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7863

Tatort

D/A/CH, 1970–

Tatort
Serienticker
  • Platz 187863 Fans
  • Serienwertung4 31253.97281 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

Krimi
Die erfolgreichste Krimi-Reihe Deutschlands begeistert seit 1970 mit ihren regionalen Ermittlerteams jeden Sonntagabend ein knapp zweistelliges Millionenpublikum. Obwohl sich die Kommissare zum Teil deutlich in der Art und Weise ihrer Ermittlungen unterscheiden, der eine seine Fälle eher mit Bedacht löst, während andere eher schießen bevor sie fragen oder mit einem Augenzwinkern ermitteln, halten die Filme in aller Regel ein gleichbleibend hohes Niveau. Neben den deutschen Kriminalbeamten der ARD-Anstalten kommen auch Ermittler aus Österreich und der Schweiz in Produktionen des ORF und der SRG zum Einsatz.
Daten
Deutsche TV-PremiereSo, 29.11.1970 (ARD)
Originalsprache:Deutsch
Spin-off: Fliege ... (D, 2003), Lammerts Leichen (D, 2017), Schimanski (D, 1997), Tatörtchen (D, 1979), Der vierte Mann (A, 1990)
Crossover mit Derrick (D, 1974), KRIMI.DE (D, 2004), Polizeiruf 110 (D, 1971)
siehe auch How to Tatort (D, 2020), Die Kommissarin (D, 1994), Oberinspektor Marek (A, 1963), Tatort - Die Show (D, 2015), Trautmann (A, 2000)
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Cast & Crew
Serienguide
ARD
Der Tatort ist ein Stück deutscher Krimilegende. Die in sich abgeschlossenen Mordfälle mit unterschiedlichen Kommissaren und Ermittlern (je nach federführender Sendeanstalt) sorgen seit knapp 30 Jahren für hohe Einschaltquoten und spannende Unterhaltung. Produziert wird die Reihe von allen ARD-Anstalten in Kooperation mit dem österreichischen und dem Schweizer Fernsehen. Einzelne Episoden haben Fernsehgeschichte geschrieben. Die Folge Reifezeugnis mit Nastassja Kinski und Klaus Schwarzkopf als Kommissar Finke gilt als einer der besten Tatorte aller Zeiten und legte am 27. März 1977 den Grundstein für die internationale Karriere von Klaus Kinskis Tochter.
Das wohl umstrittenste und auch lange Zeit beliebteste Kommissaren-Gespann waren Götz George und Eberhard Feik als Schimanski und Thanner. Wegen der rüden Ruhrpottsprache in ihren Episoden wurden sie von den einen geliebt, von den anderen gehaßt. Sie sind die einzigen, die einen Fall im Kino lösten (Zahn um Zahn). Die Folge lief später als 200. Episode im Fernsehen. Die Kommissare kamen und gingen.
Viele blieben nur für einen Fall, andere ermittelten länger. Prägend für die Serie waren neben den schon erwähnten die Kommissare Trimmel, Haferkamp, Veigl, Marek, Konrad und Palu. Als weibliche Ermittlerinnen machten sich besonders Karin Anselm, Nicole Heesters und Ulrike Folkerts als Wiegand, Buchmüller und Lena Odenthal einen Namen. Bis zur 404. Folge wirkten insgesamt 62 Kommissare mit. Die meisten Einsätze hatten Stoever/Brockmöller (35 mal). Schimanski und Thanner waren 29 mal im Einsatz, bevor Schimanski 1997 seine eigene, nach ihm benannte Serie bekam (siehe dort). Auf je 21 Fälle kommen Batic und Leitner sowie Kommissar Brinkmann. Kommissar Haferkamp ermittelte 20 mal. Klaus Löwitsch und Horst Bollmann gaben jeweils zwei verschiedenen Kommissaren ihre Identität, und Kommissarin Lea Sommer wurde für zwei Fälle von der Serie Die Kommissarin (siehe dort) ausgeliehen. Der Start der Reihe Tatort war zwar offiziell am 29. November 1970, doch die Folge 9, Exklusiv!, wurde schon mehr als ein Jahr vorher, am 26.10.1969, einmal in der ARD ausgestrahlt.
Der Film Dort oben im Wald bei diesen Leuten stellte (außerhalb der Tatort-Reihe) am 1.4.1990 außerdienstlich den neuen Kommissar Franz Markowitz alias Günter Lamprecht vor. Seinen ersten Tatort-Fall löste er in der Folge Tödliche Vergangenheit im Mai 1991. Die Folge 363, Mord hinterm Deich, lief am 25.12.1996 erst im NDR, am 8.6.1997 dann in der ARD, und ist somit eigentlich Folge 349. Am 17.6.1991 lief auf N3 in der Reihe Fernseh-Lexikon eine Dokumentation mit dem Titel Mit Schimanski am Tatort - Kein Kommissar wie jeder andere. Die Sendung dokumentiert die Entstehung der Tatort-Folge Medizinmänner und analysiert, warum die Figur des Schimanski so populär ist. Zur 300. Folge lief am 11.12.1994 das 15minütige Special Immer wieder Sonntags, und außerdem zeigte der WDR das 45minütige Special Taten, Orte, Kommissare.
aus: Der neue Serienguide

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • Old School schrieb am 06.10.2026, 16.39 Uhr:
      Hier mal interessantes zum Dreh in, besser gesagt über Stuttgart! 
      https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/filmdreh-fernsehturm-wird-zum-tatort-100.html
    • Fernsehsenf schrieb am 05.10.2026, 20.13 Uhr:
      Mir hat der Tatort "Explosive Mischung" auch nicht so besonders gefallen. [Spoiler] Es wurde am Ende zwar enorm spannend, aber wie es dazu kam, dass ein Polizeipräsidium zum Tatort wurde (originelle Idee immerhin), an dem durchgeknallte Hitzköpfe Geiseln nahmen, Feuerchen legten und sich zum großen Finale unaufhaltsam aufeinander zu bewegten, war doch schwer an den Haaren herbei gezogen. Außerdem war der Krimi akustisch schwer zu verstehen, nicht nur des Dialekts wegen, ich habe die Untertitel irgendwann gar nicht mehr ausgeschaltet.
      Den Handlungsstrang um Meisners Familie fand ich ziemlich fies und insofern - leider - überzeugend. Den Mord an der armen Frau hat man offensichtlich rausgeschnitten oder erst gar nicht gedreht, war auch gut so.
    • Frommi schrieb am 05.10.2026, 12.15 Uhr:
      Odenthal und ihr Team dieses Mal in einem Sammelsurium von Themen, die zusammen genommen überfrachtet wirken. Alles erscheint irgendwie 'drüber'. Höhepunkt ist der mysogyne Mörder seiner Frau, der die Kolleginnen von Lena als Geiseln nimmt. Spannung wird hier bewusst auf die Spitze (und eben drüber) getrieben, um der Spannung Willen, die dieser Tatort sonst vermissen lässt.
      Die asozialen, kriminellen Jugendlichen werden irgendwie in die Handlung genommen, um in die Auflösung des eigentlichen Mordes einbezogen werden zu können.
      Was mir hier auch auffiel, sind die erklärenden Dialoge, die besonders am Schluss aufgesetzt wirken. Dialoge sind ohnehin kein Stärken vieler deutscher TV-Krimis.
      Ich bin kein Freund von Odenthal-Tatorten, aber hier geht der Schuss wirklich nach hinten los.
      • Bea01 schrieb am 05.10.2026, 18.25 Uhr:
        Stimme dir zu.
        Bin schon immer ein Freund der Odenthal, aber diese Folge hat mir gar nicht gefallen.