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7476

Tatort

D/A/CH, 1970–

Tatort
Serienticker
  • Platz 127476 Fans
  • Serienwertung4 31253.98von 279 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

Krimi
Die erfolgreichste Krimi-Reihe Deutschlands begeistert seit 1970 mit ihren regionalen Ermittlerteams jeden Sonntagabend ein knapp zweistelliges Millionenpublikum. Obwohl sich die Kommissare zum Teil deutlich in der Art und Weise ihrer Ermittlungen unterscheiden, der eine seine Fälle eher mit Bedacht löst, während andere eher schießen bevor sie fragen oder mit einem Augenzwinkern ermitteln, halten die Filme in aller Regel ein gleichbleibend hohes Niveau. Neben den deutschen Kriminalbeamten der ARD-Anstalten kommen auch Ermittler aus Österreich und der Schweiz in Produktionen des ORF und der SRG zum Einsatz.
Daten
Deutsche TV-PremiereSo, 29.11.1970 (ARD)
Originalsprache:Deutsch
Spin-off: Fliege ... (D, 2003), Lammerts Leichen (D, 2017), Schimanski (D, 1997), Tatörtchen (D, 1979), Der vierte Mann (A, 1990)
Crossover mit Derrick (D, 1974), KRIMI.DE (D, 2004), Polizeiruf 110 (D, 1971)
siehe auch How to Tatort (D, 2020), Die Kommissarin (D, 1994), Oberinspektor Marek (A, 1963), Tatort - Die Show (D, 2015), Trautmann (A, 2000)
u. a. mit Abseits (D, 2006), Batic und Leitmayr - Die Zwei vom Tatort sagen Servus (D, 2026), Blutiger Schnee (D/PL, 1983), 30 Jahre Batic und Leitmayr (D, 2020), Freies Land (D, 2019), Freischwimmer (D, 2007), Das Grauen auf Black Torment (GB, 1964), Rotkäppchen (D, 2005), Schlafende Hunde (D, 2010), Tschiller: Off Duty (D, 2016), Zabou (D, 1987)
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Cast & Crew
Serienguide
ARD
Der Tatort ist ein Stück deutscher Krimilegende. Die in sich abgeschlossenen Mordfälle mit unterschiedlichen Kommissaren und Ermittlern (je nach federführender Sendeanstalt) sorgen seit knapp 30 Jahren für hohe Einschaltquoten und spannende Unterhaltung. Produziert wird die Reihe von allen ARD-Anstalten in Kooperation mit dem österreichischen und dem Schweizer Fernsehen. Einzelne Episoden haben Fernsehgeschichte geschrieben. Die Folge Reifezeugnis mit Nastassja Kinski und Klaus Schwarzkopf als Kommissar Finke gilt als einer der besten Tatorte aller Zeiten und legte am 27. März 1977 den Grundstein für die internationale Karriere von Klaus Kinskis Tochter.
Das wohl umstrittenste und auch lange Zeit beliebteste Kommissaren-Gespann waren Götz George und Eberhard Feik als Schimanski und Thanner. Wegen der rüden Ruhrpottsprache in ihren Episoden wurden sie von den einen geliebt, von den anderen gehaßt. Sie sind die einzigen, die einen Fall im Kino lösten (Zahn um Zahn). Die Folge lief später als 200. Episode im Fernsehen. Die Kommissare kamen und gingen.
Viele blieben nur für einen Fall, andere ermittelten länger. Prägend für die Serie waren neben den schon erwähnten die Kommissare Trimmel, Haferkamp, Veigl, Marek, Konrad und Palu. Als weibliche Ermittlerinnen machten sich besonders Karin Anselm, Nicole Heesters und Ulrike Folkerts als Wiegand, Buchmüller und Lena Odenthal einen Namen. Bis zur 404. Folge wirkten insgesamt 62 Kommissare mit. Die meisten Einsätze hatten Stoever/Brockmöller (35 mal). Schimanski und Thanner waren 29 mal im Einsatz, bevor Schimanski 1997 seine eigene, nach ihm benannte Serie bekam (siehe dort). Auf je 21 Fälle kommen Batic und Leitner sowie Kommissar Brinkmann. Kommissar Haferkamp ermittelte 20 mal. Klaus Löwitsch und Horst Bollmann gaben jeweils zwei verschiedenen Kommissaren ihre Identität, und Kommissarin Lea Sommer wurde für zwei Fälle von der Serie Die Kommissarin (siehe dort) ausgeliehen. Der Start der Reihe Tatort war zwar offiziell am 29. November 1970, doch die Folge 9, Exklusiv!, wurde schon mehr als ein Jahr vorher, am 26.10.1969, einmal in der ARD ausgestrahlt.
Der Film Dort oben im Wald bei diesen Leuten stellte (außerhalb der Tatort-Reihe) am 1.4.1990 außerdienstlich den neuen Kommissar Franz Markowitz alias Günter Lamprecht vor. Seinen ersten Tatort-Fall löste er in der Folge Tödliche Vergangenheit im Mai 1991. Die Folge 363, Mord hinterm Deich, lief am 25.12.1996 erst im NDR, am 8.6.1997 dann in der ARD, und ist somit eigentlich Folge 349. Am 17.6.1991 lief auf N3 in der Reihe Fernseh-Lexikon eine Dokumentation mit dem Titel Mit Schimanski am Tatort - Kein Kommissar wie jeder andere. Die Sendung dokumentiert die Entstehung der Tatort-Folge Medizinmänner und analysiert, warum die Figur des Schimanski so populär ist. Zur 300. Folge lief am 11.12.1994 das 15minütige Special Immer wieder Sonntags, und außerdem zeigte der WDR das 45minütige Special Taten, Orte, Kommissare.
aus: Der neue Serienguide

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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • Fernsehsenf schrieb am 01.04.2026, 11.41 Uhr:
      In dem Artikel über den Abschiedskrimi der Münchener (danke @ OS) war noch einiges Interessante verlinkt, u.a. die Meldung, dass die Sommerpause unserer Sonntagskrimis diesmal schon im Mai beginnt. Grund dafür ist unter anderem die Fußball-WM. Hoffentlich beschert die WM uns dann auch ein paar fette Krimis...(händereib) ;-)
      https://home.1und1.de/magazine/unterhaltung/filme-serien-kino/tatort/tatort-polizeiruf-frueher-sommerpause-42072594
      PS: Nebenbei war in dem Artikel über den Abschied der Grauköpfe noch interessant, wie unterschiedlich Nemec und Wachtveitl ihren letzten Tatort-Auftritt würdigen werden...
    • Old School schrieb am 31.03.2026, 09.34 Uhr:
      Der Münchner Abschied der beiden Senioren-Kommissare naht!
      https://home.1und1.de/magazine/unterhaltung/filme-serien-kino/tatort/zelebrieren-nemec-wachtveitl-tatort-42069812
      Wenigstens bleibt München als Männerteam erhalten! 👍
    • 1893999 schrieb am 29.03.2026, 21.54 Uhr:
      Der Polizeiruf 110 (Goldraub) war heute nicht so prickelnd wie erhofft.
      Leider haben die Verantwortlichen des Krimis nicht so viel Liebe und Energie in den Goldraub-Plot gesteckt wie in das Geplänkel der Ermittler.
      So viele Verdächtige, so wenig Suspense.
      Am Ende geht weder der Raubmord-Thriller noch das Familiendrama auf.
      Tomek Nowicki als leicht verlotterter polnischer Gerichtsmediziner Kaminski. Immer wieder ein Hingucker. Nur leider wird durch seinen Mini-Part deutlich, dass immer weniger polnische Anteile im deutsch-polnischen Polizeirevier zu finden sind. Schade, das TV-Revier war einst als grenzübergreifendes Projekt konzipiert worden.
      Mit dem spektakulären Raub im Louvre, wo im Oktober Schmuckstücke aus der Sammlung Napoleon I. und von Kaiserin Eugénie gestohlen wurden, kann es dieser „Polizeiruf“ leider nicht aufnehmen, trotz strahlender historischer Klunker und Kulissen.
      Der Pariser Louvre ist fern.
      Bei diesem unkonzentrierten Goldraub-Thriller wollte sich kein Bling-Bling-Gefühl einstellen.
      Stimmungstechnisch war ich dann irgendwann bei dem von der Tabakabstinenz genervten Rogov.
      Beinahe will man selbst wieder mit dem Rauchen anfangen, aus Langeweile.
      Dieser „Polizeiruf“ war ein Fall von Spannungsentzug.
      Oder, wie es Rogov enttäuscht nach einer Runde Boxen sagt: »Ich hätt’ immer noch gerne ’ne Kippe.«
      Daher gebe ich heute nur 3 Punkte von 10.
      • Fernsehsenf schrieb am 30.03.2026, 10.26 Uhr:
        Spiegel.de beurteilt den "Polizeiruf" ja ganz ähnlich wie du... ;-)
      • 1893999 schrieb am 30.03.2026, 22.36 Uhr:
        Hallo Fernsehsenf, na sowas, verblüffend in der Tat, da hast Du schon recht.😉
      • Old School schrieb am 31.03.2026, 09.31 Uhr:
        Der Polizeiruf 110 hat ein eigenes Forum! Wäre sinnvoller Ihr schreibts dort rein!
        Oder die Mods schiebens rüber.
      • 1893999 schrieb am 31.03.2026, 11.28 Uhr:
        Hallo Old School, Sorry, hatte ich nicht bedacht.
        Beim nächsten Polizeiruf denke ich daran.
        Auf die Münchner freuen wir uns schon, die Schauspieler sehen wir immer gern, meine Frau und ich.
        Schade, dass es die letzte Folge sein wird.
        Gute Nachwuchsschauspieler werden immer rarer.
        An deren Nachfolger: „Carlo Ljubek als Kriminalhauptkommissar Nikola Buvak und Ferdinand Hofer (als Kalli Hammermann)“ muss ich mich erstmal noch gewöhnen.
      • Old School schrieb am 31.03.2026, 12.04 Uhr:
        Doppelfolge!!!!