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7561

Tatort

D/A/CH, 1970–

Tatort
Serienticker
  • Platz 127561 Fans
  • Serienwertung4 31253.98von 279 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

Krimi
Die erfolgreichste Krimi-Reihe Deutschlands begeistert seit 1970 mit ihren regionalen Ermittlerteams jeden Sonntagabend ein knapp zweistelliges Millionenpublikum. Obwohl sich die Kommissare zum Teil deutlich in der Art und Weise ihrer Ermittlungen unterscheiden, der eine seine Fälle eher mit Bedacht löst, während andere eher schießen bevor sie fragen oder mit einem Augenzwinkern ermitteln, halten die Filme in aller Regel ein gleichbleibend hohes Niveau. Neben den deutschen Kriminalbeamten der ARD-Anstalten kommen auch Ermittler aus Österreich und der Schweiz in Produktionen des ORF und der SRG zum Einsatz.
Daten
Deutsche TV-PremiereSo, 29.11.1970 (ARD)
Originalsprache:Deutsch
Spin-off: Fliege ... (D, 2003), Lammerts Leichen (D, 2017), Schimanski (D, 1997), Tatörtchen (D, 1979), Der vierte Mann (A, 1990)
Crossover mit Derrick (D, 1974), KRIMI.DE (D, 2004), Polizeiruf 110 (D, 1971)
siehe auch How to Tatort (D, 2020), Die Kommissarin (D, 1994), Oberinspektor Marek (A, 1963), Tatort - Die Show (D, 2015), Trautmann (A, 2000)
u. a. mit Abseits (D, 2006), Batic und Leitmayr - Die Zwei vom Tatort sagen Servus (D, 2026), Blutiger Schnee (D/PL, 1983), 30 Jahre Batic und Leitmayr (D, 2020), Freies Land (D, 2019), Freischwimmer (D, 2007), Das Grauen auf Black Torment (GB, 1964), Die große Angst - Zukunft im Osten? (D, 2024), Jagdzeit (CH, 2019), Rotkäppchen (D, 2005), Schlafende Hunde (D, 2010), Tschiller: Off Duty (D, 2016), Zabou (D, 1987)
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
Serienguide
ARD
Der Tatort ist ein Stück deutscher Krimilegende. Die in sich abgeschlossenen Mordfälle mit unterschiedlichen Kommissaren und Ermittlern (je nach federführender Sendeanstalt) sorgen seit knapp 30 Jahren für hohe Einschaltquoten und spannende Unterhaltung. Produziert wird die Reihe von allen ARD-Anstalten in Kooperation mit dem österreichischen und dem Schweizer Fernsehen. Einzelne Episoden haben Fernsehgeschichte geschrieben. Die Folge Reifezeugnis mit Nastassja Kinski und Klaus Schwarzkopf als Kommissar Finke gilt als einer der besten Tatorte aller Zeiten und legte am 27. März 1977 den Grundstein für die internationale Karriere von Klaus Kinskis Tochter.
Das wohl umstrittenste und auch lange Zeit beliebteste Kommissaren-Gespann waren Götz George und Eberhard Feik als Schimanski und Thanner. Wegen der rüden Ruhrpottsprache in ihren Episoden wurden sie von den einen geliebt, von den anderen gehaßt. Sie sind die einzigen, die einen Fall im Kino lösten (Zahn um Zahn). Die Folge lief später als 200. Episode im Fernsehen. Die Kommissare kamen und gingen.
Viele blieben nur für einen Fall, andere ermittelten länger. Prägend für die Serie waren neben den schon erwähnten die Kommissare Trimmel, Haferkamp, Veigl, Marek, Konrad und Palu. Als weibliche Ermittlerinnen machten sich besonders Karin Anselm, Nicole Heesters und Ulrike Folkerts als Wiegand, Buchmüller und Lena Odenthal einen Namen. Bis zur 404. Folge wirkten insgesamt 62 Kommissare mit. Die meisten Einsätze hatten Stoever/Brockmöller (35 mal). Schimanski und Thanner waren 29 mal im Einsatz, bevor Schimanski 1997 seine eigene, nach ihm benannte Serie bekam (siehe dort). Auf je 21 Fälle kommen Batic und Leitner sowie Kommissar Brinkmann. Kommissar Haferkamp ermittelte 20 mal. Klaus Löwitsch und Horst Bollmann gaben jeweils zwei verschiedenen Kommissaren ihre Identität, und Kommissarin Lea Sommer wurde für zwei Fälle von der Serie Die Kommissarin (siehe dort) ausgeliehen. Der Start der Reihe Tatort war zwar offiziell am 29. November 1970, doch die Folge 9, Exklusiv!, wurde schon mehr als ein Jahr vorher, am 26.10.1969, einmal in der ARD ausgestrahlt.
Der Film Dort oben im Wald bei diesen Leuten stellte (außerhalb der Tatort-Reihe) am 1.4.1990 außerdienstlich den neuen Kommissar Franz Markowitz alias Günter Lamprecht vor. Seinen ersten Tatort-Fall löste er in der Folge Tödliche Vergangenheit im Mai 1991. Die Folge 363, Mord hinterm Deich, lief am 25.12.1996 erst im NDR, am 8.6.1997 dann in der ARD, und ist somit eigentlich Folge 349. Am 17.6.1991 lief auf N3 in der Reihe Fernseh-Lexikon eine Dokumentation mit dem Titel Mit Schimanski am Tatort - Kein Kommissar wie jeder andere. Die Sendung dokumentiert die Entstehung der Tatort-Folge Medizinmänner und analysiert, warum die Figur des Schimanski so populär ist. Zur 300. Folge lief am 11.12.1994 das 15minütige Special Immer wieder Sonntags, und außerdem zeigte der WDR das 45minütige Special Taten, Orte, Kommissare.
aus: Der neue Serienguide

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • Old School schrieb am 06.05.2026, 16.14 Uhr:
      Kleiner Tip für die 2 kommenden Donnerstage: Felix Klare als millionenschwerer Playboy im Kroatien-Krimi auf der anderen Seite! 😎
    • Bingo2018 schrieb am 04.05.2026, 10.07 Uhr:
      Irgendwie scheint Zürich nicht so beliebt zu sein, das war vorher mit Luzern aber auch schon so.
      Ich mag Zürich und die Ott. 😊 Tessa ist leider sehr brav geworden. Das man so schnell den wahren Täter verraten hat, war schade. Ich meine den Kommissar damit.
      Am Ende gab es ja auch nochmal schön Action, in Form von Kampfszenen, hat man im Tatort auch nicht wirklich so oft. Tatort war einige Zeit sehr brutal, das ist heute weniger geworden.
      • Bingo2018 schrieb am 04.05.2026, 10.13 Uhr:
        Nachtrag: Schade das Tessa am Ende gegen den Täter nicht mitgekämpft hat. Ich hätte sie gerne auch mal in einer Actionszene gesehen. Sie kam ja nur am Ende dazu, um auf den Täter zu schießen.
    • Frommi schrieb am 03.05.2026, 23.04 Uhr:
      Überraschender Zürich-Tatort, spannend, berührend und mit einem politisch unkorrekten Ende. 
      Bisher einer der wenigen überzeugenden Tatorte der beiden Schweizerinnen.
      Besonders die Spannung im letzten Drittel und die Nahaufnahmen der vorzüglich dargestellten Moya überzeugen.
      Der menschliche Zug von Tessa und Isabelle mag 'unrealistisch' sein, ist aber für dieses fiktionale Format und vor allem für die Aussage ein starkes Ende.
      Chapeau. 👍
      • Old School schrieb am 04.05.2026, 07.00 Uhr:
        Auch wenn er diesmal gut gewesen sein soll, ich glotz die Beiden nicht. Wenn ich die Damen schon sehe schnürt es mir die Kehle zu das ich das Totort-Bier dazu nicht runter kriege! Ich schaue alle reinen Frauenteams nicht mehr. Ok, den neuen aus Kiel teste ich an und die Furtwängler schau ich noch.
        Übrigens, der Brambach liegt im Krankenhaus! 😮 Hoffentlich kann der weiter machen!
      • Bingo2018 schrieb am 04.05.2026, 10.24 Uhr:
        @Frommi: Zu Moya muss man aber sagen, ihr Verhalten war an einer Stelle grenzwertig. Nach dem sie den Mord beobachtet hat, ist ihr zuhause aufgefallen, das sie das Namensschild verloren hat. Sie hätte sofort ihrer Freundin sagen müssen, was passiert ist. Moya hat es dann zwar noch versucht, aber das war leider dann zu spät.
      • Frommi schrieb am 04.05.2026, 11.36 Uhr:
        Das stimmt sicher.
        Ich würde sagen, dass das der Dramaturgie bzw. der Spannung geschuldet ist. Es ist eben ein funktionaler Plot.
      • Frommi schrieb am 04.05.2026, 11.39 Uhr:
        *fiktionaler
        die Tastatur 😌
      • Fernsehsenf schrieb am 05.05.2026, 08.39 Uhr:
        Stimmt, das mit dem Namensschild habe ich auch gedacht! Grandiose Unplausibilität, dass sie ihre Freundin nicht *sofort* gewarnt hat.
        Ich kann gut verstehen, dass ARD & Co. diesen Tatort als letzten vor der Sommerpause ausgestrahlt haben. In Sachen Action und überraschenden Wendungen war das ein schönes Highlight. [Spoiler] Der Kampf auf dem Baugerüst war für mich ein richtiges Hallo-wach. Wie der Hüne da auf den Rücken krachte, ich dachte erst, der wäre jetzt querschnittsgelähmt. Dann kommt er langsam wieder zu sich, rappelt sich auf und torkelt davon, starrt dabei wortlos die Kommissarin an... das fand ich super gefilmt und gespielt, damit hätte ich in einem Tatort so nicht gerechnet.