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Die besten Serien und die größten Tiefpunkte im Rückblick
Die Tops & Flops des internationalen TV-Jahres 2021
Disney+/Marvel/Star Wars/Prime Video/CBS
Die Tops & Flops des internationalen TV-Jahres 2021/Disney+/Marvel/Star Wars/Prime Video/CBS

Nach dem traditionellen Jahresrückblick auf das internationale TV-Jahr 2021 folgt nun das Resümee über die Serien(-Neuheiten) des Jahres: Welche Serie fand Gefallen beim Publikum? Welche Produktion fiel dagegen durch und verabschiedet sich für immer vom Bildschirm? Eine Übersicht der Gewinner und Verlierer des internationalen TV-Jahres 2021 liefert Klarheit (Bildergalerie zum Durchblättern).

Auch im zweiten Corona-Jahr hat die Pandemie Deutschland und den Rest der Welt fest im Griff. Im Bereich Fernsehserien konnten vor allem die großen Streamingdienste Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ mit einer Vielzahl an neuen Produktionen der besonderen Situation etwas entgegensetzen, während das herkömmliche Fernsehprogramm der großen Networks ABC, NBC und CBS nach Normalität strebend sich nur langsam zurückmeldete. Zahlreiche Serienproduktionen fanden nach einer längeren Zwangspause mit stark eingekürzten Staffeln auf den Bildschirm zurück. Im Krisenjahr suchte man jedoch gerade bei den großen TV-Sendern nach neuen, innovativen Serienideen vergebens.

Die Tops & Flops 2021

Top: "The Witcher"

Netflix hat mit seiner neuen Fantasyserie  "The Witcher" mit Henry Cavill als Hexer Geralt von Riva auf Monsterjagd einen sensationellen Serienhit abgeliefert, der auch international als eine der besten und meistgeschauten Serien des Jahres 2019 gilt. Zwei Jahre nach der Auftaktstaffel ist nun die zweite Staffel der Hexer-Saga an den Start gegangen. Bereits im Vorfeld durfte der animierte Film  "Nightmare of the Wolf" die Vorgeschichte der Hexer und ihren Werdegang den Fans näherbringen, basierend auf den Büchern von Andrzej Sapkowski sowie einer populären Videospielreihe. Darüber hinaus wurde bereits eine Prequel-Serie mit dem Titel  "The Witcher: Blood Origin" für nächstes Jahr bestätigt, neben einer weiteren Staffel der Hauptserie und weiteren geplanten Produktionen. (Serien-Kritik zur zweiten Staffel von "The Witcher")Netflix


Flop: "Star Trek: Discovery"

Die neue  "Star Trek"-Serie sollte eigentlich im November mit der vierten Staffel auch in Deutschland an den Start gehen, doch daraus wurde nichts. Während in den USA pünktlich die Auftaktfolge zu den neuen Abenteuern rund um die Crew der USS Discovery mit Captain Michael Burnham auf dem Streamingportal Paramount+ (vormals CBS All Access) an den Start ging, schauten in fast allen anderen Ländern - einschließlich Deutschland - die Fans in die Röhre. Denn der US-Konzern ViacomCBS hat Netflix kurzerhand die Rechte an der Serie abgekauft, da man künftig sämtliche "Star Trek"-Produktionen selbst zur internationalen Einführung von Paramount+ vertreiben möchte.

Doch die Reaktionen der aufgebrachten Fans waren enorm, so dass man rasch reagierte und die neuen Folgen kurzfristig auf dem zu ViacomCBS gehörenden, kostenlosen Streamingdienst Pluto TV veröffentlichte (TV Wunschliste berichtete). Dennoch reißt die Kritik an der Entwicklung der neuen "Star Trek"-Serie nicht ab. Da helfen auch Serien wie  "Star Trek: Picard" nichts, die übrigens weiterhin auf Amazon bleibt - vorerst wenigstens. Denn alle anderen Produktionen des Franchise wie  "Star Trek: Prodigy" und  "Star Trek: Strange New Worlds" sind ebenso vom Umzug betroffen.CBS/Paramount+


Top: "Star Wars" mit "Das Buch von Boba Fett"

Der Erfolg der ersten Realserie  "The Mandalorian" mit über 100 Millionen Abrufen löste eine Welle an weiteren Produktionen aus dem  "Star Wars"-Universum für den Streamingdienst Disney+ aus. Mit  "Das Buch von Boba Fett" geht nicht nur eine erste Ablegerserie der Reihe an den Start, auch bringt das neue Format einen der beliebtesten Charaktere aus der Sternenkrieg-Saga zurück. Der legendäre Kopfgeldjäger Boba Fett erhält seine erste eigene Produktion. In diesem Jahr fanden auch Premieren der weiteren Serien  "The Bad Batch" und  "Visionen" auf Disney+ statt. Nächstes Jahr kehrt Mando mit einer dritten Staffel des Space-Western von Jon Favreau zurück, auch soll es gerüchteweise ein Wiedersehen mit Baby Yoda geben, das die Herzen der Zuschauer im Sturm eroberte und weltweit zum Internet-Phänomen wurde. Derweil sind weitere "Star Wars"-Serien wie  "Ahsoka",  "Obi-Wan Kenobi",  "Andor" und  "The Acolyte" in Arbeit und werden die nächsten Jahre auf Disney+ gezeigt.Star Wars/Disney+


Flop: "Cowboy Bebop"

Seit geraumer Zeit schon ist eine Adaption des Kult-Animes  "Cowboy Bebop" aus dem Jahr 1998 über eine illustre Truppe von Kopfgeldjägern an Bord des Raumschiffes "Bebop" mit Spike Spiegel, Jet Black, Faye Valentine, Radical Ed und dem hochintelligenten Hund Ein geplant gewesen. Doch die Weltraumjagd nach den meistgesuchten Verbrechern des von Menschen besiedelten Sonnensystems währte nicht lange: Netflix hat bei der neuen Sci-Fi-Serie  "Cowboy Bebop" mit John Cho nach nur einer Staffel den Stecker gezogen. Als ambitionierte Serienhoffnung gestartet, hagelte es massive Kritik der Fans, die sich wenig zufrieden mit der Umsetzung zeigten - was letztendlich zum frühen Ende der Serie führte. (Serien-Kritik zu "Cowboy Bebop")Netflix


Top: "Shadow and Bone"

Die neue und recht düstere Fantasyserie  "Shadow and Bone" basiert auf einer Jugendbuchreihe (Grisha-Trilogie und Krähen-Dilogie) von Leigh Bardugo und wurde für Netflix verfilmt. Die erste Staffel feierte im Frühjahr auf dem Streamingdienst Premiere und wurde von den Zuschauern begeistert angenommen. Auch wenn man die Vorlage nicht kennt, überzeugt Schauspielerin Jessie Mei Li als junge Heldin Alina Starkov, die sich über ihre wachsenden übernatürlichen Kräfte bewusst wird und als Retterin der Welt gefeiert wird. Sie soll die dunklen Mächte bekämpfen und die zweigeteilte Welt wieder vereinen. Hierzu wird sie am königlichen Hof zu einer Elite-Magierin, einer Grisha, ausgebildet. Doch ihre Feinde versuchen mit allen Mitteln ihr Vorhaben zu sabotieren. Mit einer kleinen Gruppe an Freunden und Gefährten stellt sie sich den dunklen Mächten entgegen. Mit Ben Barnes und Freddy Carter in weiteren Hauptrollen. Netflix hat bereits eine zweite Staffel in Auftrag gegeben. (Serien-Kritik zu "Shadow and Bone")Netflix


Flop: "Y: The Last Man"

Die Adaption des Graphic Novels  "Y: The Last Man" fand ebenso ein abruptes Ende: Seit Jahren schon wurde an einer Verfilmung der Vorlage gearbeitet, zunächst noch als Kinofilm und später dann als Serie für FX. Der zum Disney-Konzern gehörende Sender brachte eine erste Staffel schließlich beim Streamingdienst Hulu unter, hierzulande präsentierte Disney+ die neue Serie. Doch die Resonanz fiel nicht wie gewünscht aus und so stand recht bald nach dem Start der ersten Staffel fest: Es wird keine Fortsetzung geben.

Die Handlung erzählt von einer Zeit, als eine beispiellose Katastrophe zur Folge hat, dass alle männlichen Säugetiere auf der Erde an einem einzigen Tag sterben - bis auf Yorick Brown (Ben Schnetzer), der mit seinem Kapuzineraffen buchstäblich der letzte Mann auf Erden ist. Warum nur er überleben durfte, ist unklar. Jedoch machen nun alle Jagd auf ihn: Einerseits die Frauen, die die Menschheit retten wollen, andererseits dunkle Mächte, die sich seinen Tod wünschen. Immerhin findet er in der Regierungsagentin 355 (Ashley Romans) eine Verbündete, mit der er gemeinsam die Suche nach der Ursache der Katastrophe und dem Grund seines Überlebens beginnt. (Serien-Kritik zu "Y: The Last Man") FX


Top: "Dexter: New Blood"

Einer der größten Serienhits der vergangenen Jahre wurde nun doch fortgesetzt:  "Dexter" mit Michael C. Hall meldete sich als wohl einer der beliebtesten Serienkiller der Fernsehgeschichte nach Beendigung der eigentlichen Serie (2006 bis 2013) noch einmal zurück. Nach dem eher unspektakulären Finale der Serie, das bei zahlreichen Fans auf massive Kritik gestoßen war, sollte nun eine neunte Staffel als Miniserie  "Dexter: New Blood" den Fehler wieder gutmachen. Dabei versprachen die Macher - ähnlich wie beim  "Breaking Bad"-Film - ein Wiedersehen mit den Hauptfiguren mit dem Ziel, einen für Fans zufriedenstellenden Abschluss der Serie zu finden.

Zehn Jahre später wird deutlich, dass Dexter Morgan seinen Tod nur vorgetäuscht hat und nun in der (fiktiven) Kleinstadt Iron Lake lebt. Er versteckt seine Identität unter dem Alias Jim Lindsay, der in einem Geschäft für Jagdwaffen und Anglerbedarf arbeitet. Eine Reihe von Vorfällen lässt Dexter jedoch befürchten, dass sich sein "düsterer Begleiter" ihm erneut offenbaren könnte. Ob es nur bei der Miniserie bleibt oder es doch weitere Folgen geben wird, bleibt abzuwarten. (Serien-Kritik zu "Dexter: New Blood")Showtime


Flop: "American Gods"

Die Mysteryserie von Neil Gaiman, basierend auf seinem gleichnamigen Roman mit Ian McShane und Ricky Whittle in den Hauptrollen, stand nie unter einem guten Stern: Ständig gab es hinter den Kulissen Streitigkeiten etwa über die inhaltliche Ausrichtung der Serie oder die Besetzung. Nachdem bereits mehrere Showrunner gehen mussten und beliebte Charaktere und deren Besetzung überraschenderweise kurzerhand aus der Serie gestrichen wurden, stand am Ende für den US-Sender Starz fest: Man werde sich nach drei Staffeln von der Produktion trennen. Am Ende hatte noch Serienschöpfer und Produzent Neil Gaiman versucht, seine Aufmerksamkeit von anderen Projekten abzuziehen und sich der Rettung von  "American Gods" zuzuwenden, doch da war es schon zu spät. Inzwischen hofft er, seine Serie bei einem anderen Sender unterbringen zu dürfen.Starz


Top: "CSI: Vegas"

Der einstige Serienhit  "CSI", Vorbild für viele weitere Ableger, meldete sich selbst zurück auf dem Bildschirm. Serienschöpfer Anthony Zuiker und Produzent Jerry Bruckheimer schlagen mit  "CSI: Vegas" ein neues Kapitel in Las Vegas auf, der Stadt, wo vor über 20 Jahren alles begann. Ein neues Team von Forensikern wird mit einem existentiellen Problem konfrontiert, das das Crime Lab in seinem Bestand bedroht. Mit an Bord sind die erfahrenen Leiter des alten Teams mit William Petersen als Gil Grissom, Jorja Fox als Sara Sidle und Wallace Langham als David Hodges.

Bereits die erste Staffel legte als Testballon einen so erfolgreichen Start hin, dass der US-Sender CBS sogleich eine zweite Staffel bestellte. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: William Petersen verabschiedet sich zu Beginn der zweiten Staffel schon wieder, bleibt dem Team aber hinter der Kamera als Produzent erhalten (Serien-Kritik zu "CSI: Vegas").CBS


Flop: "NCIS: New Orleans"

Das Spin-Off zum Dauerbrenner  "Navy CIS" wurde zu Anfang vor allem auch wegen des Settings in New Orleans von den vielen US-amerikanischen Fans gefeiert, doch die Begeisterung hielt sich nur kurz. Mit der Zeit wurde das Zuschauerinteresse immer geringer, so dass der Sender CBS die Serie  "Navy CIS: New Orleans" mit Scott Bakula beendete, zugunsten eines neuen Ablegers:  "NCIS: Hawai'i" wird von "New Orleans"-Showrunner Christoph Silber entwickelt, der im Gegensatz zur Besetzung einen neuen Job erhalten hat. Damit verabschiedete sich das Team von "NCIS: New Orleans" nach 155 Folgen in sieben Staffeln von seinen Zuschauern.CBS


Flop: "NCIS: Hawai'i"

Der neueste Ableger der erfolgreichen  "NCIS"-Reihe wurde von Showrunner Christoph Silber entwickelt und spielt wie der Name schon verrät auf Hawaii. Hier ist mit  "Hawaii Five-0" gerade eine weitere CBS-Serie zu Ende gegangen, so dass sich der beliebte Drehort auf dem Inselstaat als Setting für eine neue Crimeserie anbietet - neben  "Magnum P.I.", ebenfalls von CBS. Ein Crossover der beiden Serien ist auch schon im Gespräch.

Das neue Team von Special Agent Jane Tennant (Vanessa Lachey) hat jedoch noch etwas mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Erste Kritiken fielen eher gemischt aus und enttäuschten die Fans, die auf einen neuen Serienhit gehofft hatten. Der US-Sender CBS hat zwar weitere Folgen bestellt, ob die Serie aber am Ende doch noch die Kurve bekommt, bleibt abzuwarten. (Serien-Kritik zu "NCIS: Hawai'i")CBS


Top: Marvel-Serien "WandaVision", "Loki" und "Hawkeye"

Marvel hat mit seinen neuen MCU-Serien auf Disney+ einen wahren Hit gelandet und dabei den Nerv der Fans getroffen. Die bislang gezeigten neuen Produktionen  "WandaVision",  "Loki" und zuletzt  "Hawkeye" bescherten dem Studio einen Rekord nach dem anderen, so dass inzwischen eine Fülle an weiteren Serienablegern aus dem Marvel Cinematic Universe für die nächsten Jahre geplant sind.

Darüber hinaus erhalten etwa "WandaVision" und "Hawkeye" eigene Spin-Offs, während Publikumsliebling Loki (Tom Hiddleston) als Gott des Schabernacks aus den Marvel-Filmen mit einer zweiten Staffel belohnt wird. Gleichzeitig geht es auch in den Kinos mit dem MCU weiter, wenn auch mit einer neuen Riege an Superhelden.Marvel/Disney+


Flop: "Jupiter's Legacy"

Neue Superhelden kündigten sich auch in der neuen Serie  "Jupiter's Legacy" mit Josh Duhamel an, doch so richtig viel bewirken durften sie dann doch nicht. Netflix hatte sich die Rechte an der Comicvorlage nach Mark Millars "Jupiter's Legacy"-Universum erworben mit dem Ziel, ein neues Franchise aufzubauen - ganz so wie Marvel und DC.

Doch der Auftakt der neuen Serie ging gehörig schief. Die eher durchwachsenen Kritiken sorgten schließlich dafür, dass der Streamingdienst sich von seiner Serienhoffnung vorzeitig verabschieden musste. Dennoch sind bereits weitere Produktionen aus dem "Jupiter's Legacy"-Universum geplant. Hoffen wir, dass die mehr Erfolg haben werden. (Serien-Kritik zu "Jupiter's Legacy")Netflix


Top: "Resident Alien"

Mit der neuen Science-Fiction-Serie  "Resident Alien" hatte SYFY eine erfrischende, neue Serienidee am Start, die bereits um eine zweite Staffel verlängert wurde.

Alan Tudyk verkörpert darin einen Außerirdischen, der nach einer Bruchlandung auf der Erde die Identität des Landarztes Dr. Harry Vanderspeigle aus Colorado annimmt. Während er hofft, seine Geheimmission doch noch zum Abschluss bringen zu können, wird er vom Bürgermeister der nahen Gemeinde überredet, die ärztliche Versorgung in der Gegend zu übernehmen. Gleichzeitig kämpft Harry mit dem moralischen Dilemma, das seine Mission auf Erden für ihn bereithält und mit der Frage, ob es Menschen tatsächlich wert sind, gerettet zu werden. (Serien-Kritik zu "Resident Alien")Syfy


Flop: "Truth Seekers"

Die Horrorkomödie mit dem britischen Erfolgsduo Nick Frost und Simon Pegg versprach einen ähnlichen Erfolg wie etwa ihre Cornetto-Trilogie von Edgar Wright. Zudem haben sich die beiden mit der Produktion der Serie einen Herzenswunsch erfüllt, der bei Amazon Prime Video eine Heimat gefunden hat. Doch die Geisterjagd der beiden nahm ein jähes Ende. Nach nur einer Staffel mit acht Folgen entschied sich der Streamingdienst, doch keine zweite Staffel zu bestellen. (Serien-Kritik zu "Truth Seekers")Prime Video


Top: "Only Murders in the Building"

Die Mörderjagd der drei Hobby-Detektive und Podcast-Neulinge Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez in einem exklusiven Wohnhaus an der Upper West Side in New York erwies sich für Disney+ als Überraschungshit. Das Zusammenspiel der beiden Comedy-Veteranen und ihrer jungen Schauspielkollegin passte so perfekt, dass das neue Dreamteam frühzeitig eine Verlängerung um eine zweite Staffel und einen neuen Fall erhielt. (Serien-Kritik zu "Only Murders in the Building")Disney


Flop: "The Crew"

 "King of Queens"-Star Kevin James meldete sich mit der neuen Comedyserie  "The Crew" bei Netflix zurück. Als Leiter einer NASCAR-Garage, wo die Autos des Rennstalls gewartet werden, hat Kevin alle Hände voll damit zu tun, sein chaotisches Team zur Arbeit anzutreiben und Katastrophen zu vermeiden. Die neue Sitcom mit Publikumsliebling und Comedystar Kevin James wollte jedoch nicht wirklich zünden, so dass Netflix nach nur einer Staffel den Stecker gezogen hat.Prime Video


Top: "Walker"

Der Serienklassiker  "Walker, Texas Ranger" aus den 1990er Jahren mit Chuck Norris als Texas Ranger erhielt vom US-Sender The CW eine Neuauflage spendiert. Darin tritt  "Supernatural"-Star Jared Padalecki in die großen Fußstapfen des einstigen Actionhelden und sorgt als neuer Texas Ranger  "Walker" für Recht und Ordnung. Das Reboot beschritt neue Wege und wurde von zahlreichen Zuschauern und mit hervorragenden Quoten im US-Fernsehen belohnt. Eine weitere Staffel gibt es bereits und auch erste Spin-Offs sind in Arbeit. (Serien-Kritik zu "Walker")The CW


Flop: "Prodigal Son"

Die neue US-Thrillerserie von Chris Fedak ( "Chuck") handelt von einem Serienkiller und seinem Sohn, der als Profiler für die Polizei von New York arbeitet. Das gestörte Verhältnis der beiden, in Verbindung mit den Ermittlungen in neuen Mordfällen, konnte beim Publikum aber nicht den erhofften Erfolg erzielen - trotz einer hochkarätigen Besetzung mit Michael Sheen, Catherine Zeta-Jones und Lou Diamond Phillips. Nach zwei Staffeln von  "Prodigal Son" war beim US-Sender FOX dann auch Schluss.Fox


Top: "Squid Game"

Netflix konnte mit dem koreanischen Horrorthriller einen sensationellen Serienhit landen. Dabei wurde der Streamingdienst selbst von der Resonanz der Zuschauer weltweit überrascht: Mehr als 100 Millionen wollten die brutalen Kinderspiele einer mysteriösen Gruppe sehen und machten  "Squid Game" zur erfolgreichsten Netflix-Serie aller Zeiten, die erstmals die 100-Millionen-Marke geknackt hatte. Der Serienmacher wurde bereits dazu überredet, doch eine zweite Staffel zu entwickeln.

Gleichzeitig löste die Serie heftige Diskussionen aus: Obwohl mit einer Freigabe erst ab 18 Jahren versehen, haben wohl doch einige Minderjährige die Serie sehen dürfen und stellten die brutalen Spiele kurzerhand auf dem Schulhof nach, was Eltern, Lehrer und Politiker auf den Plan rief. In den USA sowie Südkorea, der Heimat der Serie, werden derweil "Squid Game"-Event-Veranstaltungen angeboten, in der die Spiele nachgestellt werden - in einer nicht so brutalen Variante, versteht sich.Netflix


Neuer Serienhit? "Das Rad der Zeit"

Wird die neue Fantasyserie den Erfolg von  "Game of Thrones" oder  "Der Herr der Ringe" wiederholen können? Die Frage stellt sich sicherlich auch Amazon Prime Video. Der Streamingdienst hat sich die Rechte an der umfangreichen Buchvorlage von Robert Jordan sichern können und verfilmte die Fantasy-Saga mit Rosamund Pike in der Hauptrolle.

Inzwischen ist die erste Staffel der Serie auf Prime Video an den Start gegangen - doch die ersten Kritiken fallen eher ernüchternd aus. Sicherlich braucht die umfangreiche und komplexe Geschichte mehr Zeit, um Zugang bei den Nicht-Kennern der Bücher zu finden. Eine zweite Staffel ist bereits in Arbeit. (Serien-Kritik zu "Das Rad der Zeit")

Derweil arbeitet Amazon aber auch an einer ersten Serienadaption der Mittelerde-Saga als Prequel zu  "Der Herr der Ringe", auf die viele Fans bereits mit Hochspannung warten. Warten ist dann auch das Zauberwort: Die Serie soll erst im September 2022 beginnen.Amazon Prime Video



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