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'Emmys' 2013: "Breaking Bad" und "Modern Family" sind Serien des Jahres

23.09.2013, 08.41 Uhr - Michael Brandes/TV Wunschliste in Medien
Wenig Höhepunkte, aber viele überraschende Preisträger
"Breaking Bad"
Bild: AMC
'Emmys' 2013: "Breaking Bad" und "Modern Family" sind Serien des Jahres/Bild: AMC

Nach vier vergeblichen Anläufen konnte sich "Breaking Bad" bei der 65. 'Emmy'-Verleihung am Sonntag in Los Angeles zum ersten Mal den Award für die beste Dramaserie des Jahres sichern. Neil Patrick Harris führte durch einen Abend mit vielen Überraschungen.

Nach einem Filmintro im 'Oscar'-Stil blieb Harris keine Zeit für einen Stand-Up-Monolog, denn nacheinander stürmten Jimmy Kimmel, Jimmy Fallon, Jane Lynch und Conan O'Brien auf die Bühne, um den Moderatoren mit Ratschlägen zur Durchführung des Abends zu versorgen. Während der sich entwickelnden Auseinandersetzung wendete sich der im Publikum sitzende Kevin Spacey - wie in seiner Rolle des Francis Underwood in "House of Cards" - verschwörerisch dem Publikum zu: "Alles verläuft nach Plan. Diese Typen können nicht mal einen Kindergeburtstag durchführen." Auch die 'Golden Globes'-Gastgeberinnen Amy Poehler und Tina Fey, mit Sonnenbrillen und Popcorn ausgestattet, gaben Harris Tipps, mit denen sich die Quoten steigern lassen: "Drop your pants and twerk!"

Harris wartete zur Halbzeit der dreistündigen Gala noch mit einer seiner Musical-Einlagen auf. Carrie Underwood steuerte eine Beatles-Hommage bei, und Elton John saß am Klavier. Fünf Verstorbene erhielten eine spezielle Widmung, darunter Cory Monteith und James Gandolfini, die von ihren Schauspielkolleginnen Jane Lynch und Edie Falco in persönlichen Worten geehrt wurden. Insgesamt wirkte die in diesem Jahr von CBS präsentierte Show allerdings sehr routiniert und weitgehend frei von Höhepunkten.

Für Staunen sorgten dafür um so mehr die vielen Außenseitersiege. Gleich in der ersten Kategorie des Abends, der besten Nebendarstellerin in einer Comedyserie, konnte sich Merritt Wever ("Nurse Jackie") gegen Top-Favoritin Sofia Vergara ("Modern Family") durchsetzen. Bei den Herren ging Ed O'Neill abermals leer aus, die Trophäe ging an Tony Hale ("Veep"). Eine Überraschung war auch der Sieg von Anna Gunn ("Breaking Bad") bei den besten Nebendarstellerinnen in einer Dramaserie. Hier war Maggie Smith ("Downton Abbey") die große Favoritin. Nicht minder überraschend war die Auszeichnung von Bobby Carnivale ("Boardwalk Empire") bei den Herren gegen die starke Konkurrenz aus "Homeland"- und "Breaking Bad"-Kreisen.

In der Kategorie der Drama-Hauptdarsteller hatte kaum jemand mit Jeff Daniels ("The Newsroom") gerechnet, der sich gegen Bryan Cranston, Jon Hamm, Damian Lewis, Hugh Bonneville und Kevin Spacey durchsetzen konnte. Weniger überraschend waren die Auszeichnungen bei den weiteren Lead Actors: Claire Danes ("Homeland"), Jim Parsons ("The Big Bang Theory") und Julia Louis-Dreyfus ("Veep"). Michael Douglas ("Behind the Candelabra") und Laura Linney ("The Big C: Hereafter") holten die Darsteller-Trophäen bei den Miniserien/Fernsehfilmen.

Mit insgesamt elf 'Emmys', unter anderem in der Kategorie 'Beste/r Fernsehfilm / Miniserie', ist "Behind the Candelabra" das erfolgreichste US-Programm des Jahres. Steven Soderboerghs HBO-Biopic über den Entertainer Liberace, mit Michael Douglas und Matt Damon in den Hauptrollen, kommt Anfang Oktober in die deutschen Kinos. Die 'Emmy'-Trophäe für die beste Comedyserie des Jahres ging einmal mehr an "Modern Family".

Besonders spannend ging es in der letzten Kategorie des Abends zu: Als beste Dramaserie standen neben dem Vorjahressieger "Homeland" auch "Breaking Bad", "Game of Thrones", "House of Cards". "Mad Men" und "Downton Abbey" zur Wahl. Zwar gingen bis auf Anna Gunn alle "Breaking Bad"-Darsteller zuvor leer aus, doch letztlich konnten Serienschöpfer Vince Gilligan und seine Crew in ihrem fünften Jahr doch noch den Hauptpreis abräumen.


Die wichtigsten 'Emmy'-Nominierungen 2013 (Sieger unterstrichen):

Beste Drama-Serie:
"Breaking Bad" (AMC)
"Downton Abbey" (PBS)
"Game of Thrones" (HBO)
"House of Cards" (Netflix)
"Homeland" (Showtime)
"Mad Men" (AMC)

Beste Comedy-Serie:
"30 Rock" (NBC)
"The Big Bang Theory" (NBC)
"Girls" (HBO)
"Louie" (FX)
"Modern Family" (ABC)
"Veep - Die Vizepräsidentin" (HBO)

Beste/r Mini-Serie / Fernsehfilm:
"American Horror Story: Asylum" (FX)
"Behind the Candelabra" (HBO)
"The Bible" (History)
"Phil Spector" (HBO)
"Political Animals" (USA)
"Top of the Lake" (Sundance)

Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie:
Bryan Cranston als Walter White in "Breaking Bad" (AMC)
Hugh Bonneville als Robert, Earl of Grantham in "Downton Abbey" (PBS)
Damian Lewis als Nicholas Brody in "Homeland" (Showtime)
Kevin Spacey als Francis Underwood in "House of Cards" (Netflix)
Jon Hamm als Don Draper in "Mad Men" (AMC)
Jeff Daniels als Will McAvoy in "The Newsroom" (HBO)

Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie:
Vera Farmiga als Norma Bates in "Bates Motel" (A&E)
Michelle Dockery als Lady Mary Crawley in "Downton Abbey" (PBS)
Claire Danes als Carrie Mathison in "Homeland" (Showtime)
Robin Wright als Claire Underwood in "House of Cards" (Netflix)
Elisabeth Moss als Peggy Olson in "Mad Men" (AMC)
Connie Britton als Rayna James in "Nashville" (NBC)
Kerry Washington als Olivia Pope in "Scandal" (ABC)

Bester Hauptdarsteller in Miniserie / Fernsehfilm:
Michael Douglas als Liberace in "Behind the Candelabra" (HBO)
Matt Damon als Scott Thorson in "Behind the Candelabra" (HBO)
Toby Jones als Alfred Hitchcock in "The Girl" (HBO)
Benedict Cumberbatch als Christopher Tietjens in "Parade's End - Der letzte Gentleman" (HBO/BBC)
Al Pacino als Phil Spector in "Phil Spector" (HBO)

Beste Hauptdarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:
Jessica Lange als Sister Jude Martin in "American Horror Story: Asylum" (FX)
Laura Linney als Cathy Jamison in "The Big C: Hereafter" (Showtime)
Helen Mirren als Linda Kenney-Baden in "Phil Spector" (HBO)
Sigourney Weaver als Elaine Barrish Hammond in "Political Animals" (USA)
Elisabeth Moss als Robin in "Top of the Lake" (Sundance)

Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie:
Jason Bateman als Michael Bluth in "Arrested Development" (Netflix)
Jim Parsons als Sheldon Cooper in "The Big Bang Theory" (CBS)
Matt LeBlanc als Matt LeBlanc in "Episodes" (Showtime)
Don Cheadle als Marty Kaan in "House of Lies" (Showtime)
Louis C.K. als Louie in "Louie" (FX)
Alec Baldwin als Jack Donaghy in "30 Rock" (NBC)

Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie:
Laura Dern als Amy Jellicoe in "Enlightened" (HBO)
Lena Dunham als Hannah Horvath in "Girls" (HBO)
Edie Falco als Jackie Peyton in "Nurse Jackie" (Showtime)
Amy Poehler als Leslie Knope in "Parks and Recreation" (NBC)
Tina Fey als Liz Lemon in "30 Rock" (NBC)
Julia Louis-Dreyfus als Selina Meyer in "Veep" (HBO)

Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie:
Bobby Cannavale als Gyp Rosetti in "Boardwalk Empire" (HBO)
Jonathan Banks als Mike Ehrmantraut in "Breaking Bad" (AMC)
Aaron Paul als Jesse Pinkman in "Breaking Bad" (AMC)
Jim Carter als Mr. Carson in "Downton Abbey" (PBS)
Peter Dinklage als Tyrion Lannister in "Game of Thrones" (HBO)
Mandy Patinkin als Saul Berenson in "Homeland" (Showtime)

Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie:
Anna Gunn als Skyler White in "Breaking Bad" (AMC)
Maggie Smith als Violet, Dowager Countess of Grantham in "Downton Abbey" (PBS)
Emilia Clarke als Daenerys Targaryen in "Game of Thrones" (HBO)
Christine Baranski als Diane Lockhart in "Good Wife" (CBS)
Morena Baccarin als Jessica Brody in "Homeland" (Showtime)
Christina Hendricks als Joan Harris in "Mad Men" (AMC)

Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie:
Adam Driver als Adam Sackler in "Girls" (HBO)
Jesse Tyler Ferguson als Mitchell Pritchett in "Modern Family" (ABC)
Ed O'Neill als Jay Pritchett in "Modern Family" (ABC)
Ty Burrell als Phil Dunphy in "Modern Family" (ABC)
Bill Hader in "Saturday Night Live" (NBC)
Tony Hale als Gary Walsh in "Veep" (HBO)

Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie:
Mayim Bialik als Amy Farrah Fowler in "The Big Bang Theory" (CBS)
Jane Lynch als Sue Sylvester in "Glee" (FOX)
Sofía Vergara als Gloria Pritchett in "Modern Family" (ABC)
Julie Bowen als Claire Dunphy in "Modern Family" (ABC)
Merritt Wever als Zoey Barkow in "Nurse Jackie" (Showtime)
Jane Krakowski als Jenna Maroney in "30 Rock" (NBC)
Anna Chlumsky als Amy Brookheimer in "Veep" (HBO)

Bester Nebendarsteller Miniserie / Fernsehfilm:
James Cromwell als Dr. Arthur Arden in "American Horror Story: Asylum" (FX)
Zachary Quinto als Dr. Oliver Thredson in "American Horror Story: Asylum" (FX)
Scott Bakula als Bob Black in "Behind the Candelabra" (HBO)
John Benjamin Hickey als Sean in "The Big C: Hereafter" (Showtime)
Peter Mullan als Matt in "Top of the Lake" (Sundance)

Beste Nebendarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:
Sarah Paulson als Lana Winters in "American Horror Story: Asylum" (FX)
Imelda Staunton als Alma Hitchcock in "The Girl" (HBO)
Ellen Burstyn als Margaret Barrish Worthington in "Political Animals" (USA)
Charlotte Rampling als Sally Gilmartin in "Rectify" (Sundance)
Alfre Woodard als Ouiser in "Steel Magnolias" (Lifetime)


Weitere Preisträger:

Variety Series: "The Colbert Report" (Comedy Central)

Reality-Competition: "The Voice" (NBC)

Beste Regie Drama: David Fincher, "House of Cards" (Netflix)

Beste Regie Comedy: Gail Mancuso, "Modern Family" (ABC)

Beste Regie Miniserie / Fernsehfilm: Steven Soderbergh, "Behind the Candelabra" (HBO)

Beste Regie Variety Series: Don Roy King, "Saturday Night Live" (NBC)

Bestes Drehbuch Drama: Henry Bromell, "Homeland" ('Q & A') (Showtime)

Bestes Drehbuch Comedy: Tina Fey & Tracey Wigfield, "30 Rock" ('Last Lunch') (NBC)

Bestes Drehbuch Miniserie / Fernsehfilm: Abi Morgan, "The Hour" (BBC)


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