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68. Emmy Awards: Die Gewinner - "Game of Thrones" besteigt den Serienthron

68. Emmy Awards: Die Gewinner - "Game of Thrones" besteigt den Serienthron

19.09.2016, 07.30 Uhr - Bernd Krannich/TV Wunschliste in Medien
Tatiana Maslany und Rami Malek erringen Hauptdarsteller-Ehren
"Game of Thrones"
Bild: HBO
68. Emmy Awards: Die Gewinner - "Game of Thrones" besteigt den Serienthron/Bild: HBO

Die 68. Primetime Emmy Awards wurden in der Nacht zum Montag in Los Angeles verliehen. In der von ABC in den USA ausgerichteten Show konnten sich zahlreiche Fanfavoriten durchsetzen.

Game of Thrones an der Spitze
"Game of Thrones" konnte drei weitere Emmys abräumen (Dramaserie, Regie, Drehbuch). Damit kommt die Serie in der sechsten Staffel auf 38 Emmys und hat "Frasier" (37 Emmys in elf Jahren) vom Thron der meistausgezeichneten fiktionalen Serie gestoßen. Das nächste Ziel ist "Saturday Night Live" mit seinen mittlerweile 50 Emmys (in 41 Staffeln) - ein Ziel, das sich aber selbst mit zwei weiteren Rekord-Jahren als nicht zu knacken erweisen dürfte. Nächstes Jahr muss "GoT" zunächst aussitzen, da die Serie erst später startet und somit keine neuen Folgen im Emmy-Awards-Zeitraum (bis 31. Mai 2017) zu sehen sind (wunschliste.de berichtete).

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Mit 12 Emmys in diesem Jahr konnte das Fantasyepos seine Vorjahres-Bestleistung in Sachen "Meiste Emmys für eine Drama-Serie in einem Jahr" egalisieren.

Ebenfalls einen geteilten Spitzenplatz belegt nun übrigens auch die Episode "Die Schlacht der Bastarde", die auf insgesamt sechs Emmys kommt (Regie, Drehbuch, Make-up, Schnitt, Sound Mixing, Visual Effects). Egalisiert wurde damit die bisherige Bestleistung für die meisten Emmys für eine einzelne Episode, die auch der Serienpilot von "Boardwalk Empire" erringen konnte.

Etwas traurig dürften Thrones-Fans sein, dass keiner der Darsteller einen Emmy erringen konnte.

Erste Emmys für Maslany und Malek
Steinig aber erfolgreich war der Weg von Tatiana Maslany zur Anerkennung: Im ersten Jahr ihrer anspruchsvollen Rolle in "Orphan Black" wurde sie nicht einmal für den Emmy nominiert, für die vierte Staffel hat sie sich die Trophäe nun erstmalig gesichert. Schneller ging es da für Rami Malek: Direkt für die erste Staffel von "Mr. Robot" wurde er ausgezeichnet. Vorteilhaft für ihn, denn die zweite Staffel konnte die Kritiker nicht begeistern.

Leer ausgegangen sind hier "The Americans" und "House of Cards", die beide mit zwei Nominierungen in die Hauptdarsteller-/Hauptdarstellerin-Kategorie gegangen waren.

Kleine Notiz am Rande: Während Flaggschiff "House of Cards" bei den Emmys letztendlich mal wieder ziemlich baden gegangen ist, konnte wenigstens "Bloodline" mit einem Nebendarsteller-Emmy für Ben Mendelson ein Debakel im Drama-Bereich für Netflix verhindern. Ebenjenes "Bloodline", dem Netflix kürzlich überraschend den Hahn abgedreht hat: Staffel drei wird verkürzt (Zehn statt 13 Episoden) und wird die letzte der Serie (wunschliste.de berichtete).

OJ Simpson gegen den Rest von FX
Die Mini-Serien-Kategorie war bei der Hauptveranstaltung fest in der Hand von FX und der ersten Staffel von "American Crime Story: The People v. O.J. Simpson": Fünf Emmys konnte die Staffel bei der Hauptveranstaltung einfahren (und war damit das meistausgezeichnete Programm am Sonntag). Das ließ den Konkurrenten vom eigenen Sender - "Fargo" und "American Horror Story" - keine Chance. "The Night Manager" von AMC gelang ein Achtungserfolg mit einem Regie-Emmy.

Trotz des Übergewichts von "The People v. O.J. Simpson" dürfte die Konkurrenz aus dem eigenen Haus insgesamt problematisch gewesen sein: mit neun Emmys insgesamt fehlt auf die Rekordmarke von 13 Emmys für "John Adams - Freiheit für Amerika" doch noch ein Stück.

Altlasten?
In diesem Jahr haben die Emmys einiges richtig gemacht und frisches Blut geehrt. Einzig in der Comedy-Kategorie gibt es noch mit "Veep - Die Vizepräsidentin" und dessen Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus Gewinner, denen ein bisschen der Mief des "haben wir schon immer gewählt" anhängt. Allerdings mag man der Serie zugute halten, dass der Serienschöpfer Armando Iannucci sich vor dieser Staffel auf eigenen Wunsch zurückgezogen hat (der Brite wollte die langen Auslandsaufenthalte beenden, wunschliste.de berichtete) und es den Nachfolgern gelungen ist, diesen markanten kreativen Verlust aufzufangen - etwas, was das Fachpublikum vermutlich beeindrucken konnte.

Creative Arts Emmys-Gewinner (Samstag)
Creative Arts Emmys-Gewinner (Sonntag)

DIE EMMY-GEWINNER VOM SONNTAG

Beste Drama-Serie:
"The Americans"
"Better Call Saul"
"Downton Abbey"
GEWINNER: "Game of Thrones"
"Homeland"
"House of Cards"
"Mr. Robot"

Beste Comedy-Serie:
"Black-ish"
"Master of None"
"Modern Family"
"Silicon Valley"
"Transparent"
"Unbreakable Kimmy Schmidt"
GEWINNER: "Veep - Die Vizepräsidentin"

Beste Mini-Serie:
"American Crime"
"Fargo"
"The Night Manager"
GEWINNER: "American Crime Story" ("The People v OJ Simpson: American Crime Story")
"Roots"

Bester Fernsehfilm:
"A Very Murray Christmas"
"All the Way"
"Confirmation"
"Luther"
GEWINNER: "Sherlock": The Abominable Bride

Beste Variety-Talk-Show:
"Comedians in Cars Getting Coffee"
"Jimmy Kimmel Live!"
GEWINNER: "Last Week Tonight with John Oliver"
"The Late Late Show with James Corden"
"Real Time with Bill Maher"
"The Tonight Show Starring Jimmy Fallon"

Beste Variety-Sketch-Show:
"Documentary Now!"
"Drunk History"
"Inside Amy Schumer"
GEWINNER: "Key & Peele"
"Portlandia"
"Saturday Night Live"

Beste Reality-Competition:
"The Amazing Race"
"American Ninja Warrior"
"Dancing with the Stars"
"Project Runway - Designer gesucht!"
"Top Chef"
GEWINNER: "The Voice"

Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie:
Kyle Chandler, "Bloodline"
GEWINNER: Rami Malek, "Mr Robot"
Bob Odenkirk, "Better Call Saul"
Matthew Rhys, "The Americans"
Liev Schreiber, "Ray Donovan"
Kevin Spacey, "House of Cards"

Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie:
Claire Danes, "Homeland"
Viola Davis, "How to Get Away With Murder"
Taraji P. Henson, "Empire"
GEWINNER: Tatiana Maslany, "Orphan Black"
Keri Russell, "The Americans"
Robin Wright, "House of Cards"

Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie:
Anthony Anderson, "Black-ish"
Aziz Ansari, "Master of None"
Will Forte, "The Last Man on Earth"
William H. Macy, "Shameless"
Thomas Middleditch, "Silicon Valley"
GEWINNER: Jeffrey Tambor, "Transparent"

Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie:
Ellie Kemper, "Unbreakable Kimmy Schmidt"
GEWINNER: Julia Louis-Dreyfus, "Veep"
Laurie Metcalf, "Getting On - Fiese alte Knochen"
Tracee Ellis Ross, "black-ish"
Amy Schumer, "Inside Amy Schumer"
Lily Tomlin, "Grace and Frankie"

Bester Hauptdarsteller in Miniserie / Fernsehfilm:
Bryan Cranston, "All The Way"
Benedict Cumberbatch, "Sherlock: The Abominable Bride"
Idris Elba, "Luther"
Cuba Gooding jr., "The People V OJ Simpson"
Tom Hiddleston, "The Night Manager"
GEWINNER: Courtney B. Vance, "The People V OJ Simpson"

Beste Hauptdarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:
Kirsten Dunst, "Fargo"
Felicity Huffman, "American Crime"
Audra McDonald, "Billie Holiday: Lady Day at Emerson's Bar & Grill"
GEWINNER: Sarah Paulson, "The People V OJ Simpson"
Lili Taylor, "American Crime"
Kerry Washington, "Confirmation"

Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie:
Jonathan Banks, "Better Call Saul"
Peter Dinklage, "Game of Thrones"
Kit Harington, "Game of Thrones"
Michael Kelly, "House of Cards"
GEWINNER: Ben Mendelsohn, "Bloodline"
Jon Voight, "Ray Donovan"

Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie:
Emilia Clarke, "Game of Thrones"
Lena Headey, "Game of Thrones"
GEWINNER: Maggie Smith, "Downton Abbey"
Maura Tierney, "The Affair"
Maisie Williams, "Game of Thrones"
Constance Zimmer, "UnReal"

Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie:
GEWINNER: Louie Anderson, "Baskets"
Andre Braugher, "Brooklyn Nine-Nine"
Keegan-Michael Key, "Key & Peele"
Ty Burrell, "Modern Family"
Tituss Burgess, "Unbreakable Kimmy Schmidt"
Tony Hale, "Veep"

Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie:
Niecy Nash, "Getting On"
GEWINNER: Kate McKinnon, "Saturday Night Live"
Gaby Hoffmann, "Transparent"
Allison Janney, "Mom"
Judith Light, "Transparent"
Anna Chlumsky, "Veep"

Bester Nebendarsteller Miniserie / Fernsehfilm:
GEWINNER: Sterling K. Brown, "The People v. O.J. Simpson: American Crime Story"
Hugh Laurie, "The Night Manager"
Jesse Plemons, "Fargo"
David Schwimmer, "The People v. O.J. Simpson"
John Travolta, "The People v. O.J. Simpson"
Bokeem Woodbine, "Fargo"

Beste Nebendarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:
Kathy Bates, "American Horror Story: Hotel"
Olivia Colman, "The Night Manager"
GEWINNER: Regina King, "American Crime"
Melissa Leo, "All The Way"
Sarah Paulson, "American Horror Story: Hotel"
Jean Smart, "Fargo"

Beste Regieleistung für eine Comedy-Serie:
"Master of None" (Episode: "Parents") - Aziz Ansari
"Silicon Valley" (Episode: "Daily Active Users") - Alec Berg
"Silicon Valley" (Episode: "Founder Friendly") - Mike Judge
GEWINNER: "Transparent" (Episode: "Man on the Land") - Jill Soloway
"Veep" (Episode: "Kissing Your Sister") - David Mandel
"Veep" (Episode: "Morning After") - Chris Addison
"Veep" (Episode: "Mother") - Dave Stern

Beste Regieleistung für eine Drama-Serie:
"Downton Abbey" (Episode: "Episode 9") - Michael Engler
GEWINNER: "Game of Thrones" (Episode: "Battle of the Bastards") - Miguel Sapochnik
"Game of Thrones" (Episode: "The Door") - Jack Bender
"Homeland" (Episode: "The Tradition of Hospitality") - Lesli Linka Glatter
"The Knick" (Episode: "This Is All We Are") - Steven Soderbergh
"Ray Donovan" (Episode: "Exsuscito") - David Hollander

Beste Regieleistung für ein Variety-Special:
Louis J. Horvitz: "58th Grammy Awards"
Kahlil Joseph und Beyoncé Knowles Carter: "Lemonade"
GEWINNER: Thomas Kail und Alex Rudzinski: "Grease: Live"
Beth McCarthy-Miller: "Adele Live in New York City"
Chris Rock: "Amy Schumer: Live at the Apollo"
Glenn Weiss: "The Kennedy Center Honors"

Beste Regieleistung für eine Mini-Serie, TV-Film oder Drama-Special:
"All the Way" - Jay Roach
"Fargo" (Episode: "Before the Law") - Noah Hawley
GEWINNER: "The Night Manager" - Susanne Bier
"The People v. O. J. Simpson: American Crime Story" (Episode: "From the Ashes of Tragedy") - Ryan Murphy
"The People v. O. J. Simpson: American Crime Story" (Episode: "Manna From Heaven") - Anthony Hemingway
"The People v. O. J. Simpson: American Crime Story" (Episode: "The Race Card") - John Singleton

Bestes Drehbuch für eine Comedy-Serie:
"Catastrophe" (Episode: "Episode 1") - Rob Delaney und Sharon Horgan
GEWINNER: "Master of None" (Episode: "Parents") - Aziz Ansari und Alan Yang
"Silicon Valley" (Episode: "Founder Friendly") - Dan O'Keefe
"Silicon Valley" (Episode: "The Uptick") - Alec Berg
"Veep" (Episode: "Morning After") - David Mandel
"Veep" (Episode: "Mother") - Alex Gregory und Peter Huyck

Bestes Drehbuch für eine Drama-Serie:
"The Americans" (Episode: "Persona Non Grata") - Joel Fields und Joe Weisberg
"Downton Abbey" (Episode: "Episode 8") - Julian Fellowes
GEWINNER: "Game of Thrones" (Episode: "Battle of the Bastards") - David Benioff und D. B. Weiss
"The Good Wife" (Episode: "End") - Robert King und Michelle King
"Mr. Robot" (Episode: "eps1.0_hellofriend.mov") - Sam Esmail
"UnREAL" (Episode: "Return") - Marti Noxon und Sarah Gertrude Shapiro

Bestes Drehbuch für ein Variety-Special:
"Amy Schumer: Live at the Apollo" - Amy Schumer
"John Mulaney: The Comeback Kid" - John Mulaney
GEWINNER: "Patton Oswalt: Talking for Clapping" - Patton Oswalt
"Tig Notaro: Boyish Girl Interrupted" - Tig Notaro
"Triumph's Election Special 2016"

Bestes Drehbuch für ein eine Mini-Serie, TV-Film oder Drama-Special:
"Fargo" (Episode: "Loplop") - Bob DeLaurentis
"Fargo" (Episode: "Palindrome") - Noah Hawley
"The Night Manager" - David Farr
"The People v. O. J. Simpson: American Crime Story" (Episode: "From the Ashes of Tragedy") - Scott Alexander and Larry Karaszewski
GEWINNER: "The People v. O. J. Simpson: American Crime Story" (Episode: "Marcia, Marcia, Marcia") - D. V. DeVincentis
"The People v. O. J. Simpson: American Crime Story" (Episode: "The Race Card") - Joe Robert Cole

Jimmy Kimmels Emmy-Eröffnung


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Leserkommentare

  • linkin_park schrieb via tvforen.de am 19.09.2016, 14.38 Uhr:
    linkin_parkGoT
    2 unwichtige Kategorien, und eine mit schwacher Konkurrenz - naja......tolle Leistung.....
    Da, wo man mal starke Mitbewerber hatte, kommt man auch nicht gegen an (Maggie Smith)
    Überhypter Mist.
  • TV Wunschliste schrieb via tvforen.de am 19.09.2016, 13.21 Uhr:
    TV WunschlisteJahr für Jahr ist innerhalb der amerikanischen Fernsehwelt der Erfolg bei den Emmys auch eine Art "Medaillenspiegel", anhand dessen abseits der Einschaltquoten ein Blick auf die "Machtverhältnisse" möglich ist.

    Mit 22 Emmys hat HBO ein weiteres Mal die Krone errungen. Dazu gelang es dem Pay-TV-Sender mit "Game of Thrones" zahlreiche Ausrufezeichen zu setzen: Die Serie hält nun die Krone in Sachen "meistausgezeichnete Serie". In nur sechs Jahren stellte sie das deutlich länger gelaufene "Frasier" in den Schatten. Die Wiederholung des letztjährigen Rekordwerts der "in einem Emmy-Durchgang mit den meisten Trophäen ausgezeichneten Drama-Serie" unterstreicht das gute Jahr des Pay-TV-Senders ebenso wie die Tatsache, dass die sechs Emmys für die Episode "Battle of the Bastards" die Egalisierung eines ebenfalls von einer HBO-Serie aufgestellten Bestwerts bedeutet ("Boardwalk Empire").

    Auf der anderen Seite steht bei HBO allerdings, dass das Prestigeprojekt "Vinyl" auch bei den Emmys vollkommen untergegangen ist. Daneben steht zum Vergleich, dass HBO im vergangenen Jahr auf satte 43 Emmys kam (und damit nur knapp die 44 Auszeichnungen verpasste, mit denen CBS die "meisten Emmys in einem Jahr für einen Sender"-Krone hält). Damals konnte der Pay-TV-Sender aber mit der Mini-Serie "Olive Kitteridge" (8 Emmys) und dem Fernsehfilm "Bessie" (4 weitere Emmys) auftrumpfen - 2015 kam HBO auf 19 Emmys.

    Für die Verantwortlichen des Sender dürfte es etwas beängstigend sein, dass "GoT" wegen einer längeren Pause zwischen den beiden Staffeln im nächsten Jahr nicht ins Rennen gehen kann. Da kann sich der Sender freuen, dass die ersten Kritiken zur neuen Serie "Westworld" sehr enthusiastisch sind.

    TV Line hebt hervor, dass HBO mit seinen 22 Emmys genau einen Emmy mehr hat, als die fünf Broadcast-Networks ABC (4), CBS (3), NBC (6), Fox (6) und The CW (2) mit ihren 21 Auszeichnungen.

    Mit seiner Konzentration auf Mini-Serien-Anthologien wie "American Crime Story", "American Horror Story" und "Fargo" konnte sich Kabelsender FX auf 18 Emmys hocharbeiten (letztes Jahr waren es noch 8 Emmys). Hier hat der Sender deutlich die ehemalige Domäne von HBO angegriffen, das die sogenannte "Longform" (Mini-Serie und Fernsehfilm) mehr als eine Dekade lang dominieren konnte und allenfalls mit den von PBS koproduzierten britischen Serien konkurrieren musste.

    Auf Rang drei der Bestenliste kommt schon Netflix - dass Amazon auf (dem geteilten) Rang fünf steht, unterstreicht, dass die Video-on-Demand-Dienstleister unter den qualitativ hochwertigen "Sendern" angekommen sind.

    Problematisch für Netflix ist allerdings aktuell, dass der Anbieter in den klassischen Hauptkategorien mal wieder leer ausgegangen ist: "Making a Murderer" zeichnet für vier der neun Netflix-Emmys verantwortlich. Produzentin Moira Demos hat hier übrigens an allen Emmys (Regie, Schnitt, Executive Producer, Autor) zumindest Anteil - mit diesen vier Emmys ist sie nicht nur in diesem Jahr die Person, die die meisten Trophäen mit nach Hause nehmen durfte.

    Nur ein Schatten vergangener Erfolgs-Jahre ist übrigens derzeit AMC: Für zwei Emmys reichte es dieses Jahr, und beide waren für die Koproduktion "The Night Manager" (Regie und Musik). Dank des Quoten-Behemoth "The Walking Dead" wird man die Preis-Ebbe derzeit wohl verkraften können.

    Sender-Rangliste nach Emmy-Gewinnen in 2016
    22 - HBO
    18 - FX
    9 - Netflix
    8 - PBS
    6 - Amazon, FOX, NBC
    4 - A&E, ABC, Adult Swim, Cartoon Network, Comedy Central
    3 - CBS
    2 - AMC, CNN, CW, National Geographic Channel, Showtime, USA Network
    1 - ActingDead.com (Webserie), AOL, BBC America, IFC, Logo, MTV, Nickelodeon, Oculus Platform, Starz, TLC

    Die mehrfach ausgezeichneten Formate
    12 - "Game Of Thrones"
    9 - "The People v. O.J. Simpson: American Crime Story"
    5 - "Grease: Live"
    4 - "Making A Murderer"
    3 - "Cartel Land" (Dokumentation), "Downton Abbey", "Last Week Tonight with John Oliver", "Saturday Night Live", "Transparent", "Veep - Die Vizepräsidentin"
    2 - "Adventure Time - Abenteuerzeit mit Finn und Jake", "American Horror Story: Hotel", "Childrens' Hospital", "Crazy Ex-Girlfriend", "Danny Elfman's Music From The Films Of Tim Burton (Live From Lincoln Center)", "Fargo", "Key & Peele", "The Man in the High Castle", "Mr. Robot", "The Night Manager", "Sherlock: The Abominable Bride", "The Voice"

    19.09.2016 - Bernd Krannich/wunschliste.de
    Bild: ATAS


    http://www.wunschliste.de/tvnews/30568