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7760

Tatort

D/A/CH, 1970–

Tatort
Serienticker
  • Platz 157760 Fans
  • Serienwertung4 3125 3.98von 280 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

Krimi
Die erfolgreichste Krimi-Reihe Deutschlands begeistert seit 1970 mit ihren regionalen Ermittlerteams jeden Sonntagabend ein knapp zweistelliges Millionenpublikum. Obwohl sich die Kommissare zum Teil deutlich in der Art und Weise ihrer Ermittlungen unterscheiden, der eine seine Fälle eher mit Bedacht löst, während andere eher schießen bevor sie fragen oder mit einem Augenzwinkern ermitteln, halten die Filme in aller Regel ein gleichbleibend hohes Niveau. Neben den deutschen Kriminalbeamten der ARD-Anstalten kommen auch Ermittler aus Österreich und der Schweiz in Produktionen des ORF und der SRG zum Einsatz.
Daten
Deutsche TV-PremiereSo, 29.11.1970 (ARD)
Originalsprache:Deutsch
Spin-off: Fliege ... (D, 2003), Lammerts Leichen (D, 2017), Schimanski (D, 1997), Tatörtchen (D, 1979), Der vierte Mann (A, 1990)
Crossover mit Derrick (D, 1974), KRIMI.DE (D, 2004), Polizeiruf 110 (D, 1971)
siehe auch How to Tatort (D, 2020), Die Kommissarin (D, 1994), Oberinspektor Marek (A, 1963), Tatort - Die Show (D, 2015), Trautmann (A, 2000)
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Cast & Crew
Serienguide
ARD
Der Tatort ist ein Stück deutscher Krimilegende. Die in sich abgeschlossenen Mordfälle mit unterschiedlichen Kommissaren und Ermittlern (je nach federführender Sendeanstalt) sorgen seit knapp 30 Jahren für hohe Einschaltquoten und spannende Unterhaltung. Produziert wird die Reihe von allen ARD-Anstalten in Kooperation mit dem österreichischen und dem Schweizer Fernsehen. Einzelne Episoden haben Fernsehgeschichte geschrieben. Die Folge Reifezeugnis mit Nastassja Kinski und Klaus Schwarzkopf als Kommissar Finke gilt als einer der besten Tatorte aller Zeiten und legte am 27. März 1977 den Grundstein für die internationale Karriere von Klaus Kinskis Tochter.
Das wohl umstrittenste und auch lange Zeit beliebteste Kommissaren-Gespann waren Götz George und Eberhard Feik als Schimanski und Thanner. Wegen der rüden Ruhrpottsprache in ihren Episoden wurden sie von den einen geliebt, von den anderen gehaßt. Sie sind die einzigen, die einen Fall im Kino lösten (Zahn um Zahn). Die Folge lief später als 200. Episode im Fernsehen. Die Kommissare kamen und gingen.
Viele blieben nur für einen Fall, andere ermittelten länger. Prägend für die Serie waren neben den schon erwähnten die Kommissare Trimmel, Haferkamp, Veigl, Marek, Konrad und Palu. Als weibliche Ermittlerinnen machten sich besonders Karin Anselm, Nicole Heesters und Ulrike Folkerts als Wiegand, Buchmüller und Lena Odenthal einen Namen. Bis zur 404. Folge wirkten insgesamt 62 Kommissare mit. Die meisten Einsätze hatten Stoever/Brockmöller (35 mal). Schimanski und Thanner waren 29 mal im Einsatz, bevor Schimanski 1997 seine eigene, nach ihm benannte Serie bekam (siehe dort). Auf je 21 Fälle kommen Batic und Leitner sowie Kommissar Brinkmann. Kommissar Haferkamp ermittelte 20 mal. Klaus Löwitsch und Horst Bollmann gaben jeweils zwei verschiedenen Kommissaren ihre Identität, und Kommissarin Lea Sommer wurde für zwei Fälle von der Serie Die Kommissarin (siehe dort) ausgeliehen. Der Start der Reihe Tatort war zwar offiziell am 29. November 1970, doch die Folge 9, Exklusiv!, wurde schon mehr als ein Jahr vorher, am 26.10.1969, einmal in der ARD ausgestrahlt.
Der Film Dort oben im Wald bei diesen Leuten stellte (außerhalb der Tatort-Reihe) am 1.4.1990 außerdienstlich den neuen Kommissar Franz Markowitz alias Günter Lamprecht vor. Seinen ersten Tatort-Fall löste er in der Folge Tödliche Vergangenheit im Mai 1991. Die Folge 363, Mord hinterm Deich, lief am 25.12.1996 erst im NDR, am 8.6.1997 dann in der ARD, und ist somit eigentlich Folge 349. Am 17.6.1991 lief auf N3 in der Reihe Fernseh-Lexikon eine Dokumentation mit dem Titel Mit Schimanski am Tatort - Kein Kommissar wie jeder andere. Die Sendung dokumentiert die Entstehung der Tatort-Folge Medizinmänner und analysiert, warum die Figur des Schimanski so populär ist. Zur 300. Folge lief am 11.12.1994 das 15minütige Special Immer wieder Sonntags, und außerdem zeigte der WDR das 45minütige Special Taten, Orte, Kommissare.
aus: Der neue Serienguide

Tatort Streams

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • 19357999 schrieb am 14.09.2026, 05.57 Uhr:
      Der Tatort „König in Gelb“:Endlich mal wieder ein Tatort, der hängen bleibt!
      Ich muss sagen, der gestrige Einstand nach der Sommerpause hat mich emotional ziemlich erwischt.
      Ein Demenzdorf als Kulisse zu wählen, fand ich mutig und psychologisch unheimlich dicht umgesetzt.
      Für mich persönlich lebte die Folge vor allem von der beklemmenden Atmosphäre. Dieses Gefühl, dass man als Zuschauer zusammen mit der Ermittlerin irgendwann selbst nicht mehr wusste was jetzt real ist und was nicht, fand ich richtig stark inszeniert.
      Es war für mich kein klassischer, gemütlicher Sonntagskrimi, sondern ging eher in die Richtung Psychothriller. Gerade die Dynamik rund um die schwindenden Erinnerungen hatte mich nach dem Abspann noch ein ganzes Weile beschäftigt.
      Klar, das war stellenweise echt schwere Kost und vielleicht nichts für jeden Geschmack. Aber mir hat dieser sperrige, intensive Ansatz nach der langen Pause richtig gut gefallen.
      • Constantin-78 schrieb am 15.09.2026, 20.16 Uhr:
        Ich war auch wirklich begeistert! Ich hab immer befürchtet, dass irgendjemand in der Wohnung war, vor allem in Vogels Wohnung, und ihn "unschädlich" macht. Hab mir ständig die Augen zugehalten (bis auf einen kleinen Schlitz 😆). Wirklich eine perfekte Story, Regie, Kamera und Schauspielerei. Es geht doch! Da bezahle ich gerne die Rundfunkgebühr. Die letzten vom Winter 25/26 fand ich bis jetzt auch alle gut. 
        Sonntag erst das US-Open-Finale, dann den Tatort, und mitten in der Nacht noch "Ich Capitano" (über zwei minderjährige Senegalesen bei ihrer Flucht nach Europa). Perfekter (und nachdenklicher) Kinoabend 🍿
    • Frommi schrieb am 13.09.2026, 22.36 Uhr:
      Ich sage auch, wie es ist 😊:

      Guter Wiedereinstieg des Tatorts.
      Interessantes Setting, gutes Drehbuch, vom Konzept her ungewöhnlich, wenn man so will sogar innovativ.
      Schauspielerisch bemerkenswert, Furtwängler kann mal zeigen, was sie kann und Lust ist grandios. Auch Thieme überzeugt mit sparsamen Worten und ausdrucksstarker Mimik.

      Ich kann diesen Tatort nach langen überzogenen Ermittlungen in Göttingen nur loben. Nach diesem leisen, psychologischen Krimi kann nächstes Mal wieder mehr Action dabei sein.
      Furtwängler macht den Hannover-Tatort wieder zu einem der besten.
      • User 1863913 schrieb am 13.09.2026, 22.45 Uhr:
        Kann mich dem nur anschließen👍
    • Bingo2018 schrieb am 13.09.2026, 21.56 Uhr:
      Ich sag wie es ist, der Tatort ist zurück!
      Hat vielleicht jemand mitgezählt wie oft Vogel gesagt hat: "Ich sag wie es ist."