahlreiche wichtige Punkte abgehandelt, darunter unter anderem ein Gastauftritt von William Shatner. Warner Bros. TV

Neben einem gelungenen Serienende wissen es die Fans zu schätzen, wenn das "Erbe" ihrer Serie weiterlebt. Im diesjährigen Arrowverse-Crossover
Neben einem gelungenen Serienende wissen es die Fans zu schätzen, wenn das "Erbe" ihrer Serie weiterlebt. Im diesjährigen Arrowverse-Crossover "Crisis on Infinite Earths" zum Beispiel absolvierten die früheren  "Smallville"-Darsteller Tom Welling und Erica Durance einen Besuch - und die Fans erfuhren, wie man sich bei DC die Zukunft von Lois und Clarke vorstellt: rustikal und familiär. Warner Bros. TV

Schon immer geht es in der Fernsehindustrie ums Geldverdienen. Da ist es schön, dass manche Kreative auch einfach mal "STOPP" sagen und ein Format beenden, bevor es "über den Hai springt" und albern wird. So geschehen bei
Schon immer geht es in der Fernsehindustrie ums Geldverdienen. Da ist es schön, dass manche Kreative auch einfach mal "STOPP" sagen und ein Format beenden, bevor es "über den Hai springt" und albern wird. So geschehen bei Phoebe Waller-Bridge, deren Serie  "Fleabag" in der ersten Staffel noch ein bisschen ein Schläferhit war, der mit der zweiten Staffel dann einschlug - inklusive Emmy als beste Comedyserie. Waller-Bridge wurde gerade von Amazon unter einen Rahmenvertrag genommen und es scheint dabei zu bleiben, dass die Geschichte von Fleabag nach Staffel zwei auserzählt ist. Prime Video

Natürlich soll man das (Serien-)Ende nicht vor dem Abend loben: Auch mit Staffel eins wähnte Phoebe Waller-Bridge ihre Serie "Fleabag" auserzählt, nur um dann doch noch eine zweite Staffel dranzuhängen. Und auch, wenn wir mit dem Ende von
Natürlich soll man das (Serien-)Ende nicht vor dem Abend loben: Auch mit Staffel eins wähnte Phoebe Waller-Bridge ihre Serie "Fleabag" auserzählt, nur um dann doch noch eine zweite Staffel dranzuhängen. Und auch, wenn wir mit dem Ende von  "Breaking Bad" zufrieden waren -  "El Camino: Ein "Breaking Bad"-Film" konnte als späte Fortsetzung dank des gleichen Kreativteams die Fans vollkommen überzeugen. Seien wir ehrlich: Alles, was uns Showrunner Vince Gilligan erzählen will, wird uns vor den Bildschirm bringen. Netflix

2019 war ein Jahr, das zahlreiche exzellente Miniserien hervorgebracht hat. Den sich ändernden Fernsehmärkten sei Dank herrscht kaum ein Mangel an guten Ideen und verfügbaren guten Darstellern, die in wenigen Episoden eine fesselnde Geschichte erzählen können - nun dürfen nur die Sender nicht reinreden und alles auf Massentauglichkeit bürsten. Das fesselnde Geschichtsdrama
2019 war ein Jahr, das zahlreiche exzellente Miniserien hervorgebracht hat. Den sich ändernden Fernsehmärkten sei Dank herrscht kaum ein Mangel an guten Ideen und verfügbaren guten Darstellern, die in wenigen Episoden eine fesselnde Geschichte erzählen können - nun dürfen nur die Sender nicht reinreden und alles auf Massentauglichkeit bürsten. Das fesselnde Geschichtsdrama  "Chernobyl" von Sky und HBO ist sicher ein herausragendes Beispiel für eine gelungene Miniserie. Sky

Auch die Netflix-Serie
Auch die Netflix-Serie  "Matrjoschka" von Serienschöpferin und Hauptdarstellerin Natasha Lyonne hat es geschafft, trotz einer anfänglich banal erscheinenden, weil bekannten Idee - jemand steckt in einer Zeitschleife fest - eine Serie zu schaffen, die dem Zuschauer einiges zum Nachdenken gibt. Man kann nur hoffen, dass die wegen Erfolgs "aufgestockte" Miniserie in der zweiten Staffel nicht einbricht. Netflix

Weniger hintergründig aber trotzdem nicht weniger fesselnd war
Weniger hintergründig aber trotzdem nicht weniger fesselnd war  "After Life", das Netflix bei Ricky Gervais in Auftrag gegeben hatte. Die Serie erzählt die Geschichte eines Mannes, für den die Partnerschaft mit seiner Ehefrau das Wichtigste im Leben war - und der durch den Tod seiner Frau aus der Bahn geworfen wird, zudem dagegen kämpft, einen neuen Sinn im Leben zu finden. Nach einer in sich sehr runden ersten Staffel kann man nur hoffen, dass Netflix mit der Verlängerung dem Format keinen Schaden bereitet hat. Netflix

Mit
Mit  "Unbelievable" hat Netflix 2019 eine weitere Miniserie veröffentlicht, die den Test der Zeit bestehen dürfte. Die auf einer realen Geschichte basierende Serie erzählt von einem jungen Vergewaltigungsopfer (dargestellt von Kaitlyn Dever), dem anfangs wegen ungewöhnlicher Begleitumstände kein Glauben geschenkt wird. Erst, als sich zwei Polizistinnen (Toni Collette, Merritt Wever) auch gegen Widerstände an einem Fall und seinem Täter festbeißen, dem später ebenfalls die Gewalttat gegen die junge Frau zugeordnet werden kann, wird auch ihr Leiden anerkannt. Netflix

 "The Rook", das für den Sender Starz hergestellt wurde, konnte unter den Miniserien vor allem durch sein Worldbuilding und ungewöhnliche Figuren bestechen. Im Zentrum steht die ihres Gedächtnisses beraubte Myfanwy (Emma Greenwell), die mit besonderen Fähigkeiten geboren worden war und dadurch in die Welt der Spionage kam. In einer Fernsehwelt, in der "Superhelden" keine Seltenheit sind, wirft das Format einen ungewöhnlichen Blick auf ihre verletzliche Existenz als Spielball der Skrupellosen und Mächtigen.

Das Thema "ungewöhnliche
Das Thema "ungewöhnliche Superhelden" bringt uns als nächstes zur DC-Serie  "Doom Patrol", in der Heroen weitestgehend von den Problemen K.O. gesetzt sind, denen sie ihre "Gaben" verdanken. Trotzdem raufen sie sich zusammen und tun ihr Möglichstes, um die Welt vor Schaden zu bewahren - dass sie dabei eigene Ängste überwinden müssen, macht diese "Supermen" umso menschlicher - denn auch jeder Normalo muss genau gegen seine eigenen "Fehler" am stärksten kämpfen, weil die im Alltag am ehesten dafür verantwortlich sind, dass wir uns in Sackgassen manövrieren und mit unserem Leben nicht zufrieden sind. DC Universe

Auch die Mitglieder der
Auch die Mitglieder der  "Umbrella Academy" von Netflix kämpfen gegen die Schwächen, die mit ihren Kräften zusammengewachsen sind, sowie mit der "Familiensituation", in der sie ihr Adoptivvater gebracht hat. Neben den eigenen Schwächen und der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt (abseits der Familie) geht es um den Kampf gegen den Untergang der Welt und auch gegen die beiden äußerst vergnüglichen Auftragskiller Cha-Cha und Hazel. Die Vorfreude auf die zweite Staffel ist hier schon groß. Netflix

Den Gegenpol zu den gemeinsam adoptierten Hargraves-Geschwistern aus der "Umbrella Academy" bilden die
Den Gegenpol zu den gemeinsam adoptierten Hargraves-Geschwistern aus der "Umbrella Academy" bilden die 7 aus  "The Boys": Menschen, die sich aufgrund ihrer "natürlichen" Besonderheit auch für etwas Besonderes halten und die ohne Skrupel - und häufig auch ohne nachzudenken - nur den eigenen Vorteil oder das eigene Vergnügen suchen. Viele von uns schauen gerne Serien, in denen die Protagonisten mit und um ihre Menschlichkeit ringen - doch in Serien wie "The Boys" macht es auch mal Spaß, Unmenschen und Antihelden bei ihren Untaten zuzuschauen und zu verfolgen, wie sie auf die Nase fallen. Prime Video

Beim Anblick des obigen Bildes wird diversen Lesern vermutlich unmittelbar die Zornesröte ins Gesicht geschossen sein: Für viele hat die achte Staffel von
Beim Anblick des obigen Bildes wird diversen Lesern vermutlich unmittelbar die Zornesröte ins Gesicht geschossen sein: Für viele hat die achte Staffel von  "Game of Thrones" nichts auf einer "Best of"-Liste zu suchen. Doch neben den beklagenswerten Schwächen in der Handlung hat die achte Staffel zahlreiche Höchstleistungen erbracht. Sei es die bloße Material- und Komparsenmenge, die Regisseur Miguel Sapochnik bei der Inszenierung der Schlachten-Folge "Die lange Nacht" über Wochen geleitet hat und wo zahlreiche technische "Höchstleistungen" vollbracht wurden... HBO

... dazu kommen die überragenden Quoten, die "Game of Thrones" mit der achten und letzten Staffel bei den Fernsehausstrahlungen weltweit erreicht hat, und die Tatsache, dass die finale Staffel gerade erneut zur "am meisten illegal heruntergeladenen Fernsehserie" des Jahres "gekürt" wurde. Daneben wurde technisch in der achten Staffel für eine Fernsehproduktion erneut die Grenze nach außen verschoben, so dass es auch für die finale Staffel zu 12 Emmys reichte - insgesamt kommt das Fantasy-Epos somit auf den Rekordwert (für eine fiktionale Serie) von 59 Emmys, der wohl lange Bestand haben wird.
... dazu kommen die überragenden Quoten, die "Game of Thrones" mit der achten und letzten Staffel bei den Fernsehausstrahlungen weltweit erreicht hat, und die Tatsache, dass die finale Staffel gerade erneut zur "am meisten illegal heruntergeladenen Fernsehserie" des Jahres "gekürt" wurde. Daneben wurde technisch in der achten Staffel für eine Fernsehproduktion erneut die Grenze nach außen verschoben, so dass es auch für die finale Staffel zu 12 Emmys reichte - insgesamt kommt das Fantasy-Epos somit auf den Rekordwert (für eine fiktionale Serie) von 59 Emmys, der wohl lange Bestand haben wird. HBO

Aber lieber schnell zu einem erfreulicheren Thema. Nicht nur "The Big Bang Theory" lieferte 2019 ein Serienfinale, über das man sich freuen kann. Generell ist zu begrüßen, dass immer mehr Serien rechtzeitig Bescheid wissen, dass sie ihrem Ende entgegengehen (oder gar eine gnädige Verlängerung erhalten) und entsprechend den Zuschauern einen passenden Abschluss bieten können. Hervorgehoben sei hier der US-Sender The CW, der mit den Machern von
Aber lieber schnell zu einem erfreulicheren Thema. Nicht nur "The Big Bang Theory" lieferte 2019 ein Serienfinale, über das man sich freuen kann. Generell ist zu begrüßen, dass immer mehr Serien rechtzeitig Bescheid wissen, dass sie ihrem Ende entgegengehen (oder gar eine gnädige Verlängerung erhalten) und entsprechend den Zuschauern einen passenden Abschluss bieten können. Hervorgehoben sei hier der US-Sender The CW, der mit den Machern von  "Jane the Virgin",  "Crazy Ex-Girlfriend",  "iZombie",  "Arrow" und auch  "Supernatural" und  "The 100" rechtzeitig übereinkam, dass es für die Serien auf die Zielgerade geht, so dass die Macher ein rundes Ende herstellen konnten oder können. "Jane the Virgin"/The CW

Auch andernorts konnte man sich über gelungene Serienfinals freuen, die den Fans zu gefallen wussten. Beim USA Network ging
Auch andernorts konnte man sich über gelungene Serienfinals freuen, die den Fans zu gefallen wussten. Beim USA Network ging  "Suits" nach neun Staffeln zu Ende, CBS gab  "Madam Secretary" eine sechste Staffel für ein rundes Serienende,  "Gotham" zeigte die Transformation der Stadt und ihrer Bewohner in fünf Staffeln,  "Veep",  "Silicon Valley" und  "Ballers" wurden bei HBO abgeschlossen,  "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" adaptierte bei Netflix die komplette Buchvorlage in drei Staffeln,  "Elementary" konnte trotz des anfänglichen Aufregers über den "weiblichen Watson" für sieben Staffel unterhalten, wenigstens die Fans von  "Killjoys" konnten sich über ein rundes Serienende bei SYFY freuen (die Fans von  "Dark Matter" hingegen sind immer noch sauer...),  "Legion" erzählte seine Geschichte in drei Staffeln nach dem Willen seines Schöpfers aus und  "Mr. Robot" lieferte auch im Finale nach vier Staffeln nochmals Überraschungen. "Suits"/USA Network

In der Unterhaltungsindustrie, in der es eben doch vor allem ums
In der Unterhaltungsindustrie, in der es eben doch vor allem ums Geld geht, ist es immer erfreulich, wenn ein Stoff oder eine laufende Serie die Absetzung "überlebt". So etwa  "Lucifer", das nach seiner Absetzung bei FOX im Wesentlichen von Netflix fortgeführt wurde,  "The Expanse", das nach der Einstellung bei SYFY von Prime Video aufgekauft wurde, oder gar  "Wynonna Earp", wo eine Finanzierungslücke für die vierte Staffel nach dem Ausstieg von Netflix durch den US-Fernsehsender SYFY aufgefangen wurde. "Lucifer"/Netflix

In die Phalanx der "geretteten" Serien kann sich auch
In die Phalanx der "geretteten" Serien kann sich auch  "On Becoming A God In Central Florida" einreihen - die Serie, in der Kirsten Dunst eine Witwe spielt, die sich durch die Welt des "Multi-Level-Marketing" (in diesem Fall ein waschechtes Betrugssystem) beißt, wird voraussichtlich in den kommenden Jahren bei den Kritikerpreisen ein Dauergast sein - und wäre fast der Änderung des Geschäftsmodells bei YouTube Premium zum Opfer gefallen. Showtime

Im Zeitalter der Postmoderne wird sehr selten etwas Neues erfunden. Daher sind wir über jede Adaption eines bekannten Stoffes glücklich, die gelingt. So etwa zum Jahresende
Im Zeitalter der Postmoderne wird sehr selten etwas Neues erfunden. Daher sind wir über jede Adaption eines bekannten Stoffes glücklich, die gelingt. So etwa zum Jahresende  "His Dark Materials" von BBC und HBO. Auch  "Pennyworth", als direkte Adaption zugegebenermaßen eher unbekannter Comicvorlagen, wusste zu überzeugen. Und in eine ganz andere Richtung, aber nicht weniger gelungen, geht die Adaption von John Greens Young-Adult-Novel  "Looking For Alaska" (von der man nur hoffen kann, dass sie zügig ihren Weg auch nach Deutschland findet). "His Dark Materials"/HBO/BBC

Noch glücklicher sind wir als Zuschauer aber immer über die Adaption eines bekannten Stoffes, für die wir mit dem Schlimmsten gerechnet hatten, die am Ende aber doch ganz ordentlich gelungen ist: Zum Jahresende wusste
Noch glücklicher sind wir als Zuschauer aber immer über die Adaption eines bekannten Stoffes, für die wir mit dem Schlimmsten gerechnet hatten, die am Ende aber doch ganz ordentlich gelungen ist: Zum Jahresende wusste  "The Witcher" zu erfreuen. Netflix

Da im Zeitalter der Postmoderne selten wirklich Neues erfunden wird, darf man auch dankbar für jede gelungene neue Idee in einem bekannten Franchise sein. Etwa für das gelungene Prequel
Da im Zeitalter der Postmoderne selten wirklich Neues erfunden wird, darf man auch dankbar für jede gelungene neue Idee in einem bekannten Franchise sein. Etwa für das gelungene Prequel  "Der dunkle Kristall: Ära des Widerstands", das vom Film von Jim Henson aus dem Jahr 1984 inspiriert ist... Netflix

... oder
... oder Damon Lindelofs  "Watchmen"-Fortsetzung, die anfangs einiges an Verwirrung und Unmut ausgelöst hat - ein Lindelof-Projekt halt -, wo aber am Ende alle, die dran geblieben sind, sich sehr zufrieden geäußert haben, oder...

... schließlich
... schließlich  "The Mandalorian" von Mastermind Jon Favreau, der gleichsam mit recht einfachen Mitteln und doch unglaublich aufwendig eine Geschichte im "Star Wars"-Universum erzählt, die ebenso gleichsam "nichts Besonderes" (vor allem in den Episoden recht vorhersehbar) ist, aber trotzdem emotional fesselt und den Zuschauer befriedigt zurücklässt. Disney+

Hatten wir schon erwähnt, dass es im Zeitalter der Postmoderne nichts wirklich Neues gibt...? Umso dankbarer sind wir, wann immer es Serienmachern gelingt, etwas Frisches zu schaffen und dafür auch noch einen Sender zu finden. So etwa bei
Hatten wir schon erwähnt, dass es im Zeitalter der Postmoderne nichts wirklich Neues gibt...? Umso dankbarer sind wir, wann immer es Serienmachern gelingt, etwas Frisches zu schaffen und dafür auch noch einen Sender zu finden. So etwa bei  "Carnival Row", das in der Auftaktstaffel vor allem mit optischen Ideen gefällt und genügend spannende Ansätze vorweist, um die Vorfreude auf die nächste Staffel zu schüren - ein paar mehr Episoden als acht dürften es schon sein. Prime Video

Auch die HBO-Serie
Auch die HBO-Serie  "Euphoria" gehört zu den gelungenen Neustarts des auslaufenden Jahres: Sie erzählt viele Geschichten über die Jugend von heute - manch Handlungsstrang davon sicherlich ins Unglaubwürdige übertrieben, aber viele doch fesselnd und zum Nachdenken anregend.

In Sachen Streaming-Dienste kann man festhalten, dass Disney+ in diesem Jahr mit seinem Start im November die höchsten Wellen geschlagen hat - schnell konnte man die 10-Millionen-Marke knacken, danach hüllte man sich in Schweigen (und verwies auf den nächsten Quartalsbericht Anfang 2020). Zuletzt hat Netflix im Oktober 158,33 Millionen Abonnenten weltweit ausgewiesen. Man darf gespannt sein, wie die Zahlen bei Disney+ und Netflix in einem Jahr aussehen werden.
In Sachen Streaming-Dienste kann man festhalten, dass Disney+ in diesem Jahr mit seinem Start im November die höchsten Wellen geschlagen hat - schnell konnte man die 10-Millionen-Marke knacken, danach hüllte man sich in Schweigen (und verwies auf den nächsten Quartalsbericht Anfang 2020). Zuletzt hat Netflix im Oktober 158,33 Millionen Abonnenten weltweit ausgewiesen. Man darf gespannt sein, wie die Zahlen bei Disney+ und Netflix in einem Jahr aussehen werden. Disney+


 

Über den Autor

  • Bernd Krannich
Bernd Krannich ist Jahrgang 1974 und erhielt die Liebe zu Fernsehserien quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater war Fan früher Actionserien und technikbegeistert, Bernd verfiel den Serien spätestens mit Akte X, Das nächste Jahrhundert und Buffy. Mittlerweile verfolgt er das ganzes Serienspektrum von "The Americans" über "Arrow" bis "The Big Bang Theory". Seit 2007 schreibt Bernd beruflich über vornehmlich amerikanische Fernsehserien, seit 2014 in der Newsredaktion von TV Wunschliste.

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Leserkommentare

  • zynicus schrieb am 30.12.2019, 20.58 Uhr:
    Bitte was ist Worldbuilding?

    Und würdig war der Abschied von "Veep", einer der Besten Serien.
 

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