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7308

Tatort

D/A/CH, 1970–

Tatort
Serienticker
  • Platz 57308 Fans
  • Serienwertung4 31253.99von 275 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

Krimi
Die erfolgreichste Krimi-Reihe Deutschlands begeistert seit 1970 mit ihren regionalen Ermittlerteams jeden Sonntagabend ein knapp zweistelliges Millionenpublikum. Obwohl sich die Kommissare zum Teil deutlich in der Art und Weise ihrer Ermittlungen unterscheiden, der eine seine Fälle eher mit Bedacht löst, während andere eher schießen bevor sie fragen oder mit einem Augenzwinkern ermitteln, halten die Filme in aller Regel ein gleichbleibend hohes Niveau. Neben den deutschen Kriminalbeamten der ARD-Anstalten kommen auch Ermittler aus Österreich und der Schweiz in Produktionen des ORF und der SRG zum Einsatz.
Daten
Deutsche TV-PremiereSo, 29.11.1970 (ARD)
Originalsprache:Deutsch
Spin-off: Fliege ... (D, 2003)
Spin-off: Lammerts Leichen (D, 2017)
Spin-off: Schimanski (D, 1997)
Spin-off: Tatörtchen (D, 1979)
Spin-off: Der vierte Mann (A, 1990)
Crossover mit Derrick (D, 1974)
Crossover mit KRIMI.DE (D, 2004)
Crossover mit Polizeiruf 110 (D, 1971)
siehe auch How to Tatort (D, 2020)
siehe auch Die Kommissarin (D, 1994)
siehe auch Oberinspektor Marek (A, 1963)
siehe auch Tatort - Die Show (D, 2015)
siehe auch Trautmann (A, 2000)
u. a. mit Abseits (D, 2006)
u. a. mit Blutiger Schnee (D/PL, 1983)
u. a. mit Freischwimmer (D, 2007)
u. a. mit Das Grauen auf Black Torment (GB, 1964)
u. a. mit Rotkäppchen (D, 2005)
u. a. mit Schlafende Hunde (D, 2010)
u. a. mit Tschiller: Off Duty (D, 2016)
u. a. mit Zabou (D, 1987)
siehe auch Stahlnetz (D, 1999)
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
Serienguide
ARD
Der Tatort ist ein Stück deutscher Krimilegende. Die in sich abgeschlossenen Mordfälle mit unterschiedlichen Kommissaren und Ermittlern (je nach federführender Sendeanstalt) sorgen seit knapp 30 Jahren für hohe Einschaltquoten und spannende Unterhaltung. Produziert wird die Reihe von allen ARD-Anstalten in Kooperation mit dem österreichischen und dem Schweizer Fernsehen. Einzelne Episoden haben Fernsehgeschichte geschrieben. Die Folge Reifezeugnis mit Nastassja Kinski und Klaus Schwarzkopf als Kommissar Finke gilt als einer der besten Tatorte aller Zeiten und legte am 27. März 1977 den Grundstein für die internationale Karriere von Klaus Kinskis Tochter.
Das wohl umstrittenste und auch lange Zeit beliebteste Kommissaren-Gespann waren Götz George und Eberhard Feik als Schimanski und Thanner. Wegen der rüden Ruhrpottsprache in ihren Episoden wurden sie von den einen geliebt, von den anderen gehaßt. Sie sind die einzigen, die einen Fall im Kino lösten (Zahn um Zahn). Die Folge lief später als 200. Episode im Fernsehen. Die Kommissare kamen und gingen.
Viele blieben nur für einen Fall, andere ermittelten länger. Prägend für die Serie waren neben den schon erwähnten die Kommissare Trimmel, Haferkamp, Veigl, Marek, Konrad und Palu. Als weibliche Ermittlerinnen machten sich besonders Karin Anselm, Nicole Heesters und Ulrike Folkerts als Wiegand, Buchmüller und Lena Odenthal einen Namen. Bis zur 404. Folge wirkten insgesamt 62 Kommissare mit. Die meisten Einsätze hatten Stoever/Brockmöller (35 mal). Schimanski und Thanner waren 29 mal im Einsatz, bevor Schimanski 1997 seine eigene, nach ihm benannte Serie bekam (siehe dort). Auf je 21 Fälle kommen Batic und Leitner sowie Kommissar Brinkmann. Kommissar Haferkamp ermittelte 20 mal. Klaus Löwitsch und Horst Bollmann gaben jeweils zwei verschiedenen Kommissaren ihre Identität, und Kommissarin Lea Sommer wurde für zwei Fälle von der Serie Die Kommissarin (siehe dort) ausgeliehen. Der Start der Reihe Tatort war zwar offiziell am 29. November 1970, doch die Folge 9, Exklusiv!, wurde schon mehr als ein Jahr vorher, am 26.10.1969, einmal in der ARD ausgestrahlt.
Der Film Dort oben im Wald bei diesen Leuten stellte (außerhalb der Tatort-Reihe) am 1.4.1990 außerdienstlich den neuen Kommissar Franz Markowitz alias Günter Lamprecht vor. Seinen ersten Tatort-Fall löste er in der Folge Tödliche Vergangenheit im Mai 1991. Die Folge 363, Mord hinterm Deich, lief am 25.12.1996 erst im NDR, am 8.6.1997 dann in der ARD, und ist somit eigentlich Folge 349. Am 17.6.1991 lief auf N3 in der Reihe Fernseh-Lexikon eine Dokumentation mit dem Titel Mit Schimanski am Tatort - Kein Kommissar wie jeder andere. Die Sendung dokumentiert die Entstehung der Tatort-Folge Medizinmänner und analysiert, warum die Figur des Schimanski so populär ist. Zur 300. Folge lief am 11.12.1994 das 15minütige Special Immer wieder Sonntags, und außerdem zeigte der WDR das 45minütige Special Taten, Orte, Kommissare.
aus: Der neue Serienguide

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • Xare schrieb am 02.02.2026, 09.23 Uhr:
      Diese Psychoscheiße die sich schon seit geraumer Zeit beim Tatort abspielt ist nicht mehr auszuhalten.
      Ich habe die Sendung früher gerne gesehen aber jetzt gibt es anscheinend nur noch gestörte und geisteskranke Kommissare und Polizisten. Das ist nicht mehr sehenswert.
    • Vevi schrieb am 02.02.2026, 08.45 Uhr:
      Schon wieder wurde uns ein absoluter Tatort Schwachsinn präsentiert! Die Sexszenen hätte man sich sparen können! Ein Tatort zum Wegschalten
      • Tjure schrieb am 02.02.2026, 09.21 Uhr:
        Ich habe diesen Sch… nur so nebenbei laufen lassen und habe zeitgleich noch etwas anderes erledigt, sonst hätte ich es nicht ausgehalten. Ansonsten stimme ich mit dem Großteil der Kommentare hier überein. Aus meiner Sicht ist das hier der absolute Tiefpunkt der Tatort-Reihe. Ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass man nach den jüngsten Folgen noch tiefer fallen kann, aber falsch gedacht.
    • 1893999 schrieb am 01.02.2026, 23.18 Uhr:
      Tatort Folge 1328: Gefahrengebiet:
      Thema des Films, wie immer politisch und gesellschaftlich relevant:
      Wie verhält sich der Mensch zur Natur (und umgekehrt)?
      Und die ewige Frage des Überlebens, ob in der Zivilisation oder Wildnis.
      Berlin, Teufelsberg: Die Ruinen der einstigen Abhörstation aus dem Kalten Krieg sind der „Lost Place“ schlechthin, umgeben von nichts als urwüchsiger Natur. Wenn sich Wildtiere irgendwo in der Hauptstadt wohlfühlen, dann dort, an diesem vom Menschen scheinbar aufgegebenen Ort.
      Atmosphärische Bilder, starke Dialoge, vielschichtige Charaktere:
      Besser kann man sich vom Tatort nicht verabschieden (auch ohne Sekt und Schnittchen)!
      Kein Abgang mit Pauken und Trompeten, dafür ein leiser Abschied, der zu Corinna Harfouch und ihrer Figur Susanne Bonard passt – genau wie das Thema des Films.
      Daher gibt es von mir heute 7 von 10 Punkte!