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1788

Wer wird Millionär?

D, 1999–

Wer wird Millionär?
RTL/Stefan Gregorowius
Serienticker
  • Platz 1421788 Fans
  • Serienwertung4 56934.26von 57 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

Quiz
Bis zu einer Million Euro können die Kandidaten in Günther Jauchs Quiz-Dauerbrenner gewinnen. Mit einer Auswahlrunde, in der vier Antwortteile schnellstmöglich in eine bestimmte Reihenfolge gebracht werden müssen, wird jeweils ermittelt, wer mitspielen darf.
Der Weg zur Million besteht aus 15 Fragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten. Mit jeder Frage steigen der zu gewinnende Geldbetrag und der Schwierigkeitsgrad. Durch den Einsatz diverser Joker können Unsicherheiten ausgeglichen werden. Sind die Joker verbraucht, ist man auf sich allein gestellt. Wird eine Frage falsch beantwortet, erhält der Kandidat den Geldbetrag der zu Beginn festgelegten Sicherheitsstufe - falls er eine von beiden erreicht hat. Ein vorzeitiges Aussteigen ist jedoch immer möglich.
Bis 2012 haben zehn Kandidaten die finale Millionenfrage richtig beantwortet, drei davon waren Prominente in Prominenten-Specials.
Daten
Deutsche TV-PremiereFr, 03.09.1999 (RTL)
siehe auch Die Millionenshow (A, 2000)
siehe auch Wer wird Millionär? (CH, 2000)
siehe auch Seid umschlungen, Millionen (D, 2002)
Adaption von Who Wants to Be a Millionaire (GB, 1998)
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
Fernsehlexikon
RTL
Überaus erfolgreiche einstündige Quizshow mit Günther Jauch, in der Kandidaten Millionäre werden können.
Moderator Günther Jauch stellt Wissensfragen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Zunächst wird aus zehn potenziellen Mitspielern ein Kandidat ermittelt, indem Jauch die Aufgabe stellt, vier Begriffe in die richtige Reihenfolge zu bringen. Wer das am schnellsten schafft, ist dabei. Er spielt nun allein und sitzt Jauch gegenüber in der Mitte der Studio-Arena, beide haben je einen Bildschirm vor sich.
15 Fragen trennen den Kandidaten von der Million. Die zugeordneten Gewinnbeträge sind für die ersten fünf Fragen wie folgt gestaffelt: 50 - 100 - 200 - 300 - 500 €, verdoppeln sich dann bis 64 000 € für Frage 12 und steigern sich danach auf 125 000, dann auf 500 000 und schließlich 1 Million €. (Bis Ende 2001 hatte das Quiz bei 100 DM begonnen, sich im gleichen Rhythmus gesteigert und zusätzlich eine 250 000-DM-Stufe beinhaltet, die mit der Währungsumstellung gestrichen wurde, damit der Hauptgewinn weiterhin bei einer Million lag.) Der Kandidat kann pro Frage aus vier Antwortmöglichkeiten wählen. Ein Zeitlimit gibt es nicht. Drei Joker stehen ihm zur Verfügung: Er kann einen Bekannten anrufen, das Studiopublikum abstimmen lassen und zwei falsche Antworten wegfallen lassen. Es dürfen auch zwei oder alle drei Joker für eine einzige Frage eingesetzt werden.
Wer will, kann jederzeit mit dem bis dahin gewonnenen Geld aussteigen, auch nachdem er die nächste Frage bereits kennt und es daher vorzieht zu passen. Nur wer eine falsche Antwort gibt, fliegt raus und verliert einen Teil des Geldes. Wer fünf Fragen geschafft hat, darf die erspielten 500 € auf jeden Fall behalten, wer zehn Fragen geschafft hat, nimmt 16 000 € mit nach Hause. Wer alle 15 Fragen richtig beantwortet, ist Millionär. Hat ein Kandidat zu Ende gespielt, wird aus den verbliebenen potenziellen Mitspielern ein neuer ermittelt. Ist die Sendezeit um (was eine laute Hupe signalisiert), aber ein Kandidat noch im Spiel, macht er in der nächsten Sendung weiter.
Wer wird Millionär? war in jeder Hinsicht eine Sensation. Zunächst mal war es ein Quiz, und das Quiz hatte doch (zumindest im Hauptabendprogramm) seit vielen, vielen Jahren ausgedient. Und dann brach es auch noch alle bekannten Regeln: Es gab keine Zeitbegrenzung! Und die Kandidaten konnten tatsächlich noch aussteigen, wenn sie schon sahen, dass sie von der nächsten Frage keine Ahnung hatten!
Die ersten fünf Fragen waren im Prinzip Scherzfragen: "Ich wollt' ich wär' ein ...? A: Hund, B: Huhn, C: Hummer, D: Huflattich" (richtig: Huhn); "Wie heißt laut einem Märchen der Brüder Grimm die Schwester von Schneeweißchen? A: Fliederlila, B: Maisgelb, C: Rosenrot, D: Kornblumenblau" (richtig: Rosenrot). Bei den härteren Nüssen konnte es höchst unterhaltsam sein, wie sich Kandidaten minutenlang wanden und nicht auf eine Antwort festlegen wollten, während Jauch mit Pokerface oder Grimassen versuchte, sie aufs Glatteis oder die richtige Fährte zu führen, was man leider an seinem Gesicht nicht unterscheiden konnte (Jauch selbst wusste die richtige Lösung allenfalls aus eigenem Vorwissen. Sein Bildschirm zeigte die korrekte Lösung erst, wenn der Kandidat sich festgelegt hatte).
RTL sendete die erste Staffel im Herbst 1999 an vier aufeinanderfolgenden Tagen. Die Einschaltquote steigerte sich innerhalb dieses Zeitraums auf sieben Millionen Zuschauer. Neue Staffeln im Winter, Frühjahr und Sommer 2000 bestanden bereits aus zehn bis 14 Folgen, die jeweils innerhalb von zwei Wochen zur Primetime liefen. Die Quote stieg weiter, und die Show erreichte jetzt bis zu zwölf Millionen Zuschauer. Ab Oktober 2000 änderte RTL den Senderhythmus und ließ Jauch seitdem regelmäßig jeden Freitag, Samstag und Montag um 20.15 Uhr Fragen stellen. Die Zuschauerzahl pendelte sich bei regelmäßig zwölf Millionen ein und machte die Sendung zur TV-Sensation des Jahres 2000. Die drei wöchentlichen Ausgaben belegten in der Hitliste aller Sendungen meistens die ersten drei Plätze. Es gab kaum eine Zeitschrift, die Jauchs Show nicht irgendwann zum Titelthema erhob.
Inspiriert vom großen Erfolg wurden bald wieder auf vielen Kanälen Wissensfragen gestellt. Die Kopien hießen u. a. Die Quiz Show, Die Chance Deines Lebens, Das Millionenquiz (alle Sat.1) und CA$H - Das Eine Million Mark Quiz (ZDF). Keine der Shows erreichte auch nur annähernd die Faszination, den Erfolg oder die Lebensdauer des Originals. Auch dessen Quoten ließen zwar im Lauf der Zeit nach, doch selbst im sechsten Jahr - bei unverändertem Ausstrahlungsrhythmus und rund 100 Sendungen pro Jahr - schauten noch immer regelmäßig acht Millionen Menschen zu.
Im Oktober 2000 wurde Wer wird Millionär? mit dem Deutschen Fernsehpreis für die beste Unterhaltungssendung ausgezeichnet. Ende November 2000 stellten sich in einem Special erstmals Prominente den Fragen, der erspielte Gewinn kam dem RTL-Spendenmarathon zugute (das Promi-Special wurde nun ein halbjährlicher Standard und erreichte noch höhere Zuschauerzahlen als die regulären Ausgaben). Zwei Tage später wurde die Frage Wer wird Millionär? endlich beantwortet: Millionär wurde Prof. Eckhard Freise aus Münster, der nach mehr als einem Jahr als erster Kandidat die Höchstsumme gewann. Er beantwortete zum Schluss die Frage: "Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest? A: Nasreddin Hodscha, B: Nursay Pimsorn, C: Tenzing Norgay, D: Abrindranath Singh". Die richtige Antwort war C. Die "Bild"-Zeitung hatte den meisten Zuschauern jedoch zuvor den Spaß verdorben, weil sie schon morgens vor Ausstrahlung der Aufzeichnung den Millionär mitsamt Frage und Antwort verriet.
Die arbeitslose Hausfrau Marlene Grabherr aus Gottmadingen war im Mai 2001 die zweite Millionengewinnerin, weil sie die Antwort auf diese Frage richtig tippte: "Welche beiden Gibb-Brüder der Popband The Bee Gees sind Zwillinge? A: Robin und Barry, B: Maurice und Robin, C: Barry und Maurice, D: Andy und Robin". Richtig: B. Bis dahin hatte sie risikofreudig und glücklich mehrfach korrekt geraten. Es dauerte 17 Monate bis zum nächsten Durchmarsch. Der Student Gerhard Krammer aus Ensdorf wurde mit der richtigen Antwort auf die Frage "Welcher berühmte Schriftsteller erbaute als diplomierter Architekt ein Freibad in Zürich?" (Max Frisch) der erste Euro-Millionär, und die Assistenzärztin Maria Wienströer im März 2004 die erste Euro-Millionärin, weil sie beantwortete, wer 1954 den Chemie- und 1962 den Friedensnobelpreis bekam (Linus Pauling).
In England und den USA hieß die auch dort überaus erfolgreiche Show "Who Wants To Be A Millionaire?". Der Engländer David Briggs hatte 1996 die Idee zur Sendung entwickelt und später damit einen Überraschungserfolg in Großbritannien gelandet, wo er zuvor bei mehreren Sendern mit dem Konzept abgeblitzt war. Er schrieb allen ausstrahlenden Sendern Ablauf, Deko, Licht und Musik bis ins Detail vor, weshalb die Show weltweit genau gleich aussah. Ende des Jahres 2000 war sie bereits in 81 Länder verkauft. In kaum einem war sie annähernd so erfolgreich wie in Deutschland, wo sie in Günther Jauch den perfekten Moderator fand.
Das Fernsehlexikon*, Stand: 2005
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • real ist schrieb am 14.01.2026, 13.00 Uhr:
      Mein lieber Scholli, das ständige Nachbohren von Jauch, wegen den Grießkörnern im Auge, war ja mega peinlich. Wieso labert der so viel?
      Das ist die Zeit der Kandidaten und nicht seine Zeit, um sein Ego zu bedienen. Macht der langsam den Gottschalk?
    • DefJam schrieb am 10.01.2026, 10.24 Uhr:
      Was mir bei Jauch am meisten auf den Sack geht ist, dass er ohnehin jetzt schon nicht mehr wissen dürfte, wohin mit seinen ganzen Millionen. Er entblödet sich jedoch nicht, die Kohle für seine "Shop-Apotheke-Werbung" auch noch einzusacken. Die Kunden, die darauf hereinfallen, zahlen dort nun definitiv mehr, als bei anderen Anbietern. Er bekommt den Hals einfach nicht voll!
      • Stella schrieb am 10.01.2026, 10.46 Uhr:
        Ja, ich meine auch, egal ob Jauch oder XYZ, Werbung sollte neutral bleiben ohne Prominenz... Die Pharmaindustrie verdient ebenfalls genug!
      • Gipsy15 schrieb am 10.01.2026, 14.13 Uhr:
        Shop Apotheke ist ja mittlerweile nicht mehr alleine, die von Jauch beworben wird. 
        Ariel ist ja dazugekommen.
      • Constantin-78 schrieb am 10.01.2026, 18.06 Uhr:
        Werbung ohne Prominenz und grundsätzlich ohne Minderjährige! 👍
      • Joachim Franz schrieb am 13.01.2026, 22.28 Uhr:
        Da ist am Montag RTL aber ein Malheur passiert. Da outet sich bei der 32.000€-Frage die erste Kandidatin, dass sie Mitglied der Deutschen Quizverein ist. Normalerweise werden bei WWM nie Mitglieder des Deutschen Quizvereins zugelassen. Ist zum ersten Mal, dass ein Kandidat sagt sie/er sei Mitglied des Deutschen Quizvereins. Denn die sind zu stark und würden zu viel Geld gewinnen. Und das ist jetzt passiert. Da ist RTL einfach unterlaufen, dass eine Kandidatin zum Deutschen Quizverein gehört. Das macht für RTL ein gewaltiges Defizit. Im Schnitt holt ein Kandidat etwa 16.000 Euro.  Die Kandidatin des Deutschen Quizvereins gewinnt hier 125.000 Euro. Hätte RTL erkannt, dass da jemand vom Deutschen Quizverein mitspielt, hätte RTL 100.000 Euro gespart.
      • Stella schrieb am 14.01.2026, 21.28 Uhr:
        Ich glaube, davon hab ich auch schon mal gehört, jetzt wo ich es lese... 🤔 Im Prinzip logisch, sie wird es verschwiegen haben, was zur Ungültigkeit führen müsste!
    • So what schrieb am 10.01.2026, 10.10 Uhr:
      Die Kandidatin aus Friesland fand ich super. Ich mache nur weiter o.s.ä. wenn die Frage "wie heißt Du" lautet und 4 Frauennamen als Antwort dastehen.
      Ich habe diese Woche mal öfter reingeschaut, aber sonst langweilt mich diese Sendung mittlerweile, Herr Jauch mit seinem Gelaber und dass die Beantwortung EINER Frage manchmal 5-10 Minuten dauert und bevor es dazukommt, Werbung.
      • Stella schrieb am 10.01.2026, 10.49 Uhr:
        Was mich mal brennend interessieren würde, ob bei der Zuschauerfrage tatsächlich Jemand gewinnt... 🤔
      • Constantin-78 schrieb am 10.01.2026, 18.11 Uhr:
        Mich auch!
        Ich schau's mittlerweile wieder ganz gerne. Hab sicher 10 Jahre nicht geschaut. Ja, die ältere Dame war super! Fast alle waren nett. Die "Ren-Tier"-Dame hat mir leid getan. Sie hatte einen Aussetzer. Ihr Herz hat bis zum Hals geklopft. Aber hey, immerhin 125.000€!!